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10 DINGE, AN DENEN DU ERKENNST, DASS DU EINEN FRENEMY HAST

5. Mai 2017

1.

Sie profitiert von dir – hat aber kein Lob und keine Anerkennung für dich übrig. 
Deine Ideen? Waren trotzdem längst ihre. Sie hatte sie nur noch nicht laut gesagt oder umgesetzt. 

Purer Zufall, dass sie deine Karriere braucht, um ihre voranzutreiben.

2.

Wenn sie dich braucht, bist du da. Auch wenn das bedeutet einen Mietwagen für 148€/Tag zu besorgen und 900km in 14h zurückzulegen, nur um ihr zur Seite zu stehen.

Wenn du sie wirklich brauchst, weil du zum Beispiel im Regen vor deiner Wohnung stehst und du sie bitten möchtet  deinen Ersatzschlüssel zu bringen, tritt der einzigartige Fall ein, dass sie 3 Stunden vergessen hat auf ihr Handy zu schauen. Und außerdem war sie ja im Kino.

3.

Es ist nur lieb und natürlich  humorvoll gemeint, dass dein Frenemy dir vor 20 Kollegen eine kleine Schale Quinoasalat vom Buffett mit den Worten: "Oh Lina, das hier ist doch was für dich, du wolltest doch sowieso abnehmen, weil das Kleid heute ein bisschen sehr eng sitzt!" mitbringt.

Falls du das nicht sehr witzig findest, ist das übrigens deine Schuld. "Das war ein Scherz, den verstehst du nur wieder nicht." 

4.

Sie ist immer dann glücklich, wenn du unglücklich bist. Das fällt dir vielleicht nicht sofort auf, eigentlich sieht es tatsächlich so aus, als wäre sie einfach nur liebevoll für dich da. Wenn du mit schwerem Liebeskummer auf ihrer Couch sitzt, wird sie dich auffangen, weil sie weiß, dass es ihr Punkte bringt und du sowieso gerade sehr viel kleiner als sie bist. Das werden die besten Momente eurer Freundschaft sein. 
Diese Zuneigung lässt in der Sekunde nach, in der dir eine Reihe schöner Sachen passieren, die sie entweder nicht haben kann oder die nichts mit ihr zu tun haben... Frenemys freuen sich nicht random für andere. 

Skills

Dirt Digging 89%
"Funny" Insults 71%
Sabotaging 69%
Snappy Messages 85%

5.

Dir geht es zu gut? Du hast gerade wirklich Erfolg? Dich neu verliebt? Du bist fast ein bisschen zu glücklich? Say no more. Dein Frenemy ist da! Sie hat jeden Fehltritt und jedes Versagen deinerseits abgespeichert und immer parat, um dich zu erinnern und Verunsichrung zu streuen ("Aber denk daran, wie schrecklich und verletzt du dich gefühlst hast und wie ich dir wieder auf die Beine geholfen habe, als  ...")

Dein Frenemy möchte nicht auf Augenhöhe befreundet sein. Er kennt keine Augenhöhe – nur Konkurrenz.

6.

Soziale Kontakte neben deinem Frenemy sind verboten. Hörst du? Verboten! Wundere dich bitte nicht, wenn du freitags in einem Shitstorm stehst, wenn du donnerstags unerlaubt mit einer alten Schulfreundin essen gegangen bist. Macht man ja auch nicht. 

7.
Monatelang habt ihr euch alles erzählt, jede Story geteilt, euch Voicemails bis zum Rande des Datenvolumens geschickt – und plötzlich bist du froh, wenn du überhaupt weißt, ob sie noch in der Stadt ist?

Dann wirst du gerade bestraft. Vermutlich, weil sie die Schulfreundin aus Punkt 6 noch nicht überwunden hat. Oder generell gesagt: der Entzug von Information soll dir zeigen, dass du es in ihren Augen gerade nicht wert bist, nah an sie gelassen zu werden. Es soll dich verletzen und reumütig machen. Wahrscheinlich funktioniert es sogar.

8.

Selbst kleinste Streitigkeiten bespricht sie grundsätzlich erst mit dir, nachdem sie die den Bekanntenkreis und die halbe Stadt über ihr erneutes Unglück informiert hat. Opferrollen wollen ja systematisch vorbereitet werden.

9.

Queen of Passiv-Aggresivistan! Natürlich solltest du dankbar sein, wenn sie überhaupt mit dir kommuniziert. Es könnte auch sein, dass du den Status eurer Freundschaft ausschließlich an den bissigen Memes und NonMentions erkennen musst, die sie über die sozialen Netzwerke streut. 

FINAL

Du wunderst dich mittlerweile nicht mal mehr, dass sie immer dann extra engen Kontakt zu Menschen wie deinem Ex-Freund sucht und mit ihm immer mal wieder dann einen Kaffee trinken geht ("Hey, wir waren immerhin auch mal befreundet! Das war einfach Zufall?"), wenn es bei euch schlecht läuft – oder?

Your Frenemy need your enemies to control you.

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30 Comments

  • Susi 5. Mai 2017 at 10:50

    UM HIMMELS WILLEN!

    Das klingt wirklich furchtbar. Ich will gar nicht darüber nachdenken, ob ich so jemanden in meinem „Freundeskreis“ habe … 😮

    Reply
  • Nadine 5. Mai 2017 at 10:51

    Dieser Text trifft es so perfekt auf den Punkt. Danke dafür!

    Ich hatte auch mal so eine „Freundin“ – jetzt nicht mehr, Gott sei Dank.

    Reply
  • Eileen 5. Mai 2017 at 11:00

    Da kommt man echt ins Grübeln… ich glaube ich habe auch so eine „Freundin“.

    Reply
  • Jenny 5. Mai 2017 at 11:04

    Oh Gott, ich hab so viel davon wieder erkannt. Habe meinen frenemy, aber vor gut einem Jahr aus meinem Leben gestrichen. Manchmal tut es noch weh, weil ich sie sehr gern hatte bis ich es geschnallt hatte. Aber letztendlich war sie nur auf ihren Vorteil bedacht. Traurig.

    Solche Menschen tun niemanden gut, auch nicht sich selbst.

    Reply
  • Tine 5. Mai 2017 at 11:18

    Ja, in einigen Punkten kann ich durchaus verflossene – und leider auch aktuelle – Freunde wiederfinden. Ab und an sollte man seine sozialen Kontakte ein bisschen überdenken…
    Ich mag es übrigens sehr, dass Du so diverse Texte auf Deinem Blog veröffentlichst: Travel, Dating, Outfit – aber eben auch Freundschaft!

    Reply
  • Sandra-Marie 5. Mai 2017 at 11:21

    wie großartig du das beschrieben hast! mir kommen ein paar punkte davon sehr bekannt vor und nun weiß ich auch, dass sich ein „frenemy“ unter meinen freundeskreis gemischt hat.

    endlich habe ich dafür einen begriff, haha!

    Reply
  • marta 5. Mai 2017 at 12:31

    Also einzelne Punkte davon erkenne ich in (ehemaligen) „Freunden“ wieder, aber falls du tatsächlich eine Person kennst, die all diese Dinge in sich vereint… puhh, that must be the Antichrist. Weg damit.

    Reply
  • Stefanie 5. Mai 2017 at 13:28

    Da wird man echt nachdenklich und betrachtet seinen Freundeskreis nochmal kritischer… vielleicht gibt es doch auch „Frenemy“ unter den Freunden, was einen auf den ersten Blick garnicht bewusst war.

    Reply
  • Jana 5. Mai 2017 at 14:13

    Haha wie wahr … solche „Freunde“ braucht man irgendwie nicht, ne? Ist das wirklich passiert? Ich hab das leider auch mit einer Freundin, mit der ich lange sehr eng war. Wir haben lange in einer Stadt gewohnt, viel gemacht & sind durch dick und dünn gegangen. Dann ist sie in eine andere Stadt gezogen und hat viel Drama angezettelt & mir ständig lange Sprachnachrichten geschickt mit ihren Problemen. Da ich viel arbeiten musste konnte ich die oft erst abends hören, wo sie dann beleidigt war. Ich hab mir extra ein Festnetz Telefon geholt und meinte sie kann ja einfach anrufen, was sie nie tat, ich glaube sie wollte einfach nur Dampf ablassen. Jedes Mal wenn sie zu Besuch war hat sie Drama mit Kerlen angefangen & mich mit reingezogen sodass ich irgendwann nicht mehr konnte und auch ein gemeinsames WE abgesagt habe, übrigens mit der gleichen Begründung mit der sie Ostern abgesagt hat, jetzt hat sie den Kontakt abgebrochen quasi um zu zeigen wie verletzt sie ist (das WE hatte eh ich komplett geplant). Ich bin schon einmal über meinen Schatten gesprungen und hab gefragt wie es ihr geht, jetzt antwortet sie nur noch knapp. Ich bin echt ein bisschen fassungslos wie ich auf einmal auf die „rote Liste“ gekommen bin weil ich was falsches gemacht habe. Jetzt Poster sie auch die ganze zeit wie viel Spaß sie hat. Ich frag mich ob das ne echte Freundschaft ist oder auch eher frenemy mäßig.

    Reply
    • Yara 6. Mai 2017 at 09:22

      Ein klassischer Frenemy, selbst erlebt. Der Kontaktabbruch tut weh aber du wirst tollere Menschen in deinem Leben haben, die dich auf Augenhöhe behandeln und sich nicht selbst immer wieder in den Vordergrund rücken.

      Reply
      • Jana 17. Mai 2017 at 09:27

        Ja du hast Recht! Ich habe auch Freunde auf Augenhöhe zum Glück. Trotzdem war das eine Person, bei der ich das nicht erwartet hätte. Ich glaube sie lässt es jetzt drauf ankommen.

        Reply
    • Miriam M. 8. Mai 2017 at 11:07

      Ich habe gerade auch so etwas in der Art an eigener Haut erfahren müssen. Meine Freundin sind seit einem Jahr durch dick und dünn gegangen. Sie hat mich aufgefangen als ich mich gerade frisch getrennt hatte. Danach war ich sozusagen nur noch für sie da, sie jedoch nicht für mich, wenn ich sie mal gebraucht habe. Wurde immer nur dazwischen geschoben. Wenn ich über Probleme reden wollte, wurde etwas vorgeschoben wie „Komm, los uns mal noch den Schrank da zusammen bauen“. Es sei dazu gesagt, dass sie umgezogen ist und ich ihr auch da geholfen habe – immer. Im Gegensatz zu ihren anderen Freunden. Aber als ich dann einen neuen Job angenommen habe und somit auch weniger Zeit für sie hatte, war ich permanent die Böse und immer komisch drauf, aggressiv, angepisst usw. Habe dann gemerkt wie egoistisch sie denkt. Auch als wir wieder mitten im Streit waren und ich zwischendrin eine schlechte Nachricht bekommen habe und ihr gesagt habe, dass ich meine Ruhe möchte, wurde darauf nicht Rücksicht genommen, sondern ich wurde mit Verurteilungen bombadiert. Genau wie ein Tag nach meinem Geburtstag.

      Reply
      • Jana 17. Mai 2017 at 09:29

        Das ist ja krass! Das tut mir Leid 🙁 Da hilft auch nur Kontaktabbruch, oder?

        Reply
  • A Guy Called Classic 5. Mai 2017 at 14:17

    Eine solche Erfahrung musste wohl jeder schon einmal oder wird sie im Laufe seines Lebens machen. Was ich persönlich daraus gelernt habe: Zu so etwas gehören immer zwei. Eine Person, die sich unmöglich verhält und eine Person, die sich dieses Verhalten gefallen lässt. Früher war ich diesbezüglich auch naiver, aber inzwischen tue ich mir Leute, die Psychospielchen und Manipulation brauchen nicht mehr an. Wenn ich solche Verhaltensweisen bemerke, gibt es ein ernstes Gespräch und wenn sich nichts ändert, adieu. Lebenszeit ist zu kostbar, um sie mit Menschen zu vergeuden, die einen letztendlich nur zur Kompensation ihrer eigenen Probleme mißbrauchen. Ich habe übrigens einen Buchtipp zum Thema: „Gestört – Erkennen Sie die Psychos in Ihrem Leben“ von Keyy Daynes und Jessica Fellowes. Sehr locker runtergeschrieben, aber wissenschaftlich fundiert. Viele Grüße!

    Reply
  • Sabrina 5. Mai 2017 at 17:26

    Ach, wie solche Frauen liebe (niiiiicht).

    Reply
  • Uli 5. Mai 2017 at 18:37

    Ich habe bereits mehrere Personen meines Freundeskreises eliminiert. Bei dem Text bin ich allerdings gerade ins Zweifeln über eine andere Freundin gekommen. Danke fürs Augen öffnen.

    Reply
  • Lena 5. Mai 2017 at 22:43

    Dieser Text hat aber auch einen leicht passiv-aggressiven Unterton 😀

    Reply
    • Lina Mallon 5. Mai 2017 at 22:44

      Klar, er soll ja auch ein Stück weit unterhalten 😄

      Reply
      • Kathi 6. Mai 2017 at 06:58

        Ich fühle mich großartig unterhalten.
        Und – du hast mich absolut erreicht.
        Es gibt Werke von dir, die ich immer wieder lese, dieser kommt definitiv dazu.

        Vielen herzlichen Dank dafür!

        Reply
  • Fashionqueens Diary 6. Mai 2017 at 07:38

    Toll geschrieben und ich muss sagen, ich habe (zum Glück) noch nie so jemanden in meinem Freundeskreis gehabt! Und wünsche es aber auch keinem…, es gibt eben „Beziehungen im freundschaftlichen Sinn“, die kein Mensch braucht!

    Reply
  • Anonymous 6. Mai 2017 at 08:39

    Anna? 🤔

    Reply
  • Puck 6. Mai 2017 at 09:02

    Das klingt sehr, als hätte da jemand in deinem Leben eine Narzisstische PersönlichkeitsStörung gehabt. Falls dir langweilig ist, informier dich mal über NPS. Mir hat das sehr geholfen, meinen Ex zu begreifen, von ihm loszukommen und zu verstehen, was mir passiert war.

    Reply
    • Indie 8. Mai 2017 at 11:48

      Same here!

      Reply
  • Yara 6. Mai 2017 at 09:26

    Klasse Wortschöpfung, die hat mir im Wortschatz noch gefehlt!

    Vor mittlerweile fast 4 Jahren habe ich genau mit dieser Freundin, ‚besten‘ Freundin, den Kontakt abgebrochen. Sie hat mich mental so stark runtergezogen, dass ich einfach nicht mehr konnte und es endlich schaffte den Schlussstrich zu ziehen. Erstmal harter Tobak aber mit der Zeit und mit wirklich guten Freunden an meiner Seite habe ich es verarbeitet und abgehakt.

    Reply
  • Sophie 7. Mai 2017 at 13:56

    Danke für deinen Beitrag. Die Beschreibung passt haargenau auf eine Freundin von mir. Muss jetzt nicht heißen, dass sie tatsächlich ein frenemy ist, aber danke für die Anregung zum Umdenken! ;

    Reply
  • Indie 7. Mai 2017 at 19:19

    Im Fachterminus nennt man das eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Das Ding kann man nie gewinnen!

    Reply
  • Kat 8. Mai 2017 at 12:48

    Und was rätst du – ganz aufrichtig – so einer Person, die sich gar nicht bewusst ist ein Frenemy zu sein? Vielleicht erkennen sich ja Menschen selbst in manchen Punkten wieder, ohne, dass man diese Züge haben möchte oder es einem eben bewusst wäre. Was kann man tun, um kein Frenemy zu sein bzw. zu werden?

    Reply
  • Finja 9. Mai 2017 at 16:30

    Ugh, so versteckte Dinge. Or, grandiose Bestaetigung fuer deinen tollen Standpunkt…

    Reply
  • Melanie 10. Mai 2017 at 16:56

    Hallo Lina,
    Sehr unterhaltsam geschrieben 😀 hab das auch schon erlebt, wenn man das so liest denkt man, dass ja kein Mensch so doof sein kann sowas mitzumachen. Wenn man selbst drinsteckt ist es dann leider garnicht mal so einfach die Situation zu erkennen und dann auch noch zu handeln… 🙈 Vielleicht kann der Artikel ja dem ein oder anderen helfen die Augen etwas früher zu öffnen 😊

    Reply
  • Leni 11. Mai 2017 at 08:30

    perfekt getroffen! man hätte es nicht besser formulieren können

    Reply
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