TRAVELDIARY: HOTEL REVIEW, THE HILLSIDE BEACH CLUB

9. September 2016

1 Woche reicht nicht aus, um das Gefühl wirklich auszukosten, das mich in den letzten Tagen umgeben hat, aber vielleicht können diese Impressionen dabei helfen, es noch ein bisschen länger festzuhalten. Hier kommt der komplette Report zu unserem Aufenthalt im Hillside Beach Club ..

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DIE LOCATION

Der Hillside Beach Club liegt in Fetiyhe, in der Türkei. Vom Airport in Dalaman ist es gut eine Stunde Fahrt mit dem Auto oder Bus. Auch über das Hotel kann ein Shuttle Service angefragt werden, mit dem wir schließlich vom Flughafen abgeholt wurden. Im September herrschen in diesem teil der Türkei durchschnittlich 30°C Außentemperatur und 28°C Wassertemperatur. Für uns das perfekte Wetter! Wer es ein bisschen milder mag, bucht am besten den Oktober, in dem noch angenehme 25°C herrschen und das vom Sommer noch aufgeheizte Wasser sich ebenfalls bei 26-25°C einpendelt

Ein Wort in Sachen Safety vorweg, nach dem immer wieder während unserer Woche gefragt wurde: ich habe mich in der Türkei zu keiner Sekunde unsicher gefühlt, konnte mich völlig frei bewegen und habe eine weiterhin sehr entspannte und ausgeschlossene Atmosphäre erlebt,  noch dazu ist die Region um Fetiyhe nicht mit einem Impulsstadt wie Istanbul zu vergleichen.

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DAS HOTEL

Wenn man einen ersten Blick auf den Hillside Beach Club wirft, fällt nicht nur die traumhafte Bucht auf, in der er liegt, nicht nur der wahnsinnig schöne Blick, mit dem man über Felsen und Wasser schaut, sondern auch die eigentliche Größe der Anlage. Wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich solche Hotels meide, lieber kleine, intime Orte bevorzuge, allerdings ist genau das die Gratwanderung, die der Hillside Beach Club dennoch schafft: wer den Trubel und die Unterhaltung sucht, der findet ihn, wer aber wie wir noch viel lieber Ruhe, Entspannung, das Geräusch der Wellen, einen einsamen Spazierweg an den Felsen entlang oder eine private Terrasse will, der bekommt all das.
Während unseres Besuchs lag die Buchungsrate bei 96%, dennoch fühlte es sich für uns nicht im geringsten so an, gerade am Silent Beach und dem Serenity Beach, der nur für Erwachsene ist und an dem keine Animation oder Musik läuft, waren wir oftmals nur sehr wenige Personen, das Sonnendeck hatten wir sogar sehr oft für uns allein.

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SPA VISITS

Das Hotel verfügt über 2 Spa’s. Ein Day-Spa in der Mainarea und ein Nature Spa, das im Wald eingebettet ist, am Silent Beach liegt und gerade in den Abendstunden einfach eine traumhafte Atmosphäre bietet. Wir entschieden uns für eine klassisch balinesische Massage, bei der gut 60 Minuten alle Spannungen mit den Händen und warmen Bambusstempeln aus den Muskeln gelockert werden. Ein absoluter Traum! Ich habe selten eine so gute Massage wie hier bekommen.

THE FOOD

Das Hotel ist ein All Inclusive Hotel, das neben einem großen Frühstück, einem Spätaufsteher-Frühstück am Strand, einem leichten Lunch, natürlich auch ein wunderschönes Dinner bietet. Das kann jeweils im Hauptrestaurant eingenommen werden (Tipp: es gibt auch hier einen Bereich der nur für Erwachsene ist, eine Terrasse, die eher romantische Stimmung mit Kerzenlicht bietet.) oder in den 2 Strandrestaurants, die auf Anfrage reserviert werden können. Ich kann euch nur empfehlen bereits am Anreisetag eure Reservierungen zu buchen, da die Restaurants unheimlich beliebt sind und die Plätze schnell vergriffen. Gerade das Essen im Pasha ist eine echte Offenbarung, die ihr unbedingt erleben müsst.

Drinks sind im Hauptrestaurant inklusive, alle anderen müssen bezahlt werden. Was ich sehr mochte: sämtliche Rechnungen werden einfach mit der Zimmerkarte bezahlt, können jederzeit eingesehen werden, müssen aber erst am Ende beglichen werden. Stressfrei und trotzdem sehr transparent, was gerade währeend eines längeren Aufenthalts ja smart ist, um einen überblick zu behalten.

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DER SERVICE

Im gesamten Hotel sind die Servicekräfte unheimlich bemüht zwar schnell und immer vor Ort zu sein, dennoch aber Diskretion zu wahren und den entspannten Vibe, den man sich während eines Urlaub wünscht, nicht zu stören.
Unter der Nummer 1000 erreicht man sowohl im Zimmer, als auch an allen Telefonstationen, die überall in der Area angebracht sind, die Guest Relations, über die man eventuelle Reservierungen unproblematisch per Telefon vornehmen, den Service für das Appartement rufen, neue Handtücher ordern oder sich einfach bei eventuellen Problemen oder Fragen melden kann.

Absolut beeindruckt hat mich aber die Hillside App, die man sich am besten schon vor Reiseantritt herunterlädt, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Anstatt zur Bar laufen zu müssen, ordert man hier die Drinks, die man gern hätte, gibt seinen Standort an und bekommt dank des absolut schnellem WLANs, das überall herrscht (großerPluspunkt!), binnen Sekunden eine Bestätigung und dann zuverlässig binnen 10 Minuten auch jeden Drink direkt auf die Insel, an den Strand oder zur eigenen Liege geliefert.

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OUR ROUTINE

Ich wollte einen Urlaub, bei dem ich einfach eine Woche lang Sonne genießen, lesen, Yoga, als auch ein bisschen Sport machen konnte, keine Termine hatte, keine Verpflichtungen, dafür  Zeit für Gespräche mit der besten Freundin, die sonst einfach viel zu kurz kommen. Girlweek einfach.

Jeden Morgen um 07:30 Uhr klingelte bei uns der Wecker, es gab einen frischen Saft auf der Terrasse, bevor es zum Yoga ging, das ich euch einfach nur empfehlen kann. Susie ist eine so angenehme Yogalehrerin, die eine tollen Stil lehrt und es geschafft hat, mich wieder vollends für den Ausgleich und die Balance mit meinem Körper zu begeistern.
Die Session am Strand dauert eine Stunde  – perfekt um danach noch eine Runde in der ruhigen Bucht zu schwimmen und schließlich zum Frühstück aufzubrechen. Wir haben die im Hauptrestaurant gegessen, was eher buzzy ist, sondern sind immer auf das Spätaufsteherfrühstück am Strand ausgewichen. Eggs Florentine, ein paar Slices Melone und einen guten Cappuccino, mehr brauche ich so oder so nicht.
Nach dem Frühstück? Lesen, den Flamingo bändigen, sonnen, in das azurblaue Wasser springen, mit dem Boot oder zu Fuß zum leicht abgelegenen Serenity Beach touren und dort einen leichten Lunch genießen oder in der Händematte liegen, später das Gym besuchen, schwitzen, sich am Ende aber unheimlich gut fühlen, danach zur Massage schlendern, irgendwann wieder zum Steg zurückkehren und eine Flasche Rosé im Sonnenuntergang genießen, bis wir uns auf der Terrasse, die jeden Abend gegen 19:30 Uhr von schönstem Licht geflutet wurde, für das jeweilige Dinner fertig machten.
Gegen 22:00 Uhr noch die Füße vom Steg in die beleuchtete Bucht halten, vielleicht noch  in der Strandbar tanzen? Vielleicht aber auch schon ins Bett ..
Klingt perfekt oder?

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KRITIK

Einziger Kritikpunkt für mich: der Frontdesk. Für eine Anlage, die mit 5 Sternen ausgezeichnet ist, hätte ich mir einen aufmerksameren Desk gewünscht. Sowohl bei der Wiederbeschaffung meines Koffers, als auch bei einfachen Fragen ach einem späteren Taxi zum Flughafen oder der Bereitstellung von Lunchboxen, war der Desk überfordert oder wirkte leider nicht wirklich bemüht. Immer wieder musste ich nachfragen, anrufen und mich kümmern, damit am Ende dann doch einige Anfragen nicht funktionierten. Erst am Ende der reise fand ich heraus, dass ich für solche Anfragen einfach hätte ebenfalls die Guest relations via Telefon bemühen können, allerdings hatte man uns von der Rezeption aus nie weiterleitet, sodass wir die Information leider erst viel zu spät bekamen.

Außerdem sind mir ganz persönlich die Liegen an den Stränden zu packed. Klar, die vielen Gäste müssen untergebracht werden und es unterstreicht ja nur den Servicegednken, dass jeder Gast jederzeit an jedem Strand eine freie liegen finden soll, statt sie reservieren zu müssen, aber dadurch muss natürlich eine Unmenge an Liegen aufgestellt werden, die für mich persönlich schnell zu eng oder zu dicht wirken.  .. Ausweichmöglichkeit wie bereits geschrieben: die Sonnendecks, auf denen man mehr Platz und Intimität findet.

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Vielen Dank an den Hillside Beach Club für diese wunderbare Woche! 

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20 Comments

  • Ramona 9. September 2016 at 13:02

    Liebe Lina,

    toller Text, scheint ein echt wundervoller Urlaub gewesen zu sein.
    Und deine Fotos sind toll und machen Lust, gleich selbst ins Flugzeug zu steigen!

    Und auch die Bilder von dir sind klasse geworden.
    Sehr sinnlich, sexy und stimmungsvoll. 🙂

    Liebe Grüße
    Ramona

    Reply
  • lisa 9. September 2016 at 13:06

    Liebe Lina, das ist nicht nur dein längstes, sondern auch schönstes Travel Diary das ich bisher gelesen habe. Die Bilder sind der Wahnsinn, ich liebe die Collagen mit den Überlagerungen (!) und das ganze sieht einfach nach einem Traumurlaub aus. Und eure Urlaubsroutine klingt auch genau danach. Ich liebe die Mischung aus Yoga am Morgen, Entspannung, Sport, Rosé und leckerem Essen. Und an so einem Ort… Toll, dass das geklappt hat! Und danke, dass du uns mitgenommen hast!

    Reply
  • Geraldine 9. September 2016 at 13:06

    Toller Beitrag und wunderschöne Fotos Lina!! bin total begeistert! muss hier umbedingt auch mal hin 🙂

    Reply
  • Analena 9. September 2016 at 13:08

    Ich habe schon nach deinen ersten Snaps sofort das Hotel gegoogelt und mir vorgenommen, dass das für nächstes Jahr auf die Reiseliste kommt – das klingt einfach traumhaft!

    Viele Grüße

    Analena

    Reply
  • Linn 9. September 2016 at 13:13

    Wow, Lina, ganz tolle Bilder, die eine bestimmte Atmosphäre einfangen und auch durchs Netz transportieren können! Sieht nach einem richtigen Traumurlaub aus!

    Alles Liebe,
    Linn

    Reply
  • Sassi 9. September 2016 at 13:18

    Die Bilder sind ne Wucht.
    Ich persönlich mag All Inklusiv Urlaube nicht wirklich, aber sollte ich mal aus meiner Backpackerphase rauswachsen, schau ich mir das Hotel nochmal genauer an. Es sieht großartig aus. 🙂

    Eine kurze Frage habe ich noch, abseits des Berichtes: Woher ist dieses Kopftuch/Bandana auf dem Bild mit der Hängematte?
    Ich fliege bald nach Afrika und ich seh mich schon im Jeep sitzen mit diesem Prachtexemplar. ♥

    Reply
  • Heide 9. September 2016 at 13:26

    ich komm gerade nicht klar. Das hast du so perfekt eingefangen, dass ich nur hoffen kann das mal erleben zu dürfen. Klingt wirklich einfach perfekt und ich hatte das Gefühl direkt dabei zu sein.
    Aufenthalt ist geplant!

    Kleine Frage noch: Da ja all inclusive war: schließt das Gym-Nutzung oder Yoga-Kurs auch mit ein? Massage war sicherlich nicht inklusive, nehm ich an. Wenn nein, findet der Yoga Kurs immer statt oder muss man den buchen?

    lieben Gruß und: MEGA Artikel. purer Genuss!

    Reply
    • Lina Mallon 9. September 2016 at 13:27

      Der Yoga Kurs ist inklusive und findet jeden Morgen statt, einfach hingehen und mitmachen ☺️👌🏻 Und auch das Gym, genau wie Tennisplätze und der meiste Watersport sind inklusive 🙌🏻

      Reply
  • Kathi 9. September 2016 at 13:38

    Ein wirklich toller Bericht der richtig Lust auf Urlaub macht 😉 Auch sind es wirklich sehr schöne und stilvolle Bilder.

    Reply
  • Franka 9. September 2016 at 13:47

    Schreit nach einem Punkt auf meiner Bucket List – da Istanbul warten muss eine perfekte Alternative ☺️👌

    Reply
  • Melanie 9. September 2016 at 15:55

    Ich bin ja sowieso Fan von deiner Bildbearbeitung. Aber diesmal hast du dich selbst übertroffen. Der ganze Artikel ist so gut geworden! Die Zeit, die du investiert hast, hat sich absolut gelohnt. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht den Artikel zu lesen. Ich habe kaum Worte dafür, wie gut einfach JEDER deiner Artikel ist! Hut ab!

    Reply
  • leonie 9. September 2016 at 17:11

    So Lina und wann fliegen wir hin? Ich pack schon mal die Köfferchen…

    Gigantisches Traveldiary… hach <3

    Grüße aus Island,
    Leonie

    http://www.allispretty.net

    Reply
  • Malina 9. September 2016 at 18:50

    Wow, das klingt so toll (und sah auch auf Snapchat bereits klasse aus)! Jetzt bin ich glatt am Überlegen, ob so ein All-inclusive Strandurlaub nicht doch mal was für mich wäre…

    Grüße, Malina
    http://malinaflorentine.de

    Reply
  • Kathi 9. September 2016 at 22:31

    Wunderschöne Bilder… Deine Collagen und die Bearbeitung sind der Wahnsinn!!! Die Eindrücke des Hotels sind wirklich toll und sprechen mich sehr an . wird auf jeden Fall abgespeichert.
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

    Reply
  • Anna 10. September 2016 at 08:01

    Hallo Lina,
    ist das eine Werbung?
    Wenn ja, wieso ist die nicht deutlich (z.B. in der Überschrift oder zu Beginn) als solche gekennzeichnet? Das würde mich wirklich interessieren.
    Viele Grüße
    Anna

    Reply
    • Lina Mallon 10. September 2016 at 09:10

      Hallo Anna,
      nein, das ist kein gesponserter Content. Dieser ist entsprechend gekennzeichnet.

      Reply
      • Anna 10. September 2016 at 16:07

        Danke für die schnelle Info! Grüße, Anna

        Reply
  • Stella 10. September 2016 at 12:53

    Ein toller Beitrag und traumhafte Bilder. Mädelsurlaub macht man viel zu selten <3

    Reply
  • Andrea 18. September 2016 at 23:35

    Was für mega schöne Eindrücke, sieht so toll aus!

    Reply
  • WHAT’S IN YOUR BEAUTY BAG, LINA MALLON? – Helle Flecken 5. Oktober 2016 at 12:51

    […] und dem Gespür für die guten Momente gespickten Travel Diaries, wie zuletzt zum Beispiel aus dem Hillside Beach Club. Und was hat se dabei im Gepäck, die […]

    Reply
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