SUNDAY COLUMN: ALSO DAS IST DIE NEUE ELITE?

11. Oktober 2015

„Ich finde den Instagramhype unnötig, kümmere mich nicht um meine Followerzahl, aber meine Werbung für mein Profil bezahle ich teuer.“

„Ich bauche unbedingt eine Chloé Drew, um meinen persönlichen, individuellen Stil zu unterstreichen.“

„Ich kaufe meine Produkte und behaupte danach, sie wären gesponsert. Sieht nach mehr Erfolg aus.“

„SIZE DOES NOT MATTER, schreibe ich selbstbewusst…. und trotzdem hungere ich mich aktuell in die 34 oder photoshoppe meine Beine dünner. So im Vergleich zu anderen.“

So ungefähr ….hört sich also eine Elite an?
Es ist nichts Neues, dass nationals als auch internationale Bloggerinnen beim Frühstück neben mir sitzen, ihren Bacon und die Eier platzieren, Blumen, die Cross-Body-Bag oder Sonnenbrille hin und herschrieben, alles mit echter Hingabe zum Detail ausrichten und schließlich, frontal über dem Frühstück lehnend, mit angehaltenem Atmen die Balance haltend, mit dem Smartphone ein Foto schießen. Ich mache das übrigens auch. Zugegeben, mit ein bisschen weniger Aufwand und meistens eher aus der Situation heraus. Aber das Frühstück, schöne Dinge, Momente und Erlebnisse festzuhalten und für andere via Instagram nachfühlbar und erlebbar zu machen – das ist der Teil meines Jobs, den ich wirklich liebe. Es ist allerdings neu, dass ich offline fast allein mit meinem Frühstück zurückbleibe, nur online, da haben alle die Eier, die Pancakes oder den Speck genossen. Geliebt. Gehyped. Genau das Frühstück, das jetzt unangetastet auf einem leeren Tisch steht.
So geht es übrigens nicht nur dem fettigen Bacon oder den uncleanen Mehlspeisen. Das Gleiche passiert mit Acai-Bowls oder heißem Matcha. Mit Outfits und selbst Freundschaften.
Ich weiß, wir haben schon einmal darüber gesprochen. Instagram ist ein Ort für die schönen Dinge und Bilder, für den ästhetischen Blickwinkel, für inspirierende Postings .. und doch besteht die Kunst für mich darin, das Alltägliche durch die eigenen Augen in wunderschönes Licht zu rücken – und nicht darin etwas zu kreieren. Was es gar nicht gibt.
Und vielleicht ist es genau das, was ein schön drapiertes Frühstück von echtem Genuss, ein nettes Motiv von einer echten Reise, das perfekte Girls-Squad-Selfie von einem wirklichen Erlebnis, was ein nettes Flat von einem ehrlich konservierten Moment unterscheidet: dass es echt war.

Ihr lest diesen Absatz bei mir nicht zum ersten Mal. Es wurde schon so oft darüber geschrieben und diskutiert. Und am Ende sind sich alle Blogger einig, zumindest im geschriebenen Wort: der Instagram-Hype? Vollkommen unnötig. Mein Kanal? Authentisch! Die Jagd nach Followern? Lächerlich! Sehnsucht nach Fame? Armselig. „Ich genau das, was ich bin, was ich lebe. Und ich freue mich einfach, wenn das irgendjemand mag. Mehr nicht.“
Aber – warum bist du dann, was alle gerade sind? Und warum lebst du das, was allen gefällt? Kaufst, was sich in Klicks rentiert?
Warum gibst du so viel Geld für Shoutouts und Bewerbung deiner Kanäle aus? Bei Facebook, bei privaten Anbietern. Warum machst du anonym Werbung für deine eigenen Pages unter fremden Bildern? Und – wenn es hier um Authentizität geht – warum stehst du nicht dazu? personality

„Den meisten Blogger fehle es an Charakter, an Biss, an einer echten Persönlichkeit.“  Einer der Hauptkritikpunkte an unserer Szene. Das wissen alle. Und geben sich deshalb Mühe an jedem Sonntag ein Diary oder eben den klassischen Kolumnen-Post zu veröffentlichen und sich ein bisschen von ihrer intimeren Seite zu zeigen. Zumindest soll ich das glauben.
Aber – warum lese ich allein in diesem Jahr den vierten „Anti-Bodyshaming“ Post und höre dir zu, wie du selbstbewusst über deine Makel redest und schaue dir auf Instagram beim fünften Detox zu? Oder sehe dich eben jenes Frühstück stehen lassen..
Ich lese sonntags von dem Wunsch nach mehr Ehrlichkeit und Frauen, die Frauen unterstützen, ein ziemlich beliebtes Thema übrigens. Und ein paar Tage später? Sitze ich in einem Taxi und höre zu, wie zwei Kolleginnen über die Eine herziehen, die fehlt – und mit der sie gestern noch ein lobendes Selfie gemacht haben.
Warum ruft ihr zu mehr Konsum-Bewusstsein oder Nachhaltigkeit auf – wenn eure liebste Snapchat-Story eure Pakete sind? Die, von denen ihr behauptet, sie wären Pressesendungen, ein „#spoiledby“ … oder aber natürlich eigenes gekaufte Stücke, je nach dem was gerade besser passt.
Warum die Show? Dieser Taschentrick? Und…war das schon immer so? Oder glorifiziere ich einfach die Vergangenheit?

Die, in der ich zu Bloggen begonnen habe. In der man etwas postet, weil man wirklich etwas zu teilen, zeigen oder zu sagen hatte. Und nicht zu platzieren. Oder zu generieren.
In Blogger-Gruppen gibt es wöchentlich neue Diskussionen, Bashing gegen Agenturen, die unsere Zunft nicht ernst nehmen, gegen miese Kooperationsangebote oder Kritiker der Szene. Aber im Ernst? Wir wollen ernst genommen werden? Respekt? Tun wir was dafür.
Ich für meinen Teil kann niemanden respektieren – der mich verarscht. 
„Warte Lina – wozu? Warum sollte ich? Es funktioniert doch. So viele halten mich für das, was ich ihnen zeige, klicken, sie liken, sie hypen. Und mit diesen Zahlen, Klicks und Favs gehe ich los. Die sind mein Werkzeug. Und der Grund, weshalb ich eingeladen werde, weshalb ich gespoiled werde, weshalb ich gebucht werde. Also warum sollte ich irgendwas ändern?“  Vielleicht ein Punkt.

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51 Comments

  • Madeleine 11. Oktober 2015 at 12:43

    Geht es noch eindeutiger? Man braucht echt kein Insider zu sein, um aus Deinen Beschreibungen zu lesen, an welchen Blogger du dich in erster Linie richtest.
    Möglich, dass du damit gar nicht mal so falsch liegst. Peinlich, dass du auch nur ein klitzekleines Stück besser bist.

    Reply
    • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 13:30

      Es wäre zu schön gewesen, wenn ein einziger kritischer Artikel mal ohne diesen „Ich weiß genau wen du meinst!“-Insider Mist auskommen würde.
      Mir ist schon klar, dass für viele die Blogger-Szene ein Ersatz-GZSZ ist, aber ich muss dich enttäuschen: ich habe KEINEN Blogger genau gemeint. (und wenn, wäre ich so ehrlich und vor allem hätte ich das Rückgrat, es auch zu sagen.) Es war noch nie mein Stil irgendwelche Einzelnen ausufernd zu bashen. Das machen andere, das ist deren Ding. Ich erzähle von meinem persönlichen Eindruck und einer Situation, die ziemlich viele irgendwo wiedererkennen dürften. Mehr nicht, Die Beispiele sind absolut symbolisch. Also sorry, wenn du hier keinen persönlichen Zickenkrieg findest.

      Reply
  • fraumau 11. Oktober 2015 at 13:04

    Es ist ja nicht nur die Blogger-Welt, ganz generell ist es die Medien-Welt, in der sich die Leute aneinander hochziehen, dich aber mit dem Arsch nicht mehr ansehen, wenn sie sich keinen Vorteil mehr durch dich erhoffen.
    Wie oft habe ich YouTuber gesehen, die Selfies zusammen machen und davor oder danach kein Wort miteinander gewechselt haben. Oder diese Instagram Bilder von total amüsiert lachenden Fashionbloggern, von denen man weiß, dass sie sich nicht leiden können.
    Man kann jetzt entweder mitmachen und hoffen ein Stück vom Kuchen abzubekommen, oder aber man stellt sich anders auf und ist dagegen, dann muss man aber damit leben, dass man weniger erfolgreich ist, langsam bis gar nicht weiter kommt und nicht davon leben kann.
    Tatsächlich erfüllen die meisten ja nur die Erwartungen der Leser/Zuschauer… Oder ist das wir mit dem Huhn und dem Ei? Was war eher da?

    Reply
    • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 13:30

      Es ist tatsächlich genau so ..das Huhn oder das Ei.. bringt es auf den Punkt 🙂

      Reply
  • Patricia Sophie Petit 11. Oktober 2015 at 13:19

    ohne Worte – ein wahnsinnig guter, reflektierter Artikel! War wirklich einen kurzen Moment stuzig, denn die oberen Worte habe ich doch genauso schon gelesen 🙂
    Aber, kurz und knapp: Ein Beitrag der zum nachdenken anregt. Denn, sollte das echte Leben nicht viel schöner sein als Instagrambilder und Snapshat stories? Danke dafür.

    Reply
  • Esra 11. Oktober 2015 at 13:42

    Noch ein Versuch 🙂
    Nachfrage ist schon ein Faktor, der das Angebot beeinflusst…
    Allerdings müssen wir Blogger ja auch nicht immer mitmachen! Wir können uns schon auch wehren – wenn wir wollen! Leider oft auf Kosten des Erfolgs.
    lg
    Esra

    Klar, das ist doch das – Angebote und Nachfrage bedingen sich gegenseitig…
    Heißt nicht, wir als Blogger sollen einfach mitlaufen – wir können uns schon wehren – wenn wir wollen…
    lg
    Esra

    Reply
  • Madeleine 11. Oktober 2015 at 13:48

    Komisch, dass du was über „Rückgrat unter Frauen“ schreibst, hat doch gerade Franzi heute einen Blogpost darüber verfasst.
    Aber natürlich rein zufällig gewählte Beispiele. 🙂

    Reply
    • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 14:00

      Ja Madleine, sind es. Denn ich lese den Blog von Franziska nicht und hab daher keinen Überblick darüber, was für Themen behandelt werden.
      Noch dazu hab ich diesen Post schon am Freitag geschrieben und dann auch auf Facebook geteasert. Ich müsste Hellseher sein.
      Noch dazu werden Themen wie „Support unter Frauen“ sehr oft behandelt. Das ist, als würdest du gerade sagen: Bah! Die XX hat auch ne Chloé. Du meinst doch die!!
      Nochmal: wer eine Geschichte schreibt, der braucht Symbole und Beispiele. Das ist auch schon alles.

      Es wäre großartig, wenn man sich einfach mal mit einem Thema befassen könnte, vielleicht auch mal kritisch mit einer Situation, sich darüber unterhalten, anstatt sensationslüstern nach hints zwischen den Zeilen zu suchen, die nicht einmal wirklich da sind, nur um sich ein bisschen Beef und damit zweifelhafte Unterhaltung zu wünschen. Sorry, ich bin ernsthaft zu alt für den Quatsch.

      Reply
  • Sonja 11. Oktober 2015 at 13:58

    Ha, ich hatte vorhin beim Frühstück genau die gleiche Diskussion mit meinem Mann. Gerade die Instagram-Entwicklung finde ich wirklich schade, denn genau wie du schon meintest, geht es eigentlich nur noch um Einheitsbrei – der zwar immer schön in Szene gesetzt wird, aber individuell und vor allem authentisch ist da leider kaum noch etwas …
    Danke für den schönen Artikel!

    Reply
    • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 14:03

      Danke für dein Feedback <3

      Reply
  • Liz 11. Oktober 2015 at 14:30

    Ehrlich und toll geschrieben.
    Ich finde über den Instagram Hype muss man drüberstehen und sich immer wieder ins Gedächtnis rufen das vieles davon einfach nur Selbstdarstellung ist. Mit über 20 fällt mir das leichter. Ich finde es nur krass wie sehr sich junge Mädchen davon beeinflussen lassen.

    Ich lese deinen Blog sehr gern weil ich ihn unheimlich authentisch finde. Wir sehen bei dir keine Chanel und YSL Bags die sich eh kaum eine normale Frau leisten kann.
    Kompliment an dich Lina, deine Looks sind wenigstens bezahlbar und stürzen einen nicht in die Schuldenfalle 😉

    Reply
    • Madeleine 11. Oktober 2015 at 15:01

      „Wir sehen bei dir keine Chanel und YSL Bags die sich eh kaum eine normale Frau leisten kann.“
      Nein, dafür eine Chloe für 1250 Euro. Die kann sich natürlich jede Frau leisten. 😀 Sprechen wir vom selben Blog?

      Dass Lina nicht mehr Designerstücke trägt, ist doch nur dem Umstand geschuldet, dass sie nicht mehr Marken findet, die mit ihr kooperieren möchten. Hätte sie die finanziellen Mittel dazu oder entsprechende Kooperationen, würde sie genau wie die anderen auch nur noch unbezahlbare Outfits tragen.

      Der Post ist purer Neid, weil sie es eben nicht geschafft hat.

      Reply
      • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 15:34

        Ziemlich bezeichnend, wie sich für dich Erfolg misst… und von welchen Grundlagen du ausgehst.

        Reply
    • fraumau 11. Oktober 2015 at 15:23

      Ich glaube meistens geht es genau darum, etwas zu zeigen, was sich die „Normalo-Frau“ nicht leisten kann. Darüber wird dann eine gewisse Begehrlichkeit geweckt und eine Unerreichbarkeit suggeriert, nen bisschen wie bei Stars…

      Wobei ich das mit den Label-Bags gar nicht verstehen kann, die sind ja meistens nicht mal schön O_o

      Reply
    • Anna Peony 11. Oktober 2015 at 16:44

      Also das richtet sich jetzt an Madeleine, ich unterstütze hier bei eindeutig Lina und stimme auch Sonja zu!

      Nicht jeder Mensch kann sich teure Designer Stücke leisten, YSL oder Chloe Bags, Louis Vuitton Schals und die neusten Stella McCartney Stücke der A/W Kollektion. Und was ist daran so schlimm? Nichts.
      Nicht jeder Mensch muss sich teure Designer Teile leisten können, auch nicht jeder Blogger. Und wenn man trotzdem gerade über die neue Blogger Elite einen Post verfasst, ist das nicht unbedingt Neid geschuldet.
      Ich persönlich lese Lina’s Blog sehr gern, sie steht zu ihrer Meinung – und das sollte man auch. Anonym unter einem 0815 Namen einen Kommentar abgeben und alles unter Neid abzustempeln, was einem gerade nicht passt, das kann jeder.
      Ich persönlich lese auch lieber Blogs, die nicht nur Outfits im Gesamtwert von 20.000€ posten – denn das kann ich mir eben nicht leisten, aber das ist auch okay.
      Ich bin selbst Bloggerin, zeige gerne meine Outfits. Ich habs nicht geschafft, bin nicht Elite – liegt das eventuell an meinem Neid?
      Daran, dass ich keine Chloe Phantom Bag besitze (obwohl ich die wirklich schön finde) und in Louboutins zur Schule gehe?
      Vielleicht, aber ich bin auch mit meinem Kleiderschrank mehr als zu Frieden.
      Denn es geht immer noch darum, seinen persönlichen Stil umzusetzen und als Blogger eben auch zu präsentieren, zu vermarkten. Doch wenn alle nur noch Designer Labels in den Klamotten hätten, dann wäre der sonst so Essentielle Stil eines jeden Bloggers nur noch eins – langweilig und irgendwie auch kopiert. Und das ist etwas, worauf zumindest ich gut verzichten kann.

      Reply
      • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 16:56

        <3

        Reply
    • Mel Zett 11. Oktober 2015 at 19:04

      Oh, Madleine, ich meine, Du gehst mit Deinen Äusserungen zu weit! Man könnte sonst noch meinen, Du wärst die neidische…

      Reply
    • Sabrina 11. Oktober 2015 at 21:26

      Ich möchte an dieser Stelle gerne einen Song zitieren: “ Stil chammer nöd chaufe manhattan oder nöd…“ – was ich damit sagen will? Man kann auch ohne 2000€ Tasche einen Stilvollen Modeblog haben. Mich persönlich reut das Geld – geh lieber reisen 🙂

      Reply
  • C. 11. Oktober 2015 at 14:55

    Bis auf die Chloe-Tasche und den Maxwell-Scott-Weekender 😉 Aber ich finde auch gar nicht, dass der Preis der gezeigten Dinge unbedingt etwas über die Authentizität des jeweiligen Bloggers aussagt. Wenn ihm/ihr das Stück wirklich gefällt und er/sie es sich leisten kann, dann ist da doch nichts dabei. 🙂

    Reply
    • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 14:59

      Das stimmt 🙂

      Reply
  • Alice 11. Oktober 2015 at 16:29

    Ein ganz dickes Lob an dich, Lina!
    Nicht nur wegen diesem Post, sondern einfach für deinen ganzen Blog. Ich mag die Mischung auf deinem Blog einfach sehr gerne und freue mich immer wenn es einen neuen Post gibt. Die Mischung aus Fashion und eben gerade den Post in denen du über dich selbst schreibst macht deinen Blog für mich einzigartig. Denn bei der doch sehr oberflächlichen Welt der Mode, zeigen mir deine persönlichen Posts den Menschen hintern den schönen Bildern. Und viele Gefühlssituationen, die du beschreibst hat man selbst schon einmal erlebt und kann sich so gut mit dir identifizieren. Und das ist der Punkt der dich für mich von dem Einheitsbrei unterscheidet!
    Denn auch wenn du teure Markensachen besitzt und uns zeigst und deine Wohnung auf Instagramm perfekt aussieht, weiß ich doch, dass du auch nur eine Frau wie ich bist und mir durch deine Post oft eine Inspiration bist, um meinem persönlichen Glück ein bisschen näher zu kommen 😉
    Denn wer dir jetzt vorwirft, dass du durch eine chloé- Tasche unatuthentisch wirst, der hat deinen Blog nicht wirklich gelesen oder verstanden..

    Mach weiter so und bleib so stark wie du bist!

    Reply
  • Anna 11. Oktober 2015 at 16:50

    Wow Madeleine, woher kommt denn dieser extreme Groll gegen Lina? Hat sie dir persönlich etwas getan?
    Mich würde interessieren warum du so gut über ihren Blog aufgeklärt bist, ihn aber anscheinend gar nicht gut findest?
    Ich gehe weiß Gott nicht mit allem mit was Lina so schreibt, bspw. das Thema dieses Artikels finde ich persönlich nicht arg interessant. Habe aber dennoch besseres zu tun als das lauthals kundtun zu müssen. Also, wo drückt der Schuh bei dir?
    Wünsche dir einen entspannten Sonntag, an dem du dich nicht über die (angeblich) nicht vorhandenen Kooperationen einer Bloggerin lustig machen musst.:)

    Reply
    • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 16:56

      auf den Punkt <3

      Reply
    • Madeleine 11. Oktober 2015 at 17:19

      Ich mach mich nicht lustig, ich lache doch gar nicht. Ich prangere an. 😉

      Reply
      • Lina Mallon 11. Oktober 2015 at 18:03

        Du machst dich leider eher lächerlich.
        Hör zu, es mag mit 15 ein passender Zeitvertreib sein, sich an Leuten, die einem unsympathisch sind, hochzuziehen und seinen Abend mit online-bashing und Zwinkersmilies zu verbringen, aber langsam wird es unnötig. Wenn du Redebedarf hast, kannst du das gern via Mail tun. Aber mein Wohnzimmer lasse ich mir ungern vollmüllen.

        Reply
  • Anna 11. Oktober 2015 at 18:03

    Lina, ich bin mir sicher, du siehst das eigentlich auch so, aber manchmal muss man es nochmal hören: Lass dich von solchen Kommentaren nicht stressen oder dir einreden, dein Blog wär doof. Ich finde ihn super und wenn mir was nicht so gefällt, dann ist das meinem persönlichen Geschmack/Interesse geschuldet und liegt nicht an deiner Arbeit. Kritik ist gut und wichtig, giftiges,persönliches Gehetze dagegen traurig für den Verfasser.
    Lina, dir wünsche ich ebenso einen schönen Sonntag!

    Reply
  • Michelle 11. Oktober 2015 at 18:27

    Vielen Dank für den tollen Post mit Wahrheitsgehalt.

    Mit dem Tema Instagram, Facebook und Co. habe ich mich vor einiger Zeit intensiv beschäftigt. Der Wandel, den die Social-Media-Welt macht ist ein interessantes Thema. Ich stimme dem zu, dass viel einfach nur gespielt ist und finde es schade, dem eigenen Leben einen gewissen Glanz verleihen zu wollen den es nicht hat.

    Wieso nicht in Dinge, Momente, Freundschaften investieren die echt sind. Aus denen man die Motivation, die Kraft und die Freude ziehen kann, die man vorgibt zu haben.
    – Das ist natürlich anstrender als einfach nur ein nettes Selfie zu schiessen und dann kein Wort mit einander zu reden.

    Dein Post beschreibt eine Thematik die nicht nur unter Bloggern relevant ist – bin übrigens keine – sondern auch unter uns, die ihre Interessen nicht mit der Welt teilen.

    Wir sollten vllt alle ein bisschen darüber nachdenken, wie wir uns präsentieren und wie viel davon echt ist. Denn wollen wir nicht alle authentisch sein?

    Ein großes Lob an deinen Blog Lina! Lese ihn wirklich sehr gerne. Bleib wie du bist und mach weiter so ! <3

    Reply
  • Lena 11. Oktober 2015 at 18:59

    Liebe Lina,
    Ein persönlicher Tipp meinerseits, anlässlich der aktuellen Kommentare:
    Sieh es als herausragendes Lob an deinem Artikel, der durch seine Realitätsnähe und Konfliktpotenzial im Inhalt, genau das bei anderen Leuten zum Vorachein gebracht hat, was we ansprach: die Sensationslust, den Neid, das Gehabe, die Kritik, das gegenseitige Mistpicken. Eben gerade dies ist doch eigentlich der beste Beweis dafür, dass dein Artikel eben jenen wunden Punkt getroffen hat, an welchen er gerichtet war.
    Klar sagen jetzt einige evtl zu Recht, dass du doch vor etwa einer Woche erst deine Maxwell Scott Bag vorgestellt hast (zu einem stolzen Preis) – aber ganz ehrlich Mädels: ICH habe keine 17383919393729101833 Fotos aus sämtlichen Perspektiven von diesem Prachtexemplar auf meinem Instagramfeed gehabt; während andere sich doch gerne wochenlang an einer nicht ansatzweise so schönen Tasche (instagramthementechnisch) aufhalten.

    Schönen Sonntag an alle! Und geht mal wieder in die Kirche, Leute, oder schaut Tagesschau, dann wisst ihr, was die wirklichen Probleme heutzutage sind.

    Reply
  • Alissa 11. Oktober 2015 at 19:37

    Lass dich nicht von manchen Kommentaren hier ärgern, Lina – ich und so viele Andere teilen deine Meinung und stehen hinter dir! <3
    xx
    http://www.alissaloves.de

    Reply
  • Daniela 11. Oktober 2015 at 19:45

    Liebe Lina,

    was ich persönlich an Deinem Blog sehr schön finde, ist Dein Schreibstil. Nicht immer interessiert mich unbedingt was Du schreibst aber immer sind Deine Texte sehr gut geschrieben: Eindrücklich, ansprechend (und teilweise auch anregend :-)).

    LG Daniela

    Reply
  • Luise 11. Oktober 2015 at 20:31

    Ein wunderbarer Artikel. (Bin gerade etwas schreibfaul, wollte aber trotzdem gerne ein Lob loswerden.)

    Reply
  • Karin 11. Oktober 2015 at 21:14

    Liebe Lina,

    dein Post passt momentan super zu meiner aktuellen Gefühlslage. Ich habe selber vor nicht all zu langer Zeit einen Blog gegründet, auf dem ich über Dinge schreiben möchte, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern – die einfach Zucker sind! Doch leider fühle ich mich bereits nach kurzer Zeit so sehr unter Druck gesetzt in kurzer Zeit Posts, Fotos und Situationen zu erschaffen, die nicht wirklich der Realität entsprechen. Ich fühle mich, als müsste ich mich für Dinge interessieren, die momentan alle interessieren. Dinge, für die mein Herz nicht schlägt. Dementsprechend schwer fällt es einem einen tollen Beitrag zu verfassen und die Motivation lässt ganz schnell zu wünschen übrig.
    Ich stimme dir zu, dass man einen ziemlich starken Blogger-Charakter haben muss um authentisch bleiben zu können. Ich muss meinen gesamten Blog noch einmal überdenken und mir überlegen wobei mein Herz an Bord ist…
    Ich bin erst vor kurzem auf deinen Blog gestoßen und verfolge ihn seitdem gespannt. Deine Posts und Bilder gefallen mir sehr. Weiter so!

    Alles Liebe, Karin

    Reply
  • C. 11. Oktober 2015 at 22:00

    Achso, ganz vergessen: Bin ich eigentlich die einzige, die sich massiv an dem Begriff „Elite“ in diesem Zusammenhang stört oder geht es anderen auch so? Das ist aber keinesfalls gegen dich gerichtet, Lina, ich bin mir sicher, dass du den Begriff auch eher kritisch verwendet hast und wir daher eher von einer selbsternannten Elite sprechen als von einer tatsächlichen. Oder?

    Denn wenn es stimmt, dass sich im Bloggerbusiness oft Fakeness gegenüber Authentizität und verdrehte Tatsachen gegenüber echter Leistung durchsetzen, sollte man vielleicht lieber davon absehen, überhaupt in Elite und „Normalos“ einzuteilen.

    Reply
  • Lea 12. Oktober 2015 at 00:05

    Hua… hier scrollt man ja über Kommentare… Holla!
    Dabei bin ich eigentlich nur zum Ende der Seite gescrollt, um zu sagen, dass ich es gut finde, dass du derartiges ansprichst. Blogs, Blogger und das ganze als Beruf oder spätmodernes, gesellschaftliches Phänomen sind definitiv Aspekte und Erscheinungen, die man einmal kritisch durchleuchten, die man kritisch ansprechen können dürfen muss (geile Verbkombination am Sonntagabend!). Du machst das gut, mit Respekt, mit Achtung vor deinen Mitmenschen, ich finde nicht, dass aus deinen Posts eine „Die da, ich aber niemals“-Haltung hervor geht, sondern doch zumindest eine Selbstreflexion darüber in welchen Kreisen du dich teilweise bewegst bzw evtl bewegen musst und mit welchen Hürden, Grenzen und Konflikten du dich auseinander setzen musst. So verstehe ich den Post zumindest.

    Mach einfach weiter so oder tanz durch den Flur auf einem Bein und mit den Händen in der Luft. Im Zweifelsfall hilft das schließlich immer, wenn wir drohen uns über die falschen Aspekte aufzuregen. 🙂

    Reply
  • Magda 12. Oktober 2015 at 08:53

    Mutiger Post, war klar, dass der auch Hate einbringen wird. Aber lass dich davon nicht abbringen: Ich denke einige verstehen den Text nicht wirklich oder wollen ihn einfach wiedermal falsch verstehen. Du bist eine meiner Lieblignsbloggerinnen genau WEIL du so authentisch bist.

    Reply
  • Mina 12. Oktober 2015 at 09:03

    Hallo Lina,

    ich bin ziemlich neu in der Bloggerszene und ich gebe Dir in sehr vielen Dingen recht. Mein Blog existiert seit August und ich bin noch auf der Suche. Auf der Suche, wie mein Blog aussehen soll, was ich posten will, was die Leute interessiert…
    Ich beobachte gerade sehr viele Blogs und Instagram-Accounts und ich stelle fest, dass, auch wenn alle behaupten, dass sie ach so indiviuell sein wollen und nur das posten, was sie posten wollen, sie am Ende das posten, was die Leute – zumindest vermeintlich – sehen wollen.
    Allerdings frage ich mich, wie viele Capuccinos neben der Instyle im Bett und wie viele Laptops neben nackten Beinen und wie viele Füsse in Richtung Pool blickend die Leute noch sehen wollen? Ja, es ist schön Details zu fotografieren und zu posten, aber DAS ist alles, nur nicht individuell!
    Manchmal denke ich, vielleicht sollte ich das auch machen, damit ich mehr Leute auf meinen Blog locke… Weil: Ja, ich WILL, dass Leute meinen Blog lesen! Ansonsten kann ich einfach eine Datei auf meinem Computer erstellen, in der ich alles für mich ganz persönlich speichere.
    Aber ich habe mich gegen den Capuccino und die Füsse entschieden. Ich schließe nicht aus, dass auf meinem Blog auch mal Füsse und ein Capuccino zu sehen sein werden, aber ich werde wirklich und wahrhaftig versuchen, individuell zu bleiben. Mich nicht dem Hype hinzugeben, sondern Geduld zu haben und rein mit meinen Inhalten, Menschen zu unterhalten. Ich würde mich freuen, wenn Du Dir meinen Blog mal anschaust und vielleicht kannst Du mir auch mal ein feedback geben. Würde mich sehr interessieren, was Du dazu sagst.

    LG Mina

    http://busymumstyles.net

    Reply
  • Lisa 12. Oktober 2015 at 09:38

    Jesus…
    Manchen leuten fehlt halt wirklich jeder menschenverstand..
    Es ist ein kritisches thema, klar dass es manchen sauer aufstößt… Aber derart abstoßende kommentar… Ich weiß nicht, wir sind doch alle keine 12 mehr??
    Ich finde es gut, dass Lina ein polemisches Thema anspricht und damit Gefahr läuft böse Kommentare zu bekommen. Außerhalb des Internets würdet ihr den Mund nicht aufbekommen, aber hier schön in Annonymität wälzen. Logo 👍🏻
    Ich drück dich, Liebes!

    Reply
  • Helena 12. Oktober 2015 at 11:32

    Hallo Liebes,
    ich bin ein wirklich großer Fan von deinen Texten. Du schreibst so ehrlich, so verständlich, so dringend. Ich frage mich selbst oft, wie man in der Bloggerwelt einzigartig sein kann, um nicht unterzugehen. Ich frage mich, ob es denn wirklich sein muss, diesen ganzen Hypes zu folgen, um Likes und Kommentare zu bekommen. Muss es wirklich sein, etwas unechtes, umauthentisches zu schreiben, was gerade im Trend ist, nur um mehr Klicks zu bekommen? Du hast das Thema perfekt auf den Punkt gebracht und ich danke dir von Herzen, für diese ehrlichen Worte! <3

    Allerliebste Grüße,
    deine Helena <3

    http://www.letsmakeanewtomorrow.blogspot.de

    Reply
  • Franzi 12. Oktober 2015 at 11:42

    Ich komme zwar aus der Befindlichkeitsblogger-Ecke, mag aber trotzdem mal was dazu schreiben. Ich hab den Eindruck, es ist für viele unheimlich schwer, auf Instagram bzw. dem eigenen Blog eine Balance zu finden zwischen eher „oberflächlichen“ Themen und etwas „gehaltvollerem“ oder auch einfach mal unterhaltsamen Inhalt. Die meisten Lifestylebloggerinnen sind schön anzusehen, schlank, fit, immer auf dem Sprung, wirken immer gut gelaunt, sicher auch sehr clever usw., aber trotzdem bleibt da irgendwie nichts hängen. Ich frage mich dann immer: Sind die jetzt tatsächlich so langweilig (das wäre sehr tragisch) oder trauen die sich einfach nicht (das wäre unheimlich schade)?

    Ich mag Blogger, die beides zulassen und dabei authentisch bleiben. Ob die sich jetzt zwischendurch mal eine teure Tasche leisten oder das Ding gesponsert ist, ist mir da relativ egal. Ich freu mich einfach darüber, dass es Frauen gibt, die Stil und Persönlichkeit haben, die direkt und vielseitig sind und es sich in ihrer Schublade nicht zu bequem machen, sondern immer wieder raushüpfen.

    Dein Blog ist eine ziemliche Wohltat zwischen dem ganzen anderen Einheitsbrei. Wer glaubt, dass kritische Worte grundsätzlich etwas mit Neid zu tun hat, der hat ein paar wesentliche Dinge nicht begriffen.

    Reply
    • Marlene 12. Oktober 2015 at 14:36

      Sehe ich auch so! 🙂

      Reply
  • VM 12. Oktober 2015 at 17:04

    Ich finde es absolut sinnvoll, hin und wieder seine Branche zu reflektieren und sich auch an der einen und anderen Stelle selbst zu hinterfragen.
    Es sollte nicht die Regel werden, dass Blogger nur durch Oberflächlichkeiten und/oder durch rechtswidrigem Verhalten (=Schleichwerbung) Marktvorteile haben. Was ist das dann für eine Branche???
    Von daher unterstütze ich solche Posts!! Es muss ja wohl möglich sein, kritisch zu schreiben, ohne gleich mit dem Finger auf Andere zeigen zu müssen.

    Reply
  • Franzi 12. Oktober 2015 at 18:49

    ich kann den anderen Mädels hier nur zustimmen – vielen Dank, dass du keine durch und durch gesponserte Bloggerin mit Klamotten und co. im Wert von mehreren tausend Euro (die du vielleicht selber nicht mal mangst) bist und keine Outfits zeigst, die man eh in einem Leben abseits der Modebranche außer an Fasching nicht tragen kann! Langsam hat man sich satt gesehen an den hübschen Sträußen neben den neuen Ohrringen .. und es gibt leider auch viel zu viele Accounts auf Insta, bei denen ich mich echt fragen muss, ob die das gleiche Bild tagtäglich hochladen, weil es doch immer sehr ähnlich aussieht. Das langweilt nur, und das ist glaube ich nicht, was die Bloggerinnen erreichen wollen. Ich will auch keine Posts sehen, wo jemand die schönsten Bilder von Pinterest zeigt – dort kann ich alleine schauen. Bei vielen Blogs ist es fast wie mit Männern – kennste einen, kennste alle 😀 es wiederholt sich nur noch – das Müsli, die Tasche, der Nagellack, diese unvorteilhaften Flatter- und Schlaghosen. Und ganz ehrlich – niemand will blöde Werbung sehen, von Blogs erwarte ich tatsächlich persönliche Bewertungen, Erfahrungen, Meinungen. Sehe ich aber auf so vielen Kanälen gar nicht mehr, denen ich auch genau aus diesen Gründen oft gar nicht mehr folge.

    Ich selbst habe keinen Blog, glaube aber, dass das Bloggen viel mit Identifikation und Wiedererkennung zutun hat. Du weißt selbst am Besten, dass die Mädels, die deinen Blog lesen, oft genau das denken und fühlen was du beschreibst. In den meisten Kommentaren steht hier auch, dass nach „echten“ Frauen gefragt wird, die etwas zu sagen haben.

    … Und zuletzt was, was mich wirklich brennend interessiert: wenn alle so viel zutun haben, wie sie sagen, wo nehmen die denn dann die Zeit her, sich Dienstags um 10 Uhr vormittags ein mega Frühstück mit Pancakes zu zaubern?

    Reply
  • Anna 12. Oktober 2015 at 20:22

    Hey 🙂

    Interessanter Post wieder, wie auch neulich schon aus dem Themengebiet!

    Mir ist es eigentlich egal von welcher Marke die Klamotte ist und sie darf auch gern viel zu teuer für mich sein. Aber Einheitsbre finde ich auch öde und teure Markenstücke die null zur Person passen machen auch null Aussage und sind null fancy. Ich finde es wie wohl fast jeder der mehr als Bilder sehen will oder gar nicht aus der Modeecke kommt ebenfalls langweilig wenn nix von der Persönlichkeit durchkommt, solche Blogs lese ich dann aber einfach nicht. Gestelzte Kooperationen find ich auch immer schlecht zu lesen, wenn man merkt die Bloggerin konnte mit dem Produkt für das sie werben sollte nix anfangen und dann wird es so richtig furchtbar in einen Post verpackt 😀 (Damit will ich nicht sagen das ich es besser könnte ;))

    Elegant gelöst fand ich neulich deinen Cola-Post. Klar sieht man erstmal „Jajaja sie soll diese Cola Life bewerben“, aber trotzdem war der Post eben nett zu lesen weil was vom Alltag als Blogger erzählt wurde und die Cola war eben so ein Beiwerk. Und man weiss es ja nie…ich trink z.B. wenn ich so Schweinkramgesöff kaufe auch oft Pepsi Light. Hätt ich ne’n Blog würd ich mir auch überlegen das Zeug zu bewerben wenn die mir gut was zahlen dafür dann. Denn ich trink es ja ab und an auf jeden Fall gerne, auch wenn ich denke ich sollte es vielleicht nicht 😀

    Was Instagram angeht…ach naja, bis auf einige wenige Frauen die das wirklich packen sich davon zu entfernen wollen wir doch alle z.B. eher dünn sein oder? Das ist einfach die Realität und gerade das Thema Gewicht & Essen ist ein gutes Beispiel.

    Man kann sich zig mal sagen „Jeder ist schön wie er ist“ und manch dickere Frau sogar großartig schön finden, wenn man dann aber nicht perfekt genug in seinen engen Röcken aussieht weil Bauch oder der Hintern zu dick ist, dann schiebt man den Kuchen auch wieder bei Seite und greift zum Apfel. Mode und mager oder zumindest schlank sind so dicht verwoben, es ist sehr schwer sich davon zu lösen. Ich hab aufgehört zu rauchen vor einigen Jahren und ich habe nicht wenige Leute gesprochen in der Phase, die wieder angefangen haben wegen den Kilos. Mir selbst waren die 5 Kilo mehr es dann wert, aber nach der gröbsten Entzugsphase ist das alte Gewicht dann schnell wieder Ziel. Und es wird soviel gelogen was diese Sachen angeht auf Blogs und auch Instagram.

    Von Natur aus dünn sein ist das Ideal. Klar sind auch einige einfach von Natur aus sehr schlank obwohl sie recht viel essen, aber ich taufe mich in Hansel um wenn es mehr als die Hälfte derer die es behaupten sind. Und alle essen sie angeblich jeden Tag Hamburger und Eis, aber das die meisten Bloggerinnen mit nem gewissen Körperbau ihr Frühstück aus Pancakes und Milchschaumgetränk nicht wirklich essen weiss ja jeder der auch schlank oder dünn zu bleiben versucht sofort 😉

    Und da ist eure Modebloggerbranche auch echt etwas anders. Von Leuten die mit Mode nicht viel am Hut haben kriege ich kaum vorgegaukelt sie würden den ganzen Tag Fastfood essen und dennoch superschlank sein. Da gibt man ehrlich zu das man manches nicht isst um schlank zu bleiben und keiner stört sich dran. Wenns um Blogs und Menschen aus dem Umfeld Mode & Lifestyle geht muss aber alles noch ein bisschen perfekter sein was ja systemimmanent ist und dann muss eben der Superbody eben auch mit diversen hübsch abgelichteten Cocktails und Pizzastücken Hand in Hand gehen können 😉 Das scheinbar perfekt gestylte Leben halt 😉 Ist ja das was ihr verkauft und das ist kein Vorwurf.

    Jeder der sich aber mit seiner Arbeit schafft ein bisschen dagegen aufzulehnen und sich dies leisten kann ohne seine Finanzen und evtl. Mitarbeiter zu gefährden ist aber natürlich ein kleines bisschen heldenhaft 😉

    Ach ich schreib immer zuviel. Liebe Grüße aus Altona 🙂

    Reply
  • katharina 14. Oktober 2015 at 18:44

    Ich sehe leider nicht inwiefern du dich von dem angeprangertem abhebst, außer dass du „persönlicher“ bist.
    Du setzt dich auch durch diverse Filter in Szene, fotografierst dein Frühstück und hältst die Chloe mehrmals in die Kamera.
    Du sagst zu lukrativen werbedeals nicht nein.
    Wer im Glashaus sitzt …

    Reply
    • Lina Mallon 14. Oktober 2015 at 19:33

      Lange nichts von dir gelesen, Katharina.

      Zu deinem Feedback: Und genau dieses Argument nehme ich schon im ersten Absatz vorweg. Und in meinem Post ging es gar nicht darum mich von irgendwem abzugrenzen, das wäre mir zu billig. Die von dir gebrachten „Werbedeals“ und „Filter“ haben nicht das Geringste mit dem zu tun, was ich aufwerfe. Und ich finde – das sage ich ganz selbstbewusst – das liest man auch deutlich heraus, wenn man denn will.

      Gruß, Lina

      Reply
  • Vibesbild 16. Oktober 2015 at 05:01

    Hallo Lina,

    ich lese und schaue schon lange und gerne (auf) Deinen Blog UND Deine Bilder, jetzt melde ich mich mal zu Wort.

    Ich als altes Blogger-Urgestein… habe das Bloggen 2001 (gab es Dich da schon? ;-)…) begonnen. Aus der Zeit existieren noch diverse Blögge, oder haben sich mit der Zeit und entsprechend ihren BesitzerInnen gewandelt, denen ich gespannt folge. Mein persönlicher Eindruck ist einfach der, dass die Fashion-Blogs in einer losgelösten Bubble für sich existieren. Und tatsächlich zeichnen sich diese besagten Fashionblogs mehrheitlich durch eine sehr überzeichnete und offensichtliche Verfälschung, oder richtiger: einen Mega-Hype des (Traum-Alter-)Ego, von mir aus auch eine virtuell manifestierte Selbstprofilierung dar. Da wird Ästhetik zum Stilmittel reduziert, sich selbst zu beschönigen. Langweilig.

    … finde ich höchstpersönlich jene Selbstdarstellungen, die offensichtlich einzig und allein dem Personenkult dienen. Das wirkt alles oftmals aufgesetzt, unecht, unbeseelt und sehr um Aufmerksamkeit und Beifall bemüht. Da wird aus dem grauen Mäuschen eben in der virtuellen Welt das aufregende, bislang unentdeckte Super-Top-Modell. Auch gut. Wem.s gefällt…

    Allerdings fällt hierbei der strikt durchgezogene Widerspruch auf, sich trotzig und lautstark als Individuum zu behaupten, dies aber im wohlgeordneten, aalglatten Mainstream-Rahmen…. Und, ja, ich finde es vorzüglich, dass der Browser dieses putzige Kreuzlein hat, mit dem ich mir nicht Entsprechendes einfach eliminieren kann…

    Als Ästhetin schaue ich mir gern schöne Dinge an, als Vibesbild kann und möchte ich gewisse Vorlieben für Tussikrempel und Fashionvibes nicht abstreiten, aber als Mensch fühle ich mich von Ecken und Kanten, von Individualität und Seele angesprochen. Diese beschönten Instagram-Auftritte mit einhergehendem Blog-Abklatsch sind doch nur eintönig und langweilend in ihren nimmer endenden Selbst-Verfälschungen und aufmerksamkeitsheischenden Selbstgefälligkeiten.

    Du zählst zu den wenigen „Fashion“-Blogs, die ich regelmäßig und gerne und mit Neugier lese. .., weil hinter allem „Lina Mallons“ Herzschlag und Atem spürbar ist.

    Bist halt mehr als eine Werbeleinwand, als ein Werbemittel, eben eine junge Frau mit Charisma, Charakter, Stil, journalistischem Talent, eigenen Gedanken und Worten und einem stilsicheren Händchen… die einen Blog und keine rein dem Kommerz verhökerte Werbeecke füllt – in meinem empFinden.

    Ob so ein Feedback von einer Blog-Oma von Interesse für Dich ist, weiß ich nicht, wollte es Dir jedoch hierlassen.

    Mit herzlich-vibisch-em Gruß,
    Nana

    Reply
  • Clara 17. Oktober 2015 at 18:46

    Liebe Lina,

    du sprichst immer wieder aus, was viele Menschen nicht hören mögen, und setzt dich damit bewusst der Anfeindung anderer aus. Das braucht meines Erachtens wirklich Rückgrat und Stärke, deshalb wollte ich dich an dieser Stelle um etwas bitten: Würdest du vielleicht mal einen Post über Hater machen? Also darüber, wie man mit ihnen umgeht, wie man sich das Ganze nicht so zu Herzen nehmen kann, etc.? Ich stehe zwar selbst nicht in der Öffentlichkeit, habe aber im privaten Rahmen auch öfter das Gefühl, dass ich irgendwie gemieden oder abgelehnt werde (meist ohne zu wissen, warum) und würde gerne wissen, wie ich besser damit umgehen oder sogar Frieden/Freundschaft daraus stiften kann. Du bist dabei einfach unheimlich souverän und das bewundere ich.

    Reply
  • Clara 17. Oktober 2015 at 18:48

    Oh, auch zerbrochene Freundschaften oder ähnliches, wo man sich anscheinend nicht mal mehr zum Geburtstag gratulieren kann, fallen für mich in diese Kategorie … wie machst du das?

    Reply
  • Julie 18. Oktober 2015 at 14:30

    Ich denke letztendlich kann man sich so einem Druck nach Hypes, Trends und Designertaschen als Bloggerin oft nicht vollständig entziehen. Klar, du hast Recht, sehr viel ist in der Bloggerwelt gefakt, aber man darf auch nicht vergessen, dass es wohl kaum Blogger gibt, die es nicht interessiert, ob ihr Blog Erfolg hat. Jeder möchte doch das maximale rausholen und (echte) Authentizität ist eben nicht das Mittel der Wahl dafür.

    Mittlerweile finde ich aber solche Posts, das muss ich leider sagen, nur noch anstrengend. Und wie du auch schreibst, Blogger schreiben so etwas, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Dabei faken wir doch alle, lästern und stellen uns in dieser Internetwelt gerne besser hin als wir eigentlich sind.
    Wenn es mal einen Blogger gäbe, der das zugibt, anstelle immer nur die anderen anzuschwärzen – das wäre mal einen Sonntagspost wert!

    Reply
  • WEEK IN SOME NOTES – RECAP #14 - LINA MALLON 15. Dezember 2015 at 12:03

    […] Am Ende ist es so: Schöne Bilder, tolle Filter, eingefangene Stimmungen … daran ist nichts Schlechtes. Es ist die Kunst der Fotografie die Dinge, die man sieht, aus seiner persönlichen Sicht, mal intim, mal distanziert oder vielleicht so schön wie möglich darzustellen. Auf jede mögliche Art und Weise. Daran ist nichts Schlechtes. Wer allerdings anfängt etwas zu stagen, das es gar nicht gibt, einen Lebensstil zu erfinden, den er nicht führt oder große Freundschaften zu feiern, die er nicht hat. .. der muss sich nicht wundern, wenn er sich irgendwann leer fühlt, wie eine Stück abgenutztes Pappe im eigenen Kartenhaus. Ich hab mich oft genug zu diesem Thema geäußert .. wer meine letzten Worte noch einmal nachlesen möchte, kann das hier und hier. […]

    Reply
  • Alarah 18. Dezember 2015 at 09:55

    Die Kommentare unter deinem Beitrag bestätigen auf herrlichste Art und Weise, dass du absolut recht zu haben scheinst.
    Abgesehen von deinem Blog lese ich keinen anderen regelmäßig. Das meiste langweilt mich ziemlich. Ständig sieht man wie viel überteuerte Designerprodukte alle freundlicherweise geschenkt/zur Verfügung gestellt oder auf die Wishlist gepackt haben. Laut einer Vorschreiberin von mir kann man also daran messen, wie gut man ist. Aha… Gut geschriebene Beiträge zeichnen sich also dadurch aus, wie viel teure Geschenke die Verfasserin bekommt? Sehe ich nicht so. Ich liebe deine Kolumnen und hoffe sehr, dass du deinem Stil treu bleibst! Das einzige was mich ab und an stört sind die Rechtschreibfehler/fehlenden Buchstaben die sich immer mal wieder einschleichen. Ich weiß, meckern auf hohem Niveau, aber ich bin da leider etwas kleinlich, sorry 🙂

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