NEWS: #NEWWAYOFFASHION TOWN | LIDL ERÖFFNET EINEN POP-UP STORE IN HAMBURG

12. September 2016

Hätte man die Spaziergänger, die in der Abendsonne den Neuen Wall in Hamburg passieren, an Gucci, Prada und Louis Vuitton vorbei schlendern und schließlich an der Nummer 41 und ihren verhüllten Fenster stehen bleiben, gefragt, welche Marke sie dahinter vermuten würden – niemand mit „Lidl“ geantwortet.

Und auch, als schließlich am 07.09. um 19:00 Uhr das Geheimnis gelüftet wird, springt es einem nicht direkt ins Auge.
Auf den ersten Blick wirkt der Pop-Up Store, als könnte eine skandinavische Marke dahinter stecken, viel Weiß und mattes Schwarz dominieren das Interior, ebenso wie klare, minimaoistische Kanten und Formen , die durch die stricklaste HW Kollektion gebrochen werden. Dass hinter der Marke Esmara der Discounter Lidl steht, wissen nur Wenige. Das eigentliche Firmenlogo ist dezent und monochrom angebracht. Denn: das ist heute gar nicht wichtig. Es soll viel eher um das Erlebnis gehen, um die einzelnen Stücke, die dort liegen, um Mode und was man mit ihr anstellen kann – wer wirklich hinter ihr steckt, ob Label oder Budget, darf in den Hintergrund treten. Der Hashtag #NewWayOfFashion, mit dem Lidl die Eröffnung des Stores bewirbt, fasst den Gedanken zusammen.

Als ich aus dem Taxi steige und die restlichen Meter zu Fuß Richtung Eingang gehe, raunen mir die Reaktionen der Gäste entgegen. Durchweg alle, die heute der namenloses Einladung gefolgt sind und gerade erfahren, wer hinter dem Concept steckt, sind überrascht. Viele positiv, einige verwundert und ein paar machen auf den Absatz kehrt. Vielleicht genau das, was Lidl sich erhofft hat, starke Reaktionen in alle Richtungen, die am Ende eine nicht minder große Aufmerksamkeit spiegeln können.

Im Store selbst liegt die aktuelle Herbstkollektion von Esmara. Absolutes Herzstück: der Kaschmirpulli für 50€, der mit schlichtem Look und fühlbarer Qualität besticht. „Wie kann ein Kaschmirpulli, der sich so gut anfühlt, denn 50€ kosten?“, ist eine Frage, die viele stellen, auch ich einer Bekannten, als wir vor der Auslage stehen. Und als Antwort bekomme ich die Gegenfrage: „Viel interessanter ist ja der Gedanke, warum ein anderer Kaschmirpulli 500€ kosten muss oder?“ Und irgendwie stimmt das.

So oder so, die Idee, der Store, sein Innenleben und vor allem der Vibe, der ihn umgibt, bieten Gesprächsbedarf. Wer sich selbst überzeugen möchte, hat noch bis zum 17.09.2016 Zeit, so lange gibt es den Store nämlich noch, bevor er schon wieder schließt .. 

LIDL_BLOG_POP_UP_STORE

FAKTEN

Adresse: Neuer Wall 41, 20354 Hamburg
Verkaufszeitraum: 8. bis 17. September 2016
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10 bis 19 Uhr | Samstag: 10 bis 18 Uhr

in freundlicher Kooperation mit Lidl 

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21 Comments

  • Kim 12. September 2016 at 09:25

    Das kann ich mir jetzt wirklich nicht verkneifen, vor ein paar Wochen noch lästerst du wie ein kleines Teenie Mädchen über Blogger Kolleginnen die eine Kooperation mit c&a eingegangen sind und nun machst du selber Werbung für Lidl ?!

    Sorry, nicht wirklich authentisch..

    Reply
    • Lina Mallon 12. September 2016 at 10:17

      Liebe Kim,

      das seh ich anders 🙂 Zum Einen, habe ich nicht über Bloggerkolleginnen gelästert, auch wenn du dir diese Argumentation sicher von den ewig gleichen Meinungsmachern so hast vorkauen lassen, die immer auf den Plan springen, wenn ich einen kritischen Beitrag veröffentliche („Oh Lina Mallon schreibt was mit Meinung? Gleich mal haten, egal worums geht!“), sondern allgemein meine Sicht auf eine Situation niedergeschrieben.

      Ein bisschen reflektieren darf man das schon, allein um fair zu bleiben, auch wenn man sich meiner Meinung partout nicht anschließen mag. Schon allein, weil man mich scheiße finden will 😀

      Und noch dazu war mein Kritikpunkt in dem von dir angesprochenem Text nicht der, dass Bloggerinnen überhaupt mit – beispielsweise! – C&A Kooperationen eingehen (so weit musste man erstmal lesen), sondern dass sie es zum einen tun, ohne dann je freiwillig jene Marke auch zu tragen und zum anderen Montag eben C&A bewerben, Dienstag wieder Louis Vuttion und Mittwoch wie immer Chloé. Das ist für mich das Kreuz, das mir die Sache unangenehm aufstoßen lässt.

      Und wenn du die Kritik persönlich auf mich münzen willst: ich habe mich noch nie ausschließlich im HighEnd Bereich gesehen und mich auch nie als Luxury-Chick positioniert. Sicher, auch nicht im Budget-bereich, aber genau das hat eigentlich immer meinen Stil und vielleicht auch die USP des Blogs ausgemacht: ein offener Horizont und viele Richtungen, die kombiniert miteinander meinen Stil und mich beschreiben. Von daher ist absolut nichts umauthentisches daran, dass ich mir einen Pop-Up Store, übrigens zusammen mit 200 anderen Menschen, mal ansehe, gerade wenn er für so viel Aufsehen sorgt, wie Lidl es in den letzten Tagen getan hat.

      Dieser Kommentar war sicher in deinem Fall für die Katz, weil ich mir sicher bin, dass er bei dir eh nicht ankommt, immerhin kamst du nur her um mich ein „Teeniemädchen“ zu schimpfen, aber hey, vielleicht ja jemand anderen 🙂

      Gruß, Lina

      Reply
      • Anonymous 12. September 2016 at 14:48

        Alter, das nenn ich mal Wut auf Hater 😀

        Ich habe mich in meinem Kommentar auf eine deiner vielen Hasstiraden auf Snapchat bezogen, nicht auf den von dir genannten Post..

        Aber egal mir viel zu anstrengend, mir wäre das ja auch gar nicht aufgefallen wenn ich dir nicht aktiv folgen würde und normalerweise auch alles gern gelesen habe, lass ich aber jetzt, denn dein Kommentar, puh, ganz schön ätzend 😉

        Reply
        • Lina Mallon 12. September 2016 at 14:49

          As I said: für die Katz 🐱😶

          Reply
          • Franka 12. September 2016 at 16:29

            irgendwie habe ich auf diesen Kommentar gewartet – erst letzte Woche haben das Bloggerkolleginnen genauso ausgelegt.
            Spannend eine bezahlte Kooperation mit Shooting – SnapChat – IG Beiträgen und Werbeschaltungen mit meinem PopUpStore zu vergleichen der lediglich 2 Wochen existiert.
            Davon mal abgesehen, dass der Ausgangspunkt ein völlig anderer ist…

            One Beef a Day keeps the Hater satisfied ^^
            Also Linas Antwort war jetzt nicht gepaart mit Haters-zurück-haten sondern ziemlich sachlich.
            Ich glaube da stoplert gerade jemand selbst über den eigenen Schlips 😀

  • Susi 12. September 2016 at 09:52

    Na ja, bei einem Kaschmirpulli für 50 Euro ist doch die Frage berechtigt und da hätte ich eine einfache, aber vor allem transparente Antwort erwartet. Günstig heißt zwar nicht schlecht, aber leider oft nicht fair. Da ist es egal, ob da Lidl, Primark oder sonst was steht. Ihre Antwort zeigt eindeutig, dass sie das Thema umgehen wollen.
    Der erste Eindruck ist aber wirklich gut. Da merkt man erst wie viel einfach nur die Optik des Ladens ausmacht. In meinem Lidl um die Ecke würden die Klamotten sicherlich nicht so schick wirken.
    Kommen denn die Klamotten tatsächlich in alle Lidl-Filialen?

    Liebe Grüße, Susi

    Reply
    • Lina Mallon 12. September 2016 at 10:05

      Susi, das hast du falsch verstanden und gleich falsche Schlüsse gezogen – die Frage stellte ich nicht Verantwortlichen, sondern bekannten, mit denen ich dort war, ich sollte das noch einmal klarer sagen ☺️

      Reply
      • Rina 12. September 2016 at 10:17

        Trotzdem bleibt die Frage doch offen, egal wer sie wem stellt.
        Günstig ist ja schön und gut und der Konsument und Lidl-Shopper freut sich über das tolle Schnäppchen. Vergessen werden dabei die Menschen, die die Pullover produzieren sowie die Umwelt, die unter den Herstellungsbedingungen leiden. Dazu sehr empfehlenswert ist die Doku „True Cost“ – danach sieht man den Schnäppchen-Pulli mit anderen Augen.

        Reply
        • Hannah 12. September 2016 at 12:38

          Naja, es sind aber leider nicht nur die Schnäppchen-Pullis, die unter solchen Bedingungen hergestellt werden – hochpreisige Markenfirmen und günstige Klamottenläden lassen teilweise in den gleichen Fabriken, Tür an Tür, produzieren.

          Was und wo auch immer man kauft, man muss sich darüber bewusst sein, dass höchstwahrscheinlich jemand anders auf irgendeine Weise dafür „bezahlt“. Und für sich selber die Konsequenzen daraus zu ziehen, ist durchaus eine Herausforderung…

          Reply
        • Lilly Calling 14. September 2016 at 17:56

          Liebe Rina,
          ich bin die Person, die diese Antwort gegeben hat. Ich bin mir darüber durchaus im Klaren, unter welchen Bedingungen günstige Mode produziert wird, und das nicht erst seit meines Textilstudiums (und True Cost habe ich auch gesehen). Was man dort lernt? Dass eben nicht nur günstige Textilanbieter unter unmenschlichen Bedingungen produzieren, sondern eben auch Luxuslabels. Dass High Class Designer gemeinsam mit Primark in einer Fabrik produzieren, wurde ja spätestens durch Rana Plaza bekannt. Ich wollte mit meiner Antwort (zugegeben nach ein paar Gläsern Sekt) nur darauf aufmerksam machen, dass teure Kaschmirpullover eventuell nur wegen einer höheren Gewinnmarge für das Unternehmen teurer sind, und nicht unbedingt, weil sie fair produziert wurden. 🙂
          Das wollte ich nur eben klar stellen – und gebe dir Recht, dass die Doku durchaus empfehlenswert ist.
          Liebe Grüße

          Reply
      • Susi 12. September 2016 at 14:08

        Oh, eindeutig falsch verstanden. 🙂 Hat mich auch gewundert, dass lidl so komisch antwortet.
        Da merkt man aber schon wie wir denken: Günstig = scheiße Produziert. Dabei müssen wir beachten, dass wir keinerlei Beweise haben wie der Kaschmirpulli für 500€ hergestellt wurde.
        Am Ende zahlt man doch sowieso immer das, was man auch bereit ist zu zahlen.

        Reply
  • Kati 12. September 2016 at 10:11

    Hi Lina,

    erstmal vorweg: ich lese deinen Blog sehr gerne und freue mich jeden Sonntag auf deine Kolumne.

    Zu diesem Artikel würde mich interessieren, ob die Frage nach dem Preis für den Kaschmirpulli noch „richtig“ beantwortet wurde oder ob es bei der Gegenfrage blieb? Kaschmir ist ja schon ein Produkt das etwas komplizierter zu gewinnen ist als normale Wolle, deswegen finde ich Preise jenseits der 200€ Marke weniger verwunderlich als die Discount-Preise die Lidl, H&M und Co. mittlerweile anbieten (ob es jetzt 500€ sein müssen weiß ich auch nicht, aber so gut kenne ich mich auch nicht aus 😉 ). Natürlich steht ein hoher Preis nicht zwingend für Nachhaltigkeit und fairen Handel, aber bei so einem Schnäppchen-Angebot komme ich schon ins Grübeln… Falls du also noch eine Antwort auf deine Frage bekommen hast, würde ich mich freuen wenn du die mit uns teilst 🙂

    Liebe Grüße,
    Kati

    Reply
    • Lina Mallon 12. September 2016 at 10:30

      Ich habe die Frage niemandem von Lidl gestellt, sondern eher im Gespräch mit anderen Gästen aufgeworfen. Gerne leite ich die Frage an Lidl weiter und poste euch hier die Antwort.

      Ich aus meiner Perspektive und mit meinem Hintergrund schätze es persönlich so ein, dass es immer Produkte in einer Kollektion gibt, die am Ende keinen 1a ROI, sprich Gewinn gemessen an dem Kapital, das in die Produktion gesteckt wurde, abliefern können, aber auch gar nicht darauf abzielen sollen.
      In der Kollektion eines Designers, wird beispielsweise ein Ball- oder Brautkleid immer den höchsten Anteil an Mühe, Kreativität, Aufwand, Arbeit und Materialkosten einfordern, allerdings niemals den finanziellen Umsatz erzielen – und damit das Kapital für die Produktion zurückerwirtschaften – den ein weniger aufwendiges Teil einbringen kann. Es gibt immer eine Pflicht und eine Kür, könnte man sagen. Während also die Pflicht den Laden finanziert, ist die Kür dafür da, um Aufmerksamkeit und Strahlkraft zu erzeugen. Man könnte das auch mit Pret-a-Porter und Haute Couture vergleichen. Das eine sorgt – ganz allgemein gesprochen – für Umsatz, das andere für den Look und den Vibe, für die Aufmerksamkeit und das Interesse.
      Ich habe natürlich keinerlei Informationen von Lidl, sondern gebe hier nur meine eigenen Gedanken zu Protokoll, aber sehen wir es so: Warum ein Kaschmirpulli 50€ kosten kann? Vielleicht, weil er mehr kosten müsste, um ihn tatsächlich rentabler für die Kollektion zu machen, es aber in diesem fall gar nicht darum geht. Innerhalb einer Kollektion bleibt immer Spielraum Stücke anzubieten, die vielleicht allein niemals genug Kapital erwirtschaften, vielleicht sogar rote Zahlen schreiben, aber eben von anderen Teilen ausgeglichen und aufgegangen werden. Gerade in einem riesigen Konzert wie Lidl, ist einfach der Raum da, auch mal Kollektionen oder Produkte zu bringen, die dem Kunden etwas bieten und eine neue Perspektive eröffnen, ohne dass die Marge ausreichend für großen gewinn wäre. Der gewinn ist dann ein anderer, nicht finanzieller Natur. Ich habe keinerlei Einsicht, ob das in diesem Fall so ist und es spielt sicher auch die hohe Stückzahl eine sehr große Rolle, bei der ebenfalls wieder Spielraum für die Preiskalkulation entsteht, aber es wäre eben eine mögliche Perspektive.

      Mir ist es wichtig, dass man diese immer auch beleuchtet und eröffnet, denn nur weil etwas sehr günstig erscheint, muss das kein wasserdichtes Indiz für schlechte Herstellungsbedingungen und damit eine Vorverurteilung sein. Es gibt auch durchaus Luxushersteller, bei denen man für 50€ keinen Knopf erwerben könnte, die ebenfalls Bedingungen ausnutzen, die von Rina in ihrem Kommentar angesprochen wurden und bei denen der Preis keinen Rückschluss darauf zulässt.

      Alles Liebe und ich melde mich mit einem Statement von Lidl ,
      Lina

      Reply
      • Anonymous 12. September 2016 at 13:25

        Uh, vielen Dank für deine ausführliche Antwort, das finde ich wirklich klasse! Und das ist tatsächlich ein Blickwinkel, auf den ich nicht gekommen wäre – sehr interessant!

        Reply
  • Marie 12. September 2016 at 11:20

    Spannende Sache, liebe Lina! Unauthentisch finde ich das allerdings nicht, warum auch? Es ist Mode und du magst sie, es ist ein Event und du hast dir angesehen was es dort gibt!

    Ich las heute morgen die Kommentare unter einem Lidl-Posting bei Facebook und ersticke beinah an meinem Kaffee. Neben „oh mein Gott, ein Pulli für 50 Euro?“, war da leider auch „oh mein Gott, macht Lidl jetzt einen auf teuer“ oder „die haben ja gar keine Größe XL/Schuhgröße 36″… Tja. Jedem kann man es nicht recht machen. Aber das mag ich an Mode, dass es eben keine Regeln gibt – warum sollte Lidl nicht auch Mode machen, die mehr ist als Gummistiefel für Kids? Warum ist es verwerflich, wenn Jette Joop was mit Aldi hat, nicht aber wenn Lanvin zu H&M geht? Da rennen sie dann alle hin, ist ja H&M. Leute, es ist nur Mode – die soll Spaß machen, den sehe ich hier bei Lidl eindeutig. Ach Mensch, was wären wir alle für tolle Menschen, wenn wir nachhaltig und vor allem moralisch so korrekt wäre, wie unsere übergroßen Zeigefinger – jeder kann und sollte seinen Beitrag leisten, aber eben seinen eigenen und nicht anderen vorschreiben was sie zu tun und zu denken haben. Wenn ihr nicht mit den Bedingungen von Aldi/Lidl/H&M klarkommt, unterstützt es nicht, macht es besser, macht es anders – aber entscheiden soll das doch bitte erstmal jeder selbst für sich.

    Eine Frage noch, Lina: Wirst Du Dir etwas aus der Kollektion kaufen?

    Lieber Gruß, Alisa

    Reply
  • Laura 12. September 2016 at 11:45

    Meine Güte. Ein Post und alle haten wieder was das Zeug hält. Aber ein 500 Euro teurer Kaschmirpulli ist es wert, einer Firma so viel in den Rachen zu schmeißen? Am Ende des Tages produzieren auch die großen Firmen günstig und können es sich einfach erlauben trotzdem so viel Geld zu verlangen, weil die Weiber sich für ein Kleidungsstück von xy die Augen auskratzen würden. Dass am Ende der Kollektion alle unverkauften Stücke gehexelt werden interessiert niemanden. Und ich bezweifle dass alle die hier einen bitter schmeckenden Kommentar hinterlassen ihren Kaffee fair kaufen, nur Jutebeuutel benutzen, jedes Kleidungsstück um Schrank Bio/Fair oder sonst was ist. Warum kann man einen Post nicht mal einen Post sein lassen und sich freuen, dass man für 50 Euro einen qualitativ schönen Pulli kaufen „könnte“, ob man es am Ende tut oder nicht ist ja jedem selbst überlassen. Und wenn Lina sich darüber aufregt, dass der eine Blogger heute xy schreit und morgen aber nur noch in Designerklamotten rumläuft und den nächsten Moment dann wieder eine hochpreisige Marke vorführt usw.; dann finde ich das bei aller liebe auch kein Stück authentisch und komme mir verarscht vor. Das zum Montag.

    Reply
  • Jana 12. September 2016 at 15:14

    Liebe Lina, liebe alle,

    ich lese deinen Blog schon sehr lange und gerne. Deine Reiseberichte und auch Outfitposts inspirieren mich immer wieder. Heute musste ich besonders lange über diesen Post nachdenken. Natürlich ist es nett und auch gut fürs Portmonee, wenn ein Kaschmirpulli 50 Euro statt 500 Euro kostet. Ich würde mir weder den einen noch den anderen kaufen. Mir sind die Produktionsbedingungen eines Kleidungstückes und die Bedingungen für Mensch und Umwelt die ganze Lieferkette entlang bis zum Verkauf wichtig. Ich habe zwar auch noch H&M, Zara und Co im Schrank, doch kommen nur noch nachhaltige und Second-Hand Kleidungsstücke hinzu. Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen insgesamt und aus der Modewelt im Speziellen auf Nachhaltigkeit achten. Ich möchte keinen dafür verurteilen, wenn er sich nicht nachhaltig kleidet, insbesondere wenn er/sie es sich nicht leisten kann. Doch wer sich einen Pulli für mehrere hundert Euro kaufen kann, hätte bestimmt auch das Geld um in ein nachhaltig produziertes Teil zu investieren.
    Insbesondere angesichts der weltweit gravierenden Umweltverschmutzung und ungerecht verteilter Einkommen ist die Investition in nachhaltige Mode für mich eine Investition in eine bessere Welt.
    Ich weiß, dass das sicher abgeschmackt klingen mag und auch fairtrade ist nicht gleich fairtrade. Es kostet Zeit sich genau über eine Marke und deren Produktions- und Vertriebsbedingungen zu informieren. Doch Mode zu konsumieren ohne über die Hintergründe nachzudenken ist für mich zu kurz gedacht.

    Liebe Grüße
    Jana

    Reply
  • Tina 12. September 2016 at 21:12

    Liebe Lina,

    Es ist schon absurd, was dir wieder alles vorgeworfen wird. Ich habe deinen Artikel als wertfreien Bericht aufgefasst und bin überrascht, was viele hinein interpretieren. Du berichtest von deinem Besuch, von gehörtem und gesagtem und das ist alles. Warum solltest du das auch nicht tun? Dieser geheimnisvolle Store hat vorher deutschlandweit für genug Aufmerksamkeit gesorgt.
    Ich wünschte die Leute würden mehr zwischen den Zeilen lesen, bevor sie los brüllen. Wenn man diesen Artikeln mit anderen Kooperationen wie z.B. Gucci vergleicht, sagt das doch genug aus 😉.

    Danke für deine gute und inspirierende Arbeit!

    Reply
  • Stella 13. September 2016 at 09:02

    Liebe Lina,

    mir stellt sich ganz allgemein die Frage, wie das Konzept hinter so einem Pop-Up Store aussieht. Ist es tatsächlich nur als eine Art Eye-Catcher gedacht? Wird es in Zukunft keine „richtigen“ Esmara-Stores in Deutschland geben? Ich habe von sowas tatsächlich noch nie gehört 😀 Daher verzeih mein Unwissen… Vielleicht kannst du mir ja weiter helfen.

    Liebe Grüße, Stella

    Reply
    • Lina Mallon 13. September 2016 at 09:07

      Er ist erst einmal als Aufhänger gedacht, um Lidl aus der eigentlichen Perspektive herauszulösen und ohne jeglichen bekannten background zu zeigen 😌☺️ .. Wie sich das entwickelt, ist natürlich Zukunftsmusik!

      Reply
  • Katharina 13. September 2016 at 10:09

    Ich finds immer wieder witzig, wie falsch ihr Antworten ausgelegt werden. Aber jetzt mal meine 2 Cents:

    Auch ich hatte mal ein Kommunikationsproblem mit Lina und haute wütend in die Tasten anstatt mal inne zu halten, zu lesen und zu verstehen, was mir da geantwortet wird. Und – vorallem – zu schätzen, DASS mir geantwortet wird, das ist nämlich keine Selbstverständlichkeit auf großen Blogs.

    Die C&A Geschichte ist in keinerweise mit dem Post über Lidl zu vergleichen. Aber selbst wenn man das auf den ersten Blick vermutet, kann man die Frage anders stellen.

    Im Umkehrschluss sollte man sich übrigens mal überlegen, wie man selbst darauf reagieren würde, wenn man permanent falsch verstanden wird obwohl man’s schon 10000x erklärt hat.

    Reply
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