LIFE: GOING ON A SUMMER BREAK // SOMMERPAUSE

24. August 2017

Sommerpause. Ihr habt das längst gemerkt, hier geht es gerade viel, viel ruhiger zum als sonst und ich habe ja auch schon im Monatsrückblick und in den Weeklys erzählt, dass ich gerade irgendwie genieße ins Sommerloch gefallen zu sein, einen langen Sonntag aus dem August zu machen und runterzukommen. Die Mädels von amazed haben es in einer ziemlich coolen Postreihe viel besser auf den Punkt gebracht: Summer Break. 

Ich hab mich inspiriert gefühlt ihre Fragen und den Rückblick auf die ersten 6 Monate des Jahres auch zu beantworten, bevor es in der ersten Septemberwoche hier wieder mit Schwung und neuen Ideen weitergeht .. 

Mein Jahr 2017 in einem Wort 

 unerwartet unaufgeregt (Ok, das sind 2). 

Mein Jahr 2017 in einem Satz 

2017 ist so unaufgeregt undgenau das ist so unerwartet. Ich habe so viel gemacht, von dem ich nie geplant hatte, es in Angriff zu nehmen und irgendwie bin ich trotzdem so viel zu Hause, hier in Hamburg gewesen, mehr angekommen, als ich dachte, habe mich manchmal sehr stuck und dann doch wieder geordert gefühlt, bin erwachsener geworden, habe viele Perspektiven verändert, viel nebenbei gelernt und erst gar nicht bemerkt, wie sich viel Grundsätzliches bei mir verändert hat. Ich bin mehr bei mir, als in der Welt gerade – und darum hab ich wieder so viel Lust auf die Welt.

Ich glaube, ich bin vielleicht gerade die beste Version von mir selbst, die ich bisher sein konnte. Gutes Gefühl.. 

DIE 3 HIGHLIGHTS 2017

Das Erste was mir in den Kopf kommt ist Kapstadt. Mit Lisa im März in diese Stadt fliegen zu können, sie so noch einmal neu zu erleben, war ein absolutes Highlight und hat mir viel gegeben, mir so viel neue Optionen ermöglicht und eröffnet, an die ich vor dem Trip nie gedacht habe. Ich hab mich in die Stadt verliebt und freu mich, dass sie von nun an Teil meines Lebens ist.

Ein weiteres Highlight des Jahres war die stetige, immer mehr passierende Finalisierung meines 1. Buches.
Das ist ein verrücktes Gefühl.

Das dritte Highlight ist eigentlich eine Summe vieler kleiner Momente, da geht es mir wie Amelie. Ich mag, wie gut ich mittlerweile in mein Boxtraining gefunden habe und dass ich es noch immer durchziehe, ich mag mein Leben hier in Eimsbüttel, das zwar noch immer nicht wirklich verwurzelt ist, aber trotzdem beständiger wird, ich mag die Nachbarschaftsdates, ich mag, wie einfach es hier ist, ich mag, dass sie im Café Delice längst wissen, was ich bestellen werde, ich mag, wie offen ich geworden bin und dass ich gleichzeitig mein Selbstvertrauen wiedergefunden habe, wenn es um Meinung, Haltung und Rückgrat geht, dass mir die Social Media Welt ein wenig genommen hatte. Auf der anderen Seite meine Familie, die gerade so glücklich ist, jeder für sich und doch miteinander. Dann ist da noch das Casper Konzert vom Hurricane, das mir in so guter Erinnerung bleibt, unser gemeinsamer Trip nach Tinos, der zu den besten Sommer Erinnerungen gehört, spanisches Roadtrippen mit Arturos, das verregnete Wochenende auf dem Hausboot, der faule Nachmittag auf der Dachterrasse mit Burgern und Drinks, überhaupt so viel Wiedersehensfreude in diesem Jahr, die Flasche Rosé, die Anika und ich bei viel Sonne tranken, umwarfen, bei der wir ein so gutes Gespräch hatten .. es gibt so viel, das in 2017 einfach nur schön war. Und der Post tut gerade gut, um sich daran zu erinnern.

3 SONGS AUS MEINEM JAHR

DIE GRÖßTE HERAUSFORDERUNG

... meine Zukunft gestalten, Pläne machen und auf sie vertrauen können. Als ich entschied, dass ich zwar weiterhin bloggen, aber mich von dem Darstellungszwang der Influenzier distanzieren möchte, war klar, dass ich mich breiter aufstellen muss, mein Einkommen nicht vorrangig über den Blog bestreiten kann, Aufgaben abgeben muss, Partnerschaften aufbauen, an ihnen festhalten. Es gab viele neue Situationen und noch mindestens genau so viele, werden auf mich zukommen. So unsicher, wie mich Veränderung manchmal macht, so gut ist sie aber auch, wenn sie überlegt passiert.

BISHER GELERNT

 

Loslassen. Nicht hinwerfen, aber loslassen, vor allem um trotzdem weitermachen zu können. Macht das Sinn? Ich muss immer noch lernen, dass ich nicht über alles die Kontrolle habe, tatsächlich über so viel weniger, als mir lieb ist. Dass ich die Dinge annehmen muss, wie sie passieren und vor allem meinen Umgang damit beeinflussen kann, aber oftmals eben nicht die Situation selbst. Es wäre einfach so schön, es würde mir so viel Sicherheit geben, wenn ich vorhersagen oder immer eingrenzen könnte, wie sich die Dinge entwickeln, aber natürlich geht das nicht.

BISHER NICHT GESCHAFFT

Privatleben und die Arbeit zu balancieren. Es gibt immer noch ein zu krasses Gefälle, ich sehe gerade Freunde aus anderen Städten oder meine Familie viel zu selten, arbeite manchmal zu viel, dann wieder nicht kontinuierlich genug, nicht fokussiert genug und vertrödle mir damit natürlich die eigentliche Freizeit, die ich gern wirklich zum Abschalten und für Unternehmungen nutzen würde. Dadurch hänge ich immer so halberledigt und halbentspannt aber doch eigentlich im Stress zwischen den Tagen. Das nervt und bringt mich um so viel Qualitytime, die ich auch einfach gern mal wieder am Stück genießen würde.

DIE GRÖßTE VERÄNDERUNG

... mir fällt irgendwie keine ein. Das ist genau das, was ich oben schon schrieb, es ist irgendwie so viel nebenbei und unbemerkt passiert, kleinere Dinge, die man erst später bemerkt, aber diese Meilensteinmomente waren zumindest in Sachen Veränderung nicht dabei. Und natürlich, ist das in der Social Media Welt eigentlich nichts Gutes, es muss ja immer eine neue Phase, eine neue Erkenntnis, irgendeine krasse Veränderung oder zumindest Rückkehr passieren, auf diesem ach so individuellen Weg – aber ich befinde mich vielleicht gerade auf einem kleinen Plateau, das kein anderes #Goal hat, als es zu überqueren und zu schauen, was kommt. Zuversicht und Geduld positiv üben zu können, das ist für mich eine Veränderung.

 DA WILL ICH ENDE 2017 SEIN

Ein bisschen aufgeräumter, on top of my Steuergame, zufrieden und vorfreudig auf meine Zeit in Südafrika.

WAS ICH JETZT ANDERS MACHE, ALS 2016 

Ich bin fitter, als noch vor 1 Jahr, wenn ich mich auch optisch nicht verändert habe. Ich hebe 70kg in den Deadlifts, ich stehe kurz vorm Durchbruch, bei dem ewigen Problem Liegestütze, ich boxe explosiver und kontrollierter und effektiver. Außerdem esse ich gesünder, wenn auch immer noch viel zu impulsiv.

Meine Finanzen habe ich deutlich besser im Griff, meine Buchhaltung funktioniert so viel sortierter.

so will ich weitermachen

genau so, aber mit ein bisschen mehr Schwung und Frische, die ich mir in der kleinen Pause gerade wieder hole. Ich mag meinen Rhythmus mit der Arbeit, dem Sport und unseren kommenden Projekten, ich bin gesünder, als ich es im letzten Jahr war, ich bin ruhiger und – geduldiger – ich weiß, dass Krisen vergehen, ich kann sie zulassen und kann aktuell sogar an den guten Gedanken festhalten oder zumindest Lösungen sehen, auch wenn es mal schlimm wird, egal ob nun beruflich oder privat, ich weiß einfach, dass ich eine Menge guter Möglichkeiten habe, und ich freu mich darauf, sie nach und nach zu nutzen.

SO NUTZE ICH DIE SOMMERPAUSE

Erst gestern habe ich einen richtig faulen Sommertag genossen. So einen, den man sonst nie hat, weil man an den wenigen, freien Sommertagen immer unterwegs ist, jede Sekunde nutzen will oder vielleicht in den Urlaub fährt, gar nicht in der eigenen Stadt ist.
Ich habe mich erst mit einem guten Freund zu einem späten Frühstück getroffen, ewig in der Sonne gesessen, bin dann durchs Planten un Bloßen geschlendert und habe mir dann ein Mittagsdate mit Schnitzel und Weißwein in der Gloria Bar gegönnt, ich habe den Laptop ungelogen nicht einmal aufgeklappt, den ganzen Abend mit Kissen und Decken auf dem Balkon gelegen, dort gelesen, überhaupt einfach mal wieder gelesen, traf mich dann noch zu einem spontanen, zweiten Glas Wein in unserer Stammbar an der Ecke .. und bin dann so entspannt, müde und unaufgeregt ins Bett gefallen. Das war toll. Außerdem freu ich mich so darauf Anika  morgen wiederzusehen und für ein Wochenende in die Heimat zu fahren…

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10 Comments

  • Amanda 24. August 2017 at 14:23

    Wie immer sehr schön und inspirierend geschrieben! Das mit dem Loslassen und lernen die Gegebenheiten zu akzeptieren, allerdings mit einem anderen Blickwinkel, habe ich dieses Jahr auch krass für mich selbst lernen müssen. Und ich bin unglaublich froh darüber, da einem dieses Loslassen eine gewisse Gelassenheit gibt und man weiß, dass man Alles was kommt irgendwie meistern wird, da man stets auf sich selbst vertrauen kann.
    Gönn dir deine Auszeit ruhig, sowas braucht jeder Mensch ab und an mal:)
    Liebe Grüße
    https://soulstories-amandalea.blogspot.de/

    Reply
  • Sonja 24. August 2017 at 16:29

    Ein schöner Sommerrecap liebe Lina – der mich gleichzeitig ein bisschen melancholisch stimmt, da ich selbst noch nicht wirklich mit dem Sommer 2017 im Reinen bin, noch nicht genug habe und noch nicht bereit bin für den Rest des Jahres…

    Geniess deine Sommerpause und komm inspiriert wieder zurück <3 Ich freue mich bereits auf deine Geschichten.

    Alles Liebe, Sonja
    http://www.littlewhitepages.ch

    Reply
  • Judith 25. August 2017 at 09:46

    Ein schöner, reflektierender Artikel! Deshalb will ich mal einen Kommentar hier lassen… Ich lese deinen Blog echt gerne, auch weil er nicht so von Werbung überläuft wie viele andere. Und selbst wenn du mal gesponsorte Beiträge hast: Man merkt die Liebe und Mühe, die darin steckt.
    Ich wünsche dir, dass dein Konzept aufgeht und du dich anders als über Werbung finanzieren kannst – ich finde es auf jeden Fall klasse, wie du dich positionierst!

    Reply
  • Greta 25. August 2017 at 11:13

    Was ein Hammer Post! Danke für die ehrlichen Einblicke in deine Gedanken. Ich finde es faszinierend dass auch du so deine „Zweifel“ hast, dann dieses Leben zwischen angespannt chillen und das Gefühl eigentliche mehr geben zu müssen, das kenne ich gut. Echt eine kleine Zwickmühle! Denn auf Dauer bekomme ich da auch keine Balance rein. Notier mich bitte schon mal für dein Buch, will es bitte sofort haben wenn es raus kommt! Ich bin echt gespannt wie du es schreibst, ob es deinen Posts ähnelt oder eine komplette Geschichte beinhaltet. Aufregend! Aber egal wie, es wird eh gut, das weiß ich bei dir. Also noch mal liebe Lina, toll verfasst du kleine Künstlerin <3
    Greta

    http://www.blonddiaries.com

    Reply
  • Katharina 25. August 2017 at 16:35

    Schöne Aufteilung und Gestaltung! Sehr schön geschrieben. Du regst einen immer wieder selbst zum nachdenken an! Auch die Bilder gefallen mir sehr!
    Hat mir richtig Spaß gemacht deinen Gedanken zu „lauschen“.
    <3

    Reply
  • Laura 28. August 2017 at 13:16

    Liebe Lina,

    ich für mich persönlich muss sagen, ich finde es gut, das du dich von dem Darstellungszwang losgemacht hast- auch wenn es sicherlich nicht einfach war, ist, und sein wird
    so in der oberflächlichen Bloggerwelt zu bestehen.
    Fittea, Acaibowl & Neverfull kann jeder, schreiben leider nicht.
    Aber gerade dein Schreibstil hebt dich von anderen Bloggern ab- mache weiter so!
    Ich glaube, was deinen Blogg betrifft, hast du einen Schritt in die richtige Richtung gemacht- also mach weiter so, auch wenn es manchmal schwierig wird! 🙂

    PS. Ich freue mich schon auf dein Buch.

    Reply
  • Chantalle 28. August 2017 at 20:21

    Mal wieder schön reflekiert und geschrieben, sodass man so viel nachfühlen kann. Gerade „BISHER NICHT GESCHAFFT“ – 100 % mein aktueller Alltag. Bei mir resultiert das wohl daraus, dass ich selbstständig bin, nicht gut „Nein“ zu Projekten sagen kann und die durchgängige To Do Liste, die immer eher länger als kürzer wird, mich manchmal lehmt. Entweder ich power durch, oder ich bin wie in einer Schockstarre und verbummel die Zeit, die ich eigentlich für echte Quality Time nutzen sollte. Na ja, das ist mein großes To Do für 2017, und überhaupt immer. Ich arbeite daran. 🙂

    Reply
  • Sarah 29. August 2017 at 15:42

    Ach Lina, ohne dich zu kennen – ich mag dich einfach unfassbar gern. Du stichst einfach raus aus der Bloggergemeinde. Mein kleiner Bruder würde sagen das ist so, weil du einfach „true“ bist!

    Reply
  • Alina 2. September 2017 at 15:17

    Ich freue mich immer besonders auf deine Blogposts. Denn ich habe das Gefühl, dass du wirklich das schreibst, was du schreiben WILLST und nicht irgendetwas verkörperst, was du gar nicht sein willst. Ich finde es super, dass du versuchst neue Wege zu gehen, die dich glücklich machen.

    Liebe Grüße
    Alina

    Reply
  • Myra 3. September 2017 at 10:31

    Hi Lina,

    Ich würde gerne deine instastory zu heute kommentieren.. du hast aber das Bild um das es ging gelöscht, also kommentiere ich eben hier 😊

    Ich finde es wirklich toll, dass du deine Reichweite verwendest um deine Leserschaft zu sensibilisieren. Ich finde es deshalb gut und wichtig, wenn du solche postings in deiner Story teilst. Weiter so, bitte!
    Ich kann mir vorstellen, dass die Sorte „du meckerst ja eh nur“ ein bisschen – sagen wir besänftigt wäre, wenn du von Zeit zu Zeit auch einige der positiven Kommentare teilen würdest.

    So viel zum einen, was ich aber auch gerne noch loswerden möchte ist die Sache mit dem Alter. Du sagst du bist 28 und weißt dass du schön bist! Das freut mich und entspricht voll und ganz der Wahrheit.
    Ich selber bin 22 und lerne das gerade. Ich lerne gerade – hey myra, du bist schön, genau so wie du bist! Ich bin glaube ich auf einem guten Weg dahin, aber das ist ein Prozess. Und noch vor 4 Jahren konnte ich das ganz sicher nicht von mir sagen. Und ich bin noch ohne Social Media groß geworden.. ich kann mir gut vorstellen, dass das in einer Zeit in der der instafead voll von perfekt ausgeleuchteten, gephotoshoppten und inszinierten Schönheiten ist, ist das sicher nochmal schwieriger. Also worauf ich eigentlich hinaus will: nehm es den Leuten nicht übel, wenn sie etwas sagen wie „wenn ich auch so schön wäre wie du..“ Selbstbewusstsein muss erstmal wachsen. Und das eigene Selbstbild kann so unendlich irrational sein..

    Danke für den Denkanstoß,
    Liebe Grüße Myra

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