TRAVEL DIARY: WINTER SCENES IN SÖLDEN (JAMES BOND’S BEEN HERE TOO …)

2. Dezember 2016

 

Das #traveldiary entstand schon 2015, ist aber in diesem Jahr trotzdem noch genau so aktuell und Sölden mit seiner Lage, dem Gletscher und seinem guten Essen die perfekte Wahl für ein Winterwochenende! 

SÖLDEN

Sölden liegt in Österreich und knapp 3,5  Autostunden von Stuttgart entfernt. Mit Plakette an der Windschutzscheibe (nie vergessen!) und einem guten Kaffee schlängelt man sich in die Berge,  über den Pass zurück und zurück ins Tal, bevor man, den Gletscher bereits vor Augen, schließlich in die malerische Kleinstadt rollt.

DAS HOTEL

Zusammen mit Lisa verbrachte ich ein wunderschönes Winterwochenende in Sölden. Ich erzählte ja bereits davon: spontan ein Auto geliehen und Richtung Gletscher gefahren. Bei unserer Hotelauswahl ging es um die folgenden Kriterien: gemütliches und trotzdem ein wenig kitschiges, natürliches Ambiente, ein SPA, gutes Essen, eine zentrale Lage und einfach ein aufmerksamer und trotzdem umanstrengender Service.
Wir fanden genau das im Hotel „Das Central“ und entschieden uns nicht nur für eine Übernachtung, sondern auch für eine Halbpension. Im Normalfall liebe ich es, die einzelnen Restaurants im Umkreis zu erkunden und abends auszugehen, aber an diesem Wochenende war uns einfach nach Komfort und Ruhe. Das Frühstück wird im Central als Buffett gereicht, am Abend gibt es ein Dinner mit verschiedenen, frei wählbaren Gängen und fabelhaftem Wein.

Wer kleine, überschaubare Hotels mit ihrem individuellen Charme mag, dem wird vielleicht der Frühstücksraum oder auch das Dinner ein bisschen zu groß vorkommen, dennoch bemüht sich der Service zu jeder Zeit um ein familiäres, sehr freundliches Ambiente – und: wenn man wie wir nicht Ski fährt und damit entspannt gegen 9:30 Uhr, statt bereits eine Stunde früher frühstückt, hat man den Raum fast schon für sich allein.

Während wir tagsüber fast ausschließlich unterwegs sind, verbringen wir den späten Nachmittag in der Sauna, bei der Massage (ich empfehle ausdrücklich die Salzsteinmassage, die ein absoluter Traum war!) und lassen den Tag schließlich an der Hotelbar ausklingen. Warum? Weil der Barkeeper einen unglaublich guten Whisky Sour mixt, uns außerdem fabelhaft unterhalten hat und der Comfort einfach stimmt. Während du mit deinem Drink in den großen, weichen Sesseln versinkst, knistert vor dir ein Kamin – eine Winternacht kann kaum schöner enden.

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MOUNTAIN CALLING …

Euch kommt die Szenerie irgendwie bekannt vor? Gutes Auge! Sölden zog nämlich in der Vergangenheit nicht nur Skifahrer an, sondern auch Mr. Craig und seine Leute, genauer: hier wurde für Spectre gedreht. Die Passstraßen, die wir mit dem Porsche genießen, wurden für wilde Verfolgungsjagden genutzt und dann wäre da ja noch das Zuhause des Villains, das eigentlich eines der besten Restaurants Österreichs ist….

Vom Hotel aus sind es knappe 5 Gehminuten bis zum Skilift, der die letzten der 3000 Meter bis zum Gletscher für uns bewältigt. Gut 15 Minuten nach Gondelabfahrt stehen wir vor dem imposanten Gebäude, das Christoph Waltz im Bondstreifen als Klinik dient,das in Wirklichkeit aber den Namen ICE Q trägt und uns statt einer Kriegerklärung ein Mittagessen serviert, von dem ich auch jetzt, fast Monate später, noch schwärme. Direkt am Gipfel des Gaislachkogl (3.048 m) befindet sich das Restaurant und nicht nur auf der Terasse, sondern auch im komplett verglasten Innenraum hat man das Gefühl direkt zwischen den einzelnen Gipfeln zu schweben, nichts als Weite und Schnee und Sonne ..

Beeindruckende Locations funktionieren manchmal nicht ganz ohne Berührungsängste. Bekomme ich dort überhabt einen Tisch? Kostet ein Lunch so viel wie ein Kleinwagen? Gibts eine Kleiderordnung?
Im ICE Q sind sämtliche dieser Gedanken unnötig. Sicher, eine Reservierung zum Mittagessen macht gerade während der Skisaison Sinn, kann aber einfach von der jeweiligen Rezeption eures Hotels oder per einfachem Anruf erfolgen, auf der Terrasse findet man immer spontan einen Platz, selbst wenn man dafür eine kleine Wartezeit in Kauf nehme muss (kein Problem bei der Aussicht oder?) und die Preise sind der Qualität und überhaupt der Location und des Services vollkommen angemessen. Ihr könnt hier mal einen Blick in die Speisekarte werfen. Ich hatte zum Mittagessen das gebratene Maishuhn, das wirklich das beste Huhn war, was mir bisher serviert wurde. Ein absolutes Geschmackserlebnis! Wenn ihr euch einen entspannten, letzten Nachmittag im Schnee und ein gutes Essen gönnen wollt, dann unbedingt hier.

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15 Comments

  • fairlockend 17. März 2016 at 13:19

    Weisse Berge haben wahrlich eine gewisse Magie an sich. 🙂
    Was ich mich bei deinen Travel Diaries angesichts der meist relativ teuren Hotels frage, ist, ob da Übernachtungen, Anreise oder etwas in der Art gesponsert wurde, und/oder die Links zu den Hotels usw. Provision geben? Bei anderen Posts kennzeichnest du ja. Daher würde mich interessieren, wie das bei Reise-Artikeln aussieht.

    Reply
    • Lina Mallon 17. März 2016 at 13:33

      Sobald ein Sponsoring passiert, ist das nicht nur im Text zu erfahren, sondern auch gekennzeichnet.

      Reply
  • lisa 17. März 2016 at 13:31

    Ich will SOFORT zurück. Oder sagen wir… im nächsten Winter.

    Reply
    • Lina Mallon 17. März 2016 at 13:39

      ISSO! Und wehe Mirko erkennt uns nicht schon, wenn wir durch die Tür stolpern 😀

      Reply
  • Lilli 18. März 2016 at 09:58

    wow, *herzchenindenaugen*

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  • Franka 18. März 2016 at 17:03

    Hallo Lina,

    ach die Bilder.. ACH DIE BILDER <3
    Könnte mich glatt in der Aussicht vergessen. Traumhaft – da will ich nächsten Winter definitiv hin (allein schon wegen der Bond location :D)
    Auch wenn wir das Thema in Twitter schon angeschnitten hatten – woher ist grau/Beige Jacke mit dem Pelzkragen? D: D: 😀

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  • Astrid 18. März 2016 at 17:32

    Da will ich auch mal hin! Woher ist dieser Mantel? Der ist toll!

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  • SH 18. März 2016 at 18:44

    Ich warte schon sehnsüchtig auf deinen Bericht über Lissabon! Ich hoffe er kommt bald 🙂

    Reply
  • mira gal 18. März 2016 at 21:43

    Äh, wie wäre es mit Kooperation kennzeichnen?

    Reply
    • Lina Mallon 18. März 2016 at 22:59

      Äh, wie wäre es mit weniger Halbwissen und Missgunst? Auch mal ne Maßnahme.

      Reply
      • SASHKA 16. Juni 2016 at 14:15

        Hahahaha, ich lach mich schlapp. Lina, ich lese deinen Blog schon eine Weile, hab aber noch nie einen Artikel kommentiert. Die Antwort ist ja herrlich. =)

        Reply
  • Corinna 19. März 2016 at 20:09

    Ich möchte auch unbedingt mal richtig in den Schnee fahren, aber zunächst soll es erstmal in die Sonne gehen 🙂 daher freue ich mich schon darauf wenn du über Lissabon schreibst, da noch nicht sicher ist wo die Sonne mich hinziehen wird und vielleicht überzeugt mich dein Bericht so sehr, dass ich mich für Lissabon entscheide. Ich hoffe du schreibst auch darüber? Schaue mittlerweile schon täglich öfter auf deinen Blog damit ich es nicht verpasse 😉

    Reply
  • Claudia 20. März 2016 at 19:12

    Schon in Spectre habe ich diese Location bewundert und wenn ich mir jetzt deine Bilder anschaue… ich will nach Sölden! Am liebsten sofort! 😉

    Claudia
    http://junegold.blogspot.de

    Reply
  • DAS CENTRAL 26. Juli 2016 at 10:19

    Liebe Lina!

    Vielen Dank nochmals für diesen tollen Bericht. Es war uns eine Ehre, Sie als Gast bei uns im 5-Sterne Hotel DAS CENTRAL begrüßen zu dürfen. LG aus Sölden! M. Wöckl (Marketing)

    Reply
  • Merit 4. Dezember 2016 at 20:00

    Woah, wie wahnsinnig schön 😀 war das auf dem Bild euer Zimmer? Richtig, richtig gemütlich, sowieso, das ganze Hotel sieht mega genial aus. Klingt auf jeden Fall nach einer guten Entscheidung spontan losgezogen zu sein, einfach mal weg von allem. 🙂

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