#TWENTYSOMETHING COLUMN: TINDERSTORIES PART 2 – WIE ICH MIT 2 TINDERDATES MEINEN HEARTACHE ÜBERWUNDEN HABE..

2. April 2017

Ich hatte in der Vergangenheit noch nicht viel Gutes über Tinder zu sagen. Ich habe letzte Woche von den 3 miesesten Dates erzählt, sogar schon eindeutig behauptet, dass die App und ihre Gedanken schlicht nicht funktionieren, zumindest nicht, wenn man im Generellen nach der Liebe oder zumindest einer Verbindung mit einem anderen Menschen sucht, wenn man generell etwas anderes als schnellen Sex sucht. Ich war nach einigen heftigen Missgriffen, nach miesen Dates, verschwendeten Freitagabenden und immer gleichen Mustern sogar überzeugt, dass wir uns mit Tinder, mit unserer narzistischen Oberflächlichkeit und unserer Präsentationslust, zu der unser Gegenüber natürlich denkbar passen muss, mit unserer grenzenlosen Optionssucht nur selbst ein Bein stellen, uns mit Tinder jeden Raum für ein gutes Date, eine Connection oder diesen gewissen Funken nehmen.

Tinder, das war für mich an pessimistischsten Tagen nichts als ein Ort, um nach einem leichten, entspannten ONS (immerhin) oder nach unbedeutender Ablenkung, die dann doch recht schal schmeckt, wenn man sie länger als 3 Minuten benutzt hat, zu suchen. Wenn ich hart war, war die App für mich nichts als ein unwirklicher Egopush mit der Halbwertzeit des Kirschgeschmacks eines Kaugummis vom Kiosk. Auf Tinder konnte man sich wunderbar etwas vormachen, um etwas vorgemacht zu bekommen. Und irgendwie tat dieses Prinzip noch nie wirklich etwas für mich. 

Darauf, dass zwei meiner schönsten Dates einmal mit Tinder passieren würden, hätte ich also wenig gesetzt. Dass sie es sein würden, die mir dann auch noch über mein geknicktes Herz hinweghelfen würden… hätte ich niemals vermutet.

XAVI

„Schreib ihm einfach, ob er noch Lust auf einen Drink hat ..“ „Und dann?“ „Dann schaust du, wie es läuft..“ „Ich weiß nicht..“, sage ich und schmeiße meine Erdnuss zurück in die Schale, die uns der Kellner zu unseren ersten zwei Drinks gebracht hat. „Wenn er dich langweilt, trinkst du aus und bist in 5 Minuten im Taxi..“ Sie sieht mich auffordernd an. „Komm schon ..“ Als ich noch immer zögere, nimmt sie mein Handy selbst in die Hand. „Er sagt, er ist in 30 Minuten hier..“ „Das ist nicht dein Ernst..“
Fassungslos sitze ich ihr gegenüber, Downton Athen, die Bar heißt irgendwas mit Sinatra, die Drinks sind gut, tatsächlich sind es meine ersten Drinks nach .. ich weiß nicht wie ich es nenne. Liebeskummer? Ein gebrochenes Herz? Klingt zu drastisch. Aber gekrampft hat es und eine kleine Schürfwunde bekommen.
Und jetzt – 2 Wochen später –  ist es in der Theorie und irgendwie auch laut mir selbst vielleicht das Beste, einfach mal wieder zu daten, einen guten Abend zu haben, vielleicht auch einfach das Pflaster abzuziehen. Nur tue ich mich schwer damit, meinen eigenen Worten auch Taten folgen zu lassen. Ich befinde mich in dem Loch, in dem man sich fragt, wieso ein weiteres, unverfängliches Date mit dem nächsten Verfallstypen mehr Spaß als Netflix machen sollte, warum ich überhaupt jemanden kennenlernen und von mir überzeugen sollen wollte, den ich vermutlich nie wieder sehe, wie ein Abend mit jemandem, den ich gar nicht kenne, mehr Spaß machen könnte als einer mit dem, an den ich denke. Und natürlich entgeht mir dabei, dass es gar nicht darum geht, mehr, sondern einfach nur überhaupt eine gute Zeit zu haben. Seinen ersten Versuch, mich auf einen Drink einzuladen, habe ich genau deswegen ausgeschlagen, bin lieber in meinem Hotelbett liegen geblieben und habe die Schokolade aus der Minibar gegessen. Den zweiten macht Luise jetzt für mich. Vorrangig wahrscheinlich, um zu verhindern, dass sie bis 02:00 Uhr durch die Wand zum Nebenzimmer noch die Titelmelodie der dritten Grey’s Anatomy Folge hört, die ich mir ansehe und mit der ich bis zum Morgengrauen fühle.

Xavi ist 26, er ist gerade erst nach Athen gekommen, arbeitet im Finanzwesen, allerings ohne deswegen auf weiße Hemden zu stehen, das ist ihm wichtig. Als er pünklich in Jeans, einem grauen Strickpullover und schwarzen Chucks im Gang der Bar steht und auf mich zukommt, fällt mir zuerst sein liebevolles Gesicht auf, dass ihn deutlich jünger aussehen lässt, als er es tatsächlich ist, auch wenn er mit einem gepflegten Bart gegenarbeitet, er umarmt mich und bestellt ein Bier, ich bleibe bei meinem Martini. Und dann reden wir. Zwei Stunden lang. Über seine, dann meine Arbeit, über meine Kolumne, über die Aussichten für das Pärchen am Nebentisch, über das Flirtverhalten des Typen an der Bar, der schon seine dritte Abfuhr kassiert, wir teilen eine Tüte Popcorn, er bringt mich noch zum Taxi, umarmt mich, bekommt meine Nummer, um in Kontakt zu bleiben und küsst mich vorsichtig auf die Wange. „I had a good time, thanks for being such a nice company with so many good stories.“, schreibt er mir, bevor ich im Hotel angekommen bin.

Heute Abend gab es keine Funken – aber dafür auch keinen Druck, keine enttäuschten Erwartungen, kein zwischen den Zeilen lesen und dann doch das Wichtigste überblättern, keine hölzerne Verabschiedung, bei der ich noch festhalten und er schon loslassen will, kein Tauziehen um die erste SMS nach dem gemeinsamen Abend. Xavi sah keinen Grund, mich zu beeindrucken und ich keinen, ihn von mir zu überzeugen. Und trotzdem  – war es einfach schön, ihn kennenzulernen, mich zu unterhalten, gelöst, entspannt. Und nicht nur in der Theorie genau richtig.

NATE

 

Nate schicke ich das erste, absichtliche Superlike meines Lebens. Ich fand die Funktion schon immer irgendwie absurd, ein bisschen verzweifelt und wenig charming. Wie so ein Cheatcode, den man dann nutzt, wenn man ansonsten keine Chance sieht. Aber ich bin nur noch 7 Tage in Capetown, irgendetwas an Nates Ausstrahlung zieht mich unheimlich an und ich will sichergehen, dass er mich in der App auch findet.
Wir matchen sofort. Und ich schreibe ihm kurz. Er antwortet ziemlich witzig, unangestrengt – und schlägt dann irgendwann eine gemeinsame Flasche Wein vor.

Ich steige aus dem Wagen, der mich die 10 Minuten Fahrtweg in die Vorstadt gebracht hat, und nehme das Handy in die Hand. „Hey, I am at ur place.“, tippe ich kurz und sehe mich um. Die Nummer 38 ist ein mehrstöckiges Haus in einer Seitenstraße, umgeben von einem großen Garten, auf der Veranda ist noch Licht an. Nate wohnt hier mit ein paar anderen Jungs aus Kapstadt, mit denen er ein Start-Up gegründet hat. „They’re out, so I don’t have to sneak you in..“, schrieb er mir vorhin, kurz bevor er die Adresse durchgab.

Ich lehne mich gerade an die Backsteinmauer in der Auffahrt und will meiner Freundin schreiben, dass ich gut angekommen bin, wie ich es meistens bei Dates nach 21:00 Uhr mache, als ich ihn die Treppe herunterkommen sehe. Er geht lächelnd auf mich zu , fasst wie selbstverständlich nach meiner Taille, zieht mich zur Begrüßung an sich und wir umarmen uns kurz, aber lange genug, dass ich seinen Geruch wahrnehmen kann und die noch nassen Haare in seinem Nacken bemerke. „Just got out oft the shower..“ sagt er und küsst mich irgendwo zwischen Wange und Mund, dann nimmt er meine Hand und lässt sie erst im dritten Stock wieder los, als er die Tür zu seinem Zimmer öffnet. Ein großes Bett, ein flimmernder Laptop, ein praktischer Schrank, ein Surfbrett, gedämpftes Licht und ein kreisender Ventilator. Das Zimmer passt zu ihm, zu dem, was ich von ihm bisher erfahren habe. Es ist das Zuhause von jemandem, der eigentlich rastlos ist, aber gerade versucht, seine Basis zu finden, der das Reisen noch mehr liebt als seine eigene Zukunft und trotzdem gerade dabei ist, sie aufzubauen, für den das Eine nötig ist und das Andere Glück bedeutet.

Nach ein paar Minuten des Smalltalks, des Gläserfüllens und nachdem ich ein paar Schlucke Wein getrunken habe, lasse ich mich zurück aufs Bett sinken und strecke die Beine aus, er legt sich dicht neben mich und stützt seinen Kopf auf. „Hi“, sagt er leise und sieht mich direkt an. „Hi..“, antworte ich, lehne mich an ihn und lege meine Hand in seinen Nacken.
Es dauert einen kurzen Moment – dann küsst er mich. Und zwar so wie mich schon sehr lange niemand mehr geküsst hat. Nicht wie ein distanzierter One Night Stand, der Angst vor Intimität hat und darum jeden tiefen Kuss mit mir beinahe lieber vermeidet, nicht wie jemand, der mir unbedingt zeigen will, wie wild und dominierend er ist, nicht wie jemand, der sich angetrunken ein bisschen zu sehr, zu viel und zu hektisch auf mich presst – sondern entschleunigt, aber nicht ohne Leidenschaft, sexy, aber nicht einfach nur drängend. Er küsst mich nicht, als wäre es sein einstudiertes Programm, das er vor dem Sex noch hinter sich bringt und dann abhakt, er küsst mich wie jemand, der mich wirklich will. Ich schlinge meine Beine um ihn und ziehe ihn noch dichter an mich heran und greife unter sein Shirt. Es fühlt sich nichts hölzern an. Es fühlt sich nichts unbeholfen oder mechanisch an. Nichts fühlt sich an, als würde ich mit einem Fremden schlafen.

Dabei habe ich keine Ahnung, wer dieser Mann ist, der mich kaugummikauend in seiner Einfahrt abgeholt hat, dem ich erzählt habe, dass er ein bisschen wie Ryan Gosling aussieht und der in einer Mischung aus Charme und wissendem Grinsen geantwortet hat, dass er das schon öfter mal gehört hätte. Ich kenne Nate nur einen Moment lang, aus geschriebenen Nachrichten, durch seine Begrüßung, sein Zimmer, seinen Kuss– und trotzdem fühle ich mich nicht fremd, sondern unheimlich wohl bei ihm.

„So .. you do that often? Coming to random guys houses?“, fragt er mich und ich richte mich ruckartig aus seiner Umarmung auf. „What?!“ Er grinst. „No offense, just asking..“
„No I don’t..“ „So what brings u here?“ Ich drehe meinen Kopf und sehe zu ihm rüber, „Guess I felt good about you ..“,

„You’re staying the night right?“, er küsst fast beiläufig meine Schulter, als ich mich noch einmal aus seinem Arm rolle und mir Wasser eingieße.
Ich überlege kurz. Da ist dieser Teil von mir, der sich nach einer Nacht neben einem anderen Menschen sehnt, danach, mich in seine Halsbeuge zu kuscheln, meine Hand auf seiner Brust abzulegen und mich einfach für ein paar Stunden ganz nah um jemanden zu schlingen. Der andere Teil zögert kurz und will sich doch noch ein Taxi rufen, doch noch im eigenen Bett schlafen. Denn um eine gemeinsame Nacht wirklich zu genießen, neben jemandem einzuschlafen, tief zu schlafen, loszulassen, brauche ich eine gewisse Nähe und Intimität, die sich gewöhnlich nicht binnen ein paar Stunden einstellen lässt. Dann liege ich wach, schaue um 4:23 Uhr, nochmal um 05:15 Uhr und schließlich gegen 06:00 Uhr wieder aufs Handy, um am Ende doch im Taxi zu sitzen.
Ich sehe Nate wieder unentschlossen an, der zieht mich einfach zurück zu sich, nimmt mich in den Arm und mir so die Entscheidung ab. „Good night“, flüstert er und streichelt meinen Nacken noch eine Weile, bis er irgendwann einschläft – und ich auch.

Ich werde erst wieder wach, als es an der Tür klingelt. Dreimal. Dann nimmt jemand ab „Sorry Sir…we don’t have a Lina here..no sorry, really, I don’t know who called that taxi..“  Wir zucken beide zusammen, als wir im Halbschlaf meinen Namen hören. „Lina..“, er fasst nach meiner Schulter, aber ich schüttle nur den Kopf und vergrabe mein Gesicht an seiner Halsbeuge. „Lina…did u call a cab?“ „Mh-Mmmm“, verneine ich und schüttle leicht den Kopf. „Sure?“ Mmmh..“, mache ich leise.
„Ok .. sorry for waking you up..“, er zieht die Decke zurück über uns und legt seinen Arm wieder um meinen Rücken. Ich lasse die Augen zu und genieße den Moment – und denke nach. Hatte ich gestern doch noch nach einem Fahrer gesucht? Der mich gegen 09:00 Uhr zurück zu meinem eigenen Apartment bringen sollte? Egal .. um keinen Preis würde ich gerade aufstehen wollen. Selbst wenn ich müsste.
Gut 2 Stunden später muss ich dann doch. Tageslicht und Realität zulassen, aufstehen, mich anziehen, meine Jacke nehmen und mich verabschieden. „It was nice meeting you..“, sagt er, küsst mich zum Abschied und begleitet mich noch bis zur Straße.

Und das war es. Und das bleibt es wohl auch.
Als das Taxi einbiegt, ich mich auf dem Weg zum Auto noch einmal umdrehe und auf die Auffahrt zurückschaue, sehe ich ihn dort immer noch stehen. Er hebt noch einmal die Hand zum Gruß, bevor er sie zurück in die Hosentasche steckt und mich gegen die Sonne angrinst. Ich lächle zurück, als ich die Tür aufziehe und nicke ihm zu.

„Your boyfriend?“, fragt mich der Fahrer mit wissendem Blick in den Rückspiegel, als ich ihm aus dem Fenster nachsehe. „No..“, antworte ich. „No, not my boyfriend..“ „But you had a good time, hey?“ „Guess so…yeah.“

 

 

BILDER – LENA SCHERER <3 

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19 Comments

  • Lia 2. April 2017 at 17:43

    Dieser Vergleich mit dem Kaugummi vom Kiosk ist herrlich! 😉
    Super Kolumne! Nur eine Frage bleibt offen:Wer hat denn nun das Taxi gerufen?

    Liebste Grüße,
    Lia

    Reply
    • Lina Mallon 2. April 2017 at 18:21

      Ich 😀

      Reply
  • Jennifer 2. April 2017 at 20:26

    Ich liebe diese heutige Kolumne. Ich finde sie irgendwie besonders toll geschrieben. Meeeehr <3

    Reply
  • Sylvie 2. April 2017 at 21:21

    Diese Kolumne ist Hoffnung. Hoffnung darauf, dass es als Frau vollkommen in Ordnung weder bisher die Hollywood-reife Beziehung gefunden zu haben, noch sie unbedingt finden zu wollen. Vielen vielen Dank dafür, generell!

    Du schreibt so schön und leicht, und so gerne ich mich auch stundenlang über Tinder aufregen kann, umso schöner sind genau diese Storys.

    Loved the gum reference btw!

    Reply
  • Mel 2. April 2017 at 21:27

    Wirklich tolle Kolumne!
    Ich habe vor Kurzem eine lange Beziehung beendet und sperre mich völlig gegen Tinder & Co.
    Diese digitalisierte Romantik finde ich gruselig. Aber deine Geschichte gefällt mir gut.
    Toll geschrieben! Gerne mehr davon 🙂

    Reply
  • annelen 2. April 2017 at 21:33

    Das macht mich irgendwie grade glücklich… 🙂

    Reply
  • Alexandra 2. April 2017 at 21:39

    Wow, sehr geil… ich hatte Tinder letztes Wochenende zum ersten Mal auf dem Handy und eben auch sehr viel merkwürdiges darüber gehört, wollte mir aber mein eigenes Bild nun machen – und ich finde es super, wie du das schilderst, genauso versuche ich es auch anzugehen. Habe die App wieder gelöscht und fand das teilweise einfach krampfig, so oberflächlich hin & her zu tun, jetzt treffe ich nach & nach eine Auswahl, die ich mir in der Zeit geschaffen habe & habe noch kein schlechtes Treffen gehabt. & wenn es sich so ergibt, wie bei Nate & dir, wäre ich auch nicht abgeneigt mehr zuzulassen 🙂

    Reply
  • Saskia 2. April 2017 at 21:45

    Diese Kolumne liest sich besonders schön! Ich habe noch keinerlei Erfahrung mit Tinder, finde es aber immer sehr spannend, wie unterschiedlich diese sein können: positiv, negativ, auf keinen Fall mehr als ein ONS, die große Liebe…Interessant zu lesen, dass Tinder auch auf Reisen für gute Gesellschaft sorgen kann. Klingt nach zwei wunderbaren Dates!

    Reply
  • Chantalle 2. April 2017 at 21:59

    Wunderbare Kolumne, sehr nah und echt. Perfekte Sonntagabend-Lektüre! <3

    Reply
  • Katherina 3. April 2017 at 08:32

    Liebe Lina – deine Kolumne lese ich erst heute am Montag, aber genau das Gefühl von Unbeschwertheit hatte ich das ganze Wochenende lang.
    Ein großes Dankeschön, dass du mich so inspirierst! Wenn ich an Girlpower denke, denke ich an dich – so motiviert mich ansonsten ehrlich niemand in der Online-Welt.
    Bei deinen Texten sitze ich während dem Lesen nickend vorm Bildschirm und würde oft doppelt unterstreichen.
    Du schaffst es wieder und wieder meine Gedanken in Worte zu verwandeln, wenn ich selbst rätselnd vor meinem inneren Chaos stehe.
    Ich würde dich gerne mal treffen und bei einem Kaffee diskutieren.

    Grüße aus Salzburg nach Hamburg!

    Reply
  • A Guy Called Classic 3. April 2017 at 08:51

    Sehr interessanter Beitrag. Ich lese ja gern hier, auch wenn ich wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe gehöre. Wie bei jeder technischen Neuerung kommt es auch bei Onlinedating darauf an, wie man es nutzt. Als Startpunkt kann es sogar sehr praktisch sein. Für Viele ist es aber tatsächlich ein reines Egoding und fördert eine falsche Vorstellung eines unerschöpflichen Angebots, die dann darin mündet, dass sich die Leute nicht mehr wirklich aufeinander einlassen, weil sie denken, die nächste Person sei ja nur einen Wisch entfernt. Deshalb gibt es auch soviele Dauersingles. Viele Grüße!

    Reply
  • Elisabeth 3. April 2017 at 11:03

    Liebe Lina,

    wie versprochen jetzt auch noch von mir einen Kommentar 😉
    Das Lesen dieser Kolumne hat mir wirklich super viel Freude bereitet – so viel
    Positivität, Glückgefühl, Leichtigkeit…
    Und auch wenn es dir zu nah an deinem Privatleben ist/war – ich glaube, das hat die
    Kolumne diesmal noch besonderer und schöner gemacht! 🙂

    Alles Liebe, Elisabeth

    Reply
  • Sina 3. April 2017 at 11:05

    Aaah was für eine tolle Kolumne, hab sie regelrecht verschlungen. <3

    Reply
  • Kati 3. April 2017 at 14:11

    Wundervoller Text, liebe Lina!
    Passt auch irgendwie zum aufkommenden Frühling. Alles ein bisschen lockerer nehmen, daten und gucken was passiert.
    Liebe Grüße 🙂

    Reply
  • Karin Haupt 4. April 2017 at 07:52

    Du schreibst so gut, aber deine Podcasts liebe ich noch viel mehr. Deine Stimme fühlt sich so angenehm an. Ich finde du brauchst eine eigene Radio- oder Fernsehsendung. 🙂 Ernsthaft!

    Reply
  • sissi 4. April 2017 at 22:41

    Ich liebe dein Schreib Stil!! Unglaublich toll Kolumne!! Danke

    Reply
  • Tina 5. April 2017 at 16:00

    Das hat mich grade dermaßen in den Bann gezogen, die Nate-Story ist einfach Gänsehaut und Oxytocin und alles auf einmal <3

    Reply
  • Sarah 6. April 2017 at 09:39

    wirklich schön Lina. Ich schätze mal mit Typen aus dem Ausland läuft es da einfach besser als hier … 🙂 Das dachte ich mir irgendwie auch immer so, habs aber noch nicht probiert auf Reisen. Sehr schöne Geschichten.

    Reply
  • Magda 6. April 2017 at 13:05

    Toller Artikel! Auch ich hatte mein schönstes Date (bisher) über Tinder. Bzw. mehrere schönste Dates mit ein und demselben Typen von Tinder – und ich hätte auch nieeeemals gedacht!

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