WIE LANGE WILL ICH DAS EIGENTLICH NOCH MACHEN?

25. August 2016

Manchmal mache ich das Internet auf und dann sofort wieder zu.
Ich habe keine Lust mehr darauf – und dann fällt mir wieder ein, dass es mein Job ist. 
Dass mir dieser Job doch eigentlich immer so viel Spaß gemacht hat.
Dass ich tatsächlich nicht einfach aufhören könnte zu schreiben, kreativ zu arbeiten, zu fotografieren, meine Sichtweisen und Blickwinkel zu teilen.
Mir fällt wieder auf, dass ich diesen Teil, den, in dem ich frei arbeite und meine eigene Plattform fülle, in Interaktion mit Menschen stehe, die ich erreichen kann, wirklich liebe.
Und dann bekomme ich Bauchschmerzen. Weil ich nicht weiß, ob es den Job, den ich da machen möchte, noch lange gibt. So wie ich ihn machen möchte. Manchmal mischt sich in die Bauchschmerzen dann auch Angst mit rein, die Angst die man eben hat, wenn man weiß, dass es nichts hilft sich stur an etwas zu klammern, nur um es irgendwie zu halten, während es sich eigentlich längst auflöst. Oder sagen wir verändert. Klingt positiver.
Und dann denke ich darüber nach, ob das, was ich da mache, was ich als meinen Job ansehe, eigentlich noch mein Job ist. 

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Nein, das hier wird kein Artikel über die Blogs, die früher einfach besser waren. Es wird kein Bash gegen die neue Ära der Blogs, die immer wieder heftig diskutiert wird. In dieser Zeile weiß ich noch gar nicht, was es wird, nur dass ich gerade mal wieder vor dem Bildschirm sitze und nicht umhin kann, mich wütend und frustriert zu fühlen, wenn ich mir ansehe, was momentan und wahrscheinlich auch in nächster Zeit für einen erfolgreichen Blog steht, was mir in Newsletter als „erfolgreiche Influencerin“ erklärt wird (und es auch ist!) und was dementsprechend ihr – ja ihr – da draußen klickt und was widerum wir (und das ist vielleicht der stärkste Punkt!) alles zu tun bereit sind, um diese Klicks abzufassen. Und ja, an dieser Stelle weder ich wieder die Kritik kassieren, dass ich eigentlich viel zu negativ bin, es wird von einigen wieder als „Hate an anderen“ verstanden werden (Nein! Ausdrücklich! Das ist er nicht!), die einfach nicht reflektieren wollen und wieder andere werden mir like-a-shrink unterstellen, ich sei doch schlicht unglücklich mit mir selbst, es wird die geben, die finden, dass doch eigentlich hinter jeder Entwicklung eine Chance steht und ich nur meinen Blickwinkel ändern müsste, um sie zu sehen, dass reines Meckern eben nicht hilft und der eigentliche Weg doch wäre, sich nicht darüber aufzuregen, sondern es schlicht besser zu machen, aber mal ganz ehrlich? Merkt ihr eigentlich, was los ist? Sieht das überhaupt noch jemand? Ich hate nicht gegen ein paar Mädels, die gerechtfertigter Weise einen tollen Job machen, mit dem was sie machen, ich bashe hiermit nicht einfach blind rum, ich zeige nicht mit dem Finger auf irgendwem – wenn überhaupt werfe ich hier, übrigens durchaus emotional und seubjektiv – die Frage danach auf, ob wir eigentlich noch bemerken, wie diese Branche und – besonders auch! – ihre Konsumenten, sich entwickeln.
Ich sehe sie, diese ganzen Clickbaiting-Artikel in denen an Montagen Artikel mit dem Thema: „Ich will mehr Freiheit und keine starren Grundsätze mehr leben!“, geteilt werden und dann am Freitag gegen „10 Regeln für deinen perfekten Arbeitsag!“ ausgetauscht werden, weils halt noch ein bisschen besser so läuft. Und das Schlimmste ist: das tut es tatsächlich.
Da sollen angebliche Influencer mir einen leidenschaftlichen, erfüllten Lifestyle vorleben, mich inspirieren, mich pushen und geben dann doch zwischen den Zeilen zu, dass sie, wenn ein Fotograf nicht gerade da ist, um sie beim angeblichen „Exploren“, bzw. den künstlichen Momenten an irgendeiner malerischen Küste abzulichten oder sie nicht auf Snapchat mit einer anonymen Masse ihre „Erlebnis“ teilen, eigentlich gar nicht wissen, wie sie die Zeit ohne Filter und Follower füllen sollen, sich langweilen, nicht wirklich am sozialen Leben teilnehmen oder schlichtüberfordert mit dem Offline-Leben sind, das sie nicht einmal böswillig oder absichtlich vernachlässigt haben, sondern schlicht deshalb, weil es niemand würde sehen wollen. Jedenfalls nicht so sehr, wie die #squadgoals. Wieso erschreckt euch das nicht? Wieso fällt euch das nicht mal mehr auf?

 

WARUM ERSCHRECKT EUCH DAS NICHT?

Da draußen kaufen Bloggerinnen der ersten Stunde verzweifelt Likes, nur um noch irgendwie relevant am Markt zu bleiben. Das ist kein fieses Gerücht, das ist ein Teil der Tagesordnung, der so viel öfter passiert, als man es sich ausmalen mag, wenn man noch an die eigene Branche glaubt. „Ich will keine Likes kaufen, ich hab da null Bock drauf,aber ich MUSS!“, schrieb mir eine befreundete Bloggerin erst vor ein paar Wochen. „Ich will nicht, dass meine harte Arbeit den Bach runtergeht. Meine Ganze Existenz ist dieser Blog! Nur geht es da draußen nicht mehr um den Artikel, es geht um den schnellen Fame auf Snapchat und Instagram! Um die Zahl, die oben in der Mitte steht. Ist die unter 50K, hast du auf lange Sicht kaum noch eine Chance.“ Ich würde ihr gern antworten, dass sie mit ihrem Verhalten die Sache ja nicht besser macht, sondern noch unterstützt, was ihr schadet, aber wozu? Selbst wenn sie aufhört, gut 80% des Rests bucht sich Shout-Outs auf großen Instagram-Plattformen, kauft sich Likes, um die sinkenden Engagement-Raten, die schnell geworbene Follower mit sich bringen zu verstecken und verschleiern, es geht sogar so weit, dass du Töne hörst wie: „Ich hasse die Alte, aber immerhin bringt sie Follower, wenn sie mich später in nem Post von dem Event verlinkt!“ oder selbst befreundete Fotografen und PR-Menschen zugeben, dass sie „Eigentlich keinen Bock haben wieder mit ihr zu arbeiten, weil sie kaum Persönlichkeit und vor allem keine Authenzität mitbringt, aber halt ordentlich Einfluss auf das Instagram-Game hat und es immer gut für potentielle Kunden oder die Community aussieht, mit ihr mal was gemacht zu haben.“

„Stimmt ja gar nicht!“, tönen dann und wieder zwei, drei andere große Blogs mit Artikeln, in denen sie unterstreichen, dass SIE es ganz anders machen und es doch eigentlich alle können, aber vergessen zu erwähnen, dass ihr Background und das Netzwerk im Hintergrund fast einmalig ist und bei weitem nicht mal für jeden Vierten erreichbar. Und genau das ist es, was mich so wütend macht, was mich hier einfach mal diese Worte herunterschreiben und mir Luft machen lässt, ganz egal ob man mir dafür wieder den „Hater“-Stempel aufdrücken will: diese beschissene Doppelmoral, dieser Fake unter dem Deckmantel der ganz großen Authenzität, diese angebliche Persönlichkeit der Influencer und Blogger, die zwar laut beworben wird, aber tatsächlich immer nur groß ist, dass sie auch bequem noch in die jeweilige Schachtel passen würde, die sie gerade ausfüllen soll.

Von einem gesunden Lifestyle leben und tausende Frauen mit #bodypositive messages beeinflussen, aber in Wirklichkeit seit Monaten nichts als flüssige Nahrung, Shakes und Suppen zu sich nehmen. Das ist #Fitspo Leute! Und das passiert wirklich. 
Jeden Post anderer Blogs unterstützen und teilen, in dem es um mehr Ehrlichkeit und Authenzität bei Bloggern geht, heimlich aber doch die eigenen Ideale über Bord werfen und jeden möglichen Weg gehen, um sich selbst zu pushen und dranzubleiben. 
In Gucci durch die Straßen spazieren, sich selbst gern #highend inszenieren, aber den günstigen Hundefutter- oder C&A Deal bloß nicht ausschlagen, weil der eben das ganze Game dann finanzieren soll. Aber natürlich macht das keiner wegen der Kohle, sondern wegen der Botschaft. Klar! 
Und damit habe ich noch nicht einmal 4% von dem benannt, was eigentlich abläuft. Oder soll ich noch von den Mädels erzählen, die sich ernsthaft für den ein oder anderen Deal einen Abend lang auch mal länger und inniger mit einem wichtigen Kontakt beschäftigen, als sie müssten?
Feminismus und #girlpower vorn, weils gerade Topic ist und Backstabbing dahinter, weil es sich im Rudel so schön bonden lässt und man ganz nebenbei noch ein paar Konkurrenten schmälern könnte, wenn man den mächtigen 900k-Squad auf seiner Seite fühlt, um den es aber natürlich niemals geht.
Alles für den Fame erzählen, nichts davon leben und sich dabei auch noch erfolgreich fühlen? Ich kann das nicht.

Also ja, diese ganze Scheinwelt kotzt mich nicht an, ich kann sie nicht mehr sehen, nicht mehr klicken, ich kann nicht mal mehr an ihr vorbeilaufen, ohne wütend darüber zu werden, wie sie abgefeiert wird und kaum Platz für das lässt, was eigentlich ihre Wurzeln sind. Bloggen, das war mal das was ICH bin, was ICH kann, was ICH kreiere  – und jetzt? Jetzt ist es das, was DIE klicken, was ANDERE an mir ablichten oder aus mir machen, nicht was ich kann, sondern was mir halt passt. Mich kann keine Frau wirklich beeinflussen, deren Talent ausschließlich darin besteht, in Presse-Samples zu passen, die man für sie ausgesucht hat und sich dann von Dritten ablichten zu lassen.

Und was dem Ganzen dann die Krone aufsetzt? Was alles ad absurdum treibt? Das Halbwissen oder die angebliche Reflexion der Szene. Ich frage mich manchmal, ob ich eigentlich verarscht werde, wenn ich mich dafür doch bitte endlich mal rechtfertigen soll, weshalb ich mit dem Flugzeug reise, wenn man meine Glaubwürdigkeit in frage stellen möchte, wenn ich, die für schnelle, schöne Autos verdammt noch einmal lebt, einen echten Fahrbericht (Ja, fahren! Nicht nur an der Karre lehnen und dabei fabelhaft aussehen!) veröffentliche oder man mich mit gefährlichem Halbwissen zum nicht-kennzeichnenden Kooperations-Kasper degradieren will, weil ich auf einem Instagram-Post einen verdammten Hoodie verlinke, einfach um meinem Leser die Fragerei zu ersparen – während der Rest der Welt ohne jeden Zweifel abgefeiert wird, während er mit tausenden Gutschein-Codes  um sich wirft und immer für genau das lebt, was gerade trending ist oder eben zahlt.
Selbst Kritik, selbst persönliche Postings, selbst Kommentare oder Interaktionen passieren nicht mehr „einfach so“, sondern imemr genau so, wie sie bitte maximale Wirkung erzielen. Ist euch noch nie aufgefallen, dass selbst die kritischen Postings vieler Blogger einfach nur gleich sind? Dem Trend folgen? Einfach das sagen, von dem man zu 100% vorher schon wissen kann, dass es beklatscht wird?
Kein Schwein traut sich mehr irgendwas. Und irgendwie versteh ich das sogar ..

Denn manchmal möchte ich die Leute da draußen fragen: „Was genau wollt ihr jetzt? Persönlichkeit? So richtig? Echte? Eine, die bei euch dann aber eben auch mal aneckt, weil es keine echten menschen gibt, die man immer zu 100% mögen würde.. oder nur diese Personality, die man euch vormacht, die eigentlich keine ist, sondern nur ein gerüst aus all dem, was ihr gerade mögt oder hören wollen würdet? Soll es echt sein oder euch einfach nur gefallen?“

 

„Du musst dich neu erfinden! Du musst einfach nur deine Timeline aufräumen, dich nur noch mit tollen Blogs beschäftigen ..!“ Ja – kenn ich. Ist der Spruch, der so schön positiv und reflektiert, erwachsen und nach #goodkindperson klingt, aber eigentlich nur eine Form von Scheuklappen ist, die eigentlich doch auch nur eine temporäre Lösung beschreibt. Und bis zu einem gewissen Grad mache ich da sogar mit, konzentriere mich auf tolle Blogs und tolle Frauen, aber ich will nicht immer nur, nur, nur, weggucken, ich will mich einfach wieder mittendrin wohl fühlen. (Naiver Wunsch, weiß ich selbst.)
Ich weiß, dass es eine Menge Menschen gibt, die das was ich mache toll finden, noch sehen oder lesen wollen, aber ja, manchmal gibt es Momente, da fühle ich mich wie ein verdammter Kunstfilm in Schwarz-Weiß.
Beklatscht und von den Kritikern gelobt, ausgezeichnet und nominiert, aber an der Kinokasse funktioneirt eben doch eher die Rom-Com.

„Ich verstehe, dass du da nicht mitmachen willst, das bist eben nicht du. Und ich verstehe auch, wie sehr dich das alles frustriert. Aber Lina, du wirst dich entscheiden müssen. Entweder du spielst mit im Game oder du brauchst einen anderen Job, weil das mit dem Bloggen sich eben gerade in genau die Richtung verändert! Wenn du nicht mitmachst und dich ein bisschen anpasst, wirst du auf lange Sicht nicht mehr geklickt. Da kannst du es tausend Mal besser machen oder dich noch so sehr ins Zeug legen. Was nützt dir das?“, sagte eine Bekannte neulich zu mir, traf mich ins Mark, verletzte mich damit irgendwie – nur widersprechen fiel mir so schwer. Natürlich tat ich es trotzdem. Weil ich diesen Job liebe, weil ich das, was ich so gern mache, nicht wegwerfen oder aufgeben will. Weil ich einfach dran hänge und irgendwie auch noch dran glaube. Weil ich zwar ein Typ für Kritik, aber nicht für Endzeitstimmung bin. Es muss anders gehen. ES MUSS. Aber ich war bei meinem Protest dann doch schon sehr viel leiser, als sonst…

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98 Comments

  • Antonia 25. August 2016 at 11:00

    Liebe Lina,
    die Gedanken kenne ich. Sie sind uns auch nicht fremd. Was hilft: sich nicht mehr vergleichen, wissen, wer man ist, und was man machen will. Sich keinem Druck beugen, sondern sein Ding machen. Seitdem wir darauf vertrauen, fühlen wir uns wieder wohl. Wir werden niemals die großen It-Girls sein, die von Fashion Week zu Fashion Week hüpfen. Aber das ist okay. Wir lieben es zu schreiben, Meinung zu zeigen, gute Texte zu lesen und uns kreativ im Hintergrund auszutoben. Und ja, auch hin und wieder Outfits zu posten. Wir sind aber trotzdem mehr Autoren als Modeblogger.
    Für jeden ist Platz, da bin ich ziemlich sicher. Genauso wie für jedes Thema. Autos sind mehr dein Thema als Fashion. Dann zieh es durch – du hast eine Leserschaft, du wirst vielleicht neue bekommen, dich weiterentwickeln. Wichtig ist, dass man sich treu bleibt und sich keinesfalls mehr mit irgendwem vergleicht. Dann macht das Ganze auch wieder Spaß, versprochen!
    Liebe Grüße, Antonia

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    • Lina Mallon 25. August 2016 at 11:01

      Das tat gerade unheimlich gut zu lesen, danke ❤️

      Reply
      • Antonia 25. August 2016 at 11:09

        Das freut mich sehr. Ich lese dich gern <3 und bin mir sicher, dass du deinen Platz längst hast. Vertrau darauf. Liebe Grüße aus München!

        Reply
  • Anna 25. August 2016 at 11:06

    Amen! Ich bin zwar keine Bloggerin, kenne mich aber in dem ganzen Sozial Medien Umkreis etwas aus bzw. kann ich Leute sehr schnell durchschauen. Das ist glaube ich auch der Grund dafür, dass ich kaum noch Blogs lese, Brechreiz kriege wenn irgendeine Deutsche Fashionbloggerin meint bei Snapchat nur noch (schlecht) Englisch zu sprechen & ich amerikanische Influencer trotz mehr PPs & Kollaborationen manchmal doch einen Tick charmanter finde. Dein Blog ist einer der Wenigen, bei denen ich wegen dem Artikel, dem Inhalt und der Frau die sich durchs Leben kämpft & dabei gerne mal aneckt, lese. Weiter so, und wenn du dich irgendwann nicht mehr in der Lage fühlst den Blog mit Herzblut weiter zu führen, dann hoffe ich, dass du danach wieder glücklich bist.

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    • Joana 25. August 2016 at 11:28

      Sehr schöner Kommentar 🙂 Ich habe auch schon so manchen aus meiner Liste gestrichen, weil ich mir das Englisch einfach nicht anhören wollte. Ich möchte damit nicht ihr englisch kritisieren (könnte es selbst nicht besser), aber ich wollte es auch einfach nicht sehen, es fühlte sich so falsch an.

      Reply
  • Franka 25. August 2016 at 11:22

    Ach Lina, genau dieses Gefühl was du hier wieder gibst, habe ich auch schon seit langem.
    Der meiste Content wird ausschließlich nur noch via Instagram und SnapChat vollzogen. Der Blog ist quasi nurnoch Beiwerk der dazu dient, Deals noch schöner in Szene zu setzen.
    Am Besten immer mit einem der Girls vom Squad – die dann mit auf den Bilder (in allen SM Sites)ist.
    Mich hat vor kurzem so geschockt (ja er st voz kurzem) mit welchen Accessoires die meisten ihre Schulter schmücken. Da ich sonst immer Vintage oder Second Hand danach google habe ich einfach mal den Orginalpreis recherchiert und hätte laut scheiße schreien können. Da ich nicht in der Branche tätig bin also defacto kein Plan habe was man da so alles erzielen kann, war ich mir nicht sicher, wie stark die Mädels Ihre Seele verkaufen müssen(!!) um sich da zu leisten oder wie schlecht ihre wirtschaftliche Lage ist.
    Gucci Bags hier, YSL Bags dort und da mal etwas Chanel Schmuck – sorry aber wtf? Wo sind wir eigentlich? Marke heißt nicht geil, teuer heißt erst recht nicht geiler, aber die meisten haben das wohl garnicht verstanden (Chiara leider um Meilen voraus).
    Davon mal abgesehen, dass den meisten leider die Seele/charisma vor 10 km abhanden gekommen ist, frage ich mich wirklich auch aus der Sicht eines Lesers: Welche der Fans kann sich das bitte leisten? Was genau will man damit eigentlich zeigen? „Ich bin geiler, weiter, höher“ oder wo sind wir eigentlich? Und ich beschreibe nur einmal die eine Accessoires- Situation.
    Das geht um längen weiter mit Urlaub, Food usw. hinfort
    Ja selbst als Leser hat man da Frust, man glaubt einem wird mit schönem Bildi und tralala einfach nurnoch was unter die Nase gehalten, damit mans am besten gleich und sofort kauft.
    Soviele authentische Blogs gibt es leider nicht mehr – das stört mich ungemein. Selbst die versuchen auf charismatisch zu machen – verbocken es sich binnen Sekunden mit einem einfach übertriebenen SnapChat talk oder mit einem oberflächlichen IG post mit Rabattcodes.

    Anfürsich bin ich recht dankbar über SnapChat, man sieht einfach wie 1. die Personen sind, wie Sie 2. auch ticken und 3. was eigentlich ihre wirkliche Intuition ist.

    Ich habe mal meinen Frust abgelassen – sorry again – aber wir Leser bekommen das natürlich auch mit und fühlen mit dir.
    Nur scheint es die Masse bisher nicht zu begreifen – ich habe allerdings Angst, dass diese Übersättigung hier auch bald eintreffen wird.
    Was dann kommt – i dunno..

    Reply
    • Franka 25. August 2016 at 11:28

      Und was ich noch vergessen habe zu schreiben:
      Bitte bleib zu wie du bist, mache die Themen die DICH interessieren, die DICH glücklich machen, und die DICH fördern, beflügeln und auch weiter bringen. Denn das zählt – die Arbeit darf dich nicht so anfressen – dass es garnicht mehr machen willst.
      Ich werde dich auf jedenfall supporten bis zum nächsten Kapitel oder übernächsten.
      Du bist der einzige Blog, der bei mir täglich aufgerufen wird, den ich regelmäßig (mit manchmal echt vielen Schreibfehlern) kommentiere, der mich auch manchmal bis zum äußersten anspricht, fordert und auch echt zum nachdenken bringt.
      Das hat wirklich noch keiner so hinbekommen – sowohl via Blog, IG, Twitter und SnapChat ( not a stalker ^^)

      Bleib so wie du bist, mach das was dich bewegt. So bleibst du unsere Lina, mit Höhen und Tiefen und einfach wunderbar!

      Reply
      • Lina 25. August 2016 at 13:18

        Same here 🙂 Mit lieben Grüßen von einer anderen Lina 😀

        Reply
      • tina 26. August 2016 at 09:13

        Ich kann mich nur anschließen, denn besser hätte ich es nicht formulieren können. Du sorgst für Tiefgang, Lina, während andere nur blind an der Oberfläche paddeln!

        Danke.

        Reply
  • Joana 25. August 2016 at 11:25

    Sehr guter Post. Ich lese deinen Blog, gerade weil du nicht zu dieser 900k Truppe dazugehörst.

    Ich sehe gerade auf Snapchat im Moment so viel Mist, dass ich schon fast um die Hälfte reduziert hab, weil ich es einfach nicht mehr sehen kann. „Ich bin so dankbar für diese Möglichkeit, das ist nicht selbstverständlich für mich“ jaja blabla. Ich will mir nicht mehr Reise 3456 im Jahr 2016 angucken und ich will nicht sehen, dass es von Mallorca jetzt nach Ibiza und dann nach LA geht – das geht alles an mir und jedem normalen Leser vorbei, weil es eh kein normaler Mensch jemals in seinem Leben zu so einem völlig absurden Lifestyle bringen wird. Warum auch? Ist null erstrebenswert. Ein Leben für Strand, Kleidung und geiles Essen? Wo ist da die Selbstverwirklichung? Was haben diese Menschen im Leben erreicht? Irgendwann fällt das alles zusammen und es werden ein paar Leute merken, dass sie nebenbei besser ein Studium begonnen (oder durchgezogen) hätten. Ich kanns nicht mehr sehen und nicht mehr hören, ich bekomme genau wie du richtige Wut, dass man den Leserinnen so etwas mit gutem Gewissen vorleben kann. Mitnehmen was geht, bevor die ersten Falten kommen.

    Mit gekauften Lesern macht man sich alles kaputt und das Schlimmste ist, dass man dann nicht mal stolz auf sich sein kann. Ich weiß, wovon ich spreche – ich erkaufe mir regelmäßig Levelfreischaltungen für Candy Crush, haha!

    Naja, genug aufgeregt. Ist etwas ausgeartet – wollte nur kurz sagen, dass ich da voll bei dir bin.

    Liebe Grüße aus Münster!
    Joana

    Reply
    • Lina Mallon 25. August 2016 at 11:33

      Du Liebe <3
      Vielen, vielen Dank!

      Weißt du, gerade das finde ich so schade, dass nach und nach selbst schönste Sparten kaputt gemacht werden. Ich reise zum Beispiel aus Überzeugung und Leidenschaft, für mich passierten bisher die schönsten Momente meines Lebens auf Reisen. Aber mittlerweile kannst du kaum noch Content deiner Reise teilen, ohne dass man mit den Augen rollt. Weil Der Hype und die 900K aus Reisen eine gewisse Übersättigung gemacht haben und das leider sogar, ohne wenigstens dabei wirklich etwas von ihren Reisen mitzubringen oder zu erzählen. Selbst Mallorca oder Ibiza bestehen aus mehr, als der Sonnenterasse für das Shooting der Looks, den Beachclub fürs Instagram-Game und das Frühstück am Pool.
      Jetzt passiert das gleiche mit Car-Content. Alles wird verlifestyled, aber dabei nicht mal gelebt. Und das frusriert mich so .. 🙁

      Was ich wunderbar von dir gesagt finde: "Ein Leben für Strand, Kleidung und geiles Essen? Wo ist da die Selbstverwirklichung? Was haben diese Menschen im Leben erreicht? Irgendwann fällt das alles zusammen" ..WORD.

      Reply
      • Anne 25. August 2016 at 12:14

        Liebe Lina,
        Du bist die einzige, bei der ich das Gefühl habe dass du etwas machst, weil du es willst. Nicht weil es bezahlt wird.
        Festivals machst du, weil du auf gute Musik stehst, Reisen (gerade da merkt man es besonders!) trittst du an, weil du Sehnsucht nach den Orten verspürst und nicht weil Gucci und Co. eingeladen haben und über Autos schreibst du, weil es deine Leidenschaft ist.
        All das merkt der Leser in jedem Post, in jedem Instagram Bild und in jedem Reisebericht. Ich liebe deinen Blog, deine Art zu schreiben, deinen Stil wie du Geschichten teilst. Und das ist -glaube ich – auch schon das ganze Erfolgsgeheimnis. Das ist der Grund, warum du niemals deine Leserschaft verlieren wirst und weiterhin erfolgreich bleiben wirst. Lass dir blos nichts anderes einreden.

        Ich bin da ganz anderer Meinung als deine Freundin mit dem letzten Statement. Ich glaube du bist so erfolgreich, weil du es genau anders machst als alle anderen!
        Was auch immer kommt – ich werde dich weiter lesen. Egal ob du über Männer, Autos oder Männer in Autos schreibst 😉

        LG und nur das Beste
        Anne

        Reply
    • Tina 25. August 2016 at 15:11

      Oh ich musste so schmunzeln über deinen Einwurf mit Candy-Crush-Saga 😀
      True words <3

      Reply
  • C. 25. August 2016 at 11:28

    Finde ich super, dass du das hier aussprichst. Ich lese mittlerweile kaum noch Blogs – was soll man da auch noch lesen? Persönlichkeiten gibt’s da wirklich kaum noch, Werbung für Produkte, etc. krieg ich auch aus dem Postkasten. Alle Blogs sehen gleich aus, alle Mädels sehen gleich aus, das macht einfach keinen Spaß mehr zu verfolgen.
    Deine Texte finde ich einfach inspirierend und echt. Mach weiter so. Verbieg dich bloß nie.
    <3

    Reply
  • Alexandra 25. August 2016 at 11:30

    Liebe Lina,

    ich freue mich sehr, dass es da draußen immer noch Menschen gibt, die nachdenken, mitdenken, überdenken. Zugegeben: Auch ich habe mich ab und an beim Schauen deiner Snaps dabei ertappt, wie ich „Maaaaaaaaaaaan, die ist ja echt NUR am Haten“ dachte. Und das tatsächlich nur, weil mir „die Anderen“ (Blogger) permanent suggerieren, dass „man halt in der Szene IMMER gut gelaunt und alles toooootal supi ist“. Da fallen Menschen wie du, die sich kritisch mit sich und ihrer Umwelt auseinandersetzen, eben auf.

    Was ich dir aber als jemand, der 10 Jahre älter ist als du, gerne mal sagen will, ist: Ich finde dich großartig. Du sprichst aus der Seele von dünnen, dicken, jungen, älteren Frauen. Mit deinen Inhalten kann sich nicht nur ein einzelner Frauentyp identifizieren und das mag ich. Keep up the good work. Für Menschen mit Verstand, Herz und Mut wird es immer „Jobs“ geben.

    Beste Grüße.

    Reply
  • Rebecca 25. August 2016 at 11:35

    Liebe Lina,
    Liebe Antonia,

    Lina habe dich habe ich vor knapp einem Jahr bei einer Recherche zu einer Reise entdeckt. Und Antonias Blog wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen. Der Grund warum ich beiden Blogs noch folge ist der Grund, dass ihr mir genau den Inhalt gebt den ich erwartet. Ich habe das Gefühl, dass ihr authentisch seit, dass ich wenn ich euch auf nen Kaffee treffen sollte, mir das gleich erzählt, die gleiche Meinung vertretet wie ihr es online tut und euch über die gleichen Dinge freut oder aufregt wie es auf den Blogs passiert. Das ist was ich schätze. Und für mich zählt nicht, wem ich auf Instagram folge oder welche Bilder ich ganz nett finde sondern für mich zählt wessen Blogposts ich lese, während ich eigentlich für meine Abschlussprüfung lernen sollte. Für mich zählen die Qualität eines Berichts nicht wie schön die Bilder sind, auch wenn ich schöne Bilder liebe. Für mich zählt, wen ich gern mal auf ein Bier treffen würde, als Mensch kennenlernen würde weil ich denke er könnte mir eine Inspiration sein, dazu zählen Antonia und ihre Mädels und auch DU liebe Lina. Auch wenns gerade ne schwierige Phase ist. Bitte hör nicht auf zu schreiben und verlier nicht den Mut daran zu glauben, dass es genau so – nämlich mit Ehrlichkeit und Authentizität – trotzdem funktioniert. Denn es gibt einige Leser, nicht alle wie du selbst weißt, aber einige mehr als du denkst, die dich und deinen Blog genau dafür lieben und lesen.

    Liebe Grüße,
    Rebecca

    Reply
    • Antonia 25. August 2016 at 11:47

      Liebe Rebecca!
      Oh wie schön! Das tut unheimlich gut zu hören und zu lesen!
      Genau das ist es, wofür ich bzw auch die anderen beiden schreiben. Wir wollen nahbar und authentisch bleiben. Ich sage immer: ich bin in erster Linie beruflich eben Autorin/Journalistin mit einem Hang zur Mode und ja – auch Trendteilen:) aber eben auch mit einer großen Liebe zu Texten und Worten.
      Danke dir dafür! Made my Day! Und wenn du mal in München bist, gehen wir Kaffee trinken! Sehr gern!

      Reply
  • Insa 25. August 2016 at 11:49

    Liebe Lina,

    Das ist das erste Mal, dass ich mich als stille Leserin in – ach Ich weiß gar nicht – 4 Jahren vielleicht, äußere. Ich habe auch gar nicht viel zu sagen, bis auf dass mir dieser Artikel (wie auch so ziemlich jede twentysomething columne) mal wieder bewusst gemacht hat, weshalb ich deine Arbeit so sehr schätze! Und weshalb dies der einzige Blog ist, bei welchem ich auch nach dieser langen Zeit noch alle ein, zwei Tage erwartungsvoll das Icon auf der Lesezeichenleiste des Browsers klicke und auf einen neuen Artikel hoffe.
    Ich stimme die zu in den Dingen, die du in diesem Post raus gelassen hast. Gar keine Frage. Aber für mich füllst du in dieser immer schneller, immer flacher und unechter werdenden Social Media-Welt eine immer größer werdende Lücke und bringst wieder Persönlichkeit, Ehrlichkeit und Realität ins Spiel.Deine Arbeit ist unglaublich inspirierend für mich, gerade weil du dich traust kontroverse Themen aufzufassen und die Hater aus der Deckung zu locken. Ich hoffe sehr, dass du dabei bleibst und weiter dein eigenes Ding machst. Denn ich denke, dass wenn diese gigantische Blase mal platzt, Personen wie du, die nicht in dieser Bubble leben, stehen bleiben.

    Ich wünsche dir alles Beste,
    Insa

    Reply
  • Malina 25. August 2016 at 11:59

    Super Text, manches, was du da erzählst, hätte ich so nicht gedacht, anderes überrascht mich allerdings gar nicht…
    Ich finde so manche Entwicklungen in der Blogsphäre, in der ich nun seit neun Jahren bin, auch alles andere als gut. Vor allem, dass man heute einfach nur noch gut aussehen muss, um geklickt zu werden. Da ist den meisten die Persönlichkeit und die Qualität egal. Aber es gibt eben denke ich auch noch genug Leser, die noch auf gute Texte und eine interessante Person, die etwas zu sagen hat, stehen. Deinen Blog würde ich jederzeit Farina, Caro und Co. vorziehen, das sind schließlich nur Kleiderstangen…….. Und ich hoffe, dass sich das alles wieder in eine positivere Richtung entwickelt.

    Liebe Grüße, Malina
    http://malinaflorentine.de

    Reply
  • Lea 25. August 2016 at 12:00

    Hej Lina, dir wurde jetzt schon so viel Verständnis, Aufmunterung und Treue entgegen gebracht und im Grunde möchte ich das nochmal wiederholen 😀
    Ich habe deinen Blog glaube ich vor 4 Jahren angefangen zu lesen. Eine enge Freundin machte mich darauf aufmerksam wegen eines Posts über – oh tada – Männer. Wir waren beide damals gerade 20 und natürlich auf der Suche nach den ganz großen Antworten. Im Grunde hat sich daran einfach gar nichts geändert. Ich gebe zu, dass ich über manche deiner Posts hinweg scrolle – Beauty-Produkte, die Wiederherstellung nach einem Festival, zugegeben, das interessiert mich alles eher weniger, weil ich für diese Dinge 4 Jahre später längst meine Routine, meine Wege gefunden habe und damit glücklich bin. Nach wie vor liebe ich aber die Posts über das Leben, die Liebe, die Freundschaft, die Menschen, die Welt – und vieles mehr. Und ich finde auch, dass dich das im wesentlichen noch immer ausmacht.
    Darüber hinaus lese ich keine Blogs, ist nicht meine Welt, brauche ich im Grunde nicht.
    Was auch immer du also zu tun beschließt, ich glaube, vielen geht es wie mir. Sie werden immer noch da sein, weil sie deine Gedanken hören wollen. Ich weiß, nur damit verdient man wahrscheinlich langfristig kein Geld – und verdammte scheiße, ein bisschen Geld brauchen wir einfach alle zum Leben. Aber ich glaube, selbst wenn du letztendlich einen anderen Job machst, kann dir das Schreiben keiner nehmen, kann es dir immer erhalten bleiben, werden dir immer noch unfassbar viele zuhören – und vielleicht bist du darin dann sogar freier, leidenschaftlicher und wieder mit mehr Spaß dabei, weil du unter dem Radar der Bloggerwelt fliegen kannst. 😉

    Lea

    Reply
  • Anonymous 25. August 2016 at 12:32

    Mausi, hör auf dich so verrückt zu machen. Ich liebe deinen Blog und deine Art wie du jedes Mal mit deinen Texten auf den Punkt bringst. Bleib dir selbst weiter treu. ❤️ Liberta

    Reply
    • Lina Mallon 25. August 2016 at 12:38

      Herz für dich <3

      Reply
  • Laurenzia 25. August 2016 at 12:36

    Liebe Lina,
    ich finde es immer sehr mutig wie du auch deine Krisen mit uns teilst und kann mir nicht vorstellen aufzuhören deinen Blog zu lesen! Ich kann Antonia nur zustimmen – du bist und bleibst (hoffentlich!) eben mehr Autorin und Persönlichkeit als Modebloggerin. Ich liebe deine Stories und Berichte zu lesen und denke dabei immer eher an eine junge Frau, die ihre Welt mit uns teilt (wozu eben auch Outfits gehören), als an irgendetwas anderes und finde das 100 mal spannender als irgendwelche gekünstelten Outfits, bei denen ich jedes Mal denke, das trägt die doch eh nicht privat. Ich liebe deinen Blog und lese ihn mind. seit 2012? wenn ich so nachdenke und hoffe du bleibst uns noch lange, lange erhalten!
    Viele liebe Grüße
    Laurenzia

    Reply
  • Leonie 25. August 2016 at 12:51

    Ach man, du sagst es. Ich bin zwar noch nicht so lang im Game, blogge nicht Vollzeit aber stecke da trotzdem mein Herzblut rein und meine genau zu wissen, wie mein online Fußabdruck aussehen soll. Durch meine finanzielle Absicherung habe ich allerdings (oder zum Glück) die Möglichkeit, nicht von schäbigen Kooperationsdeals und Samples in XS abhängig zu sein – aber natürlich geht auf der anderen Seite auch eine ganze Menge flöten und ich bin zeitlich super eingeschränkt.

    Du bist für mich eine der Bloggerinnen, die ich um jeden preis weitermachen sehen möchte. Ich versteh, wie du deine Brötchen mit Wort und Schrift verdienst und es ist mir völlig plausibel und nachvollziehbar. Du bist eine wahnsinnige Inspirationsquelle, hast Persönlichkeit und obendrauf eine tolle Freundin (danke dafür!).

    Vielleicht, ist das alles gerade eine immer größer werdene Bubble die zu platzen droht und dann muss sich das Feld erstmal neu sortieren?

    Riesen Umarmung,
    Leonie

    http://www.allispretty.net

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  • Jeannine 25. August 2016 at 13:06

    Danke für diesen Artikel. Zum Glück ist dieses Verhalten in meiner Nische großteils überschaubar. Aber wenn man an die Zielgruppe der meisten jungen Fashion und Lifestyle Blogger denkt und daran, das sie leider auch Vorbildfunktion haben, wird einem annähernd bewusst, wie schädlich dieser ganze Fake-Zirkus für junge Menschen sein kann. Ganz abgesehen davon, dass Marken unterstützt werden, deren Unternehmensphilosophie nicht nur fraglich, sondern unter aller Sau ist. Aber soweit denken leider die wenigsten, wenn’s ums Geld geht.

    Reply
  • Jess 25. August 2016 at 13:08

    Liebe Lina,

    ich liebe diesen Post. Aus einem einfachen Grund: Du fasst das zusammen, was mir im Laufe der Jahre in der Bloggerszene aufgefallen ist. Ich finde dieses „Game“ total bescheuert, weil dadurch so viele Blogger so viel ihrer Persönlichkeit verlieren. Viele, die ich aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung, ihres Lebensweges, ihrer tiefgründigeren Posts gelesen habe, spielen mittlerweile so sehr bei diesem „Game“ mit, dass sie selbst dabei verloren gehen. Und dadurch verlieren sie auch mich als Leser in gewisser Weise.
    Vielleicht wird der Blog irgendwann nicht mehr dein Job sein, weil du bei dem „Game“ nicht so mitspielen willst, wie es manch andere machen. Aber gerade deine persönlichen Posts sind die, die beispielsweise dafür sorgten, dass du mich als Leser dazu gewonnen hast. Vielleicht bringt das nicht die meisten Klicks, aber es zeigt doch eine Seite, die unter Bloggern viel zu selten zu finden ist. Und das ist das Besondere, wodurch man sich von der breiten Masse an Bloggern abheben kann.

    Liebste Grüße,
    Jess

    Reply
  • anni 25. August 2016 at 13:10

    Liebe Lina,
    ich – fortysomething – seit 19 selbständig, zwar nicht als Bloggerin aber (inzwischen) auch in der digitalen Medienwelt unterwegs, habe schon so einige Schwankungen mitgemacht. Sie waren anderer Natur als die, die Du beschreibst aber haben mich vor ähnliche Probleme gestellt und mir ebenso Angst gemacht. Es gab Zeiten, da hat mir mein Job sehr viel Spaß gemacht, ich habe sehr gut verdient und solche, in denen ich vorm Rechner saß und überlegt habe, was ich tun soll, um wieder an Kunden zu kommen und die ganzen Newcomer verflucht habe, die mal eben einen Lehrgang gemacht haben, die Hälfte meines Stundenlohns nehmen und die Preisgestaltung der ganzen Branche ruinieren, ohne wirklich Ahnung von dem zu haben, was sie tun. Und: Ich bin immernoch selbständig, liebe meinen Job nach wie vor, auch wenn er sich verändert hat, habe mich an manche Dinge angepasst und an andere nicht (ich kann ziemlich stur sein ;)) und bin zwar nicht steinreich geworden, lebe aber so, dass es sich für mich gut anfühlt und ich nicht das Gefühlt habe, ich müsse auf etwas verzichten, was mir wichtig ist.
    Was ich Dir EIGENTLICH sagen will: Wenn Du wirklich etwas gut kannst und Deine Arbeit liebst, kann Dir nichts dramatisches passieren. Du kannst wunderbar schreiben! Selbst wenn das Internet von ein auf den anderen Tag zusammenbrechen würde, könntest Du Dir eine Schreibmaschine nehmen und einfach (zwar anders aber eben doch) weitermachen. Am Ende überleben diejenigen, die echte Kompetenzen haben, alle anderen halten sich kurz auf Platz 1, um irgendwann ins Niemandsland wegzurutschen. Ich hoffe, das hört sich jetzt nicht wie die schlimmste Platitüde an: Hör auf, Dir Sorgen um die Zukunft zu machen! Sieh bei den ganzen Dingen, die Dich ärgern/wütend machen/nerven einfach weg (soweit es geht). Deine Kernkompetenz liegt im Schreiben und Beschreiben, Du hast Deinen Stil gefunden (so fühlt es sich zumindest für mich an) und das kann Dir keiner wegnehmen. Auch nicht die mit den Zwölftrillionen Followern auf Instagram! Und: Menschen, die Dinge nicht hinterfragen oder nicht sehen oder sehen wollen oder sich einfach nur mal wichtig fühlen wollen, gibt es in jeder Branche. Ich fürchte, in Deiner fällt das nur besonders auf.
    Mach einfach weiter so, wie DU es gut findest. Sicherlich muss man sich im Laufe der Zeit auch mal an Veränderungen wagen oder Anpassungen vornehmen aber behalte Deine Grundhaltung bei.
    Sorry, ich bin normalerweise überhauptkein Kommentator und jetzt hab ich mir hier einen abgeschwafelt.
    Grüße,
    Anni

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    • Luise 25. August 2016 at 15:04

      welch schöner Kommentar <3

      Reply
      • Anni 26. August 2016 at 11:25

        Danke Luise! 🙂 Ich sehe auch gerade, dass ich ein Wörtchen vergessen habe. Ich bin seit 19 Jahren selbständig und nicht, seit ich 19 Jahre alt bin. 🙂
        Trotz meines Alters sind im übrigen viele Dinge, die ich hier so lese, für mich immer noch aktuell und ich fühle mich von euch allen oft gar nicht so weit entfernt. Aber mein Vinyl behalte ich trotzdem. Und meine selbstaufgenommenen Kassetten! ;P

        Reply
  • Kati 25. August 2016 at 13:20

    Super Text! Ich finde diesen Konsumwahn erschreckend. Die zeigen jeden Tag auf Snapchat und co, was sie gekauft/geschickt bekommen haben. So viel kann ein Mensch im Leben nicht anziehen. Ich habe erst gestern mein Snapchat aussortiert. Und auf Blogs finde ich es auch total schade, dass fast nur noch gesponserter Inhalt veröffentlicht wird. Das hat doch die Blogs ausgemacht. Dass das Mädchen von nebenan die Sachen gezeigt hat, die sie wirklich trägt und die ich mir auch leisten könnte. (Dasselbe gilt für Reisen, Essen und co.) Ich bin aber auch überzeugt, dass es eine Gegenbewegung zu dem Wahn geben wird, weil ich überzeugt bin, dass sich viele Leute nicht mehr damit identifizieren können. Mach dein Ding weiter. Die Zeiten werden sich wieder ändern!
    Liebe Grüße Kati

    http://www.katerlina.blogspot.con

    Reply
  • Julia 25. August 2016 at 13:37

    Wenn ich nur noch einen Blog lesen dürfte, wäre es deiner.

    Reply
  • modelirium 25. August 2016 at 13:50

    ach lina, das ist der beste beitrag, den ich seit langem gelesen hab, danke für deine ehrlichen worte! mehr hab ich da gar nicht zu sagen. ich werde mir das jetzt gleich noch mal durchlesen, fühlt sich nämlich gut an, nicht alleine zu sein 🙂
    fühl dich gedrückt!
    lg aus wien, carina

    Reply
  • Sabrina 25. August 2016 at 14:02

    Liebe Lina,
    Du sprichst genau das an was ich schon so lange Denke. Viele der Blogs die ich schon seit Jahren gelesen habe, hab ich nun von der Liste gestrichen. Es kommt einem alles Unwirklich und gespielt vor. Es ist so schade in welche Richtung sich das Bloggen momentan wendet. Kaum jemand bloggt noch für sich selbst. Um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen oder sich einfach nur mitzuteilen. Das ist der Grund warum ich deinen Blog lese. Bei dir fühlt es sich echt an. Du regst zum nachdenken an und man freut sich immer über einen neuen Beitrag. Egal um was es sich dreht! Ich bin sonst eher der stille Leser, aber ich musste mal loswerden wie gut ich deine Arbeit finde! Aber sie soll Spaß machen, also mach es so wie es dir gefällt! Den darum geht es ja schließlich.

    Liebe Grüße
    Sabrina

    Reply
  • Unser kleiner Mikrokosmos 25. August 2016 at 14:03

    Wahre Worte. Ich habe meinen kleinen Blog jetzt fast ein Jahr. Ich mache das nur aus Spaß ohne Kooperationen oder sonstiges. Und ich habe mich bewusst gegen Instagramm entschieden. Das ist mir zu schnelllebig und oberflächlich. Soviel Zeit kann ich auch gar nicht dafür aufbringen immer auf allen Kanälen zu sein. Mir reichen die Leser Zahlen und ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar.
    Liebe Grüße
    Silke

    Reply
  • Anna 25. August 2016 at 14:10

    Liebe Lina,
    ich glaube, an dem Tag, an dem du deinen Blog aufgeben würdest, würde ich erst einmal heulend mit einem Eimer Schokoeis auf meinem Bett sitzen. Und das Schlimmste: Ich könnte es dir nicht mal übel nehmen, ich verstehe dich und das was du schreibst sehr gut. Bloggen ist nicht mein Job, da bin ich gaaaanz ganz weit davon entfernt – aber es ist eine Leidenschaft. Und selbst ich bin am manchen Tagen schon vollkommen überfordert von der Oberflächlichkeit, den nichtssagenden Kommentaren, den erfolgreichen Superbloggern, die zwar toll aussehen aber keine Ahnung von Rechtschreibung oder Zeichensetzung haben. Davon, dass Blogger dieses perfekte Image haben, ohne Macken, ohne Kratzer, nur Gucci und Prada.
    Aber du bist anders. Du berührst mit deinen Texten, du bist echt, du bist authentisch. Du bist eines meiner größten Vorbilder in dieser Branche – und ich glaube, das bist du für viele. Du hast deinen Platz gefunden und ich bin mir sicher, deine Follower sind eine treue, intelligente Crew, die nicht nur deine Bildchen auf Instagram ganz cool findet, sondern jeden deiner Texte liest und hinter dir steht. Und das ist doch so viel mehr wert als 500k trendjagender Klone. Ich hoffe, das siehst du auch so <3

    Reply
  • Stefanie 25. August 2016 at 14:28

    Hey Lina,

    ich muss ehrlich sagen, dass ich das ganz genauso sehe… Ich kann aus den immer gleichen immer wieder nachgemachten uninovatoven Mist nichts mehr herausnehmen. Es erreicht mich nichts, es ist, als ob ich immer wieder eine neue Schablone auflege. Ich meine, ich kann mir doch sowieso die Chanel Tasche nicht leisten oder eben 5x im Jahr in irgendeinem Luxushotel Urlaub machen. Instagram ist schon lange kein Ort mehr, wo man echte Inspiration erfährt (es sei denn man sucht und sucht). Ich bin so froh, dass du das thematisierst! Ich meine ich kann den Leuten einfach defollowen oder auf snapchat löschen, aber du kannst mehr Menschen mit diesem kritischen Denken erreichen. Aufzeigen, anregen, meinet wegen auch baschen! Ich bin diesen Einheitsbrei satt, ich will was echtes lesen, wenn ich mir schon die Zeit nehme!

    Einfach ein riesiges Dankeschön und wenn ich eine Prognose wagen darf, ein Mensch mit nichts dahinter wird früher oder später entlarvt, die die Echt sind, bei denen echte Leidenschaft rüberkommt und die etwas relevantes und neues bringen werden durchkommen. Das wäre zumindest gerecht. Ich tu meinen Teil dazu 🙂 wir, auch wir Leser, haben es in der Hand aus der Bloggerszene wieder etwas Geldendes zu machen! Jawoll 😀

    Alles gute und hör bitte nicht auf!

    Reply
  • Steffi 25. August 2016 at 14:36

    Hi Lina,

    ich liebe deinen Blog und somit deine Arbeit. Mach weiter so, ich werde dich immer lesen 🙂

    Das mit der Überlegung zu deinem Sofa fand ich übrigens sehr witzig. Als ich dein Sofa sah, dachte ich mir so, boaahr geil, gefällt mir sehr..aber da kann man ja gar nicht gemütlich drauf faulenzen :-/ Find ich klasse, dass du dich dann einfach nach was neuem umschaust 🙂 Viel Spaß dabei..

    LG
    Steffi

    Reply
  • Susanne 25. August 2016 at 14:46

    Sehr schön geschrieben. So wahr. Ich beobachte das schon länger und finde diese Entwicklung furchtbar.
    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne, die einen Kreativblog schreibt und da ist eh alles anders

    Reply
  • Marmormaedchen 25. August 2016 at 15:21

    Hallo Lina
    Ich führe selbst nur einen kleinen Hobby-Blog, weshalb es mir leicht fällt, mich nicht zu vergleichen und das alles gelassener zu nehmen.
    Dennoch bin ich manchmal schrecklich gelangweilt von den immer wieder ähnlichen Artikeln zu den gleichen Produkten und mit den selben Meinungen. Manchmal fällt es mir sogar schwer, die einzelnen grossen Blogger noch zu unterscheiden, weil sie dem selben Typ Frau entsprechen, für dieselben Marken werben und einen ähnlichen Lifestyle zelebrieren. Persönlichkeiten – das wofür für mich Blogger stehen – gibt es nur noch selten.
    Und damit meine ich nicht, dass man als Blogger nicht Kooperationen eingehen kann – sondern die Art wie. Und das, was man daneben tut.
    Ich lese deinen Blog auf jeden Fall sehr gerne!
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

    Reply
  • Katrin 25. August 2016 at 15:33

    Liebe Lina,
    ich schließe mich dem Tenor hier an und glaube, dass die „Blog-Blase“ bald platzt. Es ist einfach…too much. Ich verfolge diese Entwicklung nun schon eine Weile, wahrscheinlich wie die meisten eher aus Faszination als aus Sympathie für die Charaktere des Schauspiels. Für mich persönlich ist nun der Punkt der Sättigung erreicht, ich bin angewidert, fühle mich rundum belogen und wünsche mir Authentizität.
    Du bist eine der wenigen, der ich genau deswegen folge und damit stehe ich sicher nicht alleine da.
    Go on, Girl! 😉

    Lieben Gruß,
    Katrin

    Reply
  • Andrea 25. August 2016 at 15:37

    Sehr guter Text! Ich finde diesen Konsumwahn auch bedenklich..und dann diese ganzen Bikini Fotos auf Instagram auf Accounts denen dann die 12/13 jährigen folgen und es nachmachen….
    Ich selbst blogge seit 2009 -habe aber 2013 pausiert und im Mai dieses Jahr neu angefangen und woah..es hat sich einiges geändert! Ich bin gespannt wie sich diese Branche noch entwickelt!

    Mach auf jeden Fall weiter so..du bist toll!

    Reply
  • Melle 25. August 2016 at 15:52

    Und egal wie scheiße das Ganze ist und wie frustrierend es für dich sein mag – es gibt, wie an den vorherigen Kommentaren zu sehen, genug Leser, die es vorziehen, einen echten Blog zu lesen, von einer Frau, die nicht einfach eine Barbie ohne Inhalt und eigene Gedanken ist. Ich liebe deinen Blog, nicht, weil ich dir immer und in allen Dingen zustimmen würde. Sondern gerade, weil du auch Seiten aufzeigst, die ich so vielleicht nicht gesehen hätte, Meinungen vertrittst, die ich im ersten Moment abgeschmettert hätte. Deine Geschichten und deine Sicht auf die Welt erweitern meinen Horizont und geben mir daher etwas mit.
    Auch ich bin auf den Zug aufgesprungen und habe einen Radikalschlag bei Instagram etc. gemacht. Aber das war gut und richtig. Nicht nur, dass es scheinheilig, unehrlich und nur Show ist, was viele dort zeigen. Vor allem ist es nicht einmal mehr schön. Wunderschöne Landschaftsbilder gehen unter in der Fülle an Urlaubsfotos. Außergewöhnliche Kleidungsstücke verlieren sich in der Masse. Da habe ich es so, so viel lieber, mir den Feed von einer starken Persönlichkeit wie dir anzuschauen, von dem ich wahre Inspiration erhalte und der mir schöne Dinge in einer „bodenständigeren“ Welt bietet.

    Reply
  • Jana 25. August 2016 at 17:56

    Ich habe vor etwa zwei Jahren den Blog einer Deutschen gelesen mit der du wohl Streit hattest. Zwischen den Zeilen hat sie oft gegen dich gestichelt, so dass ich aus Loyalität zu ihr gehalten habe und dich schrecklich fand – ohne dich auch nur ein Stück zu kennen. Irgendwann wurde mir die andere Bloggerin zu stumpf, zu selbstbezogen und irgendwie bin ich schließlich auf deinem Blog gelandet. Seitdem komme ich immer wieder zurück, weil ich deinen Blog zwar professionell, aber trotzdem authentisch finde. Und die Mischung ist verdammt selten geworden.
    Vor ein paar Wochen habe ich dir auf Instagram mal die Frage gestellt, ob du irgendeine Koop mit einem Autokonzern hast, wegen des vielen car contents. Und du hast schnell und lieb darauf geantwortet. Viele andere Blogger verstehen die kleinste Frage, die über „Woher ist das Kleid?“ hinausgeht als Kritik und reagieren schnippisch oder blocken sofort. Du dagegen hast einfach geantwortet, das fand ich irre gut.
    Die Unfähigkeit Kritik hinzunehmen stört mich am meisten an der deutschen Szene. Blogger teilen gerne aus, ob gegen andere Blogs, gegen Firmen, gehen irgendwas, aber sobald man ihnen mal kritische Frage stellt, sind sie beleidigt oder blocken einen gar. Find ich ganz merkwürdig.

    tl;dr: Bleib wie du bist. Ich les das gern!

    Jana

    Reply
  • Alina 25. August 2016 at 18:16

    Liebe Lina,

    dein ist mein erster Kommentar auf deinem Blog, obwohl ich dich schon länger verfolge. Ich möchte mich kurz fassen und dir sagen, dass du dir treu bleiben solltest – selbst wenn du in der Vergangenheit wahrscheinlich auch Dinge getan hast, dir dir widerstrebten.

    Lass dich nicht verbiegen, das macht nur krank und unglücklich. Es ist eine harte Entscheidung zwischen dem, was du liebst und was dir Spaß macht und dem, was deine Rechnungen bezahlt. Letztendlich solltest du vor allem ein gutes Bauchgefühl haben, auch wenn das den ein oder anderen Euro weniger bedeutet. Früher oder später zahlt es sich aus, dem inneren Instinkt gefolgt zu sein!

    Liebe Grüße,

    Alina

    Reply
  • steffi 25. August 2016 at 19:35

    Hey Lina,

    ganz ehrlich, das ist ein Thema über was ich mich oft aufrege. Diese Ganze Scheinheiligkeit. Ganz besonders lächerlich finde ich es immer, wenn 2 Bloggerinnen (Instagramerinnen, usw.) sich gegenseitig Shoutouts geben und das exakt zur selben Uhrzeit. So kann ja nichtmal der Anschein entstehen, dass das ehrlich gemeint ist. Das sind einfach abgekartete Spiele und das finde ich soo dumm, übrigens auch seinen Followern gegenüber…das mal dahingestellt.
    Ich war mit meinem Blog einmal auf einem Event eingeladen und einige der großen Influencer waren auch da. Dieses ganze Spektakel hat mich dermaßen angewidert, dass ich am liebsten nie wieder Teil davon wäre.
    Aber jetzt kommt der Punkt, das muss ich auch gar nicht sein. Keiner muss das.
    Ich bin mir sicher, dass viele Leute das durchschauen und auf echte Texte und echte Personen stehen.
    Die sich freuen, wenn nicht in jedem Artikel ein fadenscheiniger Link ist und die sich sicher sein können, dass das was sie lesen auhentisch ist.
    Das wäre ja absurd, wenn sich alle Leute durch soetwas blenden lassen.
    Und deswegen finde ich auch, dass es gar nicht so viel Grund gibt sich aufzuregen, es gibt für jeden sein Klientel, seine Follower und auch passende Kooperationen.
    Irgendwann werden die Unternehmen auch merken, dass Persönlichkeit wichtig ist und wenn sie es nicht tun…dann will man doch gar nicht mit denen zusammenarbeiten, oder ;)?

    Also alles gut eigentlich, wirst schon sehen. Ärger dich nicht.

    LG
    Frühlingszwiebel

    Reply
  • Lisa Mary 25. August 2016 at 20:59

    Wow, ein sehr sehr starker Post.
    Und soll ich dir was sagen? – Ich schäme mich. Vor mir selbst. Denn natürlich bekommt man mit, dass momentan in der Bloggerwelt einiges zweifelhaft verläuft, aber ich habe mich nie ernsthaft damit beschäftigt und nie weiter darüber nachgedacht und genau deshalb bin ich von mir selbst jetzt geschockt. Damit zähle nämlich auch ich eindeutig zu den Leuten, die diese ganze Entwicklung gar nicht mitbekommen, obwohl sie so offensichtlich ist. Mir hat dieser Denkanstoß gefehlt und den hast du mir gerade mit deinem Beitrag gegeben. Du hast mir die Augen geöffnet und ich sehe die Blogosphäre erstmals nicht mehr nur durch die rosarote Brille. Generell weiß ich jetzt gerade erst mal gar nicht mehr, wie ich diese Thematik überhaupt sehen soll.

    Liebe Grüße,
    Lisa

    Reply
  • Aline 25. August 2016 at 22:12

    Liebe Lina,

    ich komme auf deinen Blog vor allem wegen der Texte die sich NICHT um Produkte drehen, sondern wegen deiner Kollumnen, deinen Ideen, Denkanstößen usw. Was nicht heißen soll, dass ich die Texte in denen du Produkte vorstellst o.ä. schlecht finde. Ganz im Gegenteil, bei dir lese ich sogar Testberichte zu Autos gern, dabei habe ich nicht mal ein Auto. Einfach nur weil du toll schreibst. Ich bin mir sicher, dass sich jede Firma, die im Bereich Werbung, Storytelling usw. arbeitet um dich reißen würde. Aber wie gesagt, das ist nicht der Grund weshalb ich deinen Blog besuche. Er liest sich nämlich nicht wie eine Modezeitschrift, bei der 70% Werbung und 30% der Hochglanzseiten einfach nur schön arrangierte Fotos sind. Hier bekommt man etwas geboten und zwar Persönlichkeit und Geschichten aus dem wahren Leben. Das ist so so selten! Allerdings…Man merkt es hier finde ich schon ein bisschen länger, dass du nicht ganz im Einklang mit deinem Online-Zuhause bist. Ein paar Bereiche auf deinem Blog warten bswp. schon Monate auf Inhalt (About etc.). Das sind zwar nur Kleinigkeiten und ich meine das auch nicht als bösartige Kritik, aber das fügt sich irgendwie zu einem Bild zusammen, das zu dem passt, was du immer mal wieder angedeutet hast und hier sehr deutlich ansprichst.

    Ich kann deinen Frust und deine Zweifel nachvollziehen. In dem Bereich, in dem ich tätig bin, gewinnen auch immer nur die mit dem besten Netzwerk, der größten Dreistigkeit und der vordergründig ach so großen Authentizität. Ist alles nur Fassade. Doch trotzdem kommen sie durch und haben Erfolg. Problem sind hier wieder die Strukturen. Und als Einzelne ist man gegen die ziemlich machtlos. Was mir dabei geholfen hat ist mich auf der einen Seite nicht zu vergleichen und mich immer wieder auf meine Ziele und Werte zu fokussieren und das mit dem Wissen, dass das richtig ist, was ich tue und wie ich es tue. Andererseits sind dafür Freunde die ähnlich ticken unerlässlich. Man muss sich sein eigenes Netzwerk aufbauen, zusammehalten und die gleichen Werte teilen. Man wird vielleicht nie so eine riesige Aufmerksamkeit bekommen wie die ganzen Wichtigtuer, aber man wird Erfolg haben und zwar einen der sich richtig für einen selbst anfühlt und das ist besser als jeder schnelle Ruhm. Für diesen Weg braucht man nur leider einen ziemlich langen Atem…aber wenn man ihn Schritt für Schritt angeht und immer wieder mit „was will ICH“ abgleicht, dann kann das Ende nur gut werden! Ganz sicher.

    Ich wünsche dir für diesen Weg einen guten Kompass und einen klaren unerschrockenen Blick.<3

    P.S. Ich könnte mir bei dir als neues Standbein ja Buchautorin super vorstellen! 😉

    Reply
  • Nina 26. August 2016 at 06:55

    Lina. Vielen lieben Dank dir für diesen Blogeintrag! Ich denke mir das so oft. Deshalb liebe ich dich und Luise so sehr ! Ihr seit natürlich, ihr seit persönlich und sehr ehrlich. Es gibt so viele Instagramer, die einfach nur ihr „perfektes“ Leben zeigen. Alles muss perfekt sein, meist teuer, immer im Trend, immer gut gelaunt, immer gestylt, gut aussehend, perfektes Essen, perfekte Unternehmungen, etc.. Und leider gibt es so viele Mädchen, unter anderem auch mich, die sich dann Gedanken über ihr Leben machen.. Ich denke mir so oft.. wieso kann ich nicht so hübsch sein, so eine perfekte Figur haben.. wieso kann ich nicht einfach weil ich Lust habe mir eine neue teure Tasche kaufen oder einen teuren Urlaub machen.. Wir sehen nur den Schein. Das was wirklich ist, die Gedanken und wirklichen Gefühle dieser Personen kommen nicht zum Vorschein! Das finde ich Schade, und leider werden es immer mehr.. Ich hab auch Freunde die mittlerweile ihre Bilder extrem bearbeiten und sich genau überlegen was sie auf Instagram posten.. Ist das noch Sinn und Zweck? Wieso kann nicht jeder so sein wie er ist? Ich selber habe ich einen kleinen Foodblog auf Instagram mit gerade mal 300 Followern. Es ist verdammt schwer sich hochzuarbeiten, wenn man nicht durchgehend etwas postet, was zu alle dem dann auch noch suuuper aussehen muss. Ich hoffe das mit diesem unrealen wird nicht noch schlimmer.. Aber siehe Youtube.. das ist leider auch schon lang nicht mehr das was es einmal war.. Ich wünsche dir einen schönen Freitag! Liebe Grüße, Nina

    Reply
  • Alexandra 26. August 2016 at 08:10

    Wow! Mir war noch nie klar was so in der Bloggerwelt abgeht. Ich selber hab zwar auch einen sehr kleinen Blog wo ich ab und an mal paar Rezepte und Hauls zeige oder Bücher vorstelle, aber was bei den „großen“ abgeht war mir nie klar :O Natürlich wundert es einen schon wie sie sich mit 20 Jahren sämtliche Reisen, teure It- Pieces und all den Schnickschnak leisten könnten doch sowas hätte ich dahinter nciht vermutet. Wirklich unglaublich wie manche ihre Seele für materielle Dinge verkaufen. Klar ist es schön mal was von einer Firma zu bekommen, garantert, aber dafür würde ich mich niemals verkaufen! Wirklich unglaublich.
    Ich lese deinen Blog wirklich 1000 Mal lieber als irgendwelche Seiten von Fitnesspüppchen die 10 Tricks für einen flachen Bauch zeigen. Davon gibt es schon wirklich mehr als genug und ich kann diesen Trendschei** auch nciht mehr sehen. Individuelle Blogs mit Persönlichkeit lese ich da schon lieber, oder die guten alten Blogs mit Rezepten, Hauls und keinen Magazin- Bildern von feinster Art wo man als Leser schon weiß, die Person hat die Bilder garantiert nciht selbst gmeacht.

    Naja ich schweife ab… mach weiter so Lina wie du es jetzt machst. Lass dich nicht auf etwas ein, was du ncht bist, nur weil es jemand anders so möchte. Einem selber treu zu bleiben ist immer noch das wichtigste. ♥♥♥♥

    LG Alex 🙂

    Reply
  • Lisa 26. August 2016 at 12:02

    Liebe Lina,

    Seit einigen Jahren lese ich regelmäßig Deinen Blog und liebe deine Posts und Fotos. Ich finde es gerade schön, dass Du außergewöhnliche und vor allem ehrliche Artikel schreibst und uns so an deinem Leben und deinen Gedanken Teil haben lässt. Auch habe ich das Gefühl, dass sich bei dir die Produktplatzierungen im Rahmen halten.
    Ich kann die aktuelle Entwicklung der Social Media Welt absolut nicht verstehen und bin froh dass es noch den ein oder anderen authentischen Blog und YouTube Kanal gibt.

    Mach bitte weiter so wie bisher!
    Liebe Grüße
    Lisa

    Reply
  • G. 26. August 2016 at 13:12

    Ja aber, was bringt dich denn davon ab, trotzdem auf deinem Weg weiterzugehen, dich nicht berirren zu lassen, dir selber treu zu bleiben, dich zu leben und das, was du lebst auf einer Gefühlsebene mit uns zu teilen?? Du als Bloggerin müsstest doch wissen, dass Authentizität und Individualität am Ende immer gewinnt, am längsten überdauert, ankommt, und genau jene Menschen anzieht, die das auch spüren, dass das, was du schreibst, ehrlich ist. Alle anderen, die das nicht sehen/empfinden/erkennen, können dir doch egal sein.
    Wenn man das auf einer Meta-Ebene betrachtet: Genau so ist das doch in jeder erfolgsversprechenden Branche! Es wird immer solche ohne Persönlichkeit und Können/Talenten geben, die auf einer „quick and dirty“ Weise versuchen werden, Ruhm zu erlangen. Das ist so in der Musikbranche, in der Schauspielerei – einfach überall.
    Soll ein begabter Uhrenmacher aufhören, Uhren zu erstellen, weil seine Werke kopiert und verfälscht und für viel billiger auf dem Schwarzmarkt verkauft werden? Die, die was von Uhren verstehen, werden immer wieder zu ihm kommen, weil sie viel von ihm halten – auch wenn die Analogie etwas zu weit hergeolt ist, ich hoffe es ist verständlich was gemeint ist 🙂

    Reply
  • Katharina 26. August 2016 at 21:08

    Ich habe ja ne Geschichte mit diesem Blog hier. Und vorallem den Satz mit „man mag auch reale Personen nicht immer zu 100%“ finde ich super und obwohl er so logisch und simpel ist, vergessen wir ihn oft. Alles muss passen, alles muss perfekt sein, jede Kritik ist automatisch Hate und wird somit ungehört und unkommentiert sofort aussortiert, obwohl es doch manchmal gerade Kritik ist, die einen weiterbringt. Klar, das bedeutet jetzt nicht, dass man immer herumnörgeln sollte und alles schlecht machen.

    Aber ich liebe diesen Blog genau deswegen so sehr, weil hier Kritik geäußert werden darf, weil sie hier gehört und verarbeitet wird, weil das hier alles ehrlich ist, weil ich glaube, dass das Produkt das hier beworben wird, tatsächlich getestet wurde und du hinter der Marke/Botschaft usw. stehst und das nicht nur machst weils jetzt halt gerade angesagt ist. Weil ich glaube, dass die Autos gefahren werden und nicht nur tolle Posingpartner sind.

    Und vorallem ist es so schön zu sehen, dass dieser Blig keine Dauerwerbesendung ist, wie einer meiner ehemals gern gelesenen Blogs, der zwar mit dem Thema „starke Frauen“ wirbt aber wo sich nur noch eine Werbung an die andere reiht.

    Reply
    • Lina Mallon 27. August 2016 at 09:02

      Ich finds schön, dass du schon so lange und vor allem aber auch so intensiv hier liest und kommentierst – ist mittlerweile echt ne Reise 🙂

      Reply
  • Katja Heinemann 27. August 2016 at 11:37

    Mhh, ich find das Thema irgendwie kompliziert. Die Richtung in welche sich die Bloggerwelt entwickelt ist auf jeden Fall die Falsche, da stimme ich der Masse zu und bestimmt entwickelt sich eine Gegenbewegung. Aber bisher scheint genau diese Entwicklung inklusive ihrer Oberflächlichkeit immer noch vielen Menschen zu gefallen, also schwieriges Thema.
    Auf jeden Fall aber sollten auch die Blogger selbst, wie du auch schön schreibst, etwas dagegen unternehmen und sich nicht für ihren Blog und das Geld verkaufen, denn das tut doch auf lange Sicht keinem gut. Und den Lesern soll endlich mal klar gemacht werden was eigentlich hinter den Kulissen alles abgeht.
    Am schlimmsten finde ich es aber immer noch, dass sie ihre ganzen gesponserten Sachen nicht einmal kennzeichnen können und ihre Werbung versuchen so geschickt zu verbauen, dass es dem Leser am besten gar nicht auffällt. So geht auch die ganze Glaubwürdigkeit verloren.

    Deinen Blog solltest du aber unbedingt weiterführen, egal ob als Hobby oder Beruf, einfach um ein bisschen Gegenwind zu machen und Persönlichkeit zu zeigen!

    Liebst, Katja
    http://www.amoureuxee.de

    Reply
  • Katja Heinemann 27. August 2016 at 11:38

    Was ich noch anmerken wollte: Ein Blog ist auch eine Seite um Dikussionen führen zu können und auf etwas aufmerksam zu machen, was einem gerade nicht passt oder beschäftigt. Das geht in der Fashionszene irgendwie völlig verloren, andere Kommentare als „du bist hübsch..“ oder Eigenwerbung liest man dort überhaupt nicht mehr.

    Reply
  • Vanessa 27. August 2016 at 13:43

    Es ist echt offensichtlich, dass du Farina meinst. Schade, ich finde, die großen Instagrammer wie Caro und Farina haben sich ihren Erfolg hart erarbeitet und man muss sich halt ans Business anpassen! Das war damals bei der Industrialisierung so und dann bei der Technologisierung, da konnte die Leute auch nicht sagen „Ihh PC“, sondern mussten mitmachen, sonst wären sie arbeitslos geworden!

    Reply
    • Lina Mallon 27. August 2016 at 14:27

      Nein, ich meine nicht Farina. 🙄 Ich rede von einer Entwicklung, von einer Branche und vor allem von ihrer Perspektive und ihren Zuschauern. Dass daraus immer irgendwelche Leser sensationslüstern eine persönliche Fehde machen müssen, kenne ich, ignoriere ich. Einfach weil es nicht stimmt. Ja, ich finde es absurd, wenn große High-End Blogger aufeinmal wieder Discounter anpreisen, weil sie dafür gebucht werden und dann wieder Chanel tragen, weil es besser ankommt. Ich hätte anstelle von C&A auch Ernstings schreiben können, es war lediglich ein Beispiel und vor allem keins, das nur auf Farina als Person passt. Das gibt es ständig. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich deswegen a) die Person ankreide und b) Kollektiv alles an ihr scheisse finde. Ich für meinen Teil folge zum Beispiel Caro selber und auch sehr, sehr gern! 👆🏻👌🏻

      Reply
  • Thomas 27. August 2016 at 17:23

    Liebe Lina,
    Ich verfolge deinen Blog auch schon lange, auch wenn ich nie einen Kommentar schreibe (da sich fast nur Frauen zu Wort melden, fühle ich mich etwas fehl am Platz). Es gibt tausende von Blogs, die man öffnet, liest, wieder schliesst, und nie mehr besucht, weil sie Massenware sind. Dein Blog ist anders. Es ist nicht nur dein lockerer Schreibstil, es ist diese offene, ehrliche Art, wie du die Themen angehst und genau das schreibst, was DIR wichtig ist, und nicht das, was der Mainstream lesen will. Das macht deinen Blog lebendig und liebenswert. Ich finde es ganz natürlich, sich ab und zu die Sinnfrage zu stellen. Letztendlich musst du selber entscheiden, ob das, was du machst, noch für dich noch stimmt oder nicht. Ich fände es sehr schade, wenn du von der Bildfläche verschwindest. Es wäre ein Verlust.
    LG Thomas

    Reply
  • Steffi 27. August 2016 at 19:14

    Und das schlimme ist auch, wenn man überlegt wie viele junge Mädels diesen Blogs folgen und alles noch nicht so hinterfragen oder reflektieren können. Und dann denken es sei normal jede Woche ne neue Gucci, Prada etc zu haben, oder jede Woche an ne anderen total coolen Strand zu sein. Und durch die fehlende Individualität der sogenannten Vorbilder selbst keine Individualität anstreben. Und das finde ich sehr traurig!
    und was ich auCh noch kurz loswerden möchte, was mich so RICHTIG nervt sind diese perfekt geschmickten Gesichter in der Kamera, mit perfekt liegenden Haaren und dann die aussage, sie sehen heute wirklich furchtbar aus und haben Bad hairday! 😤 oder so perfekt gestylt auf der Couch liegen, in Designer jogger und Co und sie gammeln heute mal nur 😠 zum *kotzen*

    Reply
  • elaine 27. August 2016 at 20:25

    Ich frage mich auch manchmal was ich falsch gemacht habe in den 3 Jahren die ich jetzt blogge, wenn plötzlich eine Bloggerin aus dem Nichts auftaucht und innerhalb weniger Monate die 50k Grenze überschreitet. „Versagerin!“, kommt mir als erstes in den Sinn. Nein, Nein, Nein. Ich bin keine Versagerin. Ich bin ehrlich (zumindest so ehrlich wie man als Normalo eben sein kann) und habe bereits so unglaublich viel erreicht in meinem Leben. Ich habe studiert, im Ausland gelebt und ziehe demnächst in meine absolute Traumstadt. Es macht mich traurig, dass jemand der sich Likes und Follower erkauft so einen negativen Einfluss auf micht haben kann.

    Eine kleine Anekdote von der Fashion Week in Berlin dieses Jahr.
    Ich stehe auf einem Event mit einer anderen Bloggerin und unterhalte mich ganz nett. Ich bin immer froh, wenn ich mit anderen Menschen ins Gespräch komme, gerade wenn man allein zu solchen Veranstaltungen geht.
    Plötzlich kommt ein Typ mit Brille auf uns zu.
    Typ: „Hey, ich bin PR-Agent für die Agentur XY, habt ihr eine Visitenkarte?‘
    Ich: „Ja, moment…Hier :)“
    Bloggerin: „Hier ist meine!“
    Typ: „Cool, danke. Wie viele Follower habt ihr denn so?“
    Na toll.. die Frage kannte ich schon zu gut.
    Ich: „Na ja.. so knapp tausend..“
    Typ: „Ist ja nicht so doll“
    Bloggerin: „Ich habe 10k!“
    Ich: „Es kommt ja nicht nur auf die Anzahl an, sondern auch auf den Inhalt! Was nützt ein Blog mit schlechtem Inhalt?“

    Der Typ lachte nur und ging. Später hab ich gesehen wie er meine Visitenkarte in den Mülleimer geschmissen hat..
    DAS ist ein Schlag ins Gesicht. Für mich und die Zeit die ich in meinen Blog investiere.
    Später habe ich die besagte Bloggerin mit diesen Tools gecheckt wo man sehen kann wie der Followerflow ist..
    Tja, was soll ich sagen? Sah ziemlich verdächtig nach gekauften Followern aus..

    Ich hoffe in Zukunft werden noch mehr große Blogger so wie du darauf aufmerksam machen und eventuell wachen die Agenturen und Firmen ja mal auf..

    x
    http://www.dontbearunaway.com

    Reply
  • Alice 27. August 2016 at 20:37

    Liebe Lina,
    Ich bin zwar nur eine Leserin, aber auch ich sehe, dass sich viel verändert. Alles ist schnelllebiger geworden.. Wenn ich an mein eigenes Konsumverhalten denke, haben Blogs für mich schon die ein oder andere Zeitschrift ersetzt, weil ich selbst wählen kann, wer meinen Stil trifft oder auch die Themen bespricht, die mich interessieren. Dabei bin ich auch immer wieder auf der Suche nach neuen Blogs. Dabei habe ich aber immer mehr das Gefühl, dass der Inhalt vieler Blogs sich nur noch auf hübsche Bilder und wenig Text mit noch weniger Message beschränkt. Das finde ich einfach langweilig und nicht interessant, vor allem wenn es dabei hauptsächlich um Produkte oder Mode geht, die man sich als Normal-Sterblicher nicht leisten kann.

    Du bist da anders dein Blog lese ich sehr gerne, denn er ist so vielseitig! Neben reinen Outfitposts, geht es auch noch um Lifestyle oder auch persönliche Themen. Vor allem deine Twentysomething-Column ist einfach genial. Jede einzelne ist super geschrieben und ich habe mich schon in vielen selbst erkannt. Darauf warte ich auch gerne mal länger, weil guter Content auch einfach mal Zeit braucht. Ich hoffe, dass es deinen Blog noch lange gibt und du davon auch gut leben kannst! Dein Blog ist, wie eine Zeitschrift die ich sofort abonnieren würde!

    Ich hoffe, das die Firmen und Geldgeber bald erkennen, dass ehrlicher Content so viel wertvoller ist, weil ein liebloser Text zu einem Produkt niemanden Überzeugt es zu kaufen.

    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und dass sich für die immer ein Weg auftut das zu tun, was du meiner Ansicht sehr gut kannst!

    Reply
  • Ava 27. August 2016 at 21:27

    Hier gibt es schon soviele Stimmen fürs Weitermachen, Kopf-oben-halten; dennoch wollte ich auch etwas hinterlassen.

    Ich habe mich vor 3.5 Jahren aus dem ganzen Social Media Schei** verabschiedet, als langsam klar wurde, worum es gehen wird.

    Es langweilte mich zu Tode, Bilder, Kommentare etc zu sehen, bei denen sich die meisten Menschen danach eher schlechter als besser fühlten.
    Denn wer postet schon, wenn es ihm schlecht geht. Alle stellen zur Schau, wie toll ihr Leben ist. Doch welches Otto-Normalverbraucher Leben ist schon so dauertoll?!

    Der Mensch an sich neigt ja zum Vergleich von Äusserlichkeiten (Frauen) und Lebensumständen + Geld /Macht (Männer) und mir kann niemand erzählen, dass man sich nach dem Anblick all der poren- und faltenlosen (durchgefilterten) Mädels in deren (nachgestellten) durchdesignten und geldsorgenfreien Umgebung noch richtig super fühlt.

    Warum also gibt man sich das?

    Nach dem Lesen deiner Beiträge geht es mir nie schlechter. Oft besser, weil ich etwas tolles gelesen habe, mit dem ich mich identifizieren kann. Mindestens gehts mir aber genauso gut wie vorher.

    Und das soll ein Blog / ein anderer Mensch doch erreichen wollen – statt dem ständigen hirnlosen Geprotze – dass die Leser sich irgendwie ein klein wenig besser fühlen.

    Ich lese dich noch nicht lange, weil ich bei allem Überfluss immer noch keine Möglichkeit gefunden habe, spannende Blogs wie den deinen auch zu finden, aber dafür schaue ich nun oft jeden Tag, ob’s was neues gibt.

    Mach weiter, gräm dich nicht wegen all der aufblasbaren & austauschbaren Insta-Häschen.
    Sie verpuffen so schnell, wie sie gekommen sind.
    Jede künstlich erzeugte Nachfrage platzte bisher irgendwann. Diese auch.

    Qualität, Können & Tiefe werden jedoch immer bleiben.

    Bleib wie du bist; schreib, was dir einfällt und sei es eine Story über Rama und Toastbrot an einem verregneten Tag in Gelsenkirchen. Bei dir hat man Lust, das auszuprobieren und es wird immer besser & unterhaltsamer sein, als jedes beknackte Arschfoto einer namenlosen guccibetaschten Filterschönheit.

    Reply
  • Meritt 27. August 2016 at 22:11

    Liebe Lina,

    kurz vorweg, ich habe vor mit stolzen 14 Jahren angefangen zu bloggen (12 Jahr eist das her) und damals gabs ne quietschgelbe Seite mit Text und das wars, Geshcichtchen aus meinem Alltag. Das hat Spaß gemacht. Nach zwei Jahren wieder aufgehört, mit 20 (vor 6 Jahren wieder angefangen) zu dem Zeitpunkt schon gewundert, wie anders alles auf einmal ist. Wieder nach zwei Jahren aufgehört und möchte jetzt gerne so so sehr wieder mit einem Blog anfangen, aber genau was du da schreibst hält mich davon ab. Ich mache das doch weil es mir Spaß macht (ich möchte oder muss ja nicht davon leben) aber trotzdem finde ich es sehr frustrierend wenn man sich Mühe gibt, Herzblut hinein steckt und die Kommentare „schön“ „wow“ „schau doch mal bei mir vorbei“ lauten.
    Ich sortier immer wieder fleißig meine Instagram Menschen aus, weil ich jemanden toll finde, zwei Wochen folge und 30 Bikini Bilder später auch nich mehr so genau weiß, was ich nun eigentlich so toll fand. Inspiration ist was anders. Ich liebe deinen Blog. Ich finde es toll, dass du wirklich SCHREIBST. Nicht nur zehn Bilder von einem Outfit und die obligatorische Überschrift dazu, nein du schreibst und erzählst und lässt uns teilhaben. Und wenn deine Artikel 20 Seiten lang wären, ich würd sie immer noch lesen. Während andere Blogger sich bei ihren Followern entschuldigen wenn sie mal über 20 Zeilen hinaus kommen…
    So ganz rund ist der Kommentar hier noch nicht, hab mittlerweile vor lauter Rage vergessen worauf ich hinaus wollte xD Ich stehe auf jeden Fall hinter dir!

    Reply
  • Stella 28. August 2016 at 12:08

    Ich liebe deinen Blog und bin der Meinung, dass er einzigartig ist. Hör bloß nicht auf damit. 🙂
    Stella

    Reply
  • Julia 28. August 2016 at 18:41

    Hi Lina,
    ich stimme meinen vielen Vorrednerinnen zu. Dein Blog zeichnet sich durch authentische Geschichten aus dem echten Leben aus. Ich lese gerne Deine Berichte über die Festivalabenteuer und kann die Kämpfe mit dem eigenen Körper und der Gesundheit sehr gut nachvollziehen. Das hebt Deinen Blog von den anderen ab! <3
    Die ganzen tollen Fashion-Bloggerinnen, die sich jeden Monat eine neue Tasche für mehrere hundert Euro "gönnen" und gleichzeitig für fast jeden Mist Werbung machen prostituieren sich meiner Meinung nach für den tollen Lifestyle, den sie uns da anpreisen.
    Stirnrunzeln habe ich auch bei den missionierenden Veganerinnen, die sich über jede (echte) Lederhandtasche und Valentino-Heels freuen und diese zur Schau stellen….

    Leider habe ich diese fehlende Authentizität auch im echten Leben feststellen müssen. Die Leute geben nur noch mit ihren Urlaubsfotos an oder was sie sich alles leisten können und welche Autos sie fahren, wie viel sie unterwegs sind und wie viele Pockemons sie heute gefangen haben *kopfschüttel* Am Ende des Tages vieles wahrscheinlich mehr Schein als sein.

    Mach weiter – zeige uns das echte Leben so wie es ist! Manchmal ist es besser, wenn man mit einem reinen Gewissen ins Bett gehen kann. Dann hat man auch die Leser, die weiter denken können, als bis zum nächsten Gutscheincode ;D

    Und bis dahin bleibt nur zu hoffen, dass der Konsument, also wir, aufwachen und mal kritisch hinterfragt, was da so abgeht und seine Konsequenzen daraus zieht.

    Reply
  • Sarah 28. August 2016 at 19:57

    Lina,
    ich empfinde es als beschämend für die Bloggerszene, dass ausgerechnet eine solch bemerkenswert Person wie du an sich und ihrer Kompatibilität zweifeln muss. Deine Inhalt sind ausnahmslos erstklassig, deine Persönlichkeit zeigt sich wunderbar in den unterschiedlichsten Schattierungen und das Lesen deines Blogges ist für mich eine Wohltat, die ich gerne in meiner Freizeit zelebriere.
    Zerbrich dir nicht deinen schönen Kopf, denn trotz der trendigen Grannyfriese gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen dir und den ganzen fake Püppchen. Tiefgang vs oberflächliches Geplänkel, Qualität vs Quantität, Herzblut vs maximale Kapitalisierung. Ich lese deinen Blog aufgrund der pfiffigen Kommentaren und Kolumnen, deiner unanfechtbaren Authentizität. Sollte es so kommen, dass du hier nicht mehr glücklich bist – im realen Leben bist du mehr als 900k, du bist eine Macherin.

    Reply
  • Sarah 28. August 2016 at 19:57

    Lina,
    ich empfinde es als beschämend für die Bloggerszene, dass ausgerechnet eine solch bemerkenswert Person wie du an sich und ihrer Kompatibilität zweifeln muss. Deine Inhalt sind ausnahmslos erstklassig, deine Persönlichkeit zeigt sich wunderbar in den unterschiedlichsten Schattierungen und das Lesen deines Blogges ist für mich eine Wohltat, die ich gerne in meiner Freizeit zelebriere.
    Zerbrich dir nicht deinen schönen Kopf, denn trotz der trendigen Grannyfriese gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen dir und den ganzen fake Püppchen. Tiefgang vs oberflächliches Geplänkel, Qualität vs Quantität, Herzblut vs maximale Kapitalisierung. Ich lese deinen Blog aufgrund der pfiffigen Kommentaren und Kolumnen, deiner unanfechtbaren Authentizität. Sollte es so kommen, dass du hier nicht mehr glücklich bist – im realen Leben bist du mehr als 900k, du bist eine Macherin.

    Reply
    • Lina Mallon 28. August 2016 at 22:26

      Boah – Danke 😍😱👆🏻

      Reply
  • Cati 28. August 2016 at 20:01

    Dass Du schreibst, dass Du Caro folgst überrascht mich….? Ich kann ihren Erfolg kaum nachvollziehen. Für mich ist das eine überhebliche, zugegebenermassen überdurchschnittlich hübsche, aber runtergehungerte Göre, die permanent nur Outfit-Fotos in den USA, Brasilien, auf Malle oder sonstwo, sehr gerne auf Hotelbetten, vor Frühstückstischen postet, es aber auch nicht einmal fertig bringt, herzhaft zu lachen, sie verzieht nur ihren Mund. Dazu ständig aber Fotos ihrer Bauchmuskeln, die zugegebenermassen beneidenswert sind. Nur fühle ich mich in keinster Weise dadurch inspiriert, wenn ich von Instagram doch mal auf Ihren Blog klicke sind die Beiträge sehr schlecht geschrieben und eine reine Aufzählung. Im Vergleich zu Deinen Texten fehlt da JEGLICHER Charme. Was ich dabei auch überraschend finde: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ganzen Teenie-Mädels sich die Sachen, die sie postet leisten können? Oder doch? Auch wenn Deine Follower-Zahl vielleicht kleiner ist, glaube ich, dass Deine Zielgruppe (ich gehe davon aus, dass es sich dabei um viel mehr studierte oder sonst-wie gebildetere und dadurch besser verdienende Frauen handelt) sich viel mehr leisten können. Genauso wie z.B. bei Juliane von Styleshiver, die selbst wahrscheinlich einen rel. gut betuchten Backround hat…. Irgendwie hätte ich jetzt gedacht, dass eine finanziell besser gestellte Zielgruppe Dir als Blogger mehr bringt als ein Haufen 13-15 jähriger Teenies, die sich zum allergrössten Teil, die Chloe-Bags und Co von Caro eh nicht leisten können???
    Ich will jetzt gar nicht zu sehr lästern, mir gings nur um diese höhere Qualität, die Dich auszeichnet. Auch wenn mir manche Deiner Werbeposts auch nicht immer passen und ich andere Posts von Dir vorziehe, verstehe ich schon, dass Du diese Werbeposts eben brauchst, um zu verdienen und die anderen Posts überhaupt finanzieren zu können! Ich liebe Deine Art zu schreiben und ich hoffe sehr, dass Du weitermachst. Lieber Gruss, Cati

    Reply
  • Sandy 28. August 2016 at 21:45

    Hey Lina,

    ich bin nur durch Zufall über bloglovin‘ auf deinen Post gestoßen und musste einfach einen Kommentar dalassen, weil ich jetzt einfach nur den Kopf schütteln kann.

    Man bekommt diese Entwicklungen ja zwangsläufig mit, wenn man ein wenig im Internet unterwegs ist und/oder jemanden kennt, aber es überrascht mich immer wieder zu sehen, wozu Menschen bereit sind wenn Geld im Spiel ist. Als Buchblogger fühle ich mich dann doch etwas besser aufgehoben – wahrscheinlich ist es in dem Teil des Netzes besser, weil es nicht so viel zu holen gibt.

    Wie auch immer, ich wollte nur sagen dass ich deine Wut definitiv verstehe und hoffe, dass ehrliche Beiträge wie deiner ein paar Leute zum Umdenken bringen werden. Man merkt dass du wirklich dahinter stehst und ich schließe mich den anderen an: Authentizität ist alles; mach einfach weiterhin dein Ding und schreib‘ was dich glücklich macht, denn dann wird es dir auf lange Sicht gut gehen. Im Gegensatz zu denen, die sich für alles und jeden verbiegen, denn daran geht man irgendwann kaputt. Lass dir deine Freude am Bloggen von solchen, doch eher bemitleidenswerten ‚Kollegen‘ nicht nehmen 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Sandy

    Reply
  • Esra 29. August 2016 at 00:48

    Absolut großartiger Post…
    Den Gedanken über die Authentizität, die in Wirklichkeit keine ist, hatte ich auch schon – ich verlink mal meinen Post darüber, weil er thematisch gut passt… Ich schrieb:

    „Überall diese Heuchelei à la „Persönlichkeit ist gefragt“. „Persönlichkeit ist das Wichtigste beim Bloggen“. „Sei einfach du selbst“.

    Und keiner gibt zu, dass „Persönlichkeit“ nur dann erfolgreich ist, wenn sie in irgendwelche Schubladen passt (eigentlich paradox!!).“

    Und liebe Lina, wir müssen uns zusammenreißen und „einfach“ weitermachen. Was bleibt uns denn anderes übrig?? Und sorry für das „wir“, ich spiele natürlich nicht in deiner Liga, aber meine doch auch, einen ziemich eigenen Kopf zu haben und den bei der Erstellung meiner Posts kräftig zu benutzen 😀

    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/thoughts-authentizitaet-will-keiner-haben/

    Reply
  • Random Monday KW #35 - recklessly-restless.com 29. August 2016 at 09:17

    […] Hat wohl fast jeder in dieser Woche den Beitrag von Lina. Als Konsumentin und Leserin von Blogs spricht sie mir dabei aus der Seele. Aber auch die […]

    Reply
  • Jessi 29. August 2016 at 10:58

    Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre ich jetzt schon deinen Blog lese. Nicht weil ich bei jeden Post eine Benachrichtigung bekomme, sondern weil ich einfach Lust darauf habe. Momente, in denen ich einfach Lina lesen will. Weil du echt bist. Für mich bist du authentisch und ich weiß genau, dass du zu 100% hinter dem stehst, was du machst. Ich muss mir keine Gedanken machen, ob das jetzt irgendein sponsered Post ist und ob ich auf deine Meinung vertrauen kann. Und ich weiß, dass ich jedes Wort, dass du schreibst einfach liebe.
    Ich verstehe deine Wut und deinen Frust und finde es unglaublich schade, dass du diese Zweifel und Angst haben musst. Aber ich denke auch, dass deine Lese hinter dir stehen und dich genau dabei unterstützen. Das heißt ja nicht, dass du dich und der Blog sich nicht weiterentwickeln kann. Aber eben so wie DU es möchtest. Einfach Lina zu sein. Vor allem nie den Spaß daran verlieren.

    Es wäre sehr schade, wenn ich deinen Blog nicht mehr lesen könnte. Ich würde deine Kolumnen vermissen, deine ehrliche und erfrischende Art, manchmal auch deine Wut und deinen Ärger. Denn das gehört genauso dazu.

    Drück dich <3

    Reply
    • Lina Mallon 29. August 2016 at 10:59

      ❤️

      Reply
  • Luisa 30. August 2016 at 09:27

    Was mich daran stört? Die Leser! Ich versteh wieso so viele Bloggerinnen geworden sind wie sie sind – easy life und fame. Aber wieso machen die Leser dabei mit?! Ohne die Leser könnten die Blggerinnen den ganzen Lifestyle knicken. Ich lese seit Monaten etwa nur noch 1/3 aller abonnierten Posts. Alles was zu sehr nach Werbung aussieht les ich schon gar nicht mehr wenn es überhaupt nicht zur Bloggerin passt. Blogs die nur noch unauthetische Posts raushauen um Geld zu verdienen hab ich schon lange entfolgt. Also, warum lesen wir den Schwachsinn überhaupt oder liken die Instagram Posts?

    Reply
  • Ari 30. August 2016 at 12:02

    Das Traurige daran ist, dass es wirklich junge Mädels gibt, die an diesen absurden Lifestyle glauben, ja sogar regelrecht an ihm kleben, weil es heutzutage toll ist, Blogger zu sein. Ist es nicht schade, dass man heute den Job nur machen will, weil man mit Kalkül und wenig Herz daran geht? Was ist die Kernaussagen, was hast du der Welt mit deinem Blog mitzuteilen, frage ich mich oft. Schöne Outfits, inspirierende Reisen – super, bin ich dabei. Aber am Ende fehlt doch wohl das, was auch Offline die Spreu vom Weizen trennt – Persönlichkeit. Und dann hilft es einfach, wenn man bei sich bleibt und sich nicht mit anderen vergleicht. Wer sich auf die Verwirklichung seiner Ziel fokussiert, hat keine Energie, sich um andere Gedanken zu machen. Du machst das schon alles richtig so.

    Reply
  • Lisa 30. August 2016 at 17:36

    Liebe Lina,

    der Grund warum ich deinen Blog so gerne lese und auf snapchat oder IG dir folge, liegt einfach darin, dass es verdammt guten Inhalt bei dir gibt! Es gibt nicht nur einfach schöne Bilder, wie bei so vielen „Bloggern“, sondern auch richtigen Content. Das wird mittlerweile seltener, was traurig ist. Ich finde es schön, deinen Gedanken zu folgen, bei den klassischen Modeblogs vermisse ich das und es ist eine grausige Entwicklung, die grade vonstatten geht, wenn ich von dir und auch anderen Bloggern mitbekomme, wie die Schere zwischen richtigem Bloggerdasein mit Inhalt und Instagram/Influencer-Gedöns auseinander geht. Ich meine klar sind Followerzahlen vielleicht auf den ersten Blick objektiv, aber zielführend?
    (Ich glaube ich habe mich hier etwas verzettelt, aber ich, hoffe du verstehst, was ich meinte 🙂 )
    Bitte schreib weiter so aufrichtig, aneckend und einfach so, wie du bist. „Bilderbücher“ gibt es wie Sand am Meer…und gefühlt sieht man leider nur noch dieselben Bilder auf IG.

    Jedenfalls danke für den Artikel und ich hoffe, es machen sich mehr Menschen darüber Gedanken.

    Reply
  • Farbenfreundin 30. August 2016 at 21:10

    Kann ich gut nachempfinden und ja, ich hadere auch mal wieder mit meinem Blog. Er war aber noch nie mein Job, sondern lief immer nebenbei und deshalb bin ich frei damit und kann auch mal alle Anfragen ausschlagen und nur mein Ding machen. Das hilft mir, die Lust daran zu behalten. Alles Gute! Ich möchte bitteschön weiter schöne Berichte bei Dir lesen.

    Grüße
    Bärbel aka Farbenfreundin

    Reply
  • Esra 30. August 2016 at 23:50

    Liebe Lina, ich habe diesen Post jetzt in meinen August-Favoriten verlinkt <3
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/stuff-i-loved-2-august/

    Reply
    • Lina Mallon 1. September 2016 at 06:17

      Vielen lieben Dank <3

      Reply
  • LIFE | bye bye August - The big Mash Up 1. September 2016 at 19:46

    […] Thema (Fashion-) Blogger-Scheinwelt,  Follower und Fame kaufen, Mediakits fälschen fand ich bei Lina und den amaze Girls. Ganz ehrlich – ich bin wirklich deprimiert in welche Richtung sich die ganze […]

    Reply
  • Be 2. September 2016 at 11:18

    In den letzten Monaten habe ich mich immer weniger mit der ganzen Bloggerszene, die ich früher so liebte, beschäftigt. Ich lese höchstens noch 10 (eher weniger) größere Blogs regelmäßig und bleibe immer mehr bei den kleinen unbekannten Leuten hängen, weil eben wirklich so vieles zu einem unechten Einheitsbrei geworden ist. Du hast in deinem Post gerade genau das formuliert, was mich unbewusst gestört hat, ich aber nie so richtig benennen konnte. Und deswegen muss ich dir auf jeden Fall mal sagen, dass ich das was du hier machst wunderbar finde! Ich finde es klasse, dass du du bist und auch wenn das bedeutet, dass ich nicht mit allem was du sagst immer übereinstimme, bedeutet es, dass du mich genau dadurch oft zum Nachdenken und Hinterfragen bringst. Andere Perspektiven und all das eben. All das, was mir wirklich so viel mehr bringt, als … naja… Einheitsbrei. Ich kann mir kaum vorstellen wie frustrierend es sein muss da irgendwie gegen ankämpfen zu wollen, aber ich wünsche mir in meiner kleinen idealistischen Hoffnung, dass die Bloggerwelt das Ruder doch noch rumreißen kann 🙂

    Reply
  • Tina 2. September 2016 at 13:10

    Liebe Lina, ich habe mir die anderen Kommentare noch nicht durchgelesen aber ich möchte dir sagen, dass ich dir schon seit Jahren folge und an den meisten Blogs, die ich früher mochte, wirklich die Lust verloren hab. Ich mag persönliche, echte Blogger, die ihre Meinung sagen und mit denen man sich identifizieren kann. Vielen Bloggern von früher folge ich nicht mehr, weil sie mich langweilen und die Posts eher an Zeitschriftenartikel erinnern, bei denen alles vorgegeben und auf große Reichweiten getrimmt ist. Bei dir schau ich immer gerne vorbei, weil die Themen wirklich bunt sind, du so wunderbar schreiben kannst und ich mich in deinen Texten oft wiederfinde. Schade, dass das heutzutage eher die Ausnahme ist, aber umso schöner, dass du dir treu geblieben bist. Weitermachen! 🙂

    Reply
  • Lisa 2. September 2016 at 19:00

    Liebe Lina,

    Danke für diesen Text! Ich kann total verstehen, dass die Branche sehr frustrierend sein muss.
    Mittlerweile nehme ich viele Blogger/Instagrammer und andere, die aktiv auf Social Media ihren Lebensunterhalt bestreiten, eigentlich nur noch als (billige) Werbeplattform wahr. Mir ist schon klar, dass man nicht am laufenden Band super-inspirierenden Inhalt kreieren kann, aber das meiste ist einfach nur flach, und das merkt man selbst als Leser, der nur selten reinschaut. Außerdem ist es immer der gleiche Typ von Frau, schön, schlank, fotogen, modelmäßig halt. IMmer wieder der gleiche Inhalt, die gleichen Bilder, da geht man in der Masse wohl unter. Der Blogger wird zu einer Art Produkt (so scheiße das klingt, man ist irgendwie austauschbar).
    Ich empfinde dich aber als erfrischend und auch nach Jahren schau ich immer mal wieder gern in deinen Blog. Qualität hebt sich wohl doch ab. also zieh bitte weiter dein Ding durch!

    Reply
  • Josephine 3. September 2016 at 09:08

    Liebe Lina,

    ich kann& brauche gar nicht viele Worte finden – denn du hast schon alles gesagt, was es zu sagen gibt… Toller Artikel! Wirklich super geschrieben, großes Kompliment an dich! & deine Authentizität , bitte verliere diese nie! Denn was bringt dir / einem ein super erfolgreicher Blog, wenn man sich dabei selbst verliert…?

    Viele liebe Grüße,

    Josephine vom Blog http://littlediscoverygirl.de

    Reply
  • Serin 6. September 2016 at 11:52

    Liebe Lina! Danke, danke, danke!
    Endlich spricht es mal jemand aus. Mit eigener Persönlichkeit, Authentizität und Ehrlichkeit scheint man momentan mit seinem Blog nicht mehr weiterzukommen – und das macht mich unendlich traurig. Wieso wollen die Menschen nur noch unehrliche Fakebilder und Protz sehen? Die Blogs der Fashionblogger beinhalten ja nicht mal mehr Text, sondern nur noch angeberische unehrliche Bilder. Was soll ich damit? Wo ist der Mehrwert für den Leser? Warum soll ich mir die ganze Zeit angucken, was ich mir nicht leisten kann?
    Ich möchte dich gerade einfach nur umarmen und Danke sagen! Die Zeiten werden sich auch wieder ändern und die Leser werden merken, dass Make-up-Tutorials und Gucci-Täschchen am Ende des Tages nicht das Wahre sind.

    Liebe Grüße aus Köln
    Serin

    Reply
  • Josi 9. September 2016 at 14:25

    Liebe Lina,

    danke für diesen Text! Ich habe ihn gerade durch Zufall angeklickt, und habe ihn in einem Zug durchgelesen und dir dabei ständig zustimmend zugenickt, als könntest du mich beim Lesen sehen 😀
    Als sehr kleine Hobby-Bloggerin mache ich mir diese Gedanken auch, allerdings aus Sicht einer passionierten Blog-Leserin. Ich habe allerdings, vor allem durch snapchat, das ich mir für die „normalen Verhältnisse“ relativ spät installierte, wie gleichtönig der Content ist, der auf den Kanälen der gängigen Blogger zu sehen ist. Auf instagram fällt es nicht ganz so auf, auch wenn mir die ewig gleich gestellten Bilder schon lange auf den Sack gehen (entschuldige die Ausdrucksweise), aber dort hat man immer noch irgendwie variierte Bildmotive.
    Kriegt man in den snapchat- Stories dann aber gut 4x hintereinander das gleiche Event, Hotel oder Party gezeigt, wobei auch noch die gleichen Sachen gezeigt, das Gleich für „wie cool“ befunden und die gleichen Infos ins Mikro geflötet werden, wandert mein Finger wie automatisch auf den „Entfernen“ Button.
    Seit einiger Zeit habe ich für mich einfach den Entschluss gefasst, genau darauf zu achten, was wo wie geteilt wird und wie der Content präsentiert wird. Ich möchte diese echte Persönlichkeit, die du sehr gut beschrieben hast, erkennen und vor allem u n t e r s c h e i d e n können. Ich möchte sagen können: „Ja, genau deswegen folge ich Lina, genau darum!“ Immer wieder aufs Neue.
    Mit Texten wie diesen entfernst du dich in meinen Augen keineswegs vom Blogger Game, sondern du stellst die richtigen Fragen, wie es sich von sich selbst so entfernen konnte. Bitte gerne mehr davon!

    Liebe Grüße, Josi

    Reply
  • Jay 10. September 2016 at 11:39

    Tritt mal ein Stück zur Seite. Betrachte die Entwicklung der letzten Jahre. Was mit FB begonnen hat, dann Insta, Spapshot, die Youtuber nicht zu vergessen, usw. das wird nicht umkehrbar sein. Als Einzelkämpfer/in ist das Bespielen der SocialMedia Kanäle und das Testen und Anpassen der Reichweiten- und Revenuestrategie nicht mehr zu leisten. Youtuber haben mit Multi-channel networks die Vermarktung optimiert. Bei Blogs entwickelte sich das eine Weile in Richtung „Online-Magazine“, aber dort konnten sich keinen Vermarkter etablieren. Dazu: Ein Blogger/Publisher altert mit seiner Zielgruppe. Mit spätestens 30 sind halt andere Dinge im Leben wichtiger. Im Grunde muss man als Publisher sich ständig an den Trends der 15-25-Jährigen hängen. Anstrengend. Anderer Ansatz, der oft probiert wird: Englisch. Statt 80 Millionen potentielle Nutzer vom Baby zum Greis hat man dann 1 Milliarde. Aber ich habe noch kein deutsches Blog/Online-Magazin gesehen, dass das erfolgreich durchgezogen hat. Am Ende ist es immer ein Relaunch mit neuem Konzept. Starten Sie von Los.

    Im Grunde könnte man raten: Such dir einen richtigen Job.

    Reply
    • Lina Mallon 10. September 2016 at 14:03

      Einen „richtigen“ Job ..

      Reply
      • Jay 12. September 2016 at 09:34

        „Richtiger Job“ ist gar nicht mal zynisch gemeint. Als „Publisher“ muss man heute sowohl guten Content liefern (multimedial, text/bild/video) , als auch vermarkten (multiplatform). Ich hatte mal ein erfolgreiches Blog, aber habe damit vor 4 Jahren aufgehört, weil ich das nicht leisten konnte. Jetzt bin ich wieder Geschäftsführer in einem Consulting-Unternehmen, weit weg vom Medienmarketing.

        Reply
  • Nina 13. September 2016 at 07:37

    Weise Worte – mit Sicherheit. Sauer stößt mir allerdings auf, dass ich auch auf deinem Instagram seit geraumer Zeit vermehrt nackte Haut, Titten und Arsch sehe. Das gab es bei dir auch nicht. Und naja… Sex verkauft sich halt auch, ne? Bzw. bringt Klicks. Oder worum geht es da sonst? 😉

    Reply
    • Lina Mallon 13. September 2016 at 07:43

      Warte, …worum genau geht es denn in deinem so missgünstigen und stumpfen Kommentar? Vielleicht klären wir das, bevor ich mir irgendeine Mühe mache ..

      Reply
  • Ziska 16. September 2016 at 16:00

    Liebe Lina, ich war/bin schon lange stille Leserin auf deinem Blog.

    Doch bei diesem Artikel hab ich aufgehorcht, genau gelesen und ganz viel genickt. Ich verfolge die Blogger (auch manche großen) schon seit sie noch in den Kinderschuhen steckten. Als alles angefangen hat, mit den Fotos die Mama gemacht hat oder wo Bücher als Stativ herhalten mussten. Als alles angefangen hat, mit den holprigen Texten, die Gefühle verpackten und dabei einige Menschen wirklich tief berührten.
    Als der Blog um des Schreibens willen existierte. Die Veränderung die du beschreibst, sehe ich überall.

    Und leider auch, dass der Concent immer ähnlicher wird. Klickst du an einem Tag noch begeistert einen Artikel auf einer Seite, so siehst du am nächsten Tag einen ähnlichen Artikel auf drei weiteren Blogs. (Das ist nicht immer und nicht bei allen Blogs so!)

    Lina, deine Zweifel, dass du vielleicht untergehst, unter dieser Wucht von perfekten Fotos, dieser Maße an ähnlichen Texten, dem neuen Lifestyle der Blogger, ich glaube diese Zweifel darfst du haben, aber sie sind unbegründet. Alle meine Vorrednerinen sagen dir ähnliche Dinge und doch wollte ich es dir auch nochmal sagen.

    Du hast deinen Platz. Deine Worte sind besonders. Ich bleibe an so vielen Artikeln von dir hängen. Lese sie einmal, zweimal, erinnere mich an deine Worte. Ich hab nicht das Gefühl, dass jeden Tag ein Artikel nur aufgrund einer Kooperation geschrieben wird. Und wenn es mal so ist, dann merkt man das nicht – und wenn man es merkt, hat man trotzdem das Gefühl, dass du eine Geschichte zu dem Produkt/dem Auto/den Klamotten zu erzählen hast.
    Natürlich lebt jeder Blogger von den Kooperationen, aber lieblose Texte, wo der Blick nur auf der positiven Darstellung der Produkte liegt, machen den eigentlichen Sinn des Bloggens kaputt – etwas zu erzählen, von sich zu erzählen und wie man ein Produkt in sein Leben einbaut.
    Ich mag übrigens dein Faible für Autos, diese Einträge klicke ich gerne an, weil sie anders sind, weil es wundervolle Fotos gibt und deine Worte diese auch zum Leben erwecken.

    Was ich eigentlich nur sagen wollte: Danke, dass du hier bist, dass du schreibst, dass du nicht aufgibst, dass du an dich und die Sache glaubst.

    Trotz meiner Ausführungen oben mag ich die Bloggerszene an sich. Es gibt viel guten Content, viele Menschen, die man gern mal treffen würde. Ich halte mich gerne und lange auf Blogs auf.
    Aber leider gibt es eben auch die Seite die du oben beschreibst.

    Bleib wie du bist.

    Liebe Grüße, Ziska (Monolog Ende.)

    Reply
  • Julia 17. Oktober 2016 at 21:01

    Hi Lina,

    ich bin so froh, dass es bei den ganzen Bloggern noch echte Menschen gibt. Das es in dieser ganzen hohlen, happy shopping Welt noch etwas zu lesen gibt. Noch Menschen gibt, die nicht einfach nur labern, sondern etwas zu sagen haben. Es geht ums Leben und nicht um Kleiderschränke. Um Momente und nicht um Fotos. Und das ist auf Dauer langlebiger und erfolgreicher. Muss es doch sein. Wenn man glaubt, dass die anderen Mädels, die du beschrieben hast, auf Dauer die interessanteren sind, verliert man doch den Glauben an die Menschen. Mich regt dieser Möchtegern c promi influencer scheiß so auf. Was ist denn die Meinung eines Bloggers zu einem Produkt wert, wenn er gleichzeitig für 100 andere wirbt. Jeden Tag etwas anderes vorstellt..Mir? Nichts.

    Du bist für mich eine Kolumnistin, eine Autorin, die absolute Klasse hat. Und die mich immer wieder abholt. Du bringst uns weiter…Und nicht nur zum nächsten online Shop 😉

    Alles Liebe!

    Reply
  • Christine 22. Oktober 2016 at 09:17

    Schau, du bist nicht alleine! Trau dem Bauchgefühl und weiter gehts!!!!!http://www.ohhhmhhh.de/sieben-jahre-ohhhmhhh-so-gehts-hier-weiter-und-das-ist-mein-neues-team/

    Reply
  • Sarah 27. Oktober 2016 at 12:57

    Hallo Lina,

    ich verstehe deinen Frust total.
    Ich folge jetzt schon seit vielen Jahren einigen Blogs und bin denke ich fast seit Anfang an als Leser dabei. Früher habe ich bestimmt 15 Blogs regelmäßig verfolgt. Heute sind es nur noch 2. Einer davon ist deiner.
    Den anderen folge ich auf Instagram. Also eher so ein beiläufiger Konsum, weil beiläufig dort einfach reicht. Wozu den Post lesen, wenn das einzig Tolle daran nur noch die Bilder sind?
    Viele der Blogtexte hören sich für mich mittlerweile nach Blabla an – nach Text, der da ist, weil er halt da sein muss. Ohne Seele, ohne Mehrwert.

    Du bist für mich eine ganz andere Kategorie, für das was die meisten anderen abliefern quasi überqualifiziert. Du bist für mich nicht irgendein Modeblöggerchen. Du bist ein echter fassbarer Mensch und du kannst einfach unheimlich gut schreiben.

    Also denk immer daran – es gibt immernoch sehr viele Leute, die schätzen was du tust. Ich glaube deine Follower bleiben und räumen dich nicht irgendwann auf. Denn du beeindruckst einfach nachhaltig.

    Alles Liebe,
    Sarah

    Reply
    • Lina Mallon 27. Oktober 2016 at 13:15

      Ich danke dir <3
      Das tut gerade sehr gut zu lesen!

      Reply

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