#TWENTYSOMETHING COLUMN: MANCHMAL MACHT ALLEINSEIN TRAURIG

25. Juni 2017

Es ist Hurricane-Sonntag. Eigentlich immer die schönste Zeit des Festivals, meistens der Tag mit den besten Bands und einem satten Headliner zum Schluss. Und ich sitze in meinem Hotelzimmer und bin niedergeschlagen. Allein das als Eröffnung ist schon einmal ein Satz, der auf den ersten Blick nicht gerade sympathisch macht, weiß ich auch. "Wieso zeltet sie nicht?", ist nur der Anfang. "Wieso jammert sie bitte, wenn sie in einem Hotelzimmer sitzen kann?", kommt gleich danach. Ja-ha.
Mein betrübtes Gesicht heitert gerade aber weder ein großes Frühstück, noch eine heiße Dusche auf. Gerade würde ich beides sogar eintauschen. Ich hatte mich riesig auf das Wochenende als Flucht vor einer aktuell schwierigen Arbeitssituation und einer gewissen Grundtraurigkeit gefreut. ich wollte unbedingt tanzen und eine ausgelassen gute Zeit haben. Und jetzt sitze ich hier, leben das traurige Influencer-Life, das ich so ablehne, in dem es scheint, als hätte ich eine Bombenzeit und alle Möglichkeiten, aber eigentlich nur niedergeschlagen bin, weil etwas Essentielles fehlt.

Ich bin nämlich allein hier. Mal wieder. Der Regen hat die meisten Bekannten, die auf dem Gelände gezeltet haben, nach Hause fahren lassen, Luise wurde krank und ließ sich ebenfalls abholen und ich bleibe mal wieder zurück.

Gegen 15:00 Uhr gehe ich später allein aufs Gelände, schaue mir allein meine Lieblingsbands an, stehe allein in der Menge und – bin geknickt.
Ich weiß, ich habe einen ganzen Beitrag darüber geschrieben, wie schön oder wie befreiend es sein kann, allein auf ein Festival zu gehen und ich weiß, ich habe damit schon mehrfach die schönsten Erfahrungen gemacht, ich pushe euch immer wieder, euch nicht von den Entscheidungen anderer abhängig zu machen, sondern mit euch selbst die beste Zeit zu haben.
Aber meine eigene Medizin, die schmeckt mir gerade nicht. Vielleicht, weil ich sie zu oft schon gelöffelt hab. Vielleicht, weil dieses "Alleinsein" gerade aber auch einfach ein bisschen zu gehäuft auftritt.

Wenn du Single und mit dir allein bist, bist du es am Ende des Tages eben auch. Das ist keine schöne Wahrheit. Aber es ist so. Du bist immer die, die übrig bleibt, die nicht die Priorität ist, die sich flexibel zeigen muss und für sich selbst sorgt. Das fällt, solange alle die gleichen Pläne haben, nie auf, wird aber in anderen Momenten, in denen jedes bestehende Team seine eigene Richtung hat, umso deutlicher, dann nämlich, wenn alle noch einmal entschuldigend winkend losziehen und du entweder jemandem hinterherlaufen oder für dich selbst sorgen kannst. Manchmal hast du Glück, manchmal bist du nicht der einzige Einzelkämpfer, manchmal entstehen aus so einer Situation, aus den Übriggebliebenen und Verbleibenden die besten Freundschaften oder zumindest Momente. Wenn die Hälfte deiner Kollegen nach Feierabend zum Beispiel auch keinen Platz oder Verpflichtungen, außer die eigene leere Wohnung hätten, dann sind die deine Boygroup, mit der du alles unternimmst und 5 von 7 Tagen teilst. Oder deine WG sich im Glücksfall anfühlt, wie der Cast von Friends. Dann hast du in der Mischung deine kleine Gang gefunden, in der einer an dem anderen hängt und eine kleine Einheit bildet. Aber wenn dein Freundeskreis, so wie meiner, ausschließlich aus Teams besteht, die in sich selbst längst komplett sind (was natürlich wunderschön ist, wie es ist!), bist du immer die Nummer 13, die Primzahl.

 

Ich finde das zu 80% der Zeit nicht schlimm. Ich sorge seit 5 Jahren für mich selbst, ich bin es gewohnt, ich treffe meine Entscheidungen so gut es geht unabhängig, um für mein Glück auch selbst verantwortlich sein zu können. Ich habe gelernt allein zu sein. Ich arbeite allein, ich motiviere mich allein und meine Probleme oder Sorgen, die schultere ich auch allein. ich brauche niemanden, der mir unter die Arme greift, weil ich gelernt habe selbst für mich stark zu sein.

Aber an diesem Wochenende, heute, heute in diesem kleinen schwachen, irrationalen Moment, den weder ich noch andere ändern können und der nicht einmal ein Vorwurf, sondern nur so sehr in mir ist, hätte ich jemanden gebraucht, der einfach nur mit mir springt und Spaß hat, der fest zu meinem Team gehört und mitmacht. Weil ich meine Euphorie und Freude so gern geteilt hätte. Die ist nämlich das Einzige, was sich nicht vermehrt und immer ein bisschen traurig macht, wenn man sie so ganz allein erleben muss...

Ich könnte jetzt trotzdem Spaß haben. Aber ich hab es so satt immer "trotzdem" Spaß zu haben. 

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67 Comments

  • Judith 25. Juni 2017 at 12:38

    Lina, ich mag es unheimlich gern, wenn/ dass du so ehrlich bist. Das macht mir deinen Blog wertvoll. Danke!

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  • Jennifer 25. Juni 2017 at 12:40

    Eigentlich bin ich nicht diejenige, die etwas kommentiert. Und ich tue das nun auch nicht aus „Mitleid“, sondern, weil ich, obwohl in einer Beziehung, sowas von meine zu wissen was du meinst. Ich habe größten Respekt davor, dass du trotzdem nicht abreist, und dir „deine Bands“ nicht nehmen lässt und wünsche dir den größtmöglichen Spaß dabei! Und vielleicht hilft ja der Gedanke etwas, dass ganz viele – vergebene – Leute gerade soo gerne dort wären, wo du bist. 🙂 Genieße den Moment und lächle!

    Reply
  • Gina 25. Juni 2017 at 12:43

    Ein kleiner Drücker von einer anderen Übriggebliebenen. Ich kann deine Gefühle vollkommen nachvollziehen, lass dir gesagt sein: Egal wie stark du bist, einen schwachen Moment zu erkennen und sich dessen bewusst zu sein gehört auch zu deiner Stärke ❤

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  • Katharina 25. Juni 2017 at 12:46

    Liebe Lina,

    ich verstehe dich so gut. Ich durchlebe gerade die für mich einsamste Zeit an die ich mich erinnere. Mein Ex Freund und ich haben uns vor einem halben Jahr nach 12 Jahren getrennt und ich bin gefühlt das erste mal in meinem Leben wirklich allein.

    Vor ein paar Tagen was ich das erste mal mit mir allein im Urlaub, hab mir ein super schönes Hotel gebucht, alles was mich happy macht geplant zu tun und was passiert. Ich sitze erst einmal da und bin vollkommen verloren mit mir selbst. Ein fürchterliches Gefühl wenn man doch eingentlich ein „starke“ Frau ist.

    Ich selbst hasse es wenn mich solche Momente überkommen in denen ich mich eben nicht mehr selbst motivieren kann. In denen keine Freunde da sind oder man auch im Zweifel genau die Freunde eigentlich nicht gebrauchen kann weil sie einen nicht positive pushen können. Eine scheiß Situation! Aber wie sagt Oma immer „Kopf hoch Mädchen, auf Regen folgt auch Sonne“

    Ich wünsche dir trotz allem so unglaublich viel Spaß heute noch auf dem Hurricane.. Ich liebe das Festival! Für mich ist es ist leider nach 8 Jahren das erste Jahr ohne 🙁

    Liebe Grüße
    K.

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    • Seb 25. Juni 2017 at 13:03

      Liebe Katharina,

      genau vor all dem, was Du da so schreibst, habe ich gerade ein bisschen Angst und hatte daher auch bei FB überhaupt auf diesen Post geklickt und dann Deinen Kommentar gelesen. Bei mir ist gerade auch nach 12 Jahren eine Beziehung zu Ende. Ich versuche möglichst viel positives draus zu schöpfen, blicke – so schwer die Trennung auch ist – sehr optimistisch nach vorn, plane und überlege gerade auch Reisen und Urlaube allein. Aber ich habe vor genau dem ein wenig Angst, was Du beschreibst: dass da dann plötzlich dieses Gefühl der Einsamkeit ist, das einen Überkommt. Wenn man 12 Jahre in einer Beziehung war, die noch im Teenageralter begann, ist das seltsam schwierig. Weil man ab dem Auszug bei den Eltern eigentlich nie gelernt hat, allein zu sein.

      Ich wünsche Dir damit viel Kraft!

      Liebe Grüße,
      Seb

      Reply
  • Katharina 25. Juni 2017 at 12:46

    Ich weiß, dass es kein Tumblr Zitat gibt, dass 8iiiiiiiiiiii8ii8iiiiiiiiii8kdie Traurigkeit wegzaubert, aber ich wollte dir gesagt haben, wie sehr ich dich für deine Worte bewundere. Was für einen tiefen Respekt ich empfinde, dass du aussprichst, was andere verschweigen. Dass du zeigst, dass es ok ist traurig zu sein und vermeintliche „Schwäche“ zu zeigen.

    Reply
  • Sandra 25. Juni 2017 at 12:46

    Es tut so gut, deine Worte zu lesen und mich selbst darin zu 100000000000000% wiederzufinden!
    Das Wissen, dass es einem doch nicht nur allein so geht! Vorallem am schlimmsten aller Tage, dem Sonntag!
    Auch wenn es womöglich grad nicht hilft, doch Du bist nicht allein. In Gedanken Schultern wir, unbekannterweise, dieses „Problem“ gemeinsam…ich auf meiner Couch und Du beim Genießen der Musik!
    Bye
    Sandra

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    • Sarah 25. Juni 2017 at 20:49

      Das ist irgendwie ein schöner Gedanke, dass alle, die kein eigenes Team haben, ein großes Team bilden. Immer macht der Gedanke bestimmt nicht weniger einsam, aber gerade hilft es, Danke 🙂 (Wenn ich mich dem frecherweise einfach mal anschliesen darf…)
      Wieder toll geschrieben Lina!

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  • Lena 25. Juni 2017 at 12:52

    Dass du deine Ängst und Traurigkeit hier so offen teilst ist bewundernswert. Ich glaube, es ist normal, nicht immer allein sein zu können und sich manchmal einfach irgendjemanden zu wünschen, der oder die bedingungslos an unserer Seite steht. Ich bin eigentlich ein Mensch, der manchmal gern allein ist und das sehr gut aushalten kann, aber immer, wenn es mir aus anderen Gründen grade nicht gut geht – weil mich Job oder Privatleben belasten -, fällt mir das Alleinsein plötzlich auch schwer. Und dann tut es weh zu merken, dass man den Freunden „im Team“ eben doch nicht so wichtig ist, wie das andere Teammitglied.

    Und manchmal muss man sich diese Traurigkeit einfach eingestehen; das erfordert Kraft und Mut und ist viel schwieriger, als sich glücklich wippend in die Festivalmenge zu stellen und so zu tun, als ob nichts sei. Es wird auch wieder anders werden — und vielleicht gibt’s heute abend ja auch doch noch einen Headliner, der dich aus dem Hotelzimmer lockt.

    Reply
  • Julia | themagnoliablossom 25. Juni 2017 at 12:52

    Once again <3

    Reply
  • Anonymous 25. Juni 2017 at 12:55

    Lina, ich liebe deine Posts! Ganz oft kann ich nachvollziehen wie du dich fühlst. Auch jetzt! Gerade dieses Wochenende, donauinselfest in Wien, meine liebsten Mädels und ich schauen uns mando diao an, danach treffen wir deren Boys. Und ich steh alleine da. Das erste mal, dass es mich gestört hat alleine zu sein!

    Reply
  • Ronja 25. Juni 2017 at 13:01

    Liebe Lina,

    ich kann deine Gefühl sehr, sehr gut nachvollziehen und schicke dir eine dicke, fette Umarmung und eine virtuelle Tafel Schokolade (auch, wenn ich weiß, dass eine virtuelle in dem Fall wohl wirklich nicht viel hilft).
    Eines der Sachen, worauf ich am meisten stolz bin, ist, dass ich mein Glück nicht (oder jedenfalls meistens nicht mehr) von anderen abhängig mache. Ich gehe sehr oft allein reisen, letztes Jahr vier Monate durch Neuseeland, Australien und Vietnam, gerade bin ich nach vier Wochen Interrail in einem Café in Haarlem, nahe Amsterdam. Manchmal gehe ich alleine reisen, weil ich unabhängig sein will, machen möchte, worauf ich Lust habe und machmal gehe ich alleine reisen, weil ich noch niemanden gefunden habe, der genauso reist wie ich und mit dem ich mir vorstellen kann für so eine lange Zeit zusammen zu sein. Und ich liebe das Alleinereisen, aber manchmal ist es einfach nur blöd, dann, wenn man gerade die schönen Momente mit jemanden teilen möchte, oder auch die schlechten, dann, wenn man sich wünschte ein Gespräch mit: „Ach, weißt du noch in…“ beginnen möchte.

    Ich kenne dich nicht richtig, lese nur deine Beträge auf diesem Blog seit ein paar Jahren, aber und vielleicht liege ich da auch falsch, ich glaube, du bist auch jemand, der sehr stolz darauf sein kann, dass er sein eigenes Glück nicht von anderen abhängig macht. Du gehst nächstes Jahr für ein paar Monate alleine nach Kapstadt, gehst alleine auf Festivals… Und ja machmal kann das Alleinesein ziemlich verdammt blöd sein, aber ich bin so froh, dass ich nicht eine von denjenigen bin, die alleine sind und zu Hause Trübsal blasen, auch wenn das ab und zu okay ist. Wir sind beide Leute, die „alleine“ sind und trotzdem etwas aus unserem Leben machen anstatt jede Gelegenheit an uns vorbeisausen zu lassen nur, weil wir niemanden haben, denn wir mitnehmen können.

    Und ich mir jetzt gar nicht anmaßen zu sagen, dass es jetzt gerade in deiner Situation so ist, aber manchmal haben wir nicht „trotzdem Spaß“, sondern Spaß, weil wir alleine, sind unabhängig, weil wir machen können, was wir wollen ohne uns mit jemanden absprechen zu müssen. Wir können aufwachen, uns in den nächsten Zug setzen und spontan ein paar Tage in einer anderen Stadt verbringen, wir können ein ganzes Wochenende mit einem guten Buch im Bett verbringen ohne das es jemanden stört. Manchmal ist das weil und nicht das trotzdem.

    Alles Liebe, Ronja

    Reply
  • Alexa 25. Juni 2017 at 13:20

    Was für ein ehrlicher, toller Post. Ich fühle mit dir! Same here.
    Single sein ist eben nicht nur Freiheit und Spaß. Zumindest gibt es da manchmal solche eigenartigen 24 Stunden. Wenn ich könnte würde ich direkt mit dir tanzen und springen kommen.
    Ich schicke dir ganz viel Liebe und Umarmungen!
    Du bist so tapfer! Dann darf man sich auch mal so fühlen.

    XX
    Alexa

    Reply
  • Anonymous 25. Juni 2017 at 13:35

    Liebe Lina,

    auch wenn ich immer nur stiller Mitleser bin…mit diesem Post hab ich mich so verstanden gefühlt. Ich finde es toll, dass du so offen und ehrlich zu deinen Gefühlen stehst. Vor allem kann ich es auch so gut nachvollziehen, trotz Familie an meiner Seite. Die meisten sprechen nicht über solche blöden Tage und setzen nach aussen ihre Maske auf. Sich selbst bewusst zu machen, dass solche Tage völlig ok sind, man auch weinen darf und auch wieder andere Tage folgen, beweist ganz viel Stärke.
    Ganz liebe Grüße

    Reply
  • Sanne 25. Juni 2017 at 13:38

    Liebe Lina,

    danke für deine ehrlichen Worte und danke auch dafür, dass du das aussprichst, was andere verschweigen während sie „einfach trotzdem Spaß haben“. Denn gerade dieses „einfach trotzdem Spaß haben“ fällt irgendwann am schwersten – vielleicht nervt es einen, vielleicht hat man aber auch keine Kraft mehr dazu.

    Ich versteh dich nur zu gut, wenn du sagst, dass es dich nervt die, wie du es ausgedrückt hast, 13 zu sein. Die Person die niemanden hat der mit ihr gemeinsam übrig bleibt, während alle anderen schon gegangen sind. Ich kenne diese Situation zu gut … nur sind es in meinem Fall nicht die Partner, die meine Freunde zum Gehen bewegen, sondern schlicht und ergreifend andere Freunde die ihnen offensichtlich wichtiger erscheinen …

    Liebste Grüße, Sanne.

    Reply
  • Lisa 25. Juni 2017 at 14:03

    Oh, Lina. Ich kann das so, so gut nachvollziehen. Mir geht es momentan ganz genau so; auch ich bin der einzige Lone Wolf in einem Meer von Teams. Danke, dass du deine Gefuehle so ehrlich teilst; sie helfen mir und mit Sicherheit auch anderen, dass man sich nicht so allein fuehlt <3

    Reply
  • Anonymous 25. Juni 2017 at 14:32

    Du sprichst mir aus der Seele, allein sein ist nicht immer leicht, auch eine Sache, die mich gerade sehr beschäftigt. Toller Beitrag.

    Reply
  • Lisa 25. Juni 2017 at 14:51

    Danke für diesen tollen Text, der mir ein paar Tränen in die Augen treibt, da er mir so sehr aus der Seele spricht. Denn so wie du dich in diesem Moment gefühlt hast, fühle ich mich seit längerer Zeit auch. Die meisten Menschen reden nicht über solche unangenehmen Themen und dadurch fühlt man sich noch ausgeschlossener und allein. Dadurch, dass du dein Empfinden teilst, hilfst du einigen Leuten sich weniger einsam zu fühlen (wie man durch die ganzen Kommentare sieht). Noch einmal ein großes Danke dafür <3

    Reply
  • Julia 25. Juni 2017 at 15:03

    Liebe Lina,
    Ich verstehe wie du dich fühlst!
    Ich bewundere deine Entscheidung zu bleiben. In solchen Momenten hab ich selbst mich manchmal zu einem Abbruch hinreißen lassen um eben nicht allein zu sein und es hinterher doch ein bisschen bereut. Ich wünsche dir viel Kraft und einen tollen Abschluss des Festivals ❤️

    Reply
  • Jule 25. Juni 2017 at 15:11

    Ich weiß, dass dir das nicht wirklich helfen wird in dieser doofen Situation, aber ich bin in Gedanken bei dir und springe mit dir zu Casper & Co. durch den Matsch. Fühl dich gedrückt!

    Liebste Grüße,
    Jule

    Reply
  • Linda 25. Juni 2017 at 16:28

    Mal nicht glücklich zu sein ist ok. Niemand kann immer glücklich sein und all seine Probleme alleine schultern, immer sein eigenes Backup sein. Manchmal braucht man einfach jemandem, der einem das abnimmt.
    Liebe Lina, ich weiß genau, wovon du sprichst. Bin seit ziemlich langer Zeit mein eigener troubleshooter und oft die 13. und genau, wie du sagst, ist das die meiste Zeit ok. Und manchmal möchte ich einfach weinen, weil niemand „nur für mich“ da ist. Es tut gut zu wissen, dass es anderen auch so geht. Dann ist man doch nicht so alleine. Fühle dich umarmt <3

    Reply
  • Bianca 25. Juni 2017 at 16:34

    Danke dafür, dass du es schaffst in Worte zu fassen, was für mich auszudrücken unmöglich wäre. <3 #teamnoteam

    Reply
  • Josefine 25. Juni 2017 at 17:39

    „Aber wenn dein Freundeskreis, so wie meiner, ausschließlich aus Teams besteht, die in sich selbst längst komplett sind, bist du immer die Nummer 13, die Primzahl.“
    Knallhart mein Gefühl der letzten Wochen auf den Punkt gebracht.
    Und ich frage mich ob es am Ende nicht auch jeder in „seinem“ oder „ihrem“ Team so fühlt. Ich habe keine Ahnung.
    Ich kann dir einfach Nachempfinden. Ich mag deine ehrlichen Posts. Die, die die Gefühle auf den Punkt bringen, die so schwer zu beschreiben sind.
    Ich hoffe du kannst dem Sonntag Abend noch etwas abgewinnen und wünsche dir viel Freude!

    Reply
    • Katharina 25. Juni 2017 at 22:39

      Absolut auf den Punkt „Aber wenn dein Freundeskreis, so wie meiner, ausschließlich aus Teams besteht, die in sich selbst längst komplett sind, bist du immer die Nummer 13, die Primzahl.“

      Reply
  • Judith 25. Juni 2017 at 18:16

    Toller Beitrag, Lina.
    Ich finde es super angenehm und beruhigend zu lesen, dass man, egal wie stark und unabhängig man auch sein mag, auch mal seine schwachen Momente haben darf. Bzw. du dass auch erlebst. Ich denke es ist absolut okay, solange diese Momente nicht überhand nehmen.
    Schön geschrieben und Kopf hoch, weiter machen 🙂 Manche Momente muss man auch nicht teilen, da reicht es, wenn man sie für sich erlebt.

    Reply
  • Saskia 25. Juni 2017 at 18:30

    Liebe Lina,
    vielen Dank, dass du hier immer so ehrlich bist! Das macht diesen Blog zu einem besonderen, der aus der Masse hervorsticht!
    Ich bin zwar momentan nicht allein, kann dein Gefühl aber nachvollziehen, weil ich es auch eine lange Zeit hatte. Du schaffst es Momente und Gefühle in Worte zu fassen, die man selbst nicht mal in Gedanken richtig beschreiben kann. Damit besitzt du ein unheimliches Talent! Ich wünsche dir trotzdem noch einen schönen Sonntag Abend und hoffe die nächste Woche sieht wieder ganz anders aus!
    Liebste Grüße
    Saskia

    Reply
  • tina 25. Juni 2017 at 20:11

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Dein Blog und deine Ehrlichkeit stechen so so weit raus. Danke, made my sunday<3

    Reply
  • Julia 25. Juni 2017 at 20:25

    <3

    Reply
  • Patricia 25. Juni 2017 at 20:40

    „Ich bin nicht verbittert, verdammt – ich bin glücklich.“ Danke für deine Offenheit! Ich fühle mich gerade sehr verstanden. Auch ich habe trotz Okay-sein mit dem ewigen Single-Status zu 20% diese Momente. Deshalb gibts von mir auch kein „Kopf hoch“-Mitleid, sondern einfach nur ein fettes ehrliches Danke fürs Teilen dieser Gedanken.

    Reply
  • Pia 25. Juni 2017 at 22:00

    Oh Lina,
    Ich weiß genau wie du dich fühlst.
    Eigentlich komme ich auch wunderbar als Single zurecht. Bin oft auch ein bisschen stolz, dass ich mich selber ganz gut Supporte; war auch öfter schon allein auf Festivals oder auf Konzerten. Meine Gründe da für sind ähnlichen wie bei dir, sei es aus Musikgeschmacksunterschieden oder dem Pärchenabend. Noch dazu wohnen ein paar gute Freunde ein paar Stunden von mir weg.
    Oft ist das alleine erleben voll ok, oder sogar richtig lustig (auch wenn das andere nicht immer nachvollziehen können). Aber manchmal da ist mir nicht nach neuen Leuten, oder Momente nur für sich haben. Da möchte ich so gerne teilen, mit Freunden die meine Insider und Story kennen. Mit denen ich später den Moment Revue passieren lassen kann. Mit denen ich doch ungezwungener umgehen kann.
    Vor allem auf Festivals wo viele mit ihren Cliquen da sind, kann man sich so verdammt alleine fühlen.
    Wahrscheinlich helfen meine Worte nicht wirklich, aber du bist definitiv nicht allein mit deinen Gefühlen. Ich hoffe du könntest das Hurricane noch bis zum Schluss richtig genießen!
    Deine Pia

    Reply
  • Sabine 25. Juni 2017 at 22:41

    Liebe Lina,
    immer für sich selbst zu sorgen ist einfach anstrengend, und wenn man irgendwann zwischendurch mal erschöpft von dieser Anstrengung ist, dann ist das glaube ich der Moment, in dem die Traurigkeit reinrollt. Ich kenne das, weil ich es selbst zuletzt auch 4 Jahre lang gemacht habe. Natürlich entsteht daraus ein tolles Selbstbewusstsein und irgendwann ist man stolz darauf, dass man niemanden braucht. Mir persönlich wurde dieser Stolz dann in meiner neuen Beziehung fast zum Verhängnis – weil ich ständig darauf beharrt habe, dass ich X oder Y „alleine kann“, und erst einmal akzeptieren musste, dass es jetzt jemanden gibt, der mir auch gerne mal etwas abnehmen möchte. Und der trotzdem weiß, dass ich es auch alleine geschafft hätte. Ich glaube, das gilt auch für Freunde. Zum Glück sind die ja auch nicht immer im Team unterwegs.
    Alles Liebe!
    xx Sabine

    Reply
  • Lena 25. Juni 2017 at 23:32

    Ein starker Beitrag. Er macht mich zwar auch sehr traurig weil ich das Gefühl seit jeher nachvollziehen kann obwohl ich einen unheimlich tollen Freundeskreis habe, von denen mich nie jemand alleine zurücklassen würde, aber trotzdem sind sie alle zu zweit. Und ich bin es nicht. Nie wirklich gewesen. Und an manchen Tagen tut es mehr weh als an anderen, aber das Wissen an sich ist immer da. Leider.

    Alles Gute für dich.

    Reply
  • Marmormaedchen 25. Juni 2017 at 23:37

    Hallo liebe Lina
    Ich war selbst lange die einzige Single-Person in neinem Kries und kenne das Gefühl so gut, dass du da beschreibst. Das Allein-Sein war für mich zu 90% völlig akzeptabel, vielleicht sogar gewünscht und ich habe immer gesagt: „ich bin mir selbst auch genug“ – „ich mag es Zeit mit mir zu verbringen“. Urlaub alleine? Kein Problem. Aber dann gab es da diese 10%. Wo ich jemanden vermisst habe.
    Und für deine Ehrlichkeit danke ich dir. Weil ich mich wiederfinde und das dieses Gefühl nachträglich leichter macht.
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.ch

    Reply
  • Franzi 26. Juni 2017 at 06:47

    Liebe Lina,

    ich habe soeben Deinen Text gelesen und direkt eine Gänsehaut bekommen. Du sprichst mir so sehr aus der Seele, vielen Dank dafür! Ich kann mich vielen hier nur anschließen: ich finde es sehr mutig und wirklich toll von Dir, dass Du diese Gefühle, diese vermeintliche „Schwäche“ (die sicher keine ist!), hier so mit uns teilst. Ich kann Deine Worte so gut nachvollziehen. Bei mir sind es mittlerweile fast 4 Jahre als Single. Ich mache so viel allein: Urlaub, Konzerte, Kino, Essen gehen…im Herbst vlt. auch tatsächlich das erste Festival allein, da meine Freunde mich in der Hinsicht leider alle im Stich lassen. Ich kann zum Glück sehr gut mit mir allein sein, oft brauche ich das auch und ich habe keine Probleme damit, diese ganzen Dinge allein zu machen. ABER: Wie Du selbst schreibst, ich muss das auch, ich kann es mir teilweise nicht aussuchen, und das tut manchmal ganz schön weh, das fühlt sich hin und wieder einsam an. Für mich ist das Schwierigsten an dieser Situation, dass es so ziemlich das einzige im Leben ist, dass ich nicht aus eigener Kraft ändern kann. Also das Single-Sein. Natürlich kann ich „suchen“, mich mit Männern treffen…offen sein. Das bin ich auch. Aber wenn es nicht passt, wenn niemand da ist, dann geht es einfach nicht. Es gehören immer zwei Leute zu einer Beziehung. Ich kann alles ändern womit ich nicht zufrieden bin: meinen Wohnort, meinen Job, meine Freunde, meine Einstellung…aber nicht einfach so die Tatsache, dass ich keinen Partner habe. Wenn ich zu lange darüber nachdenke, macht mich das traurig. Daher versuche ich immer eher die positiven Seiten zu sehen und das Leben „trotzdem“ zu genießen.

    Ich hoffe Du hattest gestern einen tollen Abend auf dem Hurricane und hast die Musik genossen 🙂

    Liebe Grüße aus Hannover
    Franzi

    Reply
    • Anna | KOPFMENSCH 26. Juni 2017 at 14:06

      Franzi, ich finde du hast es mit deinem Kommentar so sehr auf den Punkt gebracht! Besonders das „nicht aus eigener Kraft ändern können“ hat mich wirklich zum Nachdenken angeregt. Danke 🙂

      Reply
      • Franzi 26. Juni 2017 at 14:29

        Liebe Anna, vielen Dank 🙂 Es freut mich, dass ich SDich bzw. wir uns hier gegenseitig auch zum Nachdenken anregen können!

        Liebe Grüße
        Franzi

        Reply
  • Käthe 26. Juni 2017 at 08:20

    Danke. <3

    Reply
  • Finja 26. Juni 2017 at 11:49

    I feel you.🔮
    x finja / http://www.effcaa.com

    Reply
  • Anne 26. Juni 2017 at 12:08

    Spontatn fällt mir da „nur“ ein :

    I Feel you ,Girl!!! <3

    Ich kenne das gefühl, lieber allein zu gehen, anstatt daheim zu bleiben. Ich tanzte innerlich bei deinem Post, indem du darüber schreibst alleine auf ein Festival zu gehen.
    Aber ebenso kann ich diesen hier verstehen und fühlen!

    Lange Single sein kann einfach scheisse sein, muss es nicht immer, ist es aber halt manchmal.
    Und dann mit Glitzer und Krone!!!

    Ich hoffe du konntest den bitteren beigeschmack abschütteln!

    LG aus Köln
    Anne

    Reply
  • Sarah 26. Juni 2017 at 12:37

    Danke für die Ehrlichkeit, Lina. Der Grund, warum dein Blog mittlerweile der Einzige ist, den ich noch regelmäßig lese!

    Reply
  • Anna | KOPFMENSCH 26. Juni 2017 at 14:02

    Liebe Lina,

    ich lese deine Kolumne schon seit einiger Zeit. Immer wieder hatte ich in dieser Zeit schon das Gefühl, mich irgendwie wiederzukennen – in Stimmungen, kleinen Momenten. Aber vor allem mit diesem Text kann ich mich so sehr identifizieren. Auch ich sehe mich als starke, selbstbestimmte Frau und möchte mein Leben nicht durch Warten vergeuden, sondern rausgehen, erleben und vor allem mit mir im Reinen sein. Und auch wenn ich meistens gut mit mir alleine klarkomme und es schätze, dass ich viele meiner Entscheidungen ganz allein treffen kann, kommt auch diese Freiheit oft mit einem gewissen Preis, den du hier so treffend beschreibst. Manchmal täte es eben auch ganz gut, ein bisschen „abgeben“ zu können und nicht alles allein zu bewältigen, seien es nun schöne Momente, wie das Festival oder ein Urlaub, Kinobesuche usw. oder auch jene, in denen man sich etwas mehr Halt wünscht, als es eine normale Freundschaft bieten kann.
    Und wenn man es dann doch einmal zugibt, dass man sich wünscht, endlich nicht mehr allein zu sein, wird dies von Außenstehenden so oft als ein Eingeständnis von Schwäche interpretiert – auch wenn das gar nicht so ist! „In einer Beziehung zu sein, macht dich doch auch nicht automatisch glücklich,“ sagen sie dann – verstehen aber gar nicht, worum es eigentlich geht. Ich erwarte nicht, dass mich jemand glücklich macht, keinen Märchenprinzen, der meine Sorgen wegzaubert. Denn das eigene Glück, wie du sagst, mit dem Team zu teilen, ist doch ohnehin viel schöner.
    Franzi hat es, ein paar Kommentare weiter oben, sehr treffend ausgedrückt: Vielleicht ist es ja gerade die Tatsache, dass wir – obwohl wir alles andere leisten können, bewältigen können, lösen können – nicht aus eigener Kraft den Status quo ändern können, das was uns eigentlich stört.

    Danke für diesen ehrlichen Einblick, Lina. Ich hoffe du hattest noch eine wunderbare Zeit auf dem Festival! <3
    Liebe Grüße aus Stuttgart

    Reply
    • Franzi 28. Juni 2017 at 10:05

      Liebe Anna, Dein Kommentar spiegelt so sehr wider, was ich auch denke und fühle, vielen Dank dafür! Es tut wirklich gut, hier unter diesem Beitrag von so vielen tollen Frauen zu lesen, die alle in der gleichen Situation sind und mit denen man sich (endlich mal) identifizieren kann. Dieser Austausch ist wirklich Gold wert!

      Liebe Grüße

      die „Franzi von oben“ (aus dem von dir erwähnten Kommentar^^)

      Reply
  • Mareike 26. Juni 2017 at 14:03

    Du hast mich so viele Jahre meines Single-Lebens mit deinen Texten begleitet & mich irgendwie immer wieder eingenordet. Seit 2 Jahren bin ich glücklich vergeben..aber soll ich dir was sagen? Selbst da fühlt man sich ab und an allein. Man hat zwar sein „Team“ und den grundlegenden Rückhalt. Aber trotzdem gibt es die Einzelkämpfer-Momente, in denen der Partner Ängste und Sorgen nicht nachvollziehen kann, zwar liebevoll für dich da ist, aber dich nicht wirklich aufbauen kann. Und da fällt es mir sogar noch schwerer einfach mir und anderen gegenüber mal zuzugeben, dass es diese Einsamkeit gibt. Weil objektiv halt immer alles anders aussieht, als im eigenen Kopf. Von daher ziehe ich wie immer den Hut vor deinem Mut, auch mal zu „schwachen“ Momenten zu stehen. Weil sie einfach normal sind und dazugehören.

    Reply
  • Michelle 26. Juni 2017 at 14:46

    Ich habe den Text gelesen, in einem Moment, an dem ich mich gerade mal wieder auf ein Treffen mit alten Freunden aus der Oberstufe vorbereite. Eine Ansammlung von Leuten, die zwar auch Single sind, aber nichts mehr mit mir gemein haben ansonsten…und Pärchen. Und nicht nur Pärchen, sondern „Wir heiraten bald“- und „Wir sind jetzt zusammen gezogen“ – Pärchen. Single sein ist nichts, was man erklären, verteidigen oder wofür man sich schämen muss. Aber du hast Recht, irgendwo macht man es dann doch und will nicht immer sagen: Ja, aber trotzdem hab ich Spaß, trotzdem geht es mir gut. Diese Momente müssen definitiv erlaubt sein. Ich vergleiche das mit alleine essen gehen: Nur weil ich es kann und gern mache, heißt das nicht, dass ich nicht gern beim Essen Gesellschaft habe…Liebe Grüße <3

    Reply
  • Franzi 26. Juni 2017 at 15:27

    Bitte hör nie auf offen und ehrlich über deine Gefühle und Gedanken zu schreiben. Sonst müsste ich nämlich denken, es geht nur mir so. Und immer dann, wenn ich mich frage, ob es anderen eigentlich genauso geht, kommst du und schreibst genau zu dem Thema etwas. Es ist so tröstlich und du weist gar nicht, wie oft du mich mit deinen Texten wieder aufgebaut hast. Ich kenne das Gefühl nur zu gut! Ich bin gern alleine, aber manchmal wünscht man sich eben doch, dass man gewisse Dinge teilen kann.

    Kurz und gut: Du bist wunderbar!

    Reply
  • Caro 26. Juni 2017 at 16:03

    Ein Artikel, der es einfach auf den Punkt getroffen hat. Fühle mich in letzter Zeit total ähnlich. Ich kann gut mit mir allein sein, ich bin kein verzweifelter Single. Aber in letzter Zeit nerven mich viele Kleinigkeiten in meinem Leben. Die berufliche Situation und leider auch mein Freundeskreis. Grundsätzlich ist der Unternehmungsgeist sehr zurück gegangen und manchmal flammt man für eine Sache total auf, aber niemand lässt sich mitreißen. Auch bei mir besteht die Gruppe fast ausschließlich aus kleinen Teams. Und manchmal, da ist das einfach frustrierend. Ich wäre ab und zu auch gerne mal für jemanden die Priorität!! Jemand der die Momente mit dir teilt, auf die andere keine Lust haben. Und jemand der auch mal in dich reinsehen kann. Oftmals lasse ich mir diese Frustration, die ich momentan verspüre, nicht so anmerken und kommuniziere sie nicht. Aber wie auch? Ich will kein Mitleid und verstehen würden sie die Situation eh nicht. Das isoliert manchmal und genau in solchen Momenten finde ich allein sein auch sehr traurig.
    Danke, dass du uns in diesem Beitrag gezeigt hast, dass es dir so geht und man damit nicht allein ist <3

    Reply
    • Eva 27. Juni 2017 at 15:13

      Mir geht es exakt genauso!!

      Reply
  • I. 26. Juni 2017 at 16:50

    ♥!

    Reply
  • Luzia 26. Juni 2017 at 19:45

    Wenn das Kommentare lesen genau so zum Blogbeitrag lesen dazugehört wie die eigentlichen Lina-Zeilen, dann weiß ich das ich auf einem guten Blog mit einer guten „Community“ gelandet bin und Lina, darauf kannst du sehr stolz sein – das kommt ja nicht von irgendwoher!

    Reply
    • Lina Mallon 27. Juni 2017 at 07:57

      Das denke ich auch immer und immer wieder!
      Ich finde es so schön, wenn es viele Kommentare unter den Beiträgen gibt, einfach weil ich mich in meiner Community wirklich aufgehoben fühle, weil sie klug und smart, kritisch aber vor allem auch respekt- und liebevoll ist. <3

      Reply
  • Lea 26. Juni 2017 at 20:08

    Ich fand deinen Text schon – wie so viele hier – unfassbar treffend, fühlte mich auch verstanden, an einem wunden Punkt, über den man so eher weniger redet, berührt.
    Und dann scrolle ich durch die Kommentare und mir geht so wahnsinnig weit das Herz auf. Eine atemberaubende Schönheit an Worten – dein Post mit ihm all seinen Kommentaren und Herzen dahinter.

    Reply
  • Magdalena 26. Juni 2017 at 20:35

    Wahnsinn. Ich hab richtig Gänsehaut. Schön das du so offen darüber schreibst und einfach Stärke dadurch zeigst, dass man auch mal schwach sein darf.
    ❤️❤️❤️

    Reply
  • Steffi 26. Juni 2017 at 20:45

    Wow, danke dafür! Danke dass du oft Worte findest, wo sie mir fehlen, sie aber fühlen kann. Danke für das Gefühl nicht allein zu sein. Danke das du zeigst ,dass halt nicht immer alles zu 100% perfekt ist.

    Reply
  • Anonymous 26. Juni 2017 at 20:51

    Mal wieder ein großes Dankeschön für diesen ehrlichen Post.
    Für diese wahren Worte liebe ich deinen Blog.
    Dass du auch darüber berichtest und nicht nur über diese zusammengebastelte „oh schaut mein wunderbares Leben an alles ist immer frühlich und toll“ Oberflächlichkeit.

    Reply
  • Lena 26. Juni 2017 at 21:01

    Liebe Lina,
    ich bin auch ne übrig gebliebene Primzahl und deshalb konnte ich mich so gut wiederfinden in deinem Text und deinen Gedanken.
    Du hast meinen grössten Respekt so offen und ehrlich zu schreiben und deinen Kummer und Gedanken mit dem Web zu teilen, ich hätte nicht den Mut dazu und dennoch bin ich so froh es von dir zu lesen und festzustellen dass ich nicht alleine bin.

    Liebst,
    Lena

    Reply
  • Elisa 26. Juni 2017 at 21:14

    Danke Lina. Ich kann es nur immer wieder sagen, danke. Du sprichst mir einfach immer wieder aus der Seele und mit diesem Post mehr denn je. Ich fühle diese Grundeinsamkeit in den letzten Wochen auch einfach viel zu oft, auch gerade, weil es fast nur noch Teams um mich rum gibt. Aber es ist tröstend, dass du diese Worte aussprichst und sozusagen dafür sorgst, dass es nur noch halb so schlimm ist, eben weil man nicht allein ist mit seiner Einsamkeit. Danke.

    Reply
  • Conny 26. Juni 2017 at 23:33

    Liebe Lina,
    bei Rock am Ring war ich mit Freunden und gleichzeitig allein. Zwei Teams und ich. Es machte mir an sich nichts aus, bis auf in einigen wenigen Momenten. Da stand ich vor der Bühne bei Macklemore. Es war spät, das letzte Konzert und ich allein. Irgendwie hatte ich keine Lust mehr, da ich schon den ganzen Tag alleine auf dem Gelände war. Allein, trotz der Menschenmasse. Letztendlich fragte ich mich, was ich davon habe, wenn ich bleibe und was es mir bringt, wenn ich gehe. Ich blieb und bereute es nicht. Dennoch war da dieses komische Gefühl.

    Ich muss unbedingt mehr ältere Einträge lesen, da ich das Alleinsein erst seit einem Jahr lerne. Wenn man ab der Jugend fast immer einen festen Freund hatte oder nicht alleine wohnte, dann ist es einfach ein anderes allein sein, als ein ganzes Wochenende allein in seiner Wohnung zu sein. Danke, dass du uns zeigst wie es geht und deine Gedanken mit uns teilst.

    Viele Grüße,
    Conny

    Reply
  • mandarine_one 26. Juni 2017 at 23:47

    I feel you. Bin einer von zwei Singles in meinem Freundeskreis und manchmal nervt es mich. Manchmal aber auch eben nicht. Alleinsein kann ich ganz gut. Ich hatte nie groß jemanden mit dem ich meine Hobbies oder meinen Musikgeschmack teilen konnte und so lernt man eben ganz gut allein etwas geil zu finden (das Internet hilft da ein wenig) aber manchmal nervt es eben hart ein Einzelkämpfer zu sein. Manchmal hätte ich gern jemanden mit dem ich das teilen kann, dem ich davon erzählen kann was ich wieder tolles gefunden hab etc. Aber manchmal bin ich auch echt froh, dass da niemand ist, der meine Freude eventuell nicht teil. Alles ein Zweischneidiges Schwert …

    Reply
  • Juli 26. Juni 2017 at 23:49

    Liebe Lina,
    Danke für den Text. Der trifft es.
    Ich bin seit ein paar Monaten alleine – wie aus heiterem Himmel nach über 10 gemeinsamen Jahren. Kurz nach der der Trennung bin ich zum ersten Mal alleine gereist und hatte das Glück, in den Hostels tolle Menschen, insbesondere tolle Frauen, kennenzulernen.
    Zurück zu Hause fehlten mir diese Kontakte so sehr, da ich in meinem Wohnort keinen eigenen Freundeskreis habe.
    Was mir beim Kontakte knüpfen unheimlich hilft ist die App spontacts! Kennst du die?
    Mittlerweile habe ich auch schon abseits vom Wohnort an Aktionen teilgenommen. Am Wohnort habe ich mittlerweile eine Single-Mädelsgruppe. Und für Festivals könnte ich mir vorstellen, mich spontan auf dem Gelände zu verabreden. Natürlich ist es etwas anderes, als mit Partner oder bester Freundin unterwegs zu sein. Aber schau‘ dir die App (kostenlose Version reicht, und auch wenns nach Werbung klingen mag, bin einfach begeisterte Nutzerin) mal an.
    Viele liebe Grüße von Juli

    Reply
  • Eva 27. Juni 2017 at 09:18

    Liebe Lina!
    DANKE für diesen tollen Beitrag, mit dem ich mich zu 100% identifizieren kann.
    Seit einiger Zeit habe ich ein kleines Notizbuch neben meinem Bett liegen, dort sind auch schon ein paar Zitate von dir drin verewigt. Du triffst es einfach auch wieder mit diesem Text so auf den Punkt.
    Fühle mich so verstanden.
    Liebe Grüße von einer begeisterten Leserin!!

    Reply
  • Lu 27. Juni 2017 at 09:43

    Ich weine.
    Einfach weil sich meine Welt gerade ähnlich anfühlt.
    Ich habe mich mit mir auseinandergesetzt und mag es allein zu sein, Dinge allein zu tun wie reisen etc. Trotzdem sehne ich nach jemandem der mir e such mal die Hand giebt und mit mir gemeinsam alleine ist. Oder der mir mal meinen sturen kopf wäscht und mir sagt ich muss nicht immer alles alleine schaffen. Meistens wenn wieder 10 Leute fragen ob ich denn immernoch Single bin und mich dann bemitleidenswert anschaut. Ich bin nicht bemitleidenswert, ich möchte nur keinen Partner mehr nur um einen zu haben, sondern den richtigen, der mich fasziniert und mit dem ich die gleiche Augenhöhe teile. Der mich respektiert und von dem ich trotzdem lernen kann.. Aber danke für das Gefühl ein 2. Klasse gesellschaftsmitglied zu sein.
    Und dann wäre dann noch das kleine Problem mit den Familien und Geschäftsanlässen die jetzt stattfinden und bei denen man immer mit Partner geladen wäre.

    Reply
  • Lea 28. Juni 2017 at 08:06

    Hi Lina,
    ich hab deinen Beitrag schon gestern gelesen und innerlich wild genickt. Bis heute hat er mich nicht losgelassen und ich hab das Bedürfnis dir hier nochmal kurz zu hinterlassen, wie exakt ich das was du beschreibst nachfühlen kann. Danke fürs Niederschreiben der Gedanken und Gefühle, die so viele Leute immer wieder umtreiben!

    Reply
  • bia 30. Juni 2017 at 02:38

    der Beitrag hat mit mal wieder etwas gegeben. Vielen Dank dafür. Weiter so!

    Reply
  • Katharina 1. Juli 2017 at 12:07

    „Ich könnte jetzt trotzdem Spaß haben. Aber ich habe es so satt „trotzdem“ Spaß zu haben.“
    Genau auf den Punkt gebracht. Sehr schöne, ehrliche und authentische Kolumne. Danke dafür!

    Reply
  • Milena 4. Juli 2017 at 09:02

    Liebe Lina,

    ein wundervoller Text, so nachvollziehbar. Und trotzdem hinterlässt dein Text doch irgendwie ein bisschen Melancholie in mir.
    Vielleicht weil er vom Gefühl her genau dem entspricht, was sich so oft in meine eigentlich glücklichen Gedanken drängt.
    Das, was das Allein sein eben manchmal nicht so toll macht, auch wenn wir es eigentlich die meiste Zeit genießen.

    Reply
  • Serena 10. Juli 2017 at 22:23

    ❤️

    Reply
  • Lisa 16. Juli 2017 at 17:36

    Wahnsinnig wahr und super schön geschrieben. Du findest genau die richtigen Worte, ohne Missgunst und Neid und doch sich genau das wünschend.

    Reply
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