SUMMER: 10 MOMENTE UND DINGE, DIE DEIN FESTIVAL PERFEKT MACHEN!

15. August 2016

Na, noch ein Festival in diesem Sommer mitzunehmen?
Dann kommen hier 10 Momente, die ich liebevoll zusammengetragen und in diesem Jahr bereits auf 4 Festivals für euch getestet habe, um euer Wochenende noch ein bisschen besser zu machen!

NO PLANS

Ja ok, die Running Order dürft ihr euch schon 2-3 Mal vor dem eigentlichen Start des Festivals durchlesen und sicher auch ein paar Favourites und 3-4 Must Haves markieren aber: plant euch euren Tag nicht durch, kracht nicht Act an Act and Act und die ganzen Erwartungen gleich dahinter. Das wir so oder so nichts außer Stress, Termindruck und Gedrängel. Drei Dinge, die du bei einem Festival so gar nicht brauchst. Ich hab es am Wochenende zum Beispiel so genossen einmal an allen Bühnen langzuschlendern, überall für ein paar Songs zu bleiben und schließlich dort die Zelte aufzuschlagen, wo uns spontan der Beat am besten gefallen hat. Klar, das geht auf übersichtlichen Festivals wie dem SMS sehr viel einfacher, als zum Beispiel auf dem Rock am Ring, wo die Wege lang, die Mengen riesig und die Bühnen sehr frontal zum Publikum ausgerichtet sind. Aber auch auf solchen Festivals ist der Faktor Spontanität einer, der für die besten Erlebnisse sorgen kann. Immer mal wieder treiben lassen!

GOOD VIBES ONLY

Ein wirklich gutes Festivalerlebnis braucht einen offenen Horizont und die richtige Einstellung.
Ich zum Beispiel bin eigentlich kein großer Fan der elektronischen Musik, hatte für das #SMSXX 2-3 Favourites, die ich wirklich gern sehen wollte, ging ansonsten aber ohne große Erwartungen an das Wochenende. Und das ist der Schlüssel. Wenn alles kann, aber nichts muss, wenn man bereit ist aus der eigenen Comfortzone auszusteigen, bereit sich mitreißen zu lassen oder von allen anderen angesteckt zu werden, kann man nur gewinnen.
Ich komme von einem der besten Erlebnisse überhaupt zurück und das obwohl ich normalerweise eher Jay-Z als K-Paul feiere.
Gleiches gilt auch für Momente mit dem Wetter, Wartezeiten, wohlmöglichem Stau oder sogar Ausfällen an der Timetable Front: Laune behalten und sich gegenseitig auffangen, wenn einer gerade Richtung #moodswing stolpert!

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THE TEAM

Fahrt mit Leuten aufs Festival, die euch gut tun, die zusammen mit euch feiern (wollen!) und keinen Unterschied machen, ob ihr es im Auto bei Gewitter oder vor der Bühne im Sonnenschein tut. Es ist vollkommen egal, ob ihr zu zweit oder in einer 10-köpfen Gruppe anreist: sorgt dafür, dass ihr die bestmögliche Zeit zusammen habt, verzeiht Hangry-Momente, genau so wie Pöbelei aus Müdigkeit oder Eskalationen nach 02:00 Uhr, kriegt euch aber auch bis zum Morgengrauen oder noch schneller wieder ein, falls ihr mal nicht betroffen, sondern der Verursacher seid!
Um das eigene Drama oder akute Streitigkeiten, ganze Handy-Kriege mit Zuhausgebliebenen oder einfach schlechte Laune könnt ihr euch Montag wieder kümmern.

FESTIVAL FOOD

Handbrot! Ihr braucht auf jeden Fall Handbrot, auch wenn die Schlange 50m lang ist. Allerdings genau so wichtig: Mini-Tomaten, ein Apfel oder Mineralwasser! Gerade für die Autofahrten. Denn spätestens am Sonntag könnt ihr kein festival-Food, nichts Überbackens oder Frittiertes, keine Pommes und erst rechte keinen Toast mehr sehen. Ihr bekommt heftigste Cravings auf frisches Obst oder gutes Gemüse. Luise und ich sind mittlerweile Snack-Pro’s und kaufen vor jedem Trip oben genannte Tomaten, Karottensticks, Nektarinen und Weintrauben, Nüsse, Gummi-Schnüre für #sweetcravings, Kokoswasser und Reiswaffeln mit Joghurt ein, schmieren noch echte Butterbrote, und sind so gut versorgt, um McDonalds und Co auf den jeweiligen Fahrten schonmal abzuschwören!

STAU

Rückfahrt und 3h Stau. Man könnte jetzt richtig abkotzen, man könnte aber auch die Fenster runterkurbeln und die Autobahn besingen, jeden einzelnen Song mit Seele performen und den heftigsten Stau einfach wegtanzen. Haben wir bisher auf jedem Roatrip gemacht und können uns ein Festival ohne Stau eigentlich schon gar nicht mehr vorstellen.

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SCHÖNE MÄNNER

Mal ehrlich, klar macht ein guter Flirt ein Festival noch besser (Also in meinem Fall.)
Festellung nach diesem Wochenende: unheimlich heiße und smarte Jungs findet man auf Electrofestivals oder auch beim Splash. Schwieriger wird es auf dem Rock am Ring oder dem Deichbrand (absoluter Laternenhalter, sorry!)

PUT YOUR COMFY SHOES ON

Versucht echt nicht die neuen Boots einzutragen und last die offenen Latschen zu Hause, selbst wenn 30°C und ein wolkenfreier Himmel angesagt sind. Es gibt nichts Nervigeres, als von den eigenen Schuhen über den Tag ausgebremst zu werden. Wer 9-10 Stunden tanzen will, der braucht Support. In meinem Fall heißt das eigentlich immer Chucks, aber wie ihr noch in Luises Post lesen und lernen werdet: auch die haben gegen 03:00 Uhr ihre Grenzen!
Bestes Game: ein paar unlimitierte und wirklich alte Sneaker opfern, deren Begräbnis im absoluten Notfall kein Drama für euch darstellen würde.

Protipp für Gummistiefelmomente: lange Socken! Ihr braucht in Gummistiefeln lange Socken! Ich weiß wovon ich spreche, denn auf dem RAR war ich diejenige, deren Sneaker-Socken alle 5 Minuten den Haken hinunterrutschten oder unbequem scheuerten. 

GET COSY

Plant einen Hoodie, den ihr um die Hüfte knoten könnt oder einen gemütlichen Poncho oder Schal ein, den ihr euch ab 21:00 Uhr über die Schultern werft. Sicher, mein buntes Stück von Asos brachte mir alle 30 Meter die Frage nach eventuellem Drogenkonsum ein, weil das Teil auf einem festival wie dem #SMS offensichtlich wie ein Statement wirkte 😀 ..aber davon abgesehen, hab ich mich gemütlichst warm gehalten gefühlt und dennoch beim Tanzen nicht beengt.

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EINE BASE HABEN

Ihr braucht einen Ort, an dem ihr euch ausruhen könnt, einen Platz, an dem ihr euch im Ernstfall wiederfindet, einfach eine Base, zum entspannen, Drinks neu auffüllen oder 20 Minuten Pause machen. Bei uns war es am Wochenende der #Platzhirsch von Jägermeister. Hinsetzen, trotztem dicht am nächsten Floor sein und mit einem Kaltgetränk in der Hand, Alle Farben sehen, bis uns wieder nach tanzen war!

SUNNIES! IMMER!

Die Dinger, die man viel zu oft vergisst, aber auf jeden Fall braucht, auch wenn die Sonne nicht unbedingt immer scheint! Um nun die Kopfschmerzen zu lindern, die Spuren der letzten Nacht zu verheimlichen, sich abzuschirmen oder zufällige Treffen mit Ex-Freunden unbehelligt zu überstehen. Geht niemals ohne Sonnenbrille auf ein Festival! Nie!

 

Im zweiten Teil des Postings erzählt Luise von 10 Dingen, die wir auf den Festivals wirklich by hard gelernt haben! 

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4 Comments

  • Tina 15. August 2016 at 14:27

    Sehr coole Zusammenfassung – Sweater, Chucks und Sonnenbrille sind immer ein Muss – egal welches Festival & welches Musik-Genre!! 😀
    Mein Bruder war auch grade erst am Wochenende beim SMS, er meint auch dass es eigentlich eines der chilligsten Festivals überhaupt ist 😉

    xxx
    Tina

    Reply
  • Balub 15. August 2016 at 16:03

    Schöner Post. Das SMS werde ich u.a. nächstes Jahr besuchen. „Unheimlich heiße und smarte Jungs“ findest du übrigens auf dem RiP. *hust*Eigenwerbung*hust*

    btw: Der Link zu Luises Blog ist kaputt.

    Reply
  • Hella 15. August 2016 at 19:57

    Ich sitze jede Saison wieder vor meinem Rechner, lese mir die tollen Festival Berichte durch und denke mir „ich muss das auch mal machen“! Hat bis jetzt noch nicht geklappt. 🙁
    Liebe Grüße,
    Hella von http.//www.advance-your-style.de

    Reply
  • Dunja 15. August 2016 at 22:09

    Hey Lina,

    deine Zusammenfassung gefällt mir echt gut und ich stimme dir da in allen Punkten zu. Was ich auch wichtig finde, ist das man halbwegs ausgeschlafen und fit hin geht – und nicht von vorn herein lustlos und halbkrank hin geht. Das zieht nicht nur selbst runter sondern auch alle, die mit einem da sind.

    Liebe Grüße, Dunja

    Reply
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