STYLE: MAYBE JUST ANOTHER HIGH

19. Mai 2017

Maybe it's all about the balance between enjoying the highs ...and not being afraid of the lows. 

 

But who does that?

Die meisten Wellen siehst du kommen, wenn du dir den Augenblick nimmst hinzusehen, die schätzt du ein, erkennst genau wo sie am stärksten sind, weißt wie sie dich erfassen, fühlst sie schon, bevor sie brechen und dich mitnehmen.

Und wartest trotzdem nur darauf, dass du falsch liegst – und die eine dich mitreißt, wegträgt, voll erwischt. Nicht nur plötzlich, sondern vollkommen unerwartet. 

Es gibt diese Momente, in denen wir es genießen berauscht und umhergeworfen, für ein paar Sekunden orientierungslos unter Wasser  gezogen zu werden, um dann mit heftig schlagendem Herzen wieder aufzutauchen, tief Luft zu holen, intensiv zu spüren, uns lebendig zu fühlen. Das sind Momente, in denen die Angst so nah neben dem Adrenalin liegt, dass wir es sofort wieder tun würden. 

 

 

Aber was, wenn wir nicht rechtzeitig auftauchen, nicht getragen, sondern geschmissen werden, was wenn wir verloren und immer wieder untergehen, bevor wir einatmen könnten, was wenn wir die Hochs nicht mehr genießen, weil wir uns vor dem nächsten Tief fürchten, aus dem wir jedes Mal langsamer, erschöpfter, schwerer, zerrissener auftauchen. 

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9 Comments

  • Katherina 19. Mai 2017 at 10:29

    Wie du es immer wieder schaffst zu den scheinbar Standardposts wie der eines Outfits mich zum Nachdenken und zur Reflexion anzuregen, beeindruckt mich jedes Mal ein wenig mehr.
    Danke dafür. Ich starte meinen Freitag verspätet, dafür absolut ausgeschlafen mit Punk Rock in den Ohren und Lina Mallon für die Augen. Die Sonne scheint durch das große Fenster vor mir und gerade jetzt könnte es nicht besser sein.
    Die To-do-Liste stresst mich nicht, gerade genieße ich nur den Augenblick.
    Dir wünsche ich einen wunderschönen Freitag Lina!

    Liebe Grüße aus Salzburg!

    Reply
  • Carolin 19. Mai 2017 at 11:02

    „Aber was, wenn wir nicht rechtzeitig auftauchen, nicht getragen, sondern geschmissen werden, was wenn wir verloren und immer wieder untergehen, bevor wir einatmen könnten, was wenn wir die Hochs nicht mehr genießen, weil wir uns vor dem nächsten Tief fürchten, aus dem wir jedes Mal langsamer, erschöpfter, schwerer, zerrissener auftauchen.“ – Beeindruckend. Gerade wenn man sich aktuell so erschöpft und zerrissen fühlt.

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  • Julia | Themagnoliablossom 19. Mai 2017 at 11:38

    Ganz toller Post. Text. Bilder. Du. <3

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  • Sonja 19. Mai 2017 at 13:35

    Was für ein schöner Post – die Stimmung auf den Bildern ist einfach atemberaubend <3 Was für ein Bikini/Top trägst du unter deinem Kleid? Sieht mega cool aus 🙂

    Alles Liebe, Sonja
    http://www.littlewhitepages.wordpress.com

    Reply
  • Sonja 20. Mai 2017 at 05:57

    Keine Frage, du siehst auf den Fotos richtig schön aus und auch richtig schön in Szene gesetzt. Trotz allem mag ich die „natürlichen“ lieber. Einfach normale Selfies von dir. Der Text ist großartig! Ich wünschte ich könnte auch so schreiben. Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit! 🙂

    Reply
  • Iris 20. Mai 2017 at 09:13

    Da kommt auch hinzu, dass wir die Hochs viel mehr schätzen lernen, denn wenn es keine Tiefs gibt, woran erkennen wir denn sonst die Hochs 🙂

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  • Alina 20. Mai 2017 at 09:48

    Ich liebe die Metapher mit den Wellen. Kenne dieses Gefühl so gut, sich fast zu wünschen, umgeworfen zu werden 🙂

    Ein Post, der neben den schönen Bildern auch noch tolle Worte beinhaltet – perfetto 😀

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

    Reply
  • Claudia 20. Mai 2017 at 20:04

    Oh wow, da kommen Erinnerungen an meinen letzten Surfurlaub hoch <3 Wie zutreffend Du das formulierst… Die Fotos sind wunderschön!

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  • Stefanie 21. Mai 2017 at 16:25

    Ein ganz toller Post. Wunderschön geschrieben und zum Nachdenken anregend. Und dazu tolle Fotos!

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