#TWENTYSOMETHING COLUMN: ICH BIN IRGENDWO DAZWISCHEN

2. Juli 2017

Jetzt liegt er neben mir.

Schläft an meiner Halsbeuge, hat seine Finger mit meinen verschränkt, atmet ruhig und gleichmäßig und fühlt sich wohl bei mir  – der nicht perfekte Mann, aber der großartigste, der mir seit einer kleinen Weile begegnet ist. 

Er, den ich vermisst habe, auf den ich mich gefreut, auf den ich in den letzten Momenten sogar hingefiebert habe, der morgens noch einmal den Arm um mich legt bevor wir wirklich aufwachen, mit dem ich in der einen Nacht die Laken zerwühle und in der nächsten die neue Staffel House of Cards bis 5:00 Uhr morgens schaue, dessen Lächeln mich ansteckt, dessen Geruch mich anzieht, dessen Kuss mir die Knie weich und meinen Atem flacher werden lässt. Er, der mich schon seit einer Woche leicht und unbefangen macht. 
Und ich fühle mich okay neben ihm. Gut. Ruhig irgendwie.

Nicht euphorisch, nicht berauscht, nicht süchtig, nicht schwindlig – sondern okay. 

Wohl okay, aber nur okay. Wenn er hier liegt.

Die Momente, in denen mein Herz den Takt wiederholt, ihn überspringt...

Die Momente, in denen mein Herz Takte wiederholt oder überspringt, in denen mein Puls flattert, das Blut kribbelnd durch die Venen schickt, sind die, in denen er sich verabschiedet. Die, in dem er geht, ich nicht genau weiß, ob ich ihn heute oder überhaupt noch einmal wiedersehen werde, die in denen Verlustangst und der Entzug von Oxytocin ineinander laufen und gemeinsam mit meinen Emotionen spielen.

Für diese 24 oder 48 Stunden fühle ich das, was wir, die Gesellschaft, britische Schriftsteller oder das Klischee irgendwann mal Verliebtheit genannt haben. In der Zeit, in der Nate nicht neben mir liegt, in der mein Handy stumm bleibt, in der er nicht zu greifen, nicht zu erreichen und vor allem nicht nah ist – sehne ich mich nach ihm. Will ich ihn. Geht es um ihn. Alles nur um ihn.

Und in der Sekunde, in der er den Hoodie wieder rückwärts über den Kopf zieht, die Tür hinter sich schließt, die ich für ihn offen gelassen habe und sich wieder zu mir legt, mich manchmal weckt und manchmal auch nur festhält –  bin ich wieder ganz ruhig, lasse los. Den Druck, die Unsicherheit. Und die 142 rpm.
Und das wäre schön, das wäre vielleicht genau das was ich brauche, wonach so viele suchen. Wenn es nur einfach mehr als okay wäre. 

Also liege ich neben ihm.

Versuche still zu genießen, was so oder so in ein paar Tagen enden wird. Und vielleicht versuche ich mir auch zu erklären, dass es genau daran liegen könnte, dass ich, jetzt, hier, in diesem Moment, ohne Sehnsucht, ohne zu hoffen oder zu jagen, während ich zur Ruhe komme,  nicht fühle, was ich dachte zu fühlen, was ich wirklich glaubte zu fühlen, was ich so gern fühlen wollte.

Vielleicht hat mein Herz dazugelernt, vielleicht bin ich so viel klüger geworden, vielleicht ist das eine Schutzfunktion, die mein Innerstes auch ohne meinen gefassten Vorsatz aufgebracht hat. 

Vielleicht wäre es anders, ungebremster, intensiver, wenn nicht übermorgen wieder 10 000 Kilometer zwischen uns liegen würden. Zum zweiten Mal.
Vielleicht ist es das. Das muss es sein. Denn schön, liebevoll, nah – und okay – ist es ja längst. 


Es ist eine viel zitierte, immer wieder aufgegriffene Szene aus Sex and the City, die mir in den Kopf kommt, während der Lärm der Longstreet mich weiter wach hält.
Carrie, gerade frisch mit dem Hundefreund Aidan Shaw liiert, philosophiert nachts darüber, warum sie den ehrlichen, freundlichen, bindungsbereiten Möbeldesigner immer wieder wegstößt, einfach keine Schmetterlinge oder Verliebtheit für ihn empfinden kann, während er doch den perfekten Mann mimt. 

In den ersten 15 Minuten der Folge verbeißt sie sich darauf, dass sie sich vielleicht einfach gar nicht mehr verlieben könne, weil die vielen Erfahrungen ihrer schmerzhaften Vergangenheit sie haben blind für einfache, ruhige und glückliche Beziehungen haben werden lassen, weil sie Liebe fast schon intuitiv mit Jagd, Kampf, Schmerz und Versöhnung assoziiert und verlernt hat zu vertrauen. 


Das ist mir nicht einmal fremd, es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob ich Liebe nur noch spüre, wenn sie mir fehlt, ob ich Verliebtheit nur noch zulasse oder erkenne, wenn sie unerfüllt ist, wen sie mir weh tut, weil das vertraut ist, ob ich den Schmerz brauche, um zu fühlen, was ich für einzigartig oder besonders halte. Ich kenne den Gedanken, ja. Aber er macht es sich zu einfach.

Zum Ende der Folge kommt Carrie zu dem Schluss, dass wir selbst dafür verantwortlich sind, uns wieder zu verlieben, selbst dafür verantwortlich sind Schmetterlinge und Emotionen in uns loszulösen und in jemanden zu investieren. Als könnten wir uns dafür entscheiden. Dafür genug oder zumindest mehr zu fühlen.
Und schon wieder hakt es, genau daran glaube ich nicht. Ich habe in dieser Nacht, in diesem Bett,vielleicht keine eigene Lösung für meine Gefühle parat – aber ich weiß, dass ihre nur ein schöner Schluss für die Serie einer Popkultur, nicht aber für die Realität im Jahr 2017 ist. 

Denn ja, wir können uns dazu entscheiden zu vertrauen, zu investieren, zu glauben und auf uns zukommen zu lassen – aber nicht dazu uns zu verlieben. Wenn dieses so natürliche, spontane, mal leise, mal laute, mal herrannahende, mal völlig mitreißende Gefühl nicht passiert, sondern entschieden und zu einem erdachten Vorsatz gemacht werden muss – dann stimmt etwas nicht. 
Und auch wenn es sich noch durch 2 weitere Staffeln und 40 Folgen zieht, auch wenn es noch mehr Facetten zu diesem Schwarz & Weiß gab – wir wissen alle wie es am Ende ausging. Nicht gut für Aidan oder  den Hund. 

Das Herz, unsere Emotionen, was wir fühlen –  funktioniert nicht über pure Vernunft. Die wird vom Kopf gesteuert und vom Bauch balanciert. Das Herz allein springt nach unseren Impulsen. Es trifft keine autonomen Entscheidungen. Ich will das gerade zwar selbst nicht wahr haben, aber das Herz allein lernt nicht dazu. Auch wenn es so schön erwachsen klingt.

 Es lernt nicht einfach dazu. 
Es lernt nicht dazu ..

Und trotzdem war ich ihm immer nah, trotzdem hab ich ihm geglaubt. Glauben können.
Trotzdem hab ich irgendwann angefangen meinem Herzen, meinen Emotionen und Gefühlen, ´zu vertrauen. Ich habe gelernt zwischen den vielen Feinheiten zu unterscheiden, die für andere manchmal nur ein großes, ganzes „zu viel“ sind.

Ich weiß, wann es nur kurz schneller schlägt, ich weiß, wann es sich für 24 Stunden überschlägt, ich genieße, wenn es aus dem Takt gegen seine Wände bebt – und ich spüre wann es wirklich über mich hinauslebt.

 

Dass andere nicht verstehen, woher mein Rausch manchmal kommt, meine Euphorie oder meine Tristesse, das ist okay, ich weiß, dass ich zuweilen mehr fühle, als viele andere. Meine Leidenschaft für meine Emotionen – das bin ich. Das macht mich aus.
Und vielleicht wirft es mich deshalb so aus der Bahn, vielleicht ist es das, was mich so schwer macht – dass ich ihnen nicht mehr trauen kann. Dass ich in der einen Sekunde so viel empfinde, mich für einen Moment endschleunigen kann – und in der anderen wieder nur, als hätte ich gebremst. 


Eine Freundin sagte einmal, vielleicht unbedacht, vielleicht nur aus einer Laune heraus, aber für mich so schwer zu vergessen, ich würde mit meinen Gefühlen umherschmeißen, als wäre es einfach nur ein großer Ausverkauf, als hätte ich sie sogar zu verschenken. Ich solle nicht jedem zweiten Gefühl gleich glauben, dass es echt sei, dass es irgendetwas zu bedeuten hätte. Einfach viel mehr ignorieren lernen. Und dadurch zu mir finden.

Aber gegen meine Gefühle zu kämpfen, ihnen nicht mehr zu glauben, das wäre wie mir selbst nicht mehr zu glauben. Mich selbst nicht mehr ernst zu nehmen. Und ab der Sekunde, hätte sie Recht. In dem Moment, in dem ich abtue, was sich in mir bewegt, wäre ich wie die Karikatur der Generation beziehungsunfähig, die alle 3 Monate für einen kurzen Moment die Liebe ihres Lebens findet, es allen zeigt –  und dann doch nicht so ernst nimmt.
Und nichts davon –  wäre ich.

Also nehme ich mich ernst, also kämpfe ich für mich selbst, für jedes Gefühl, das ich nicht erklären kann – auch wenn ich nicht mal mehr weiß, was im nächsten Moment in mir passieren wird, auch wenn ich gerade keine Richtung erkenne. 

Nur ein Dazwischen. Zwischen zeimlich viel und zu wenig. Zwischen mir. Und dir. Und dir.

 

Zwischen dem was gut tut. Und dem was da noch ist.
Zwischen dem was mich anzieht. Und dem was mich beschäftigt.
Zwischen dem was greifbar ist. Und dem was ich nicht mal einen Moment festhalten konnte.
Zwischen dem was ich brauche, was ich vielleicht sogar will. Und dem was ich nicht haben kann.

 

Ich verabschiede ich mich, fahre zum Flughafen, weine, fühle, vermisse, zerreiße ein bisschen.

Und komme wieder an.

Biege um die Ecke. Gehe die lange Gerade entlang. An deren Ende kein Ziel, nur ein Hallo.
Bin nach Wochen wieder da. Alles wieder da.
Wollen was man nicht haben kann. Nicht deswegen. Sondern trotzdem. Vielleicht immer noch.

Share This Post!

37 Comments

  • Samira 2. Juli 2017 at 11:30

    Hallo Lina,
    Ich finde – und das meine ich zu 100% ehrlich – den Text wunderschön. Er ist echt und trifft genau den Punkt (auch wenn man hier und da vielleicht über die Worte nachdenken und sie entschlüsseln muss) aber genau das macht es finde ich aus. Es ist nicht dieses offensichtliche und sofort greifbare, es ist das „zwischen den Zeilen lesen“ und darüber nachdenken, das den Text so besonders und kostbar macht.
    Danke für deine Gedanken, die so verworren auf der einen Seite und so klar und deutlich doch auf der anderen sind. Ein toller Text, der zum Nachdenken und Träumen einlädt und so viel gibt

    Genieße deinen Sonntag und auch die kommende Woche!

    Reply
  • Simone 2. Juli 2017 at 11:46

    Du bist so oft Spiegel meiner Seele. Ich fühle mich nicht nur verstanden, ich fühle mich in deinen Texten aufgehoben, wie es kaum ein Mensch um mich herum schafft. Danke!

    Reply
  • J. 2. Juli 2017 at 11:59

    Liebe Lina,
    dieser Text hat mich ganz persönlich berührt. Ich habe ihn noch ein zweites Mal gelesen und musste immer wieder für mich selbst nicken. Und schlucken. Und feststellen, dass da so unfassbar viel Wahres in deinem Text steht und ich mich wiedererkenne.

    Man kann nicht zu wenig fühlen. Und man sollte sich Gefühle nicht verbieten, auch wenn es manchmal schwer ist sie zu verstehen. Aber das sollte man tun, versuchen zu verstehen wieso man so fühlt wie man fühlt – und sich dadurch vielleicht selbst besser verstehen. Was wären wir, wenn wir nicht mehr auf unser Herz hören würden? Vielleicht würden wir uns mit reinen Kopfentscheidungen viel Kummer ersparen. Aber mich halten meine Gefühle lebendig. Leidenschaftlich lieben, aufrichtig trauern, all das ist für mich nur echt, wenn man Gefühle zulässt und sie ernst nimmt – alle Gefühle, ohne Ausnahme.

    Danke für deine Texte. Texte, die zum Nachdenken, zur Selbstreflexion anregen. Und die so viel über dich persönlich erzählen. Danke, dass du das alles mit uns teilst.

    Ganz viele liebe Grüße!

    Reply
  • Kissylein_ 2. Juli 2017 at 12:02

    Ein wunderschöner und ehrlicher Text, in welchem ich mich wiederfinde. Danke Lina

    Reply
  • Lou 2. Juli 2017 at 12:06

    Für Leute die nicht so intensiv fühlen ist das eben schwer nachzuvollziehen, dass jemand seine Gefühle verteilt wie Banknoten oder seinen derart Gefühlen nachgibt. Aber wenn man so intensiv fühlt, kann man das nicht, nein man sollte das vor allem auch nicht abstellen, weil es einfach Teil von einem ist.
    Ich habe aufgegeben mir eine höhere Ignoranz, ein dickeres Fell zuzulegen.Das bin einfach nicht ich, das ist nicht mein Weg.
    Schöner Text.

    Reply
  • Sophia 2. Juli 2017 at 12:48

    Es ist eine kostbare Gabe seinen Emotionen die passenden Worte verleihen zu können. Danke, dass du diese Gabe mit uns teilst.

    Reply
  • Sina 2. Juli 2017 at 13:08

    Liebe Lina,
    du kannst etwas, das viele Leute nicht können und deshalb niemals verstehen. Das ist eine wunderschöne Fähigkeit eines Herzmenschen!
    Fachlich kann man sich weiterbilden und dazulernen, Neues lernen. Aber den Zugang zu sich selbst finden, seine Gefühle leben, ihnen Raum und Zeit geben, das kostet so viel Mut und Stärke, dass viele Menschen sich nicht einmal trauen, das zuzulassen. Du kannst stolz auf jedes einzelne Gefühl sein. Sie lassen dich wachsen und öffnen dir vor allem die Tür zu dir selbst. Deine Zeilen sind so voller Stärke und Reflektionsgabe. Das Herz lernt nicht dazu – und genau das wird dich davor schützen, das Vertrauen zu verlieren oder zu verbitten. Und das ist ein riesen Geschenk.
    Von Herzmensch zu Herzmensch.
    Alles Liebe

    Sina

    Reply
    • Feli 3. Juli 2017 at 09:42

      <3
      so wie ich mich in Linas Texten wiederfinde, gibt mir deiner Mut. Danke 🙂

      Reply
  • Linda 2. Juli 2017 at 13:10

    Oh Lina <3

    Reply
  • jazz 2. Juli 2017 at 13:12

    wow. hab jetzt richtig ein komisches gefühl in meiner brust, also hätte etwas ein kleines feuer entfacht. Dieses etwas war dein text, liebe lina. ich bin nämlich auch so eine, die alle gefühle & emotionen mal tausend verspürt. Mein größtes problem ist dabei aber immer, dass ich mich so alleine dabei fühle. Immer hab ich das gefühl, dass meine euphorie, meine trauer oder faszination für etwas niemand so nachvollziehen kann, somit kann ich das auch nie wirklich mit jemandem teilen. Immer glaube ich dann, dass keiner wirklich versteht, was in mir vorgeht. Verständlich, da ich mich meistens in meinem leben in einem pool voller emotionen winde und diese aufsauge.

    Danke auf jeden fall, dass du deine gefühle mit uns teilst und uns diese auch so wahrhaftig näher bringst x

    Reply
  • Ronja 2. Juli 2017 at 13:16

    Ich sitze jetzt schon seit einigen Minuten vor deinem Text, habe ihn fertig gelesen. An manchen Stellen neu angesetzt, wieder aufgehört, neu angefangen und dann bis zum Schluss gelesen. Anspruchsvoll ist er, ja, aber so gut. Das Gefühl, das mich seit den ersten Zeilen begleitet hat, das immer größer geworden ist, sich in meinem Magen ausgebreitet hat und mich zum Ende so überwältigt hat, dass ich sogar ein paar mal schlucken musste, habe ich noch nicht sehr oft gefühlt. Noch nie so sehr gedacht, das bin ich. Ich finde mich in jeder deiner Zeilen wieder. Ich kann diesen struggle, nicht zu wissen was man selbst fühlt, sich unschlüssig zu sein, versuchen sich zu erklären für all die eigenen Gefühle, versuchen vernünftig zu sein, versuchen die Gefühle abzuschalten, das hineininterpretieren und analysieren, das Auf und Ab von Euphorie und Trostlosigkeit und manchmal auch das Verzweifeln am eigenen Fühlen so gut nachvollziehen. Wie sagt man immer so schön, du sprichst mir aus der Seele. Dabei gibt es dieses Gefühl so selten, dieses komplette verstanden werden. Sich verstanden fühlen. Diese Kolumne ist, als ob du in mich hineingeschaut hättest. Ich bin dir so unendlich dankbar dafür. Dass du den Mut hast dein Innerstes nach aussen zu packen, all diese Gefühle mit uns zu teilen. Dass du mir zeigst, dass es vollkommen in Ordnung ist an mich und meine Gefühle zu glauben. Dass auch wenn manchmal das Vertrauen fehlt für die eigenen Gefühle, die Vernunft aussen vor zu lassen völlig in Ordnung ist, weil sie einem manchmal eben auch nur im Weg steht und nicht helfen kann. Danke für diesen Text, den ich mit Sicherheit noch so oft lesen werden. Und danke Lina, für das TROTZDEM.

    Reply
  • L 2. Juli 2017 at 13:32

    Hallo Lina,

    Dein Text ist wunderschön geschrieben, sehr ehrlich.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man gerade dann wenn man unglücklich ist ( unglücklich verliebt, unglücklich mit seiner Single Situation) besonders viel nachdenkt und versucht für alles eine Erklärung zu finden.

    Ich lese aus deinem Text folgendes.

    Dein Herz ist traurig, da kommt ein Mann von dem du dir wünscht, dass ab sofort alles perfekt ist und er das Ziel der langen Reise ist.

    Er passt aber nicht, irgendwas gefällt dir nicht an ihm. Wenn du ehrlich bist.

    Also kann er deine Welt nicht perfekt machen, weil du dich nicht in ihn verlieben wirst.

    Das ist schade. Er ist nicht das wonach du suchst.

    Ist das nicht einfach so okay? Ohne viel Interpretationsspielraum?!?

    Reply
    • Lina Mallon 2. Juli 2017 at 16:45

      Es ist ok, wenn du das so rausliest und auch spannend, was du aus dem Text macht, aber es ist nicht die Aussage, die für mich dahinter steckt 🙂

      Reply
  • Kathi 2. Juli 2017 at 13:54

    Liebe Lina,
    Ich lese deinen blog jetzt schon lange und gehe regelmäßig nicht ganz konform damit. So oft gefällt mir irgendetwas nicht oder ich bin anderer meinung. Wieder kommen tue ich trotzdem regelmäßig, schließlich produzierst du hier tatsächlich qualität. Nur weil es meinem persönlichen geschmack nicht immer entspricht, heißt das ja noch lange nicht, dass es nicht großartig ist.
    Aber dieser Beitrag hier ist einfach so großartig, den kann ich nicht unkommentiert lassen.
    Wie schon ein paar hier geschrieben haben, kann ich mich auch so gut in dich hineinfühlen. Ich durchlebe gerade genau das gleiche und mit meinen gefühlen geht es mir wie dir, aber ich könnte es nicht so schön in worte fassen wie du. Danke dafür <3
    Ich werfe mit meinen gefühlen auch um mich und ich finde das gar nicht schlimm. Es gibt viel zu wenig solcher menschen, ich plädiere für mehr davon. Da lass ich mir auch nicht einreden ich sei zu naiv oder sensibel.

    Eigentlich wollte ich nur sagen: Danke für deine Worte. Ich wünsche dir, dass sich alles für sich zum Guten wendet und bitte bleib dir weiterhin so treu und gleichzeitig flexibel wie du bist, das ist etwas außergewöhnliches.

    Liebe Grüße,
    ein manchmal kritischer Fan

    Reply
  • Kim 2. Juli 2017 at 15:33

    Das war eine wundervolle Kollumne meine liebe Lina.. deine Worte sind so sinnvoll und (um)logisch, dass sie das wiedergeben was in so vielen von uns vorgeht. Danke dafür ❤️

    Reply
  • Mona 2. Juli 2017 at 15:35

    Liebe Lina,
    ich habe den Text 2 mal lesen müssen, weil er mich so fasziniert & ich mich so wiedererkennen, dass es fast schon weg tut….Ich lese den Text & fühle so mit dir, verstehe dich! Man könnte meinen, du hast über mich geschrieben….
    Lass niemals zu das dir jemand deine Emotionen nimmt! Fühle so wie du fühlen willst, so wie es sich richtig anfühlt! Emotionen machen den Menschen doch erst aus ♡

    Reply
  • Mona 2. Juli 2017 at 15:37

    Liebe Lina,
    ich habe den Text 2 mal lesen müssen, weil er mich so fasziniert & ich mich so wiedererkennen, dass es fast schon weh tut….Ich lese den Text & fühle so mit dir, verstehe dich! Man könnte meinen, du hast über mich geschrieben….
    Lass niemals zu das dir jemand deine Emotionen nimmt! Fühle so wie du fühlen willst, so wie es sich richtig anfühlt! Emotionen machen den Menschen doch erst aus ♡

    Reply
  • Alina 2. Juli 2017 at 16:30

    In meinen Augen bilden sich gerade Tränen. Der Text geht tief und drückt so viel aus – so viel, in dem ich mich wiedererkennen kann. Sehr aktuell gerade.
    Danke für’s Gedanken anregen und für deine Art mich so in den Text zu ziehen!

    Reply
  • Nili 2. Juli 2017 at 16:38

    Ich habe schon länger nichts mehr kommentiert, muss das aber dringend wieder ändern. Ich lese wirklich jeden Post von dir und bin immer wieder geflasht, wie gut du mit Worten umgehen kannst. Man merkt einfach wie viel Mühe du dir gibst, und das sollte immer wieder wertgeschätzt werden. Die Kolumne hat mich sehr berührt. Dazu ist sie noch super schön gelayoutet.

    Ganz Liebe Grüße,
    Nili von Mindbroken.de

    Reply
  • Anna 2. Juli 2017 at 17:27

    Ein wunderschön geschriebener ehrlicher Text, der zum nachdenken anregt und viele der eigenen Gedanken aufgreift!

    Reply
  • Mona 2. Juli 2017 at 17:35

    Man ist oft so emotional das man oft Angst hat Emotionen zuzulassen, etwas zu riskieren…..weil man oft viel zu viel fühlt & schwer da wieder rauskommt.
    Ich denke du magst Nate sehr, doch 10000 km schrecken ab & die Zeit fehlt um zu merken oder heraus zu finden, dass da mehr sein könnte oder daraus mehr werden könnte!

    Reply
    • Lina Mallon 2. Juli 2017 at 17:55

      Ich finde es absolut spannend, was jeder aus so einem Text für sich herauszieht, weil so eine Kolumne jeden anders und persönlich für sich erreicht und gerade eine solch verstrickte, so viel Spielraum lässt – aber bitte nichts so pauschal für mich herausziehen, das ist dein Blickwinkel auf alles, meiner ist anders ❤️

      Reply
  • Sabrina 2. Juli 2017 at 18:21

    Hey Lina,

    ich erkenne mich in deinem Post gut wieder. Auch ich bin sehr leidenschaftlich, wenn es um Gefühle geht. Früher habe ich manchmal daran gedacht, ob es falsch ist, sich schnell fallen zu lassen und seinen Emotionen freien Lauf zu lassen.

    Mittlerweile und nach über einem Jahrzehnt Lebenserfahrung weiß ich, dass es ein Segen ist. Auch wenn es Schmerzen bedeuten mag. Es gehört zu mir, zu meiner Persönlichkeit und zu meiner Art von Liebe.

    Ich gebe dir Recht: man kann sich nicht entschließen, sich zu verlieben. Es geschieht einfach. Und man merkt, wenn es soweit ist. Wenn Er der Richhtige ist. Der, neben dem man jeden Morgen aufwachen möchte. Der, mit dem man alt werden möchte.

    Nicht jedem ist es vergönnt, so einen Menschen zu treffen. Aber es lohnt sich, genau darauf zu warten und sich nicht mit weniger zufrieden zu geben. Auch wenn die Alternativen „ok“ sind. Ok ist für die Liebe nicht genug.

    Liebe Grüße,

    Sabrina

    Reply
  • Anna 2. Juli 2017 at 20:23

    Erfahren wir irgendwann deinen Blickwinkel?

    Reply
    • Lina Mallon 2. Juli 2017 at 20:28

      Erfahren „wir“ den hinter deiner Mail? 😀

      Reply
  • Anna 2. Juli 2017 at 20:37

    Ich meinte mit „Wir“ alle Neugierigen hier 😀
    Aber ok es ist natürlich auch oft schöner, es im Raum stehen zu lassen!
    Bin halt sehr neugierig, aber verstehe es auch, wenn es einfach zu privat ist!

    Reply
    • Lina Mallon 2. Juli 2017 at 21:02

      Meine Sicht der Dinge werde ich im Podcast erklären, der kommt heute am späten Abend online, wir schneiden ihn gerade ..

      Reply
  • Elisa 3. Juli 2017 at 07:58

    „Und das wäre schön, das wäre vielleicht genau das was ich brauche, wonach so viele suchen. Wenn es nur einfach mehr als okay wäre.“
    Ich liebe diese Sätze. Es ist das was ich gerade durchgemacht habe. Dieser Zwiespalt zwischen, nehm ich das, was okay ist, und ‚bleib ich weiterhin allein‘. Aber ich als Herzmensch, denke auch, dass man gerade dieses Verliebtsein nicht erzwingen kann. Entweder man ist es oder eben nicht… so traurig es auch ist, aber lieber allein und glücklich als mit jemandem zusammen und nur halb glücklich und somit den anderen auch nicht glücklich zu machen.
    Danke für deine Worte, die irgendwie immer zu meiner Situation passen.
    Ich liebe es auch, dass die Kolumne ein wenig wirr geschrieben ist, aber gerade weil solche Situationen so wirr sind, passt es perfekt. ❤️

    Reply
  • Käthe 3. Juli 2017 at 10:39

    <3

    Reply
  • Verena 3. Juli 2017 at 10:44

    Der Text hat mich wirklich berührt und ging mir sehr nahe, Lina. Was du schreibst, kann ich ehrlich nachvollziehen, denn ich habe auch lange dasselbe erlebt. Und seinen Emotionen zu folgen, bedeutet nichts Schlechtes! Irgendwann kommt der richtige Moment, das richtige Gefühl. Danke für den Text!

    Reply
  • Indie 3. Juli 2017 at 11:21

    Es gibt dieses Mantra: Feelings are just visitors.
    Wenn ich mal wieder in meiner Gefühlswelt abzusaufen drohe, rettet mich das immer.

    Das wollte ich einfach nur mal weitergeben 🙂

    Reply
  • Iris 3. Juli 2017 at 14:43

    Du sprichst mir mit dieser Kolumne wirklich aus der Seele. In letzter Zeit zweifle ich irgendwie an meinen Gefühle, empfinde sie als viel zu übereilig und irgendwie auch unpassend. Deine Worte sind so unglaublich hilfreich, zu erkennen, dass diese Gefühle eben meine sind, eben mich ausmachen. Sie sind halt eben so, und sie zu verleugnen, macht ja auch keinen Sinn, denn dann wäre ich ja wieder nicht ich. Also, danke für deine Worte! Sie tun wirklich gut!

    Reply
  • Teresa 4. Juli 2017 at 09:52

    Hallo liebe Lina,
    vielen herzlichen Dank für die tolle Kolumne!
    Mir hat es besonders gut gefallen, nach dem Lesen auch nochmal den Podcast darüber anzuhören, das gibt einen nochmal einen anderen spannenden Blickwinkel. Habe mich riesig, gefreut, dass es mal wieder einen Podcast gibt, total super!
    Mich beeindruckt deine direkte Ehrlichkeit immer sehr.
    Danke und alles Liebe!

    Reply
  • Eli 4. Juli 2017 at 10:36

    Ein wunderschöner Text und ich habe so großen Respekt davor wie reflektiert und differenziert du deine Gefühle erkundest! Das ist wirklich eine Kunst sich selbst so sehen zu können.

    Nur eines möchte ich dazu sagen. Verliebtheit kommt nicht immer am Anfang. Bei mir kam sie 6 Monate lang nicht. Sie kam als ich sah wer er ist und wie er in verschiedenen Situationen reagiert. Und das braucht viel Zeit. Warum immer verlieben? Warum nicht einfach springen und erfühlen und entdecken?
    Ein Gedanke von mir an dich, da ich dir gerne etwas geben möchte, da deine Texte mich immer so berühren!

    Ich danke dir! Viele Grüße und viel Liebe wünsche ich dir!

    Reply
  • LG 5. Juli 2017 at 12:55

    Der übliche Satz „Ich erkenne mich darin“.
    Ich habe mein Leben lang nur schlechte Erfahrungen mit Männern gesammelt. Durchweg. Ohne Ausnahme. Jeder sagte mir immer:
    „Der Richtige kommt noch. Warte ab“. Ich habe die Hoffnung nie aufgegeben aber um ehrlich zu sein wusste ich garnicht wie es ist, glücklich
    vergeben zu sein. Ohne die Angst zu haben wieder verarscht zu werden.
    Vor exakt einem Jahr stand ich nach monatelangem Dating vor dem Schritt „Beziehung ja/ nein“. Mein Kopf sagte
    zu 1000 % „JA“! Ein Mann den ich mir so toll hätte nie träumen lassen. Doch es fühlte sich anders an als das verliebt-sein all die Jahre zuvor.
    Meine Gedanken waren auch die, dass mein Körper das Ungewisse gewöhnt war. Nun stand da ein Mann, der mir absolut alles gab was ich
    brauchte. Und das Kribbeln im Bauch? War nicht so stark da wie ich es erwartet habe.
    Nun haben genau dieser Kerl und ich Ende des Monats Jahrestag und ich frage mich warum zur Hölle ich nur eine Sekunde gezweifelt habe. Ich
    kann mir nicht vorstellen einen Mann mehr zu lieben und glücklicher zu sein.
    Anscheinend konnte mein Inneres irgendwann mal abschalten.

    Ich weiß das ich mir da mein eigenes Bild aus deinem Text ziehe und das ich mich nun anhöre wie all die Leute die mir immer gut zureden wollten 😉
    (Dabei brauch man doch garkein „gut zureden“).

    Liebe Grüße und weiter so.
    Ich nehme mir immer besonders viel Zeit deine Texte zu lesen und schalte extra die Musik ab um mich wirklich auf jedes Wort zu konzentrieren!

    Reply
  • Lena 11. Juli 2017 at 10:10

    Mann, Mann Lina. Ein Meisterwerk. So nah, so da, so ehrlich, so grandios.
    Danke dafür.
    Hug, Lena

    Reply
  • Penny 13. Juli 2017 at 07:18

    „Die Leidenschaft für meine Emotionen – das bin ich“
    Dieser Satz könnte aus meiner Seele stammen… immer zu emotional, zu viel Gefühl, zu viel Euphorie aber du hast Recht das sind wir und das ist super so! Denn so können einfach große Dinge entstehen und es gibt nichts schöneres als das wundervolle echte Echo wenn es zurück kommt!

    Vielen Dank Lina!

    Reply
  • Leave a Reply

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Instagram

    • Spending a gloomy autumnmorning with carbs coffee and inesmaedchen
    • bring em all back to life  newpost memories selfportraithellip
    • Basically waiting 9 month for it to become autumn everyhellip
    • Getting my livingroom ready for autumn  Die ganze Storyhellip
    • Finally my hair is growing strong again   Eshellip
    •  And weve done it again this trick we havehellip
    • Fr immer meine grte Leidenschaft Bouquets binden gerade zur Herbstzeit!hellip
    •  Channelling my long forgotten childhood skills!  by felixsimonhellip
    • All my friends know this place  and every 365hellip
    • Eigentlich trage ich 2 Glser Bier   hopfenernte dekorativauchhellip
    • When all was pretty    bayerney autumndays bavaria
    • Ich freu mich so darauf morgen mit euch den Beitraghellip