STYLE: FAVOURITE BAGS! 10 FAKTEN ÜBER MEINE TASCHENSAMMLUNG

10. März 2017

Für Zalando habe ich neulich meine Haustür geöffnet und eine meiner aktuellen Lieblingstaschen vorgestellt. Weil mir aber noch ein bisschen mehr zum Thema einfiel, kommen hier ein paar Facts zu einigen meiner Taschen, besonderen Stücken, Träumen und ihrer Aufbewahrung. 

10 FACTS

  1. Früher interessierte ich mich nicht weiter für Handtaschen. Tatsächlich besaß ich, bis zu meinem 23. Lebensjahr, genau eine schwarze Schultertasche, in der ich meine Habseligkeiten aufbewahrte. Den Hype um Handtaschen verstand ich nicht, was aber auch daran liegen könnte, dass mir die Vielfalt, die Designsprache und das Handwerk einer Handtasche völlig unbekannt war.

 

  1. Meine erste hochwertige Handtasche war ein schwarzer Shopper von Marc Jacobs, es folgte eine Henkeltasche von MCM und dann eine Cross-Body-Bag von DKNY (mehr zu ihr in Punkt 6).
  2. Die Lieblingstasche meiner Sammlung ist meine Proenza Shouler PS 11, in der ich zwar mein Leben unterkriege, die aber trotzdem klein genug ist, um sie unbeschwert zu sämtlichen Looks bequem tragen und vor allem lässig kombinieren zu können.

 

  1. Die pflegeleichteste Tasche, die ich besitze, ist tatsächlich meine Furla Metropolis (einfach auf dem Bild anklicken, wenn ihr sie shoppen wollte). Ich habe sie in der Mini-Version in Orange und jetzt auch in der medium size in Schwarz. Sie ist nicht nur erschwinglicher als die PS11, obwohl sie dabei einen sowohl ähnlich klassischen als auch lässigen Look hat, sie kann außerdem einiges tragen und aushalten, ist mit ihrer Verarbeitung resistent gegen Schmutz, Wasser (da muss man die PS11 schon besser schützen) und Kratzer.

 

  1. Meine Traumtasche? Vermutlich eine Chanel BOY aus schwarzem Leder mit mattem Finish und silberner Hardware. Obwohl sich bei mir mittlerweile der Beigeschmack des Posh-Prinzips beimischt. Selbst wenn ich den Betrag von gut 4500€ übrig hätte, wäre ich wohl nicht bereit, ihn für eine Handtasche zu zahlen, die allein aus Prinzip und #weilssieskönnen jedes Jahr in ihrem Preis steigt. Das nimmt mir die Freude an der Kunst, an dem besonderen Kauf und vor allem an dem Stück an sich.

 

  1. Die größte Fehlinvestition war für mich eine ziemlich auffällige Bag von DKNY mit schwarz-weißem Leopardenprint. Sie passt weder zu mir, noch zu meinem Stil oder würde irgendetwas an meinem Look positiv unterstreichen. Ich wollte mich damals mit ihr außerhalb meiner comfort zone bewegen und mal etwas anderes probieren. Ging nach hinten los ..

 

  1. Eine Farbe, die ich unbedingt noch haben möchte? Gelb. Ich suche schon seit Jahren nach einer kleineren, gelben Tasche, die ich dann gut zu Bluejeans und Sneakern kombinieren kann.

 

  1. Bevor ich eine Tasche kaufe, vergehen oft gut Monate. Ich greife nie sofort zu, ich konsumiere nie „einfach so“, ich „muss nichts mehr haben“. Vom indifferenzierten Run auf die „Key-Bags“, der für mich in dem Hype um die Chloé Drew Bag ihren vorläufigen Höhepunkt (eine der am meisten überbewerteten Tasche überhaupt) fand, hab ich mich frei gemacht. Wenn ich „investiere“, dann tatsächlich überlegt und vor allem auch celebriert. Ich meine, hallo? Zu einer solchen Anschaffung gehört das sorgfältige Aussuchen genau so, wie das ehrfürchtige Bestellen oder Kaufen, das euphorische, erste Tragen der Tasche oder das vorsichtige Auspacken des Kartons.

 

  1. Ich bewahre nur die wenigsten Taschen in ihren Staubbeuteln auf. Dafür benutze ich sie zu frequentiert und finde sie außerdem zu schön. Sie sind eher fester Bestandteil meines Raumkonzepts und dienen neben ihrer eigentlichen Funktion als Interior.

 

  1. Was für mich gar nicht geht? Michael Kors, Pelz-Deko an Taschen oder 1:1 Kopien der großen Designer (was quasi wieder Michael Kors wäre).
    Dann lieber auf kleinere, individuelle Labels oder einfach gut gemachtes Handwerk setzen, statt auf stumpf nachgemachte Statussymbole.

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13 Comments

  • Kerstin 10. März 2017 at 09:56

    Truer words were never spoken -> Michael Kors

    Reply
  • Geraldine 10. März 2017 at 10:13

    Toller Post! Ich bin auch ein totaler Taschenfreak und spare auch schon für mein nächstes Objekt der Begierde <3
    Bei den Michael Kors Taschen muss ich Dir wieder sprechen – Ich liebe Michael Kors ! 😀 Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden & das ist auch gut so :)!

    Reply
  • Laurenzia 10. März 2017 at 10:27

    Sooo schöner Content und Bilder, liebe Lina. Ist das dein Flur? Sieht wunderbar aus! Mehr Fotos!!! 🙂

    Alles Liebe
    Laurenzia

    Reply
  • Marie 10. März 2017 at 11:23

    Yay, auf den Beitrag hab ich gewartet. Interessant zu lesen!
    Was Michael Kors betrifft: ganz deiner Meinung.
    Schönes Wochenende, Lina!

    Reply
  • Sonja 10. März 2017 at 11:55

    Liebe Lina – die Furla Metropolis Tasche ist wirklich super schön und von der Grösse auch echt ansprechend (ihre kleinere Schwester ist für mich ein bisschen zu klein) 🙂 Mit dem Taschenkauf handhabe ich es ähnlich wie du – solche grösseren Investments überdenke ich lieber zweimal.

    Ab dieser Stelle auch nochmal ein grosses Kompliment an deinen wunderbar stylischen Interior-Geschmack!

    Liebe Grüsse, Sonja
    http://www.littlewhitepages.wordpress.com

    Reply
  • Jessica 10. März 2017 at 12:27

    Hattest Du Dir nicht mal eine Michael Kors cross-body bag vor 3,4 Jahren in rot gekauft und hierüber einen Post geschrieben? Aber vielleicht war es auch Marc Jacobs, und ich bringe es durcheinander.

    Ich weiss, dass Du es absolut hasst, wenn jemand hier wagt, Dich auf Rechtschreibfehler und dergleichen hinzuweisen, aber da es ein Fehler ist, der jetzt in deinem neuen Banner hier zentral auf der Homepage prangt, wäre es vielleicht nicht ganz verkehrt, eine Minikorrektur vorzunehmen. „search for not things but moments“ kann man so im Englischen nicht sagen – besser: who search for moments instead of things. Klingt für mich als Native Speaker einfach stimmiger! Your choice.

    Reply
    • Lina Mallon 10. März 2017 at 14:22

      Das formulierst du jetzt sehr hart, ich hasse es doch nicht, im Gegenteil, wenn die Kritik konstruktiv und vor allem punktiert und trotzdem freundlich ist, bringt sie mich ja nur weiter.

      Gruß Lina 🙂

      Reply
    • Lina Mallon 10. März 2017 at 14:26

      PS: ganz vergessen: stimmt, ich kaufte die Tasche, war dann super enttäuscht, bereute meine vorschnelle Entscheidung die „günstige Version der Celine“ zu erstehen total und hab sie 2 Monate danach wieder verkauft. Das war für mich persönlich die absolute Lehre und auch der Moment des Umdenkens. Seit dem hat sich meine Meinung zu MC in 8 Saisons direkt gen Nullpunkt gewendet und ist dort auch bleibend angekommen.

      Reply
  • Malina 10. März 2017 at 12:53

    Ein sehr schöner Post! 🙂
    Meine erste und bisher einzige Designertasche ist auch eine schwarze PS11, die ich bei Vestiaire gekauft habe. Mine ist zum Glück robuster, da sie nicht aus Glattleder ist, damit muss ich nicht gaaanz so vorsichtig umgehen. Die Größe ist aber echt perfekt. Deine Furla ist aber auch ein Traum und wirklich bezahlbar.
    Liebe Grüße,
    http://malinaflorentine.de

    Reply
  • Mrs.P 10. März 2017 at 13:00

    oh ja, ich liebe Taschen auch, aber mit Designer Taschen, vor allem die im 1000 € aufwärts Segment,tue ich mich sehr schwer.
    Zum einen würde ich niemals 1000nde von Euro für eine Handtasche ausgeben,für das Geld gäbe es für mich tausend andere Dinge ,in die ich dann lieber investieren würde, als in eine einzige Handtasche. Dann kommt noch hinzu , dass mir so viele Modelle überhaupt nicht gefallen, oftmals finde ich Designertaschen sehr omahaft und teilweise auch „hässlich“, aber über Geschmack lässt sich ja wie immer streiten.
    Ich denke zudem , dass oftmals das Logo des Designers der Springende Punkt ist …
    stünde nämlich z.B. nichts auf dem begehrten Stück, würde sich kaum einer dafür interessieren , geschweige denn soviel Geld ausgeben, oder um noch mal auf MICHAEL KORS zurück zukommen(gefallen mir ebensowenig) nur weil es so viele Fakes gibt und soviel junge Mädels damit rumrennen, ist eine Michael Kors Handtasche nicht grundsätzlich `schlechter`als eine Chanel oder Givenchy… ich habe z.B.in meiner Sammlung eine Zara Tasche, sie ist aus Leder und hat 80 Euro gekostet, sie ist großartig verarbeitet und wunderhübsch ( finde ich :0))

    Reply
    • Lina Mallon 10. März 2017 at 14:32

      Gerade Zara kopiert tatsächlich 1:1 die Designentscheidungen großer Labels und Künstler, viele Käufer sind sich dessen aber nicht bewusst. Ein Stück von Zara entspringt selten einem eigenen Entwurf, da Zara keinen Trend kreiert, sondern reaktionsschnell bedient.

      Michael Kors lehne ich persönlich u.a. genau wegen dieser Kopierbedienung ab und auch, weil mir die Verarbeitung zu günstig und das Label dann gerade in Hinblick auf den Productionsvorgang einfach lächerlich groß erscheint. Geschmack ist ja aber subjektiv 🙂

      Reply
  • Katharina 15. März 2017 at 17:50

    Oh ja! Ich kaufe keine Tasche, die ich nie in Händen hielt. Ich hätte mir nämlich fast mal eine Givenchy online bestellt ohne sie jemals in der Hand gehabt zu haben und bin so froh, dass ich es nicht getan habe, denn die Qualität zu dem Preis ist einfach unterirdisch!

    Reply
  • Sarah 28. März 2017 at 10:37

    Ideale Anpassung der Elemente. Liebe Grüße.

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