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WEEKLY NOTES – WOCHENRÜCKBLICK #15 IN 2018

#15

Ich hatte ein wirklich schönes Wochenende. Das schreibe ich so einfach und für viele klingt es vielleicht trivial, aber für mich kommt es unerwartet – und erleichternd.
Die ersten zwei Wochen in Hamburg waren nicht wirklich so, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

"Also wenn du das down nicht erwartet hast, dann weiß ich nicht was du erwartet hast? Das war doch klar und ist total natürlich!" "Mir irgendwie nicht", antwortete ich noch vor ein paar Tagen, als ich mit meiner Freundin telefonierte.

Tatsächlich hatte ich mich auf Hamburg gefreut. Aber vermutlich eher auf meine Vorstellung, als auf die Realität. Denn natürlich hat sich auch hier das Leben weitergedreht. Und damit verschieben sich dynamiken und Beziehungne, Lieblingsorte verdchwinden oder verändern sich. Und obwohl dein Zuhause sich damit nur minimal verändert – fühlt sich alles sofort unvertraut an, wenn du zurück kommst und alles an anderen Plätzen vorfindest, als du es verlassen hast. Das fängt mit simplen Dingen, wie den Pflanzen im Wohnzimmer an – und hört mit menschlichen Verbindungen auf. 
Dass ich dann ab Dienstag eigentlich nichts anderes tat als Freunde zu sehen, mich ausschließlich mit Menschen zu umgeben, die ich lieb habe, tat eine Menge für mich. Die Einstellung zum Zurückkommen ist das Eine, die positiven Erfahrungen, die du einfach machen musst, sind das Andere, etwas weniger steuerbare Element. Um so dankbarer bin ich, dass das Timing es mir gerade so viel leichter gemacht hat.. 

Am Wochenende waren meine Eltern hier und halfen dabei meine Wohnung wieder zu meinem Heim zu machen, ich war viel in der Sonne, hab stundenlang auf meinem Balkon gelegen, war mit Freunden unterwegs, hab an der Elbe gelegen und mich wieder ein bisschen mehr so gefühlt, als würde ich auch wieder hierher passen können .. 

 

BACK HOME?

HAMBURG, ICH GLAUB ICH..

"Make a decision.
Live that decision.
See what happens.."                    

THOUGHT, WEEK #15


Manche Menschen treffen keine Entscheidungen, weil sie lieber annehmen, als tragen zu müssen. 
Manche Menschen treffen einfach irgendeine Entscheidung, nur um sie zu treffen, weil sie gelesen haben, dass das besser ist, als annehmen zu müssen.
Lieber überhaupt entscheiden, als gar nicht entscheiden? Und sich damit dann falsch entscheiden? 

Entscheidungen treffen – grundsätzlich fühlt sich das für viele Menschen wie ein Verzicht an, vor allem. wenn sie längst haben können was sie wollen, ohne sich entscheiden zu müssen. Abendessen, Lebensmittelpunkte, Jobchancen, finanzielle Sicherheit, Liebe, überhaupt Menschen.. wir treffen selten Entscheidungen, wenn es uns gut geht. Und dann müssen wir sie treffen, damit es uns wieder gut geht. Hätten wir sie doch nur getroffen, als es noch ok war. 

Du kannst niemanden zwingen sich gut zu entscheiden. Vielleicht ist das das Frustrierendste. Du kannst für niemanden entscheiden. Das auch. 

Mir hat es geholfen, hinter jede Entscheidungen eine Bewegung zu setzen. Nicht nur zu planen, sondern zu leben, zu meinen und geduldig zu erklären, wohin und warum ich mich bewege. Das fällt nämlich leicht, wenn es nicht aus Trotz oder Eile, Wut oder Fremdbestimmung passiert. Sondern das Richtige ist. 

Ich glaube, eine gute Entscheidung triffst du nicht, um dann mit ihr wegzurennen oder abzuhauen, manchmal musst du dich nicht einmal entfernen, lösen oder lossagen. Du sprichst sie aus, du meinst sie und dann bewegst du dich mit ihr, während du siehst, was sich durch sie um dich verändert .. 



 

WEEKLY MUSIC PICKS 

PODCAST

Am Freitag kam die neue Podcastfolge online und irgendwie hat es niemand mitbekommen. So viele von euch hakten über das Wochenende nach, auch in Live-Chat war das eine der häufigsten Fragen. Wahrscheinlich müssen sich alle noch daran gewöhnen, dass es ab jetzt jeden Freitag eine neue Folge auf itunes und Spotify gibt. 

Zur aktuellen geht es hier!

MY MAGAZINE

Kurz ein kleines Feedback zu meinem Cape Town Guide und der sehr persönlichen Story, die ich damit verknüpft und aufgeschrieben habe.

Ich bin wirklich wirklich stolz darauf, dass ich jetzt fast alle der 250 gebundenen Exemplare verkauft habe. Am Freitag habe ich noch einmal 50 weitere Exemplare mit in den Verkauf gelegt, weil die ersten 200 binnen 3 Tagen ausverkauft waren. Ich hätte nie, nie, nie geglaubt, dass sich so viele von euch für die gebundene Ausgabe interessieren. Ich freu mich riesig darüber! Und es macht mich irgendwie auch stolz und mutig hier weiter in Eigenregie meine kleinen Schritte zu gehen und zu sehen, was dabei passieren kann.. 

VANS <3

15 Jahre ist es her, dass ich meine ersten Vans kaufte. Es waren die ersten Schuhe, die ich überhaupt selbst kaufte, für die ich Geld ausgab und die mich damals einen ganzen Sommer lang jeden Morgen glücklich machten. Und dann noch einen .. ich schleppte sie, bis sie auseinanderfielen. 

Meine Vans Oldskool trage ich seit letztem Sommer wieder ständig. Die Slip Ons und die absoluten Klassiker, die mir 2003 schon die Welt bedeutet haben, hab ich dann gerade wieder in den Warenkorb gelegt .. 

GOING EPIC PLACES

Ich bin seit ein paar Wochen süchtig nach diesem Account, nach der Bildsprache und Story von Gustav und Etoile und dem Vibe, den sie auf Instagram und auch ihrem Blog teilen. Absolut ansteckend. 

Erst vor ein paar Tagen sprach ich mit einem Freund darüber, wie gern ich free diven lernen würde, machte Pläne mit ihm, der schon seit Jahren in Indonesien taucht und fasse den Gedanken immer fester, dieses Jahr noch meinen eigenen Schein zu machen .. 

CAN YOU PLEASE NOT?

Ich hasse diesen völlig übergreifenden Trend der sinnlos Kommentare unter Instagram-Bildern, um die eigene Reichweite zu vergrößern. Leider funktioniert es, leider gibt es Bots dafür, die dir die Arbeit abnehmen, leider machen es so so viele. Erst neulich freute ich mich über das Feedback einer Bloggerin und Fotografin, der ich selber folge und die mich unendlich inspiriert. Bis sie das Feedback 5 Mal in 10 Minuten unter meine Bilder postete und mir klar wurde, dass es eher ein Automatismus, statt ein Kompliment ist.
Und ich dachte so: schick mir kein scheiß "great" "cool" "mega!", nur um mich zu benutzen,während du mein Bild vermutlich nicht mal angesehen hast. Oaaaaarrr. 

DATING UPDATE

Ich tinderte das erste Mal seit sicher 9 Monaten wieder in Deutschland. Ich matchte einen französischen Barkeeper. Vorhin löschte ich Tinder. 

"..just dont stay in my imagination.."

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