TWENTY SOMETHING COLUMN: ALLES DAS ODER IRGENDWAS?

Manchmal gibt es da eine Zeit, die ich vermisse. Sie ist gut 4 Jahre her, sie kommt nicht zurück und meistens bin ich froh darüber. Sonst könnte ich meine Miete nicht zahlen, sonst hätte ich einen anderen Job und die Hälfte meiner Abenteuer nie erlebt. Aber manchmal, da fehlt es mir, das niemand weiß, dass ich blogge.
Nicht, dass niemand mich liest. Sondern – das nur die Wenigsten diese Lina hinter diesem Blog auch wirklich kennen.

Als ich anfing zu schreiben, war das hier wie ein Darknet, nein ich formuliere das besser: es war wie ein Tagebuch, das antwortete. Ein freier Ort, an dem ich alles sagen konnte, wertungsfrei, ohne irgendeine Konsequenz. Ich konnte meine Gedanken teilen, mir über sie klar werden, sie berichtigen, verwerfen oder stur an ihnen festhalten. Ich konnte alles erzählen, loswerden, jeden Faser thematisieren – und trotzdem wusste niemand davon.

Heute ist das anders, heute liest meine halbe Heimatstadt mit, alte Schulfreunde, neue Kollegen oder Bekannte, Dates und Ex-Freunde, die Familie und die engsten Freunde sowieso. Und das fühlt sich schön an. Es ist ein gutes Gefühl, auch die zu erreichen, die Teil des eigenen Lebens sind. Es macht mich glücklich, dass meine Arbeit geschätzt wird – von denen, die mir am liebsten sind. Und trotzdem wünschte ich es mir manchmal zurück. Mein Tagebuch. Diesen einen Platz, dem ich anfangs alles erzählt hab, an dem ich so gewachsen bin und an dem sich meine Gedanken losgelassen, abgelegt und sicher anfühlten  und trotzdem nicht ins Leere gingen.

Würde ich heute noch so schreiben, würden meine Freunde fragen, wieso ich intime oder private Themen lieber mit der Öffentlichkeit oder zumindest tausenden Unbekannten teile, als mit ihnen. Vielleicht fühlten sie sich vor den Kopf gestoßen oder waren sogar verletzt. Und das ist ja auch vollkommen richtig. Ich wäre es selbst. Nur, dass es für mich irgendwie nicht so richtig öffentlich ist. Auch wenn es das ist.
Sobald ich das WordPress-Fenster öffne, mich an die Tastatur setze und das Weiß mit Buchstaben fülle, ist es wieder da, das Tagebuch-Gefühl. Und ich wünschte, ich könnte noch immer einfach so loslassen – und die ein oder andere Antwort würde aufblinken. Nicht, weil ich sie unbedingt bräuchte oder keine eigenen hätte, aber weil es sich manchmal gut anfühlt nicht allein zu sein, während man danach sucht.
Warum ich nicht bei einem Glas Wein und mit meinen besten Freundinnen über diese Dinge rede? Das tue ich. Sehr häufig. Und trotzdem gibt es Dinge, die noch nicht bereit sind ausgesprochen zu werden, solche die unter Freundinnen niemals wertungsfrei bleiben könnten, weil man sich dafür viel zu nah steht, sich zu sehr liebt – und trotzdem muss ich sie einmal aussprechen. Dann sind sie real, dann kann ich mich mit ihnen befassen.

Auch wenn es nicht mehr so ist, auch wenn hier nichts mehr wertungsfrei bleibt, alles mitgelesen und zuweilen auch beurteilt wird, auch wenn das hier nicht mehr anonym ist und sogar viele meiner Leser nicht mehr einfach nur einen Text, ein paar Gedanken, sondern sofort mich sehen – Lina – lasst uns für einen Moment so tun, als hätten wir wieder 2011 und ich könnte sagen was ich wollte. Ohne jede Konsequenz.

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Was wäre, wenn ich mein Zuhause-Gefühl verloren hätte? Was wäre, wenn ich mir zwar wünschte und hoffte, dass ich nach Hamburg gehöre – es aber eigentlich doch nicht tue? Mir fehlt Lebensqualität. Und irgendwie bin ich satt geworden. Satt an dieser Stadt, die sich immer wieder selbstverliebt von ihren Einwohnern zur schönsten der Welt küren lassen will und doch in vielerlei Hinsicht so wenig bietet, so sehr aufgehört hat sich zu entwickeln und zu werden. Sie ist nur noch. Und trotzdem liebe ich sie. Ich will hier zu Hause sein. Aber bin ich es? Will ich vielleicht … weg?

Ich will nicht rastlos durch die Städte tingeln, ich will nichts über den Haufen werfen, ich will nicht neu anfangen – und trotzdem will ich hier nicht länger auf der Stelle treten. Ich will keine 800€ Miete für ein Loch im Erdgeschoss zahlen und ich habe keine 1500€ um mir die Wohnung zu leisten, in der ich gerne leben würde (die wiederum gerade die 800€ wert wäre, die ich momentan ungefähr zahle). Und offen gestanden auch nicht in Aussicht. Hamburg, das beutetet für mich Mittelfeld. Zumindest mit meinen Möglichkeiten. Denn hier zählt das Finanzielle. So oft. Und doch ist es nicht nur das. 

Und dann bin ich 4 Tage weg. Und dann bekomme ich Heimweh. Und dann bin ich wieder da. Und dann bekomme ich Sehnsucht. Und wenn die Sehnsucht größer wird –  und dieser Gedanke die Stadt, Freunde, vor allem einen Teil meiner Familie, der die ich mir selbst ausgesucht habe, zurückzulassen – dann bekomme ich Angst. Dann versuche ich ihn klein zu kämpfen. Rede mir ein, ich hätte nur eine Phase.
Hoffe, dass dieses Gefühl mich festgefahren zu haben, einfach wieder weggeht. Und dann schickt sie mir ein Bild.

In meinen Gedanken geht es nicht nur um die Frage nach einer neuen Stadt, einem simplen Tapetenwechsel. Ich frage mich, was ich von den nächsten Jahren will. Leipzig spukt in meinem Kopf herum. Immer wieder. Aber will ich das? Zurück Richtung Heimat? Und doch so weit weg von dem, was ein Zuhause war? Ist? Sechs Jahre lang. Ich bin kein Typ, der einfach abhaut. Niemand, der überfallen ein paar Koffer packt und 3-4 Menschen vor vollendete Tatsachen stellt. Ich denke und zerdenke. Und ich denke: will ich zum größeren Fisch im kleineren Teich werden? Erdet mich das? Oder ziehe ich mich nur vor einer Herausforderung zurück, bei der es um mehr geht, als den Mietspiegel. Ich will ankommen – und gleichzeitig habe ich Angst mich festzulegen. Ich will noch so viel probieren und doch das haben, was man eben nicht nur probieren kann.

Ist das in meinem Kopf, die anklopfende Sehnsucht denn das was ich will oder ist es der Spatz auf dem Dach, den ich irgendwie trotzdem nicht haben kann? Will ich das? Oder will ich einfach nur irgendwas? Will ich das, was ich leichter haben kann, weil ich nicht darauf vertraue, dass ich das, was ich wirklich will, wirklich erreichen kann? Oder  – habe ich einfach keine Geduld mehr? Komme ich meinem Ziel mit der nächsten Entscheidung näher? Oder entferne ich mich davon? Oder wird es am Ende ein Ort, den ich gar nicht erwartet hätte? Und ist der dann auch das Ziel? Ist der dann richtig? Ich will mit 26 Jahren einfach wissen was ich will. Das macht mich sicher. So war es immer. Ich weiß immer was ich will. Nur ist das im Moment vielleicht einfach irgendwas. Und reden wir eigentlich noch von Mieten? Oder schon von viel mehr? 

anything to say?

Comments

  • Ich wusste nicht, dass die Mieten in Hamburg so hoch sind! Das ist schon unverschämt & dazu sicherlich hohe lebenskosten…
    Kommst du also aus Leipzig? Wusste ich nicht. Ich komme aus, der schönen Blumenstadt, Erfurt & finde Leipzig auch wundervoll, auch eine Stadt die mir im Kopf herum geistert. Für mich ist es ein Ort mit vielen sympathischen Menschen & überaus lebenswert. Ich würde raten, wenn du dein „zuhause-gefühl“ in Hamburg verlierst, lieber die Stadt zu verlassen. Schreib doch eine Liste, was dir an beiden Städten gefällt & was nicht & schau was überwiegt. Selbst wenn du umziehst & dich doch dort nicht wohl fühlst, kann man doch immer wieder zurück. Noch bist du frei, ungebunden an einen Mann oder Kinder, ich würde es wagen! 🙂
    Natürlich verlässt man liebgewonnen Freunde oder wird vielleicht auch simple, alltägliche Situationen erstmal vermissen. Zum Beispiel den Lieblings Bäcker um die Ecke, der immer das übliche bereitstellt & auf seinen täglichen Besuch wartet, aber ich denke sowas fällt nicht sonderlich ins Gewicht.

    • Hä, ne. Das Einzige, was in Hamburg teuer ist, sind Mieten, ja. Je dichter an die Innenstadt, sowieso.(und das tut Lina schon so ziemlich, jedenfalls wäre sie schnell da) Normal halt. Ich bin gerade auf der Suche nach Wohnungen, weil ich mit meinem Freund zusammenziehe. Bislang haben wir schöne 3-Zimmer-Wohnungen entdeckt zu einem super Mietpreis. Klar, in Lübeck oder sonst wo an Kleinstädten können wir für solch einen Mietpreis eine 5-Zimmer-Wohnung leisten, aber wir wollen in Hamburg bleiben und gehen dafür auf Kompromisse ein. Aber hohe Lebenskosten? Ne… Wenn, dann müsste das in ganz Deutschland so sein.

      Wir wissen gar nicht, wie viele Zimmer Lina hat und ob sie in einem Altgebäude mit hohen Decken etc. wohnt. Ihr Mietpreis wird schon berechtigt sein. Also nicht gleich Hamburg beschimpfen 😉

    • Ich finde es ehrlich gesagt nicht normal, dass man für durchschnittlich 800€ keine Wohnung in schönen, nicht einmal über-zentralen Wohngebieten erreicht, die nicht renovierungsbedürftig, altbacken oder aber sehr dunkel ist, bzw. gerade mal 50 Quadratmeter ohne Balkon besitzt.
      Hamburg wird ja nicht beschimpft, aber man darf sich da nichts vormachen: die Mieten hier sind krank. Das ist einfach so. Und so sehr ich diese Stadt schätze und liebe und sie mir an herz gewachsen ist: das schmälert die Lebensqualität immens.

  • Manchmal ist es vllt. auch gar nicht die Stadt, sondern ein nötiger Tapetenwechsel, der Unbehagen auslöst.
    Doof ist natürlich, wenn der Tapetenwechsel unbezahlbar ist.
    Vllt wäre ja Bremen was für dich, ist doch bloß einen Steinwurf von Hamburg entfernt, günstiger und irgendwie viel persönlicher (Ich Lokalpatriot :D)
    Ich glaube, da musst du einfach auf dein Gefühl hören.

  • Ich kann mich gut in deine Situation hineinversetzen. Ich bin vor knapp drei Jahren nach Halle gezogen, habe so langsam ein Zuhause-Gefühl entwickelt – ich nenne diese Stadt auch schon Zuhause – aber irgendetwas in mir will weiterziehen. Es ist auch nicht nur ein Gefühl nach einem Tapetenwechsel, sondern etwas anderes, was sich nicht beschreiben lässt.
    Leipzig, finde ich, ist eine unglaublich schöne Stadt. Ein Gedanken ist das wirklich wert.
    Außerdem finde ich, dass du jetzt noch die Möglichkeit hast, frei und ungebunden hinzuziehen, wo immer du gerne hin möchtest. Es wird die Zeit kommen, in der es nicht mehr so leicht sein wird.

  • Liebe Lina,
    vor einem Jahr zog ich aus Hamburg weg und mitten nach Köln. Das habe ich beruflichen Gründen und der Liebe wegen getan. Ich muss sagen, dass mir Hamburg, meine Freunde und der Norden generell sehr fehlen. Ich komme nicht aus Hamburg aber habe 4 Jahre da gewohnt. Ich muss aber sagen, dass ich es nie bereut habe nach Köln gezogen zu sein, hier leben so viele wunderbare Menschen und die Stadt bietet mir so viel Neues das ich schon entdeckt habe und tausend Dinge die ich noch nicht gesehen habe. Ich treffe in Bars und Clubs nicht die Menschen die ich alle schon kenne oder schon oft gesehen habe. Ich bin anonymer in dieser Stadt und das genieße ich sehr. Ich kann dich aber sehr gut verstehen und würde dir raten: warum nicht? 🙂 zieh mal eh für ein, zwei oder mehrere Jahre! Hamburg wird es trotzdem weiterhin geben:) und deine Freunde wirst du weiterhin sehen, natürlich wird es schwieriger aber, wenn du so tolle Freunde hast wie ich, dann ist es egal weil, wenn du sie siehst ist es so als wärst du nie weg gegangen! 🙂 du bist genauso wie ich noch so jung und kannst noch so viel erleben und hast die Möglichkeit dank deines Berufs in so vielen Städten zu leben:) Trotte nicht auf einem Fleck und genieße neue Menschen, neue Erfahrungen eine neue Stadt und vor allem genieße es zurück zu kommen nach Hamburg und deine Freunde zu treffen, in dein einstes Lieblingscafé zu gehen und diesen einen tollen Kaffee zu trinken von dem du eigentlich nicht dachtest, dass er so toll ist, aber von dem du schwärmen wirst, wenn du nicht mehr in der Stadt wohnst:)
    Egal was kommt, falsche Entschdiungen gibt es nicht! Es kommt immer darauf an was du daraus machst:)

    Liebe Grüße aus dem sonnigen Köln:)
    Tine❤️

  • Super interessanter Post. Ich träume seit ich klein bin von Hamburg und hoffe dass es mir nicht irgendwann genau so geht. Ich stelle aber bisher auch nicht so große Ansprüche an Wohnungen, ein kleines WG Zimmer reicht mir – bin eh lieber unterwegs.

    Alles Liebe,
    Fee von Floral Fascination

  • Du hast einen Job, den Du überall ausführen kannst und den Du nicht kündigen musst und hast offensichtlich (?) keine Beziehung, auf die Du Rücksicht nehmen müsstest…
    Du bist noch jung! Du musst niemandem Rechenschaft ablegen! Du kannst Dich ausleben, austoben, ausprobieren.
    Wenn nicht jetzt, wann dann? LG Hannah

  • ich kenne diesen heisskalten Wechsel zwischen Heimweh und Sehnsucht nach der Ferne sehr gut. Schön, dass ich da nicht alleine bin. Ich hoffe du findest deinen Weg bald.

  • Was für ein wunderbarer nachdenklicher Post von Dir (auch wenn die Posts von Dir in vielerlei Hinsicht meist nachdenklich sind). Es ist und wird immer schwierig sein, den eigenen Weg zu finden. Sei es die Wahlheimat, die Wohnung oder die Arbeit in welcher sich eben diese Wahlheimat befindet. Vor allem für einen Menschen der so viel reist, wie Du. Der so viele Kulturen und Menschen kennenlernt. Wie soll man da noch wissen wo man sich angekommen fühlt?

    Denn ich bin mir sicher, Du weißt wo Du Dich „zu Hause“ fühlst. Du weißt wo Deine Freunde / deine Familie ist. Und dann ist irgendwann die Zeit gekommen in welcher man seine eigene „Heimat“ finden muss.

    Bzw. man herausfinden muss was man will und das hat dann zwingend damit zu tun wo man sich niederlässt.

    Doch: Man muss erstens nicht da bleiben wo man sich niedergelassen hat und zweitens ist meist das Gefühl das einen treibt das richtige. Und wenn Dich das Gefühl nach Umzug (evtl. näher an die Heimat) treibt, dann solltest Du diesem folgen. Wenn dich alles was Dich in Hamburg hält nicht das ist was Dein Herz sagt, dann wäre das nicht richtig.

    Ich selbst weiß nicht, was ich in 2, 3 oder 5 Jahren mache aber ich weiß wo mein Herz hingehört – nämlich dort wo es schlägt – und wenn das gegeben ist, kann man nur glücklich sein. Und wenn das nicht mehr gegeben ist, sollte für einen selbst – trotz vorhandener Freunde in der liebgewonnen Heimat – das Zeichen sein, den Standort – oder auch – die Blickrichtung zu wechseln.

    Ich wünsche Dir ganz viel Glück bei Deiner Suche. Nach dem richtigen Ort. Nach dem Selbst. Nach dem Angekommensein.

    Liebe Grüße
    Die – die auch noch Träume hat und noch nicht angekommen ist aber immer noch danach strebt, angekommen zu sein

  • Ich würde es wagen. Wie schon meine Vorrednerin sagten, du bist ungebunden. Ich denke mal dein Job lässt sich auch verlegen. Frischer Wind ist immer gut! Und auf der praktischen Seite würdest du natürlich Geld sparen.
    Wenn du in Hamburg wirklich angekommen wärst und auf längere Sicht bleiben wolltest, hättest du dieses Bauchgefühl wahrscheinlich nicht, oder?
    Liebe Grüße

    • Ich wohne hier 6 Jahre und so einfach mache ich es mir nicht. Ich war noch nie das Fähnchen im Wind, das jedem Bauchgefühl nachgibt und mal hier und mal dort auf ein paar Hochzeiten tanzt .. ich war in Hamburg angekommen und auf einmal fühle ich es nicht mehr. Ich muss jetzt herausfinden, warum das so ist…denn noch weiß ich es irgendwie nicht :/

    • Hab doch gar nicht behauptet, dass es nie so war oder für eine reine Gefühlsentscheidung plädiert. Wollte damit lediglich sagen, dass ein Bauchgefühl oft nicht von ungefähr kommt. Wenn man dann noch rationale Argumente abwägt ist das eine gute Grundlage, wie ich finde. Ich dachte, etwas Zuspruch tut jedem gut, scheinbar nicht 🙂 Viele Grüße!

    • Hm? Versteh ich jetzt nicht…

      Vor ein paar Tagen bekam ich die Kritik, ich sollte mit den Kommentatoren unter meinen Posts mehr diskutieren, mehr auf die Kommentare eingehen und Fragen aufwerfen ..das wollte ich tun, tut mir leid, wenn das falsch angekommen ist ..?

    • Da haben wir wohl aneinander vorbei geredet. Deine Antwort habe ich nur als etwas zickig aufgefasst, aber so ist das nun mal mit der geschriebenen Kommunikation. Haben wir uns falsch verstanden, alles gut!

  • ich habe 6 Jahre in Hamburg gewohnt und mich irgendwann ähnlich gefühlt wie du. Dann bin ich weggezogen: erst nach Leipzig, dann Köln und jetzt Berlin. Aber eigentlich will ich nur ein: zurück nach Hamburg!
    Ich hätte damals irgendetwas anderes ändern müssen – „meinen Hafen“ aufzugeben, war definitv die falsche Entscheidung.

    • Ich finde es sehr ehrlich, dass du so reflektiert darüber sprichst .. ich werd mir die Entscheidung definitiv nicht leicht machen. Es geht um mehr als nur ein: „ey, du hast doch keine Kinder! Zieh um wie du magst“
      Es geht um das was ich will – und die Zukunft, die ich mir aufbauen möchte. Wie ich sie gestalten möchte.
      Vielleicht ist es nicht einmal die Wohnung, sondern etwas anderes – ich muss es nur herausfinden!

  • immer das im kopf: am ende nicht bereuen, nichts getan zu haben. (von einer, die evt. bereut, zu wenig mut zum tun gehabt zu haben)

  • Wohnung untervermieten, in Leipzig/wo auch immer auf Zeit mieten und ausprobieren.

    Anders wirst du es nie herausfinden können. Du kannst ganze Weinkeller leer trinken und das zu Tode diskutieren, niemand wird dir sagen können was du zu tun hast.

  • Liebe Lina,

    oh man was für ein Text. Diese Gedanken kann ich nur allzu gut nachvollziehen.
    Im Sommer verliebt man sich so schnell in Leipzig. Vor gut drei Jahren habe ich meinen Freund kennengelernt. Er Student in Leipzig ich Azubi in einer Kleinstadt. Als ich ihm zum ersten Mal dort besucht habe, war es um mich geschehen. Nicht nur wegen ihm, nein auch wegen der Stadt!
    Leipzig ist einfach wundervoll, eine sympathische kleine Großstadt die das Herz am richtigen Fleck trägt. Diese Magie ist bis heute nicht verflogen.
    Im Frühling hat mir mein Arbeitgeber ein duales Studium angeboten, die Stadt für die Theoriephase durfte ich frei wählen. Und Überraschung ich habe mich bewusst gegen Leipzig entschieden. Ich wollte schon immer nach Berlin, dieses Großstadtgefühl erleben, selbst leben. Berlin spukte schon so lange in meinem Kopf und dann war der Traum zum greifen nah. Die Fernbeziehung hätte zu Ende sein können, hätte ich mir für Leipzig entschieden. Ganz schön egoistisch auf der einen Seite. Aber mein Freund unterstütz mich, findet es großartig das ich nicht den einfacheren Weg gegangen bin bzw. werde. Er ist nächstes Jahr mit seinem Studium fertig, zieht dann vielleicht auch nach Berlin oder woanders hin oder bleibt in Leipzig oder was weiß ich. Vielleicht möchte ich in drei Jahren auch nichts lieber als endlich nach Leipzig ziehen, aber im Moment, nein. Dafür ist der Hauptstadttraum viel zu groß.
    Was ich damit eigentlich sagen möchte liebe Lina, wenn es dir nicht mehr aus dem Kopf geht, versuch es doch einfach. Gib dem ganzen eine Chance und wenn du deine Hamburger Wohnung erst mal untervermietest. Leipzig auf Zeit.

    Vielleicht wird dir dadurch bewusst wie sehr du nach Hamburg gehörst aber vielleicht findest du dein Zuhause auch woanders. Ich wünsche dir jedenfalls das Beste dafür.

    Liebe Grüße Lisa <3

  • Liebe Lina,
    die Worte beschreiben das, was ich auch fühle. Ich wohne seit 7 Jahren in Dresden. Seit ca. einem Jahr verspüre ich, genau wie du, diesen Drang, irgendwie bin ich hier nicht mehr 100%ig ich. Und ich habe einen Freund, einen neuen Freundeskreis hier, einen tollen Job. Eine schöne Wohnung. Und doch habe ich das Gefühl, ich kann mich nicht mehr damit identifizieren. Wenn ich in meiner Heimat, ca. 100km weit weg bin, fühle ich mich echt und authentisch. Leider ist es ein Ort, an dem man für die tägliche Arbeit pendeln muss. Mein Freund möchte gern hier bleiben. Was macht man in so einer Situation? Ich will auf keinen Fall alles hin schmeißen, aber ich möchte doch einfach nur glücklich sein, auch in ein paar Jahren. Und dann tief in meinem Herzen wissen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Für mich. Ich kann deinen Text 100%ig nachvollziehen.

  • Lina ich fühle mich wirklich wieder im Jahre 2011 angekommen. Ich liebe diese ehrlichen Posts. Ich kann gut nachvollziehen, dass es nicht leicht ist diese Gedanken mit so vielen Menschen zu teilen, vor allem mit den Menschen, die einem am nächsten stehen. Denn jetzt wird irgendeine Reaktion darauf erwartet. Lass dir Zeit, werde dir klar, was fehlt und entscheide dann- denn so viel dir jeder auch raten und aus eigener Erfahrung sprechen kann, heißt das nicht, dass du dieselben Erfahrungen machen würdest.

    Viel Glück dabei!

  • Liebe Lina,

    leider teile ich deine Gedanken nur zu oft, zumindest diese.

    Deine halbe Heimatstadt liest mit? Da könntest du recht haben. Zumindest lesen neben mir noch mindestens 3 meiner Kolleginnen regelmäßig deinen Blog und folgen dir auf Instagram.

    Ich bin eine Rückkehrerin und doch zieht es mich wieder an den Ort, der 3 Jahre lang meine Heimat war. Ursprünglich komme ich nicht ganz von hier, ich bin 50 km weiter östlich (ich denke mal, du möchtest nicht unbedingt, dass ich hier sage, aus welcher Stadt bzw. Region du kommst)aufgewachsen und nach dem Abitur dann nach Hannover gegangen. Nach dem Studium hab ich hier Arbeit angeboten bekommen (sehr gute sogar) und kurz darauf ist die Liebe in mein Leben getreten. Seit etwas über 4 Jahren bin ich jetzt zurück, vor 3 Jahren bin ich in deine Heimatstadt gezogen. Und immer wieder frage ich mich, wie mein Leben wohl verlaufen wäre, wäre ich in Hannover geblieben.

    Ein Teil meines Freundeskreises ist noch immer da, ich fahre regelmäßig für ein zwei Tage hin und jedes Mal fühle ich mich Zuhause. Und hier? Hier fühle ich mich angekommen, wenn ich bei meinen Eltern bin, in meiner kleinen Gegend, an der Elbe sitzen kann und alles vertraut ist. In dieser Stadt hier? Hier bin ich immer noch nicht angekommen. Wenn ich aber weiterhin davon überzeugt bin, dass der Mann an meiner Seite der Mann ist, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte, dann werde ich diese Stadt zu meiner Heimat machen müssen…

    Ich kann dir keinen Tipp geben, ob ich an deiner Stelle weiterziehen oder in Hamburg bleiben würde. Ich wollte dir nur sagen, dass du mit deinen Gedanken nicht allein bist, auch wenn die Dinge, die mir diese Gedanken bringen, vielleicht andere sind als bei dir.

    liebe Grüße aus der Heimat,
    Lisa

  • Oh das ist ein Thema, mit dem ich mich auch schon ewig herumschlage. Ich bin jedoch eher der Typ Zugvogel, der seine Wurzeln in sich trägt und sich wirklich schwer niederlässt. Bis vor zwei Jahren hab ich 6 Jahre in Würzburg verbracht und aufgrund einiger, vieler Dinge dann wirklich Hals über Kopf mich 2013 nach Berlin aufgemacht. Das war das beste und gleichzeitig dümmste, was mir passieren konnte. Denn nach Heimat fühlt sich Berlin nicht an, aber es gibt mir unglaublich viele Möglichkeiten, genau hier den Abstand zu nötigen Dingen/Personen zu bekommen und die Zeit und Energie in mir selbst Ruhe zu finden. So habe ich auch gemerkt, wie sehr ich den ein oder anderen Menschen in Würzburg vermisse – und wie sehr ich die Gegend um Nürnberg schätze.
    Ich weiß, dass ich in Berlin nicht ewig bleiben werde, aber ich sitze die Zeit hier nicht mehr wartend ab, sondern fühle nach, ob sich nicht doch noch das Heimatgefühl einstellen wird. Aber ich denke nicht, und das ist okay so.
    Ich hab mittlerweile keine Lust mehr, „spontan“ die Stadt zu wechseln, ich möchte Ankommen, und ich freu mich über jeden Schritt, den ich tue, UM anzukommen, wo mein Herz bleiben will.

    Und ich hab mittlerweile den besten „Anzeiger“, was das betrifft: meine Fellnase. In Würzburg war sie so ruhig und entspannt, wie ich sie noch nie erlebt hab. Woher das wohl kommt? 😉 Tiere spiegeln so wunderbar das Innerste von einem selber.

    Ich wünsch dir alles Glück der Welt auf der Reise zu deiner Herzens-Heimat!

    Judith
    http://ladolcepiccobella.com

  • immer wieder bin ich begeistert, wie du Gefühle in Worte fassen kannst. Dein Schreibstil ist einfach toll, das musste mal gesagt werden.

    Mit der Entscheidung kann dir leider keiner helfen, aber vielleicht ist das auch gut so. In langen Gesprächen mit Freunden, jeden Abend, wenn man noch im Auto sitzt und nicht aussteigen will, hab ich eines gelernt: Egal wie viel man darüber redet, egal wie viel man nachdenkt, es kommt einfach so, wie es kommt. Die meisten Entscheidungen treffen sich allein und man merkt plötzlich, dass man sich entschieden hat, ohne wirklich dabei gewesen zu sein.
    Das hat viel Positives, weil man weiß, dass das Leben auch so weiter geht, wenn man mal nicht selbst im eigenen Leben dabei sein kann. Es hat aber auch negatives, weil man nichts festhalten kann.

    Viel Glück bei deinem Weg
    Liebe Grüße
    Dunja

  • Hach…was für ein schöner und ehrlicher Post.
    Ich bin gespannt, wohin es dich treiben wird und wofür dein Herz schreien wird. Denn da geht es um nichts Rationales, sondern im Wohlfühlen und ganz viel Bauchgefühl.
    Ich habe mich ja vor elf Jahren Hals über Kopf in Hamburg verliebt und bin nun seit zehn Jahren – mit einer kurzen Pause – hier. Und: Ich glaube, dass mich hier nichts mehr wegkriegt. Nicht mal die maßlos überteuerten Mieten (und ich wohne in Uhlenhorst, ich weiß, wovon ich spreche ;)). Denn: Ich habe noch nie zuvor und auch nicht danach ein Gefühl von Heimat gehabt. Hier gehöre ich hin, ohne Wenn und Aber.
    Dieses Ankommen ohne Wenn und Aber wünsche ich dir von Herzen.

  • Eine schwierige Angelegenheit. Ich bin vor bald zwei Jahren (Wow!) von Leipzig nach Erfurt gezogen und noch immer nicht angekommen. Mir fehlt Leipzig. 7 Jahre war ich dort und hatte mich eigentlich auf einen Tapetenwechsel gefreut. Man muss ehrlich sagen, dass es im „erwachsenen“ Alter (was ist das?) schwieriger wird, ein lokales Privatleben aufzubauen, wenn man single ist und niemanden kennt. Ich komm eigentlich aus dem Kölner Raum und meine Freunde verteilen sich auf Köln, Leipzig und Berlin. Ich fühle mich hin- und hergerissen. Ich habe mich bis jetzt immer treiben lassen und meinen Job entscheiden lassen. Manchmal denke ich mir: everything comes with a price.
    Beobachte Dich, lässt sich das Gefühl nicht abschütteln, auf einen längeren Zeitraum, dann würde ich ihm nachgeben.

  • Das ist ein unglaublich toller post Lina, danke für deine Ehrlichkeit und den Mut das auszusprechen was du fühlst. Für einen Moment konnte ich spüren was du spürst und ich dachte zurück an vor 3 Jahren als ich ähnlich fühlte: nicht wissen wie die zukunft aussehen soll, was man erreichen will und was man überhaupt erreichen kann, und wenn man es nicht weiß, wie soll man sich entscheiden wo man sein will?
    Ich dachte damals eine einjährige Reise wird mein Verlangen stillen, dass ich mich finden werde, „finden was ich mag und will im Leben und wenn ich danach nach Deutschland zurückkehre und in eine andere Stadt gehe, dann wird all das was mich jetzt beschäftigt, sich legen und ich werde mein Glück finden und wissen was ich will.“
    Eins habe ich auf meiner Reise gelernt: dass ein Stadtwechsel nichts ändert, weil ich mich selbst wieder dorthin mitnehme. Es ist nicht die Stadt die geändert werden muss, sondern das eigene Herz. Ich hab damals ein Loch in meinem Herzen gespürt, was ich nicht füllen könnte, nicht mit Parties, mit Reisen, mit Männern… Und dann hat mich jemand in eine Gemeinde eingeladen. Ich hab die Menschen dort im Herzen heimlich verurteilt und gedacht wie man so naiv sein kann an Gott zu glauben.. Allerdings spürte ich nach ein paar Wochen, dass das genau das war wonach mein Herz Sehnsucht hatte, eine persönliche Beziehung mit Gott zu haben. Mein Leben hat sich geändert. Jetzt träume ich groß und weiss, dass diese Träume erfüllt werden! Ich weiß, dass ich in jeder Stadt der Welt zufrieden sein kann und mich voll investieren kann, denn mein Herz ist angekommen, es ist bei Ihm. Es geht nicht darum was ich mache und wo ich es mache sondern für wen ich es mache. Das ist was wirklich im tiefsten zählt. Das ist meine Story.
    Ich erwarte jetzt nicht, dass du am Sonntag eine Gemeinde in Hamburg aufsuchst, ich wollte nur meine Perspektive mit dir teilen und hoffe du kannst vielleicht etwas damit anfangen. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du ankommen wirst an der richtigen Stelle, wo du hingehörst und wo du dein ganzes Herz investieren kannst.. Lieben Gruß, Nicole

  • Das klingt nach einem ordentlichen Zwiespalt. Den hatte ich auch oft schon im Kopf wenn es um das Bleiben geht. Um das „sich zuhause fühlen“. Ich habe mich bisher nie an einem Ort so richtig 100%ig zuhause gefühlt, ich hätte es gerne mal, dieses angekommen sein. Das Gefühl, hier passt alles, hier gehöre ich hin.

    Aber ich glaube selbst wenn man das dann einmal gefunden hat, das Gefühl – dann schleicht sich doch immer mal ein kleines „was wäre wenn“ oder „wäre ich woanders nicht glücklicher“ dazwischen.

    Was wären wir Menschen denn auch ohne Zweifel und ohne die „abers“ die „was wäre wenns“ und die „es hätte sein können“…

    Du findest dich und deinen Weg schon noch!

  • Ich finde es gut, dass du so nachdenklich und reflektiert deine Situation betrachtest und nicht nur einem Bauchgefühl nachgibst. Meistens ist das Gefühl zwar richtig, aber gerade, wenn mein ein emotionaler Mensch ist, muss man sich selbst auf Herz und Nieren prüfen, kucken, wo dieses Gefühl herkommt und schauen, ob es nicht nur eine Durststrecke ist, die durch äußere Umflüsse hervorgerufen wird, die einem gar nicht bewusst sind und die wieder vergehen.
    Wenn das Gefühl aber bleibt, dann finde ich, ist es durchaus die richtige Entscheidung, ihm nachzugeben, bevor die andauernde Unzufriedenheit im Hinterkopf einen wirklich unglücklich macht.
    So ging es mir mit meinem Job. Ich habe mir trotz allem ein dreiviertel Jahr auf der Stelle gegeben und als es nicht besser wurde, Konsequenzen gezogen. Im neuen Job bin ich jetzt sehr glücklich. Das ist – in ein und derselben Stadt – natürlich kein so großer Schritt, aber dennoch hat es mir gezeigt: Mein Bauchgefühl lag richtig, aber ich war beruhigt, dass ich nicht einer Spontanhandlung nachgegeben habe, bei so einer großen Entscheidung. Dadurch kann ich meine Arbeit jetzt noch mehr genießen.
    Alles Liebe und viel Glück bei der Suche nach dem, was dich glücklich macht,
    Kathi

  • Ich weiß GENAU, was du meinst. Manchmal habe ich das Gefühl, mit 26 noch weniger zu wissen, was ich will, als mit 16. Zumindest weiß ich schon mal, was ich nicht will.
    Es ist keine leichte Entscheidung, die du vor dir hast. Sich in einer neuen Stadt wieder etwas aufzubauen, erlebe ich gerade zum dritten Mal in einem Jahr und es ist nie leicht. Es dauert immer, bis man wirklich ankommt. Doch ist es auch ein kleines Abenteuer, man kriegt neue Impulse, neue Freunde, neue Perspektiven zum eigenen Leben.
    Ich finde, wir sind jung. Wir können noch alles wagen, was wir wollen. Und wenn es dich momentan nach Leipzig zieht – wieso nicht? Why the hell not?
    Zurück kannst du immer wieder. Und die Heimatnähe kann wunderschön sein, schließlich tankt man nie so viel Kraft wie daheim.
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Entscheidung, hör auf dein Bauchgefühl. (Und wenn das schon längst vorbei ist, hör auf den Wein).
    Mit Leichtigkeit, Optimismus und Willenskraft ist das alles gar nicht mehr so kompliziert.
    Liebe Grüße,
    Yvonne

  • Hamburg ist meine Heimatstadt und nachdem ich viele Turbulenzen hinter mich gebracht habe, weiß ich definitiv, dass Hamburg DIE Stadt ist. Hier fühle ich mich angekommen und zu Hause.

    Habe zwischenzeitlich 4 Jahre in Essen, NRW gelebt. Gewissermaßen wird das Ruhrgebiet immer mein zweites Zuhause sein – aber ich vermisse es kein Bisschen. Alle anderen Städte ziehen mich kein Stück an, schon gar nicht unterhalb Hamburg. Den Norden, dort fühle ich mich zu Hause.

    Und danach für 8 Monate Kanada und USA bereist. Während dieser Zeit habe ich viele Entscheidungen treffen müssen und vor allem wollte ich eins: wieder glücklich sein.

    Ich bin schon viel herumgekommen – aber mich verschlägt es immer wieder nach Hamburg. Trotzdem möchte ich für ein paar Jahre in USA leben. Oder/und in London. Dann werden wir sehen, ob es mich wieder nach Hamburg verschlägt. Ich bin gerne weg um Neues zu entdecken und zu erleben. Vielleicht, eines Tages, gibt es einen Moment im Herzen, der mir endgültig sagt, wo ich hingehöre. Aber eins habe ich gelernt: Ich gehöre definitiv ans Wasser.

    Liebe Grüße :*

  • Ich fühle mich momentan genauso. Ich denke ich bind dieser Stadt hier entwachsen. Meiner Stadt. Es ist traurig und beängstigend, weil man mit jedem Umzug so viel zurück lassen muss. Manchmal einfach zu viel.

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