„VIEL GELERNT..?“ || LIFE UPDATE: TEIL #6

"Hey Lina, wie läufts eigentlich, wie ist es zurück in Kapstadt zu sein und was hast du eigentlich die letzten Wochen so gemacht? Wie gehts dir? Und wann kommt eigentlich ein neuer Podcast?"  – Hier kommen 10 Fragen, die ihr mir in den letzten Tagen gestellt habt und damit Teil 6 meines Life Updates..

1 // WIESO BIST DU WIEDER IN CPT?

Das ist ne gute Frage. Eine, die ich mir im letzten Weekly Recap schon stellte. Zu allererst hatte ich Sehnsucht. Sehnsucht nach Magdalena, nach dem Gefühl, das die Stadt mir gegeben hat, nach der guten Zeit, nach dem Ozean, überhaupt nach dem land. 
Ich wollte wieder her, wollte noch ein bisschen weiter nach meinem Glück suchen, es hier vielleicht finden. Ich hab mich auf einen Job beworben, der ein echter Traum sein könnte. Mein Leben ist gerade weit offen. Ich kann noch immer alles machen, was ich möchte, im Moment fühle ich keine Grenzen, keinen Rahmen – ich habe beschlossen mein Leben mit allem was darin ist, but auszumalen, so lebendig wie nur irgendwie möglich zu machen, es einfach zu leben. Es gibt im Moment keinen festen Partner, keine Kinder, kein Angestelltenverhältnis. Manche würden sich Ende der zwanziger vielleicht unter Druck gesetzt fühlen all das noch zu erreichen. Ich mich nicht. Ich will noch so viel mehr erleben, als das Gründen einer Familie oder das Finden der einen, vermeintlich großen Liebe. Ich muss nur noch herausfinden was genau das alles sein könnte und wohin es mich noch führen wird. Ich mag das wiederkehrende Reisen, sowohl das wortwörtliche, als auch das mentale. Und ich glaube Kapstadt hilft mir dabei <3 

2 // Welche Pläne hast du für den rest des jahres?

Ich komme Anfang Dezember zurück nach Deutschland und werde vermutlich die ersten 3 Tage nach meiner Rückkehr ausschließlich damit verbringen meinen Hund mit Zuneigung und Aufmerksamkeit zu überschütten.
Nein im Ernst, ich möchte mir den Dezember nehmen und ganz viel Zeit mit meiner Familie, aber auch den Freunden verbringen, die im letzten Jahr viel zurückstecken mussten, wenn es darum ging Zeit mit mir zu verbringen.  Ich war oftmals spontan sehr viel unterwegs, hab viel erlebt, viel unternommen, aber auch genau so viel vermisst. 

Ich will im Dezember außerdem fokussiert an meinem vertrauten Schreibtisch arbeiten, das kommende Jahre zusammen mit Ines strategisch planen und angehen. Ich hab mit ihr eine Partnerin gefunden, die zu 100% meine Pläne unterstützt, mich stark dafür macht meine Wünsche umzusetzen, aber auch immer unsere Möglichkeiten, Verpflichtungen und Perspektiven im Blick behält. Nach 9 Wochen voller Reisen ist es einfach auch wichtig, dass ich mal wieder ein paar Wochen im Büro verbringe. 

3 // Du beschäftigst dich jetzt schon länger mit Spiritualität, wie kam das?

Ich war tatsächlich schon immer interessiert an Tarot, am Kartenlegen, fand aber vermutlich nie den Zugang und auch die Unterstützung, die ich gebraucht habe, um mich dem Thema wirklich zu öffnen. Schon meine Urgroßmutter legte Karten, allerdings gab sie die Gabe nicht an meine Großmutter oder Mutter weiter, ich selbst habe sie leider nie kennengelernt. Anfang des Jahres ließ ich mir bei Jasmin die Karten legen, spürte sofort eine wirklich intensive Verbindung zum Thema und fand in ihr eine Mentorin. Sie ermutigte mich die spirituelle Energie und Anziehung, die ich ja unterbewusst die ganze Zeit gespürt hatte, zuzulassen und mich im Tarot zu probieren. Es klingt komisch, aber ich habe mich ab dem ersten Moment mit den Karten verbunden gefühlt, sie verstanden, gesehen, gelesen. Jasmin lernte mir, was ich nicht verstand und war selber erstaunt, dass ich binnen weniger Wochen Dinge verstehen und spüren konnte, die manche Menschen erst mit viel Erfahrung aufnehmen und in Worte fassen können. Es geht dabei gar nicht so sehr um Magie, sondern viel mehr darum in die Tiefe der Menschen und ihrer Emotionen zu sehen.  Es fühlte sich ab dem ersten Moment wirklich an wie eine Gabe, die ich endlich finde, offen wahrnehme nutze. Und ich fühle mich unheimlich wohl damit. 

(Und mir ist bewusst wie viele Menschen das anders empfinden, das ist aber absolut ok.) 

 
4 // Worauf liegt gerade dein beruflicher Fokus?

Wir haben dieses Jahr sehr viel umstrukturiert. Als ich aus Kapstadt zurückkam war für mich klar, dass meine bestehende Partnerschaft nicht das war, was mich ausfüllen oder aber beruflich vorantreiben würde. Wenn du sehr nah mit deinem Team arbeitest, musst du dich unterstützt und sowohl in deinen Erfolgen, als auch in deinen Ideen oder Zukunftsplänen, aber auch den typischen Sorgen im freiberuflichen Alltag geachtet und ernstgenommen fühlen. Das war leider nicht mehr so. Das passiert im Berufsalltag mit vielen Teams, gerade wenn man an unterschiedlichen Perspektiven angekommen ist. Und dann ist es Zeit für eine Veränderung. Außerdem wollte ich weg von kurzfristigen Kooperationen, weg aus einer Branche, in der ich mich nicht mehr wohl fühlte, hin zu meinen Stärken, zurück zu echten Stories, zu emotionaler Fotografie, zu längeren Inhalten, zu meinen Stärken und Idealen. Wir wollten den Blog zu einem Magazin umfunktionieren, das langlebige Beiträge zeigt und Partner findet, die genau dieser Idee entsprechen. Und ich glaube das ist uns wirklich gelungen, auch wenn die Frequenz der Beiträge dadurch natürlich heruntergefahren haben (wobei ich hoffe, dass wir sie wieder erhöhen können, was natürlich vorrangig an mir und meinem Zeitmanagement liegt). 

Mein Fokus liegt aber gerade ganz klar auf dem Relaunch des Podcasts. Wir arbeiten im Hintergrund an der Fertigstellung und ich freu mich so darauf in nächster Zeit regelmäßige Episoden herauszubringen, einfach noch tiefer in ein Medium einzutauchen, das tatsächlich für echten, guten Inhalt und weniger für visuelle Selbstdarstellung steht. 

Außerdem werden ich nächstes Jahr weitere Magazine herausbringen, den Print verteidigen, noch mehr schreiben und vielleicht sogar bald noch ganz andere Neuigkeiten für euch haben. <3 

5 // Wie fühlst du dich gerade?

Ich mag es so, wenn ihr mir diese Frage stellt. Die stellt man sich gegenseitig ja fast zu selten so ganz offen und interessiert. 
Mir gehts irgendwie gut. Also mir gehts generell gut. Das steht ja völlig außer Frage. Aber ich glaube ich bin jetzt gerade in diesem Moment noch ein bisschen mehr in Kapstadt angekommen, hab es in den letzten Tagen geschafft ein bisschen von dem Druck loszulassen, den ich mir hier gemacht habe und der aus Deutschland zusätzlich auf mich zukam. Ich habs hier wirklich, wirklich gut. 

6 // Irgendwie ist es um deine twentysomething kolumne so still geworden 2018?

Ich glaube das liegt vor allem daran, dass ich 2018 sehr viel weniger gedated habe als all die Jahre davor.
Ich habe Ende 2017 eine heftige Verletzung erlebt, die ich bis April 2018 zu verarbeiten versuchte.
Ich glaube das hat man auch zwischen den Zeilen bemerkt. Und es ist weniger dramatisch als sehr ehrlich gemeint. Ich bin kein Typ für die schnelle Liebe, für Verfallsgefühle. Ich brauchte schlicht Zeit abzuschließen, um nicht wegzuleugnen.
Und irgendwie ging es genau so weiter. Mir sind dieses Jahr einige Männer über den Weg gelaufen, die ich schon länger kenne, kannte, die ich wiederfand. Ein bisschen als hätte ich durch all diese Geschichten noch einmal gehen müssen, um sie dieses Mal  anders enden – oder eben einfach enden zu lassen. Das weiß ich noch nicht genau.
Seit Juni hing mein Kopf, mein Herz und meine Anziehung an jemandem. Und selbst hier in Kapstadt gab es Vergangenes, das sich noch nicht abgeschlossen anfühlt.

Ich habe vor ein paar Tagen etwas Neues erlebt, hab mich noch nicht entschlossen ob ich folgen, genießen oder mich lieber zurückhalten will, ob ich loslassen kann oder die Kontrolle gerade brauche. 
So oder so: die Kolumne endet natürlich nicht, ich habe gerade wirklich eine Menge Themen, die ich ansprechen und über die ich schreiben will, ich brauche vermutlich nur den nötigen Abstand. Nicht zuletzt, um die Privatsphären zu schützen. Wenn ich Kolumnen schreibe, dann immer offen und zu 100% ehrlich, ich mag es nicht nur um die Dinge drumherumzureden, nur anzureißen, statt in die Tiefe zu gehen. Aber manche Dinge müssen genau dafür eben erst einmal vorbei sein. Weiter weg sein .. 

7 // WAS WÜRDEST DU GERADE GERNE LOSLASSEN?

Ein bisschen von meiner eigenen Angst vielleicht. Kennt ihr den Satz: "Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?"
Für mich fordert der Satz ja nicht nur blinde Spontanität und das Bedürfnis einfach loszurennen heraus, das wäre mal wieder zu oberflächlich gedacht und gefühlt, sondern jeden einzelnen als Person, Gefühle und Entscheidungen generell.

Was würde ich machen, wenn ich überhaupt keine Angst hätte? Keine Angst mich falsch zu entscheiden? Keine Angst nicht zu genügen? Keine Angst zu verlieren? Keine Angst benutzt, verurteilt oder falsch verstanden zu werden? Keine Angst zu verschwenden, keine Angst zu enttäuschen, vor allem mich selbst? 

8 // Ich liebe deine Fotos, wird es noch mehr Presets geben?

Vielen, vielen Dank und: JA!
Die aktuellen Presets gibts HIER zu ordern.
Ich plane noch ein Winter-Set, eines für rauchige, sanftere Töne und habe ein Kreta-Set fertiggestellt, das zusammen mit meinem Beitrag zur Reise in den nächsten Tag online gehen wird. 

9 // was hast du in den letzten monaten gelernt?

Vielleicht das hier: Alles hat seinen Preis. Du bezahlst Freiheit oft mit Nähe, du bezahlst Wachstum oft mit Verständnis, mit Routine oder Sicherheit, du bezahlst ein Leben im Ausland mit der Sehnsucht zu deiner Heimat, du bezahlst deine Ungebundenheit als Freiberufler mit latenter Zukunftsangst. Die Sicherheit und Geborgenheit einer gegründeten Familie bezahlst du mit dem Verlust von Impulsivität. 
Und selbst das Nicht-Entscheiden kostet. Du bezahlst es mit Oberflächlichkeit.
Was ich sagen will:
Ich hab in den letzten Monaten mehr denn je gelernt mein Leben nicht nur anzunehmen, sondern zu 100% genau so zu leben, wie ich es möchte. Nicht rücksichtslos, aber mit klarem Fokus auf alles das, was mich wirklich glücklich macht. 
Wenn du sowieso schon bezahlst, dann kannst du auch gleich dafür sorgen, dass dein Leben dir genau so gefällt, wie es ist. 

10 // was vermisst du am meisten auf reisen?

Meinen Hund! Oh so sehr. Natürlich auch meine Familie und meine Freunde, aber die kann ich wenigstens anrufen, von denen kann ich hören, mit denen kann ich e-mailen, schreiben, sprechen. Allerdings geben sich meine Freunde große Mühe die Lücke mit täglichen Videos von Kasi zu füllen. 
Tatsächlich hab ich auf dieser Reise zum ersten Mal zu spüren bekommen, wie hart dich die Schattenseite des Reisens ohne Hund und die Schuldgefühle wirklich treffen können.

Zwei Wochen lief alles prima, dann gabs in Karstens wirklich lieber Pflegefamilie einen Zwischenfall mit einem anderen Hund, der sich leider eskaliert hat.

Nicht da sein zu können, wenn dein Hund klar gestresst, überfordert und panisch ist, nur übers Telefon zu hören, wie es ihm geht, hat mich wirklich fast zerrissen. Ich war kurz davor meine Reise abzubrechen, hier alles abzusagen und zurückzufliegen. Ich hab mir gut 2 Tage eigentlich nur Vorwürfe gemacht, hab mir all die Urteile, die man sich als Hundebesitzer so anhören muss, heftig zu Herzen genommen und mich selbst beschuldigt. Karsten hatte sich zusätzlich mit Flöhen infiziert, musste zum Tierarzt, die Wohnung meiner Freunde, die ihn selbstlos und ohne zu Zögern zu sich geholt hatten, musste förmlich ausgeräuchert werden. Und dann waren es auch noch genau die Menschen, die mir immer wieder sagten: du genießt da drüben mal deine Zeit, wir haben hier alles unter Kontrolle, wir sind für dich und für Karsten da. 

Ich kann eigentlich gar nicht in Worte fassen, was es für ein schönes Gefühl ist, für ein unbezahlbares Glück auch einfach Freunde zu haben, die dann wirklich, wirklich da sind, wenn du sie brauchst. Die Konzerte absagen, Abendplanungen verschieben, aus London nach Hamburg fliegen, um dir zu ermöglichen, dass du nicht aus Kapstadt nach Hamburg fliegen musst. Und die es auch noch gern machen. <3 

Schreibt mir weitere Fragen gern in die Kommentare, ich mache auch weiterhin regelmäßige Life Updates <3 

anything to say?

Comments

  • Ich muss auch viel reisen für meinen Beruf und habe einen Hund den ich über alles liebe.

    Ich verstehe das so sehr. Mir zerreißt es jedes Mal das Herz!

    Mir wurde aber mal gesagt, dass Hunde immer im „hier und jetzt“ leben. Heißt, wirklich drüber nachdenken oder gar trauern tut ein Hund nicht, wenn das geliebte Frauchen nicht da ist. Das hilft mir oft.

    Liebe Grüße

  • Hallo Lina,
    vielleicht ganz kurz nur zu Punkt 10:
    so „Zwischenfälle“ passieren. Hunde kabbeln sich auch mal und wenn dabei was passiert ist das unglücklich, passiert aber einfach manchmal. Klar möchte man das nicht und guckt das es nicht passiert, aber das ist halt manchmal so.
    Und Flöhe die passieren auch mal 😉 Das ist echt nicht schlimm. Gerade bei mehreren Hunden ist das manchmal sehr schwer die wirklich alle gleichzeitig zu entflohen.
    Fühl dich deswegen nicht zu schlecht!
    Liebe Grüße Pia

    • Liebe Pia,
      vielen vielen Dank!
      Ich glaub ich hab mir einfach so Gedanken gemacht, weil ich nicht vor Ort sein konnte und alles was mir übrig blieb war, um Hilfe zu bitten.
      Ich konnte mir kein eigenes Bild machen oder irgendwie handeln. Und dann hört man auf einmal alle Vorwürfe, die einem generell nur Menschen die KEINE eigenen Haustiere haben oder aber eben nicht reisen, ganz laut in seinem Kopf und fängt selbst an sie zu glauben .. :/
      Danke für deine lieben Worte <3

      x, Lina

    • Oh liebe Tina, mir gehts da ganz genau so.
      Ich fühl mich auch immer gleich ein bisschen verbundenre, wenn ich die Themen mit euch teilen kann, Worte finde, die andere nachfühlen können.
      Ich wünsch dir alles Liebe,
      Lina

  • „…Die Konzerte absagen, Abendplanungen verschieben, aus London nach Hamburg fliegen…“

    Das machen ANDERE Menschen für DEINEN Hund, den DU angeschafft hast. Und du machst währenddessen ein wenig Urlaub mit Selbstfindungstrip. Du hast dieses Wesen echt nicht verdient. Aber Hauptsache er sieht süß aus auf Instagram <3

    • Hi Marta,

      den Kommentar tippst du mir ja nun nicht zum ersten Mal, ich hab ihn tatsächlich erwartet und ich mag ihm dieses Mal genau das Gehör geben, das du dir wünschst.
      Ich nehme mal an du hast keinen Hund. Wobei eigentlich völlig egal ist, ob du selbst Hundebesitzer bist, weil das hier eher ein generelles Aburteilen, als ein mangelndes Nachempfinden ist.

      Vor ein paar Tagen hättest du mich vermutlich irgendwie getroffen, weil mein Kopf von ganz allein eben jenen Ton gegen mich anschlug, den du hier gerade verbreitest.
      Heute nicht mehr. Statt mir selbst vorzuwerfen, dass sich „andere Menschen“ um „meine Angelegenheiten“ kümmern „müssen“, habe ich erkannt, dass sie es anbieten, ich es annehmen darf, hab erkannt, dass da Menschen sind, die mir gerne helfen, die möchten, dass ich ihre Hilfe annehme. mich gerne unterstützen, gerne für mich da sind. Vermutlich aus dem Grund, dass ich es mir verdient habe und aus dem Vertrauen heraus, dass sie wissen, dass ich genau das Gleiche auch für sie tun würde. Das nennt sich am Ende Freundschaft, das ist wertvoll – und nicht beschämend.

      Dass du das weder sehen noch gönnen kannst und versuchst mir dieses schöne Gefühl mit billigen Vorwürfen und Totschlagargumenten zu nehmen, bleibt einfach fruchtlos.
      Ich kann genau aus einem Grund so offen erzählen, wie es Karsten geht, kann offen Fehler teilen, auch mal Schuldgefühle eingestehen: weil ich genau weiß, dass ich mich liebevoll und bestmöglich um Karsten kümmere, er es sehr gut bei mir hat und auch während meiner Reisen auf keinerlei Liebe verzichten muss.
      Es gibt da ganz andere Beispiele, von Menschen die ihre Hunde anschaffen, abschaffen, neu anschaffen, dann wieder monatelang ohne jede Reise an Fremde abdrücken, weil sie generell eine Pause von der Verantwortung brauchen und all das dem Internet verschweigen.
      Natürlich schießt man sichauf die ein, die die Angriffsfläche durch ungeschöntes Teilen bieten.
      Aber das lasse ich mir trotzdem nicht nehmen. Einfach weil die Realität nicht weh tut, wenn du zu ihr stehen kannst und im Reinen mit ihr bist.

      Ich selbst muss mir sicher sein, dass ich gut für meinen Hund sorge – nicht ein missgünstiger Benutzer, der sich anhand von ein paar Bildern ein missgünstiges Urteil erlaubt und der meine Seite nur frequentiert, um sich an all dem hochzuziehen, was ihm missfällt.

  • Danke für den schönen Beitrag! Ich mag deine ehrlichen Antworten und schätze sehr, dass du Fragen ernst nimmst und uns so persönliche Eindrücke gibst. Mir gibt es etwas, deine Einblicke und Updates zu lesen – etwas, das sonst keiner schafft.

    „Wenn du sowieso schon bezahlst, dann kannst du auch gleich dafür sorgen, dass dein Leben dir genau so gefällt, wie es ist.“ – Damit triffst du einfach den Nagel auf den Kopf und gibst mir die Worte, die ich gerade so dringend brauchte. Danke fürs Teilen und Anregen!

  • Liebe Lina,

    ach Danke dir, für so viel Ehrlichkeit! Ich wünsche dir, dass du in den restlichen Tagen Capetown nochmal so richtig auftanken kannst und drücke dir die Daumen für den Job!
    Ich glaube das ist dein Happy Place und da gehörst du hin. <3
    (Außerdem will ich dich da besuchen ;-))

    Liebste Grüße!

  • Hey Lina,
    So schön von dir zu lesen!
    Es kommt mir irgendwie so vor, als wärst du jetzt gerade wieder angekommen..die ersten Tage Kapstadt kamen zumindest bei mir so an, als wärst du nicht so ganz zufrieden.
    Danke, dass du auch immer unseren Follower-Fragen Platz in deinen Texten gibst 🙂
    Es freut mich zu lesen, dass du so tolle Freunde hast und dass du das mittlerweile wunderbar annehmen kannst.. das war ja (auch nur mein persönliches Gefühl) nicht immer so!
    Alles liebe von mir und noch eine schöne kurze Zeit in Kapstadt! 💕
    Maria-Sophie

  • Super schön wenn man reisen kann. Ich würde auch gern so viel sehen und könnte es mir ermöglichen, aber nie nie nie würde ich meinen Hund so oft und so lange weggeben, egal an wen und egal wie gerne sie bei den Menschen ist.
    Unter diesen Umständen und Bedingungen (welche einem bewusst sind wenn man dieses Leben führt) schafft man sich keinen Hund an! Meine Meinung.

    • Ich glaube man wächst regelmäßig in sein jeweiliges Leben herein und für mich macht es keinen Sinn mir ein „hätte oder sollte“ zu verbieten. Es ist so easy, so leicht von außen zu beurteilen, was man selber nicht „würde“ oder nicht „könnte“ – aber am Ende ja eine individuelle Situation, die nur derjenige entscheiden kann, der drin steckt. ❤️😌

  • Liebe Lina,
    ich lese deinen Blog schon so lange und bin jedes Mal wieder beeindruckt, wieviel Mühe, Zeit und Ehrlichkeit du in deine Posts steckst! – ich habe schon bei so vielen Blogs kein Interesse mehr sie zu lesen; es geht immer nur um Konsum, Darstellung und Perfektion – einfach nicht mehr so meins.
    Bin also schon sehr gespannt, was noch kommt und freue mich immer, etwas von dir zu lesen!

    PS: Mach dir nichts aus den Vorwürfen zum Thema Hund; es gibt immer Menschen, die meinen es besser zu wissen, die einem ein schlechtes Gewissen einreden wollen oder das eigene schlechte Gefühl noch verstärken.
    Auch ich habe mir einen Hund geholt, obwohl ich im Dreischichtsystem arbeite und den Hund auch oft an meine Schwestern abgeben muss. Der Hund liebt uns alle und bekommt bei jedem die etwas andere Aufmerksamkeit – im Endeffekt wird Kasi sich mehr als freuen, wenn du wieder da bist, aber zur Zeit auch bestimmt die Liebe von deinen Freunden genießen (:

  • Liebe Lina, ich wünsche dir, Karsten und deinen Freunden die sich so lieb um Karsten kümmern alles Gute!

    Im Leben mit Hunden kann immer wieder etwas Unvorhergesehenes passieren – das ist nichts worüber man sich noch zusätzlich Vorwüfe machen darf/soll, ich freue mich für dich dass du jemanden hast der dir in solchen Situationen hilft.

    Alles Liebe,
    Birgit

  • „Ich möchte noch so viel mehr erleben…“ spricht mir unglaublich aus der Seele. Danke, dass du dich nicht von gesellschaftlichen Erwartungen unter Druck setzen lässt und so zumindest auch mir das Gefühl gibst, nicht die Einzige zu sein, die aus dem Standard Lebensmodell ausbricht. Auch wenn es banal klingt aber das gibt mir unheimlich viel Kraft auch weiterhin das zu tun was ich möchte. <3

  • Ich liebe meinen Hund. Ich reise gerne. Ich reise oft. Und ich bin der festen Überzeugung, wenn man organisiert ist, seinen Hund und die Menschen um sich rum gut kennt, schließt das eine das andere nicht aus! Mein Hund freut sich über alle Ohren, wenn ich wieder zurück bin. Wenn ich weg bin, lebt er aber bei jemandem, der ihm so viel Aufmerksamkeit und Liebe schenkt, wie ich es tue. Die es nicht für ein paar Euro tut, sondern GERNE auf ihn aufpasst und sich jedes mal freit, ihn bei sich zu haben. Und mein Hund zeigt es mir mit der Reaktion auf diese Person, das er gerne bei ihr ist. Lass dir niemals von jemandem einreden, wie du das Leben mit deinem Hund meisterst. Und wenn ein Hund 24/7/365 bei einer Person ist heißt das, er hat es besser? Sicher nicht. Genieß die Zeit. Er tut es sicher auch. Ihr habt euch in absehbarer Zeit wieder. Nur deine sehnsucht nacht ihm nimmt dir keiner. Grüße aus Bali, ich freue mich, dass ich meinen kleinen morgen, nach 2 Wochen, auch wieder habe. Habe die Zeit hier aber ohne schlechtes Gewissen genießen können. ❤️

    • Vielen, vielen Dank für deinen Kommentar.
      Mir gehts ganz genau so wie dir.
      Und ich erlebe das gleiche bei Kasi, wann immer er die Freunde sieht, bei denen er oft unterkommt, flippt er aus vor Freude. <3
      Ich hoffe ihr habt eure Reunion genossen. Ich freu mich auch so aufs Nachhausekommen, vermutlich mehr als sonst, einfach weil da jemand ist, der mir wirklich jeden Tag fehlt 🙂
      Alles Liebe,
      Lina

  • Einfach nur ❤️
    Wieder toll geschrieben. Ich komm jetzt deswegen wahrscheinlich zur spät zur Arbeit, aber ich musste einfach zu Ende lesen.
    Hoffentlich schaffen wir es im Dezember auch mal wieder uns zu sehen. 🙂
    Fühl dich gedrückt <3

  • Also manche Kommentare zum Thema Hund lassen mich tatsächlich im Strahl kotzen. Leute merkt ihr nicht selber beim Tippen eurer absurden Sätze wie viel Neid und Missgunst rüber schwappt?

    • Ich glaube es ist vor allem Missgunst und grundlegende Abneigung gegen meine Person, die dann dazu führt, dass sich manche Kommentare hier so einseitig verbeißen.
      Gerade weil sie so verbissen darauf pochen, dass es nur eine, ihre Sicht der Dinge gibt, fällt es aber auch sehr leicht sich davon zu distanzieren.
      Es wird immer Menschen geben die gerade bei Themen wie Haustieren, Kindern oder Partnerschafen die Möglichkeit nutzen wollen dich zu verurteilen und damit zu treffen. Nichts ist einfacher, als jemandem mangelnde Liebe oder Zuneigung vorzuwerfen, um denjenigen genau dort zu treffen, wo er natürlich verletzlich und am unsichersten ist: im Herzen.
      Ich kann mich zum Glück total leicht von Kommentaren distanzieren, die wirklich nur dazu dienen sollen mich aus persönlicher Abneigung zu treffen, gerade solche kommen dann gerne gleich 4x von der gleichen Person auf unterschiedlichen Kanälen, um unbedingt gehört zu werden. Die Leute gönnen dir nicht, dass du hast, was du hast, sie wünschten, sie könnten es dir wegnehmen oder zumindest schlechter machen, am besteb vor allen anderen, sind nur noch investierter und aggressiver, wenn sie nicht Ernst genommen werden und probieren dann dich nur noch hässlicher zu treffen.
      Am Ende entlarvt sich damit jeder vermeintlich so konstruktiv angesetzte Kommentar, der nur Abneinung und Neid in sich trägt, von ganz allein.
      Ich stell mir immer die unendliche Energieverschwendung vor und vor allem den Verlust von der eigenen Zeit. Wenn wir sütend, haten, uns aufregen, tun wir ja selbst biologisch unserem Körper nichts Gutes, ganz im Gegenteil, wir pushen uns das negativste zu empfinden. Das ist einfach schade und erschöpfend. Ein Grund mehr Kritik zu üben, sowohl das fgeben, als auch das annehmen.
      Denn während ich es nicht missen mag an meiner eigenen und der konstruktiven Dritter zu wachsen und micb zu hinterfragen, ist es umso wichtiger Neid und herablassendes Verhalten ganz klar abgrenzen zu können, während es sich von ganz allein aushebelt und auslöst.

      Alles Liebe <3
      Lina

  • Sehr interessantes Life Update. Finde es schade dass du so verurteilt wirst, wegen deines Hundes. Aber find’s gut wie du damit umgehst. Bin auch schon richtig hyped auf deinen Podcast! Freue mich sehr drauf.

  • Liebe Lina,

    ich finde das ist ein wunderschöner Beitrag und er hat mir gerade den Sonntagmorgen sehr verschönert! Mein Hund ist bei meiner Familie und ich studier leider 400 km weit weg und vermisse sie immer sehr, sehr serh!! Aaaaber es gibt dann nichts schöneres als die Zeit, die ich dann wieder mit ihr verbringen kann. Genieße deine Zeit in Kapstadt noch!

    Alles Liebe, Feli

  • Super Text,vor allem der letzte Teil. Und ja, Spiritualität ist immer gut! Ein Tipp, falls du noch weiter/anders an persönlichen Themen arbeiten willst: falls es für dich passt, probier doch mal Hypnose aus.hat mir persönlich sehr bei einer jahrelangen Angststörung geholfen. Liebe Grüße 😊

  • Bist du nicht mehr mit Luise von luiseliebt befreundet? Sie war ja deine Geschäftspartnerin und Freundin – nur jetzt hört man nie mehr was …

    • Luise und ich waren nie Geschäftspartner? Wir waren schon immer getrennt von einander selbstständig und beruflich nicht verbunden 🙂

    • Ich hab mich komplett vertan – nicht Luise liebt sondern Daily Malina – von der hört man nichts mehr … seid ihr nicht mehr befreundet bzw habt ihr euch nicht nur geschäftlich getrennt ? Voll nett dass du auch immer so ehrlich zu persönlichen Themen Stellung beziehst !!! Da unterscheidest du dich gewaltig von anderen Bloggerinnen

  • „Und selbst das Nicht-Entscheiden kostet. Du bezahlst es mit Oberflächlichkeit.
    Was ich sagen will:
    Ich hab in den letzten Monaten mehr denn je gelernt mein Leben nicht nur anzunehmen, sondern zu 100% genau so zu leben, wie ich es möchte. Nicht rücksichtslos, aber mit klarem Fokus auf alles das, was mich wirklich glücklich macht.
    Wenn du sowieso schon bezahlst, dann kannst du auch gleich dafür sorgen, dass dein Leben dir genau so gefällt, wie es ist.“

    Liebe Lina, dieser Abschnitt war genau der Paukenschlag den ich brauchte. Ich musste mich zusammenreißen und ein paar Tränchen verdrücken, weil das so ins Herz getroffen hat. Du bist großartig.

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