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5 BASIC TIPPS FÜR EINEN KURZTRIP NACH BARCELONA

"Ich muss einfach mal raus hier – und wenn es nur zwei oder drei Tage sind."Wie oft sagst du das? Und wie oft machst du das? Und wie oft hättest du es eigentlich ruhig mal machen können?

Ines und ich bekamen die spontane Chance einfach für ein Wochenende nach Barcelona abzuhauen, waren am Ende ein bisschen mehr als 48h in der Stadt und haben uns mal wieder voll und ganz auf das Prinzip Kurztrip eingelassen. Wenig Gepäck, ein paar Ideen, aber keine festen Pläne. Während das Travel-Diary mit allen Adressen, Vorschlägen und Tipps ins ausgiebiger Form natürlich noch kommt (es dauert einfach immer ewig alle Spots zusammenzutragen und die Materialien aufzuarbeiten), ist hier ein erster Post, der zumindest die Basics für euch abdeckt. Wie kommt man günstig hin, was muss man beachten, wo kann man schlafen und warum ist Barcelona überhaupt eine gute Idee? Um so ein Gefühl für eure mögliche, nächste Destination zu bekommen, haben wir nicht nur einen kleinen Vlog unterwegs gedreht, sondern auch einen Podcast aufgenommen, in dem ich euch erzähle, was für mich so einen Kuztrip aus- und sowohl entspannt, als auch aufregend macht. Ganz viel Spaß mit den ersten, fix zusammengestellten Eindrücken aus Katalonien – ich freu mich über Feedback! 

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BARCELONA – DIE GRUNDLAGEN

Barcelona ist und bleibt eine touristische Stadt. Aber hat irgendjemand etwas anderes erwartet? So viele pilgern im Sommer in die katalanische Region, um den speziellen Vibe der Stadt, der irgendwo zwischen Woody Allen Klischee und lebendigem Straßenbgewimmel seine Realität findet. Barcelona kann alles sein, was du auf dich zukommen lässt, was du ehrlich erwartest und annimmst, wenn es dir begegnet. Du findest hier sowohl Inspiration und Geschichte, ganz viele Eindrücke und Bilder für deinen Kopf und deine Erinnerung – aber genau so auch Ruhe (wenn auch keine absolute Stille) ein bisschen Auszeit von deinem Alltag, ein bisschen Zerstreuung, wenn du nur richtig hinschaust. 
Bereisen kannst du die Stadt jederzeit. Von Juni bis Ende August herrscht natürlich Hochbetrieb, im Mai und September findest du die Stadt ein bisschen leerer vor. 

HOTEL

Wir haben 2 Nächte im Hotel Omm verbracht, das super zentral und nur einen Spaziergang von der Altstadt entfernt liegt. (Instagram sagt ja meistens mehr, als eine Website.)

Für einen echten Hoteltest, waren wir einfach nicht lange genug vor Ort, allerdings war unser Zimmer unheimlich komfortabel mit einem super schönen Blick auf die Allee unter unserem Fenster, der Service angenehm und die Dachterasse natürlich großartig. 

Mit 258€ in der Hochsaison für unser Zimmer, ist die Nacht inklusive Frühstück natürlich nicht ganz günstig. In der Nebensaison kann man dafür wirklich gute Schnäppchen machen. (Und ich denke immer wieder daran, dass ich für ein wirklich heruntergekommenes Hotel in Deutschland, irgendwo im Kurgebiet neulich auch 120€ die Nacht zahlen musste...)

Als Alternative bietet sich aber in Barcelona immer AirBnB an, im August sind da zwar die meisten Studios schon ausgebucht (und wirklich schöne, komplette Apartments in guter Lage auch nicht unter 150€ die Nacht auffindbar), aber es gibt noch ein paar niedliche Zimmer, die man finden kann.

Hotel Omm
Rosselló 265
Barcelona. España
T +34 93 445 40 00
reservas@hotelomm.com

FLUG

Die Flüge von Berlin oder Hamburg nach Barcelona sind auch in der Hochsaison noch fair und machbar. Schon für ungefähr 170€ inklusive Steuern ist man binnen 3h in Spanien – und das übers Wochenende! 

TRANSPORT / MIETWAGEN

Mit dem Taxi braucht ihr gut 20-30 Minuten in die Innenstadt, je nach Verkehrslage. 25-35€ müsst ihr für eine Fahrt rechnen. (Wir zahlten 26€ pro Tour)

Mietwagen können direkt ab dem Flughafen gebucht werden. Wenn ihr länger in Spanien bleibt, euch noch im Umland umschauen und flexibel sein wollt, machen die Sinn, innerhalb Barcelonas, nur so übers Wochenende, braucht ihr grundsätzlich aber kein Auto.

Uber? Ja, gibt es, ist aber bei weitem nicht so verbreitet, wie in anderen Städten und kann manchmal dauern

Tipp,  wenn ihr genau wisst, wohin ihr müsst und wenig Gepäck dabei habt: der Aerobus!
Das ist ein Zubringerservice, der den Flughafen Barcelona mit dem Stadtzentrum verbindet. Dieser Service fährt normalerweise zwischen 5 und 10 Minuten von Terminal 1 und 2 ab. Er bringt euch bis zum Stadtzentrum, wo ihr entweder an der Plaça Espanya oder an der Plaça de Catalunya aussteigen könnt. Das Ticket kostet je 5,90€.
Schaut einfach vorher, ob der Ausstieg für euch Sinn macht.

"Nimm wenig Gepäck mit, mach viele Spaziergänge und vergiss den Schinken nicht ..  "

Es macht viel Sinn auf Kurztrips nicht zu viel Gepäck und zu große Pläne mitzuschleppen. Du wirst wenig von deiner Auszeit haben, wenn du dir 5 verschiedene To Do's für 48h vornimmst und du wirst wenig von Barcelona haben, wenn du nur am Pool abhängst. Versuch deine Balance und Mitte zu finden. Nimm dir am Tag 2-3 Unternehmungen vor, lass aber Platz für Spontanität, fürs Genießen und sich nicht beeilen müssen. 

Wir haben am ersten Abend ein Glas Wein am Pool genossen, sind mental erst einmal angekommen und dann gut 40 Minuten durch die Stadt spaziert, bevor wir uns ein kleines Restaurant für Tapas und Sangria gesucht haben. 
Den Samstag haben wir auf den Märkten und am Strand verbracht, haben uns ein bisschen treiben lassen und viel zu viel gegessen, sind mit Locals um die Häuser gezogen und haben die Bronzekate der Stadt gestreichelt. 
Wenn du dann mit einem guten Frühstück in den Sonntag startest, ist es gar nicht so schlimm, dass das gothische Viertel total überlaufen bleibt (logisch!), du fast eine Stunde auf einem Parkplatz feststeckt und es dann am Ende auch einfach zu warm für den Skatepark war, du nimmst das an, gönnst dir noch 2h auf der Dachterrasse und fliegst mit ganz viel Schinken im Gepäck und neuen Sommersprossen nach Hause. (Und schmuggelst vielleicht noch 2 kleine Flaschen Rotwein mit in den Flieger.)

Wenn ihr mehr von diesem Trip hören oder sehen wollt, lest unbedingt nächste Woche ins XXL-Traveldiary rein, hört den Podcast oder stimmt euch im Vlog noch ein bisschen ein. Ich hoffe euch gefällt, was wir euch mitgebracht haben. <3 

anything to say?

Comments

  • Es war schön , mit dem Meeresrauschen wach zu werden <3 Danke für den tollen Vlog, tolles Lied by the way. War noch nie in Barcelona, möchte aber unbedingt mal hin. Viele Grüße vom Bodensee, Isabelle

  • Liebe Lina,

    Ich folge deinem Blog regelmäßig und habe dir damals Tipps für barcelona gegeben, weil ich in der Stadt gewohnt habe. Ich bin mir sicher, in deinem Beitrag steckt viel Herzblut drin. Allerdings stößt bei mir einiges schlecht auf.
    Die Empfehlung für Airbnb zb: Barcelona ist nicht nur bei Touristen beliebt, viele ziehen auch der Industrie wegen dorthin und die Stadt platzt aus allen Nähten. Es ist echt richtig schwer ein Zimmer zu finden und dann lieber eher es meistens in einer 5er wg, hat kein Außenfenste, keine Heizung für den Winter und ist trotzdem horrende teuer. Dafür kann man sich als Tourist in ein riesiges Loft anmieten, via airbnb. Und sorry, aber das zerstört in dem Fall einfach massiv den wohnungsmarkt, der eh schon überplatzt. Bitte einfach nicht machen.
    Das aerobus ist auch Geldabzocke, mit dem Zug kommt man auch ganz einfach vom Airport in die Stadt (im 10er Ticket für die gesamte Stadt pro Fahrt 1,01€).
    Und generell ist mir klar geworden, das traveldiaries eventuell nur begrenzt Sinn geben, von jemandem der (bitte entschuldige), die Stadt nicht kennt. Was du empfiehlst sind die touri-hochburgen, die im Sommer nicht mehr schön, weil heiss und überlaufen sind. Das kann man mit 1x googeln auch selbst finden. Die ganzen (schönen, weil abgeschiedenen) Plätze, die den eigentlichen Flair ausmachen und mit denen man das Lebensgefühl kennenlernt, kann man daraus nicht mitnehmen. Nur hören, wo die Stadt ihre Fassade für Touristen aufstellt.
    Und ökologisch: muss es fliegen sein? Da kann man nämlich ewig plastikfrei einkaufen und die Papiertüte im Supermarkt nehmen, Transport, Konsum tierischer Produkte und Energieverbrauch im Haus, das sind die Haupttreiber des Klimawandels. Und der ist real.

    Ich mag deinen Blog sonst sehr, aber heute bin ich enttäuscht. Sonst mag ich ihn aber sehr.

    Grüße,
    Felicitas

    • Hallo liebe Felicitas,

      puh, das ist natürlich jetzt erst einmal ein langer Kommentar.
      Ich probiere dir natürlich gern zu antworten, muss aber einfach mal die Frage stellen: was genau magst du an meinem Blog? So ganz offen gefragt?
      Denn die Dinge, die dich dazu hinreißen lassen, direkt enttäuscht von mir zu sein, tue ich ja generell und immer wieder.
      ich fliege, ich werde auch weiterhin fliegen, ich nutze immer wieder AirBnB und werde das auch weiterhin tun, ich bereise manchmal beruflich Städte nur für 48 Stunden und gebe dann einen Einblick und spark auf die Stadt ab, Traveldiaries sind ein fester Bestandteil dieses Blogs, sowohl längere, ausführliche, als eben auch begrenzte (wobei das hier ein Basisbericht war, für alle, die sich das erste Mal mit der Idee Barcelona zu bereisen, auseinandersetzen oder überhaupt einen Einstieg finden wollen).

      Jetzt habe ich mir „deine“ Stadt ausgesucht und natürlich kennst du sie besser als ich, natürlich bist du nicht die Zielgruppe für einen Basis-Artijkel wie diesen, der tatsächlich nur zusammenfasst oder erzählt, was man ganz sicher auch googlen kann. Aber: wer sagt dir denn, dass das Flair, was dir gefällt, genau das ist, was die Stadt „ausmacht“? Das ist doch auch total subjektiv.

      Es ist bei einem Besuch von nur 48h, gerade beim ersten Mal, ja noch dazu auch nur normal, dass Tourispots dabei sind. Weißt du, wie oft ich hier in Hamburg meinen besuch durch die Speicherstadt führe? Ich kenne die, für mich ist sie nichts besonderes, viele spots nerven mich, weil ich sie kontruiert finde, klar, aber ich lasse meinen Besuch deswegen nicht gleich an einem Wochenende nur Eimsbüttel sehen, weil das Leben hier natürlich echter ist. Deine Bedürfnisse an Barcelona sind doch ganz andere, als meine.
      Wenn du nach Kapstadt kommen würdest, würdest du wohl auch gern mal den Lions Head von oben sehen oder bestaunst das Panorama vom Tafelberg. Irgendwo fängst du ja an.
      Dass ich zu einer Stadt, in der ich lebe, mehr sagen kann, als zu einer Stadt, die mir 48h Eindruck geschenkt hat, ist doch klar. Aber hier steht ja auch nirgends, dass es ein Insider-Artikel ist. Sonder eben genau das: erst einmal basic, ein kurzer Einstieg.
      Und damit vielleicht ein guter Klick für alle, die auch nur 48h in der Stadt sein werden oder einen ähnlichen Kurztrip planen.

      Du könntest dein Wissen auch einfach wertfrei teilen, der Tipp mit dem Zug ist zum Beispiel super, danke dafür!

      Du kritisierst außerdem AirBnB, ich verstehe deine kritikpunkte.
      Allerdings ist das Aufkommen von AirBnb weder das der größte Faktor noch der Boykott davon die Lösung des Wohnproblems, das nicht nur in Barcelona besteht. Sicher, es ist frustrierend und destruktiv, wenn sich Studenten, Berufseinsteiger und Arbeiter keine vernünftige Wohnung in der eigenen Stadt leisten können und gerade zu den Sommermonaten, die Miete ins unermessliche steigt, aber diese Dynamik wurde weder durch AirBnB ausgelöst, noch könnte sie sich dadurch revidieren. Ich habe in Kapstadt gelebt, ich wohne in Hamburg, ich lebte in Berlin, ich kenne die Problematik, die du dort besprichst, sehr gut, allerdings denke ich über die Lösungen hinter so einem komplexen Problem wie Wohnungsmangel, anders.

      Was den Kommentar zum Fliegen betrifft: ich frage mich, woher zur Hölle neuerdings dieser Hochmut kommt, jeden ökologischen Einsatz niederzumachen, wenn er nicht generell auf der Grundlage vom Verzicht auf tierische Produkte und Flugreisen aufbaut. So, als wäre alles andere wertlos? Meine Güte, ökologischer Schutz ist mittlerweile ja wie eine toxische Beziehung. Du bist nie gut genug und lässt dir jeden tag absprechen, dass du dich überhaupt bemühst? Ich habe mich neulich erst über einen Bekannten geärgert, der in einem Land wie Südafrika Wasser verschwendet und sich dann darauf ausruht, dass er heute kein Steak gegessen hat und es auch sonst nie tut – wow. Wenn man die Klassengesellschaft schon im ökologischen Schutz einführt, muss man such nicht wundern, wieso es so schwer ist die Menschen zu einen und zu motivieren. Sobald du es nur probierst, wirst du ja schon angepickt. Was ich damit eigentlich sagen will: das große Problem am Himmel da oben sind die Flugzeuge, ja, aber auch hier kannst du durchaus Differenzieren. Wir müssen jetzt nicht alle schlagartig aufhören zu reisen, aber mal hinterfragen, ob allein in Deutschland die HH-FRA, HH-MUC, HH-CGN Flüge täglich in Vielzahl sein müssen, nur um tausende Berufstätige zu Präsentationen zu bringen, die 2h dauern und die sie auch locker durch neue Technologien hätten von ihrer Stadt aus geben können.
      Ich für meinen Teil fliege innerhalb Deutschlands schon seit Jahren nur noch im absoluten Ausnahmefall, sage seit Jahren auch sämltiche Veranstaltungen ab, bei denen es nur um eine Produktplatzierung geht, für die ich in ein Flugzeug steigen würde und habe die Möglichkeiten zum Umweltschutz, die ich für vereinbar hielt, in meinem Alltag angenommen und abgeändert. Das ist nicht Nichts. Und ich finds absurd, dass das neuerdings wertlos sein soll, bzw. geranked wird. Und vor allem so vorschnell.

      Bitte verzeih mir, wenn ich das jetzt sehr schroff formuliere, aber deine Aussagen klingen zum Teil wie angelesene Wahrheiten, die du einfach nur wiedergibst, die sicher damit nicht gleich falsch sind und ihre Berechtigung haben, aber auch sehr generell und einseitig gedacht sind, die ich sehr eindimensional finde.

      Gruß,
      Lina

  • Ich muss, nein ich möchte!, ein großes Lob zum Podcast abgeben.
    Du hast mich voll abgeholt und kurz vor meinem nächsten Trip nach Mailand sehr in Stimmung gebracht und mir richtig Bock auf die Reise. Und die Angst genommen was zu verpassen, sondern einfach mal eintauchen in den Vibe der Stadt und auf sich wirken lassen.
    Das nehm ich mir zu Herzen.
    Danke dafür, Lina.
    Mal wieder großartig erzählt und geschrieben.
    Aber wem sag ich das? ❤️

  • Wie man im Jahr 2018, mit all dem bestehenden Wissen zum Klimawandel, immernoch 48h-Kurztrips als irgendwie erstrebenswert darstellen kann, ist mir einfach schleierhaft. Ganz abgesehen davon, dass man in all der Eile den Vibe der Stadt doch niemals richtig aufnehmen kann.

  • Ich finde den Beitrag ganz, ganz toll. Danke dafür. Und dann las ich den Kommentar und wollte schon was bissiges antworten und dann habe ich deine starke und reflektierte Antwort gelesen. Und ist doch der viel bessere Ansatz. <3

  • Danke Lina für die tolle Zusammenstellung der Empfehlungen. Habe gestern sehr spontan ein paar Tage BCN mit meiner Schwester und meiner Mutter gebucht und du hast genau die Infos, die wir auch wirklich (!) brauchen. Neben dem tollen Foto- und Videomaterial natürlich, das schon richtig Vorfreude macht. Muuuuchas gracias! <3

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