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UMDENKEN! 3 GUTE GRÜNDE FÜR NACHHALTIGE TAMPONS

Wie oft machst du dir eigentlich noch Gedanken um deine Periode?

Also nicht einmal so sehr darüber, ob sie zu spät oder unangenehm früh kommt, ob sie dich gerade stört oder erleichternd einsetzt – sondern darüber, wie du mit ihr umgehst?

Ich habe zu meiner Periode ein absolut neutrales Verhältnis. Ehrlich. Ich fühle mich nie unwohl mit ihr, aber für mich persönlich ist sie auch nichts, das ich laut zelebrieren oder wonach ich mich ausrichten müsste. Sie ist regelmäßig für ein paar Tage ein Teil von mir –  das ist ok, und auch schon alles. Ich hab da ziemliches Glück.

Aber ich glaube, mal ganz abgesehen von den körperlichen Einschränkungen oder eventuellen Schmerzen, treffen die meisten von uns, unsere Entscheidungen völlig losgelöst von unserer Periode. Und zwar ganz selbstverständlich. Ob wir in die Sauna gehen, ob wir uns entspannt am Strand sonnen, ob wir zum Sport oder abends noch ausgehen.
Worauf wir Lust haben, entscheiden wir frei nach Gefühl – der Fakt, dass wir unsere Periode haben, ist keine kategorische Einschränkung.

Ich verschiebe Dates nicht, nur weil ich meine Tage habe, ich laufe nicht ausschließlich in bequemer Jogginghose und ungeschminkt herum, nur, weil das der Stereotyp von einer Frau erwartet. Wenn ich mich danach fühle, ich trotz Periode in Stimmung bin, dann ziehe ich ein enges Kleid an, hohe Schuhe, bestelle einen Drink und denke nicht mal einen Moment an meine Periode – nur an die Gesellschaft am Tisch gegenüber. 

Einer der Gründe dafür, der so banal, übersehbar, aber gleichzeitig so essentiell ist? Tampons
Ein kleines Stück gepresste Watte an einem Band – das für mich Comfort und Freiheit bedeutet. 

Die Sache ist nur die: wie oft denken wir darüber nach, wie unsere Tampons hergestellt werden, welche Chemikalien sie an unseren Körper abgeben können, wie sie ihn damit beeinflussen, schwächen oder gefährden –  und wie sehr wir die Umwelt mit ihnen belasten?

Ich hab mich von PINKPONA noch mal neu aufklären lassen – und hier 3 gute und so einfache Gründe dafür, warum es sich lohnt darüber nachzudenken, in Zukunft auch auf faire, biologische Tampons umzusteigen .. 

1

Die Baumwolle, aus denen PINKPONA Tampons bestehen ist nach GOTS (Global Organic Textile Standard) zertifiziert. Dieses strenge Gütesiegel erhalten wirklich nur Produzenten, die nachweislich für absolut faire Arbeitsbedingungen und menschenwürdige Entlohnung in ihrem Betrieb sorgen.
Auch die Nachhaltigkeit dre Baumwollgewinnung und des Anbaus auf den Ländereien steht bei der Zertifizierung im Kontext. Ökologisch gesehen ist der Anbau von Baumwolle eine große Belastung für den Wasserkreislauf, gerade wenn eine Monokultur bewirtschaftet wird. Bei nachhaltigem Baumwollgewinn werden auch Bodenbeschaffenheiten und ökologische Gleichgewichte beachtet, die wir viel zu schnell vergessen, die für die Menschen vor Ort aber sehr wichtig sind. Für unseren globalen Planeten sowieso. 

Wichtig zu wissen: 

Marktübliche Tampons bestehen meistens aus Viskose. Ohne daraus gleich eine Chemie-Lektion zu machen, aber Viskose ist ein synthetischer Faser, der mit reichlich Chemie gebleicht, geweicht und schließlich zur Verarbeitung verändert wird (gewonnen wir er aus Holzfasern) Damit der Faser sich nicht wieder löst, muss der Tampon außerdem noch von einer Kunststoffschicht ummantelt werden. In der Werbung wird die dann gern als Comfort verkauft. tatsächlich ist es aber einfach nur eine konzentrierte Chemikalienkombination, die wir uns einführen und in unserem Körper über Stunden tragen.

Nachhaltige Bio-Tampons bestehen hingegen zu 100 % aus biologisch angebauter Baumwolle. Die daraus entstehenden Tampons kommen  ohne Pestizide, ohne Bleichmittel und ohne Chemie aus.

2

Eine Frau kann im Laufe ihres Lebens zwischen 15.000-17.000 Tampons benötigen. Stell dir vor allein den Müll der Verpackungen vor, den du verbraucht – oder vermeiden kannst.  Die Tampons von PINK PONA werden darum in Stoffbeuteln (aus aufgearbeiteten Textilien!) versendet und außerdem in einer sinnvollen Menge von 50-100 Stück.
Welchen Vorteil die Menge für die Umwelt hat?
Sie spart Versandkosten, Lagerkapazitäten und Transportwege. Die Nachhaltigkeit im Produkt richtet sich nicht nur auf seine Herstellung oder Verpackung, sondern eben auch auf seine Logistik – und unsere Bedürfnisse. 

3

Die Beutel, die eure Bestellung enthalten, werden in sozialen Einrichtungen hergestellt, in denen dieses Projekt Menschen eine Struktur und Unterstützung im Alltag gibt, noch dazu eine sinnvolle Aufgabe und einen geleisteten Beitrag.  
Außerdem werden 50 Cent jeder Bestellung an die Target e.V. gespendet. Sich um Frauen, ihre Gesundheit und Wahlmöglichkeiten zu kümmern, hört am Ende nicht einfach bei uns auf, denn nicht allen Frauen geht es gut, nicht alle haben die Freiheit über ihre Gesundheit selbst zu entscheiden. 

Vielen Dank an PinkPona für die Aufklärung, die Testartikel und dafür, dass es Brands wie euch gibt.

anything to say?

Comments

  • Hey Lina,
    finde ich wirklich toll, dass du über die Chemikalien in tampons aufklärst, was ich tatsächlich bis dato nicht wusste!
    Aber noch „besser und nachhaltiger“ wären vermutlich die Menstruationstassen 😉 Vielleicht kannst du dich ja auch mal darüber informieren und einen Blogpost dazu machen und somit noch mehr Frauen darüber aufklären?

    • Hi Laura,

      für soewas gibts ja auch die Kommentare. i h freu mich mega, wie viele sich hier einbringen und eben auch von ihre Erfahrungen schreiben.
      Ich persönlich habe den MoonCup getestet, war super unglücklich damit und möchte einfach keine Menstruationstasse verwenden. ich würde mich zu etwas zwingen, das dafür sorgt, das ich mich unwohl fühle und das geht einfach gegen mein Gefühl von Selbstbestimmung und Achtsamkeit mit meinem eigenen Körper.Ich bin darum froh eine Balance bei PinkPona finden zu können 🙂

  • Supersuper wichtiges Thema! Menstruationstassen gelten ja als das non plus ultra an Nachhaltigkeit – nur leider komme ich mit ihnen einfach nicht zurecht. Auf die Idee nach fairen Tampons zu suchen, bin ich aber tatsächlich nicht gekommen. Irgendwie bleibt man zu oft beim Altbewährten hängen. Danke für den Input! 🙂

    • Sehe ich genauso. Finde den Artikel deshalb super. Bin noch nie auf die Idee gekommen mich über nachhaltige Tampons zu informieren eben weil diese Menstruationstassen zur Zeit so omnipräsent in der weiblichen Internetwelt sind.
      Und genau die sind für mich leider auch nichts. Wen sie für andere Frauen funktionieren ist das super, es gibt aber auch noch Frauen wie mich, die sich mit diesen Tassen unwohl fühlen. Von daher danke für die Aufklärung- Das mit der Plastikschicht finde ich irgendwie ziemlich verstörend.

  • Da ich seit gut 3 Jahren die „normalen“ Tampons nicht mehr vertrage (kam quasi von heut‘ auf Morgen) musste ich mich schon damals auf die Suche nach „Spezialtampons“ machen… trotzdem interessanter Bericht 🙂

  • Ein toller Artikel mit wunderschönen Fotos! Ich freue mich immer, wenn ich deine Wohnung mit den dunklen Wänden im Hintergrund sehe.:D
    Ich habe noch einen Tipp für alle, die sich nicht gern Dinge einführen während der Regel. Bei mir ist das schon immer so, ich mag das Gefühl nicht mit Tampons und auch eine Menstruationstasse wäre nichts für mich. Ich finde es am angenehmsten, wenn das Blut einfach abfließt und hab deshalb immer Binden benutzt. Bis ich die Periodenunterwäsche von Thinx und die Stoffbinden von Kulmine entdeckt hab. Für mich die perfekte umweltfreundliche Variante und viiiieeeeel bequemer als Binden. Dazu riecht es deutlich weniger und knistert nicht so blöd.
    Und ganz neu entdeckt habe ich ooshi, die erste Firma in Deutschland, die Periodenunterwäsche herstellen. Sehr cool, werde ich auch testen.

  • Hi Lina
    Obwohl die Pinkpona Tampons bestimmt nachhaltiger als „handelsübliche“ aus Viskose, finde ich nicht wirklich, dass diese besonders umweltschonend sind, wenn man bedenkt, wie viele davon im Leben einer Frau benötigt werden. Viel besser wäre es doch, auf eine Menstruationstasse umzusteigen, die bis zu 10 Jahre lang wiederverwendet werden kann. Ausserdem bietet diese – im Gegensatz zu Tampons – auch bei Schwimmbad- und Saunabesuchen zuverlässigen, absolut dichten Schutz, ohne sich mit Wasser vollzusagen. Schade, dass hier nicht alle Möglichkeiten in Betracht gezogen wurden.
    LG Nadine

    • Das war auch mein erster Gedanke, viel nachhaltiger als eine Menstruationstasse wird es wohl nicht. Und sie bietet den gleichen Komfort und die gleiche Freiheit wie Tampons. Ich würde nicht mehr umsteigen wollen.

    • ..ich würde mich ungern zu etwas zwingen, was ich nicht gern trage, es bleibt ja mein Körper und wie sich die CUP für mich anfühlt, ist ja total individuell. Selbstbestimmung ist für mich auch, dass ich mich nicht zu etwas dränge, nur weil es mir von vielen als Herz gelegt wird 🙂

    • Hi Nadine,

      in dem Beitrag gehts ja klar um Tampons und die Alternative innerhalb dieses Produkt – und nicht um einen umfassenden Optionsbericht,
      Dafür gibts ja aber die Kommentare, hier haben viele Mädels auf die Mentruationstassen aufmerksam gemacht und sie mit in die Diskussion gebracht, geht ja auch so, miteinander 🙂

  • Hast du sie selbst getestet? Ich habe meine Periode immer recht stark und kann nicht immer alle 2 oder 3 Stunden wechseln..weil ich aus beruflichen Gründen in Ausnahmefällen manchmal kein WC in der Nähe habe. Ich weiß allerdings nie wann das der Fall ist. Daher trau ich nur den Obs mit Flügeln..bei anderen hatte ich schon ab und an das Pech, dass sie ausgelaufen sind. Kannst du dahingehend etwas zu denen von PinkPona sagen?

    • Ich habe sie getestet und hatte keinerlei Probleme, auch nicht an den ersten 2 Tagen, es gibt sie auch in verschiedenen Größen 🙂

  • Interessanter Artikel! Ich finde auch, es wird immer wichtiger, sich zu informieren, welche Auswirkungen unsere Komsumentscheidungen haben – auf uns selbst und auf unsere Umwelt. Ich hab dieser zu Liebe auf Menstruationstasse umgestellt, weil es einfach unfassbar viel Müll spart. Ist die ersten zwei Monate gewöhnungsbedürftig, aber das waren Tampons damals als Teenie auch kurz. Ist nur ne Übungssache. Ich verstehe aber auch, wenn sich jemand da nicht umstellen möchte – für den sind Bio Tampons ne gute Alternative. Ich bin immer noch über mich selbst erschrocken, dass ich mir das bis vor ca 1-2 Jahren nie Gedanken drüber gemacht habe, wie so ein Produkt chemisch behandelt wurde. Genauso wenig über (Gift)Stoffe in PET Flaschen – vom damit einhergehen Plastikmüll ganz zu schweigen. Ich finds gut und total wichtig, dass immer mehr Menschen bewusster konsumieren – da ist in den letzten Jahrzehnten ein Lebensstil modern geworden (Schön Urban alles to Go, Plastikbecher in der Hand etc.), der mit dem heutigen Wissen eingeht nicht mehr tragbar ist… Danke, Lina, fürs mit aufklären! Wir müssen da echt alle an einem Strang ziehen und jeder sollte sich selbst etwas hinterfragen. Oft geht es ja gar nicht um Verzicht, sondern einfach um nachhaltigere Alternative – ob es nun ein Bio-Tampon, die wiederbefüllbare Wasserflasche oder eine Fair Fashion Hose ist. Jedes bisschen hilft! Auch wenn viel zu viele direkt meckern „Wenn du kein Fleisch mehr ist, darfst du auch nicht fliegen, sonst ist das inkonsequent (= wertlos!)“ Ach quatsch! Besser kein Fleisch essen und fliegen als Fleisch essen und fliegen. Ein bisschen besser ist immer noch besser als gar nicht. Wir hier in Deutschland haben so oft die Wahl und unser Kassenbon ist jedes Mal ein Stimmzettel. Lasst uns Unternehmen unterstützen, die einen Unterschied machen!

  • Liebe Lina,
    danke für den Artikel, dass wäre schonmal ein Anfang für den eigenen Körper u für die Umwelt, jedoch ist eine Menstrutationstasse ökologisch, ökonomisch u gesundheitlich unschlagbar. Denn auch 15000-17000 abbaubare Tampons müssen recycelt werden.
    Lg Kathleen

    • Ich persönlich fühle mich damit aber null wohl und möchte sie einfach nicht nutzen, weil sie sich für mich zusätzlich auch nicht gut anfühlt.

    • Hmm das ist schade für dich, denn ich hätte nie gedacht, dass mich etwas noch freier macht, als es ein Tampon könnte, habe mich daher nie weiter damit beschäftigt u dann kam der Moment u ich probierte die cup aus …habe allerdings das was du sagst auch schon in meinem Freundeskreis gehört, dass man das Gefühl nicht mag od ähnliches. Daher ist es schön, dass es auch dafür ein gesunde Alternative gibt, ich leite das mal an betreffende Personen weiter. Danke!

  • Schöner Beitrag, ich mag deine Bilder so gern ❤Darüber machen sich wahrscheinlich noch viel zu wenige Frauen Gedanken. Ich bin seit einer Weile schon auf eine Menstruationstasse umgestiegen, noch weniger Müll, auch keine Chemie und vor allem noch angenehmer (mein persönliches Empfinden) 🙂
    Liebe Grüße

  • (Jetzt ist der Kommentar verschwunden, falls er doppelt auftaucht, kannst du den zweiten gerne löschen.)

    Danke, Lina, für den interessanten Artikel und die Anregung. Ich finde es heutzutage immer wichtiger, dass uns bewusst ist, dass unsere Konsumentscheidungen Konsequenzen haben – für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit, aber auch für die Umwelt.

    Ich bin manchmal über mich selbst erstaunt, dass ich mir jahrelang nie Gedanken darüber gemacht habe, wie die Dinger chemisch behandelt sein könnten. Genauso wenig darüber, ob Plastikflaschen Schadstoffe abgeben oder so. Man ist damit groß geworden, dass man diese Dinge eben benutzt. Punkt. Ich bin froh, dass da langsam ein Umdenken einsetzt, denn unsere Art zu leben, ist längerfristig für den Planeten nicht tragbar. Es ist ein Lebensstil über die letzten Jahr modern geworden, der bedenklich ist: Alles schön urban to go in Plastik verpackt, convenient etc. Wir konsumieren viel zu viel, viel zu bequem, viel zu günstig und oft: viel zu gedankenlos. Da helfen Artikel wie solche, daher danke, Lina!

    Ich bin selbst der Umwelt zuliebe auf Menstruationstassen umgestiegen, weil sie eben auch keine Gifte abgeben, aber zusätzlich überhaupt keinen Müll machen. Am Anfang gewöhnungsbedürftig, ja, aber das waren Tampons ja auch als man irgendwann als Teenie damit anfing. Ich verstehe aber, wenn man das nicht möchte, da sind Bio-Tampons ne gute Alternative.

    Unser Kassenbon ist ein Stimmzettel – wenn wir alle bewusst Unternehmen untersützen, die auf diese Dinge achten, dann macht das einen Unterschied. Und auch wenn die Hater direkt sagen „Wenn Du kein Fleisch mehr isst, darfst du auch nicht mehr fliegen!“ „Wenn Du Bio-XY benutzt, darfst du auch dieses oder jenes nicht, sonst ist es inkonsquent!“ Ja und? Besser inskonsequent und ein bisschen was nachhaltiger gestalten als im Nichtstun zu verharren. Jedes bisschen hilft. Und ja: keiner kann von heute auf morgen alles richtig machen, das geht bei unserem Lebensstil hier gar nicht, aber nach und nach Dinge sinnvoll durch nachhaltigere Alternativen zu ersetzen, ist doch ein guter Anfang! Sei es nun das Bio-Tampon oder die wiederbenutzbare Wasserflasche und der eigenen ToGo Becher. Man muss gar nicht unbedingt verzichten, aber eben mit ein bisschen Sinn und Verstand einkaufen. Mit Apps wie Codecheck, Toxfox etc ist das auch gar nicht so schwer!

  • Tolle Fotostrecke!

    Gibt es die Tampons auch ungebleicht? Ich muss keinen blütenweißen Tampon gebleichten Tampon verwenden wenn er eh in dem Müll landet.
    VG
    Evi

  • Hey Lina, das Thema „Bio-Tampons“ steht seit Wochen auf meiner ToDo-Liste. Hab mir schon ein paar Labels angeschaut. Pinkpona kannte ich noch nicht…
    Ist der Tragekomfort und die Verlässlichkeit für dich gleich wie bei den Konventionellen? Ich habe bisher natürlich 🙄 die mit dem „o“ und dem „b“ benutzt… War die Umstellung für dich spürbar? Ich hoffe du weißt was ich meine😆
    P.s. Menstruationstasse ist für mich leider auch nicht das Richtige.

    • Ich empfinde absolut keinen Unterschied! Ich glaube das ist auch eine absolut individuelle Geschichte, aber für mich ist keinerlei Abstrich in Zuverlässigkeit oder Comfort zu machen!

  • Ein super nützlicher Hinweis und eine tolle Alternative! Ich finde deine Artikel zu nachhaltigen Themen immer sehr hilfreich; das möchte ich an dieser Stelle auch einmal erwähnen. Vielen Dank!

  • Liebe Lina,

    ich hätte da noch eine Frage zu der Verpackung. Du schreibst die Tampons kommen in einem Stoffbeutel. Sind die Tampons dann auch nicht noch einzeln verpackt (so wie übliche Tampons)?

    LG Jana

  • Nur kurze Anmerkung der Vollständigkeit halber:
    Bei Viskose handelt es sich um eine Celluloseregeneratfaser (btw: die Faser 😉 ) aus 100% Cellulose, genau wie Baumwolle. Mit dem Unterschied, dass sie nicht natürlich gewachsen ist, sondern mitunter auch aus sonst per se „unverwertbaren“ Cellulose-Abfallprodukten der Holzindustrie etc gewonnen wird. Das ist erstmal gar nicht blöd und sogar auch ein nachhaltiger Gedanke.
    Wieviel Chemie bei der Herstellung dann letztlich verwendet wird, ist natürlich nochmal was anderes. Aber Viskose kann auch ein sehr natürliches und nachhaltiges Produkt darstellen – das wäre mir richtig umgesetzt sogar noch lieber, als neuwertige Baumwolle dafür zu „verschwenden“ 🙂

  • Ohhh vielen vielen Dank für diesen Artikel und das aufmerksam machen und wach rütteln.. wie oben schon einige erwähnt haben macht man sich (leider) oftmals überhaupt keine Gedanken über solche „banalen“ Dinge, weil sie einfach schon immer so gemacht wurden bzw. immer so waren..

    Und die Fotos sind wieder richtig richtig gut!

    Lg und einen wundervollen Sonntag morgen!

  • Hey, danke für den aufklärenden Artikel mit den tollen Bildern! Ich finde auch, dass Tampons oder Mennstruationstassen einfach ein Stück mehr Freiheit bedeuten. Ich benutze eigentlich eine Menstruationstasse, aber manchmal komme ich dann irgendwie nicht mit ihr klar, aus Gewohnheit greife ich dann odt auf das bekannt OB zurück, eigentlich ja CHemie pur… Danke für den Tipp mit den nachahltigen Baumwolltampons! Die Verpackung ist prakitsch und sieht auch noch hübsch aus. Sind diese Tampons denn genauso groß bzw. saugstark wie normale?

    • Ich spür in der Saugkraft wirklich keinen Unterschied, ich find das Produkt absolut gleichwertig und muss keine Abstriche machen 🙂

  • Danke für den tollen Beitrag! Ich finde es super, dass er dazu anregt, mal darüber nachzudenken, was wir Frauen jeden Monat in uns einführen. Und was das für gesundheitliche (und ökologische) Auswirkungen hat. Ob man sich dann entscheidet, auf Bio-Tampons umzusteigen oder nach weiteren Alternativen sucht, bleibt jeder Frau selbst überlassen. An erster Stelle steht, dass man sich überhaupt mal Gedanken darüber macht. <3

    • Absolut auf den Punkt gebracht!
      Ich finde hinter ökologischer Aufklärung sollte – auch wenns halt absolut schwer fällt, weil man vielleicht selber schon total weit ist und sich der Wichtigkeit längst bewusst ist und einfach keine Geduld mehr hat, dass der Rest von uns mitzieht – viel weniger müssen und mehr dürfen stecken.
      So viele Nutzer fühlen sich von all den nachhaltigen Alternativen, die aber auch wieder unterschiedlich bewertet werden, leider überfordert. Ich versteh das.
      Irgendwie hat man bei dem Thema ständig das Gefühl nicht genug zu machen oder es falsch zu machen.
      Darum wollte ich einfach mal meine Alternative vorstellen – und in den Kommentaren auch andere zu Wort kommen lassen <3

  • Liebe Lina, vielen Dank für den Beitrag und dass du deine Reichweite nutzt um deine Leser auch für solche Themen zu sensibilisieren. Nachhaltige Tampons haben mich in letzter Zeit auch immer mehr beschäftigt, denn so gerne ich auf eine Menstruationstasse umsteigen würde so sehr tue ich mich mit eben dieser auch schwer. Daher sind nachhaltige Tampons für mich momentan auch die beste Alternative.

  • Ich finde den Beitrag super!
    Es ist genau wie du sagst, für die meisten von uns gehört die Periode nun mal dazu und wir treffen die Entscheidungen, es uns damit so angenehm wie möglich zu machen so, wie wir es kennen – mit handelsüblichen Tampons.
    Umso cooler, dass du das Produkt vorgestellt und ein wenig Aufklärung geleistet hast- lieben Dank dafür 🙂
    Einziger „meh“ Moment: auf die Website gehen und feststellen, dass „für uns Mädels“ alles pink/rosa ist.. warum auch immer, mag aber auch nur am Namen liegen.

    • Ich glaub auch das war eine Brand-Entscheidung und gar nicht so sehr genderspezifisch gemeint. ( Ich mag auch einfach kein rosa 😀 )

  • Liebe Lina,

    danke für diesen Artikel bzw. diese Kooperation. Wenn ich für Pinkpona hätte entscheiden müssen, wer mein Produkt wirklich authentisch und mit viel Herzblut vorstellt, hätte ich ebenfalls dich genommen. Die Art, wie du Produkte vorstellst, die Bildwelten, die du kreierst und die Zeilen, die du dazu schreibst, gefällt mir unheimlich gut und sind einer der Gründe, weshalb ich deinen Conent unheimlich gerne konsumiere. Dass deine Themen sich aktuell immer mehr auf nachhaltige Alternativen bzw. Achtsamkeit mit unserer Umwelt generell beziehen, finde ich auch ziemlich stark.

    Ich bin 27, gehöre damit zu der Gruppe an IG Usern, die, wenn überhaupt, mal liken oder sich gerade so einen Kommentar abzwängen – selbst wenn ich jedes Bild, jede Story sofort gerne an alle weiterleiten würde, die dich noch nicht kennen. Und du schaffst es neben anderen Bloggern wie DariaDaria und Co., mich durch wirklich gut aufbereiteten Content von Produkten zu überzeugen und hier auf deinem Blog Kommentare zu tippen … und jetzt rate, wessen Warenkorb sich gerade bei Pinkpona gefüllt hat? Yes.

    Danke dir und hab einen wundervollen Tag!

    • Liebe Viktoria,
      vielen, vielen Dank für so ein liebes Feedback und für deine Mühe mir zu schreiben!
      Ich freu mich da gerade sehr, sehr doll drüber <3
      Alles Liebe
      Lina

  • Toller Artikel, wunderschön aufgemacht und gleich zwei so wichtige Dinge damit erreicht: über Nachhaltigkeit gesprochen/ informiert UND das Tabu des Perioden-Themas gebrochen. Danke dafür 🙂
    Auch ich habe mich mit einer Menstruationstasse überhaupt nicht wohlgefühlt und finde super, dass du uns diese umweltfreundliche und fair gehandelte Alternative zeigst. Vor allem finde ich aber super, dass du dich völlig offen und unverblümt stark machst und die Periode als das beschreibst, was sie ist: etwa Natürliches! Ohne Dramen, Klischees und auch ohne Blümchen, Federn und Zahnpastalächeln (die Werbungen in TV und Co sind doch z.T. echt daneben, oder!?). Danke dafür <3
    Btw: Mir fällt ihr Name gerade nicht ein, aber ich habe letztens einen spannenden Facebook-Post einer jungen Frau gelesen, die "Die Enttabuisierung eines Themas in Gesellschaft und Medien am Beispiel Menstruation" sogar zum Thema ihrer Bachelorarbeit gemacht hat. Sehr cool! 😀

    • Hey Vivien,

      vielen Dank für dein Feedback, aber auch für den Input, die Arbeit würde mich ja wirklich sehr, sehr interessieren, falls du da noch mal einen Link oder so hättest, vielleicht zur Verfasserin, das wäre großartig <3

  • Ich würde ja so gerne eine Menstruationstasse verwenden. Habe sie bis jetzt erst einmal verwendet und bin leider nicht so gut mit ihr klar gekommen. Viele meiner Freundinnen sind aber total überzeugt von ihr.
    Wie auch immer, habe ich mich dann entschieden doch weiter die Tampons von o.b. zu verwenden. Habe aber tatsächlich immer ein ganz schlechtest Gefühl. Sollte ich also mit der Menstruationstasse nicht klar kommen, wären die Tampons von Pinkpona sicher eine gute Alternative.

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