SUNDAY COLUMN: THE GLORIFICATION OF BEING BUSY

18. Januar 2015

„Erzähl, wie geht’s dir?“, frage ich sie, als wir uns bei Starbucks zufällig in die Arme laufen. Ich habe sie ein paar Monate nicht gesehen, wie das so mit flüchtigen Bekanntschaften ist. „Ach, super! Ich bin gerade an ein paar neuen Projekten dran und total busy.“ Ich nicke und noch bevor ich viel antworten könnte, verabschieden wir uns wieder. Es ist ein Standartgespräch, wie ich es schon tausende Male geführt habe. Zumindest in den letzten 2 Jahren. Man hört von den „neuen Projekten“, von einer „aktuellen Kampagne“, trifft mal jemanden zwischen „3 oder 4 Meetings“. Ziemlich offensichtlich übrigens, dass das in den meisten Fällen keine Beschwerde, sondern vielmehr eine gewisse Prahlerei ist. „Ich bin busy“  ist das Neue „Mir gehts super.“
Was ich im Starbucks in knapp 1 Minute erlebt habe, geht auf Instagram den ganzen Tag weiter. Aus dem ehemaligen #Foodporn ist ein #quicklunch between today’s apointmens geworden. Wer sich dabei fotografiert, wie er mit einem Buch ausspannt, ist „happy to have a few quite moments, before going on with lots of projects.“ 
Und mir kommt der Gedanke, dass das nicht einmal etwas ist, was alle wollen, es ist viel mehr etwas, das man sich gegenseitig aufzwingt. Wer busy ist, der arbeitet hart, der ist erfolgreich, begehrt, der strahlt vielleicht sogar etwas Glanz ab, den kann man beneiden. Für was auch immer. Erfolg macht attraktiv –  und dabei ist mittlerweile fast egal geworden, ob er wirklich existiert, solange man über ihn spricht. Busy zu sein, ist wie eine Absicherung vorm Duschnitt, denn wer ein ausgebuchtes Leben hat, der kann auf den ersten Blick unmöglich langweilig oder bedeutungslos sein. Wer viel zu tun hat, wer gefragt ist, dessen Leben ist nicht leer oder öde. Es scheint aufregend. Und vielleicht ist das der Grund, wieso jeder dabei ist sein „Empire aufzubauen“ oder „großartige Pläne“ zu machen. Die Frage ist nur, ist das wirklich großartig? Verwechseln wir mittlerweile einen gefüllten Kalender mit einem erfüllten Leben? Ich nehme mich von dieser Frage nicht einmal aus.

Bei einem Kaffee, den ich im letzten Dezember mit einer guten Freundin trank, beschrieb ich mich als so happy und entspannt, wie das erste Mal seit zwei Jahren. Klar, ich bin noch immer selbstständig, habe noch immer Existenzängste und arbeite manchmal bis spät in die Nacht. Aber mein Blog, meine Arbeit, definiert nicht mehr mein komplettes Leben. Noch vor ein paar Monaten war das anders. Ich stand an Sonntagen um 06:00 Uhr auf, um die wöchentliche Kolumne noch vor allen anderen posten zu können. Ich cancelte Verabredungen, um noch zusätzliche Aufträge neben meiner eigentlichen Arbeit anzunehmen. Wenn ich nur ein Wochenende ohne den Laptop bei Freunden verbrachte, plagte mich ein schlechtes Gewisen. So sehr, dass ich nicht schlafen konnte. Ich hetzte zu unnötigen Events und Veranstaltungen und Partys, nur um dort gewesen zu sein. Da war diese Angst, den Anschluss zu verlieren. Angst, nicht genug zu arbeiten, zu veröffentlichen, zu erleben. Angst keinen Erfolg zu haben.
Bis mir irgendwann klar wurde, dass ich gar nicht mehr erlebte, sondern nur noch postete, fotografierte, teilte. Nicht einmal, um wirklich von etwas zu erzählen, manchmal sogar nur, um etwas gesagt zu haben. Um präsent zu sein. Ganz egal, wie unzufrieden ich mit dem eigentlichen Ergebnis war. Wie nichtssagend es war. Aber ich war da. Ich war busy. Um busy zu sein.
Es war vor einigen Monaten, dass mir auffiel, welchen bedeutungslosen Mist ich zu meinem „To Do“ machte. Und wie viel ich eigentlich verpasste. Von meinen Leben, von meinen eigentlichen Plänen, den konkreten.

Ich saß die letzten zwei Stunden mit einer Margharita am Strand von Koh Kood. Ich hätte die zwei zusätzlichen Stunden Freizeit nutzen können, um im Hotelzimmer zu arbeiten, um 4 Beiträge zu füllen, die ich in den nächsten Tagen posten und damit ankündigen würde, dass ich „zwar super busy bin, aber dennoch ein paar Zeilen getippt habe.“ Um mich für meinen Fleiß feiern zu lassen. Oder vielleicht, um zu verschleiern, dass ich maximal schlecht recherchierte, belanglose Artikel abliefern würde.

Ich war faul. Ich habe im Ozean gebadet, bin mit meiner Playlist am Strand entlanggeschlendert und habe nichts getan. Auch wenn das bedeutet, dass der Blog für zwei Tage still steht. Am Ende ist es einer persönliche Entscheidung. Ich muss nicht den Laptop mit an den Pool nehmen, ich muss nicht ständig erreichbar sein, ich bin nicht „busy building my empire.“ Ich liebe meinen Job, er ist ein fantastischer, großer Teil meines Lebens.  Manchmal liebe ich sogar den Stress und einen vollen Terminkalender. Aber ohne all das – ist es nicht leer. Es ist nicht bedeutungslos. Kein Durchschnitt. Es ist  – fabelhaft. Punkt.

busy

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38 Comments

  • Yulika 18. Januar 2015 at 10:09

    Wunderschöne Worte liebste Lina und noch ganz viel Spaß<3

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  • Anna 18. Januar 2015 at 10:21

    Meiner Meinung nach muss es ausgewogen sein.
    Ja, manchmal ist ein voller Terminkalender super, weil man den Stress manchmal braucht und wenn die Dinge auf dem Terminkalender auch noch Dinge sind, die einen Spaß machen oder zu einem Ziel führen, womit man zufrieden ist, ist es noch besser.
    Aber man sollte nicht ständig arbeiten. Man sollte nicht ständig erreichbar sein. Man sollte nicht rund um die Uhr präsent sein, weil genau das Dinge sind, die den Körper auslaugen.
    Wir sind alle nur Menschen und wir brauchen alle unsere Zeit zum ausschalten und entspannen.

    Du hast das wunderbar auf den Punkt gebracht.
    Liebe Grüße,
    Anna

    Und noch weiterhin viel Spaß in Thailand! 🙂

    https://gedankenchaos1.wordpress.com/

    Reply
  • FashionqueensDiary 18. Januar 2015 at 10:40

    Super, liebe Lina! Ich mag deine Art zu schreiben unheimlich und finde, dass du mit diesem Beitrag mal wieder etwas gesagt hast, was zwar viele denken, sich aber kaum einer traut mal auszusprechen! Kompliment für deine Ehrlichkeit und dir noch einen wundervollen (arbeitsfreien^^) Urlaub!
    LG

    Reply
  • Luise 18. Januar 2015 at 11:18

    Ein wunderbarer Blogpost, dem ich voll und ganz zustimmen kann.

    Liebe Grüße
    Luise von http://www.just-myself.com

    Reply
  • Miri 18. Januar 2015 at 11:27

    Liebe Lina
    Ich verfolge deinen Blog nun seit ein paar Monaten.
    Ich bewundere bei diesem Beitrag speziell deine Ehrlichkeit gegenüber dir selber. Ein wirklich schöner Text. Geniess deinen Urlaub, ich freue mich auf die weiteren Berichte.
    Herzlichste Grüsse

    Reply
  • Lena 18. Januar 2015 at 11:42

    Genau auf den Punkt gebracht. Ein toller Post.
    „Muss nur noch kurz die Welt retten, danach flieg ich zu dir. Noch 148 Mails checken wer weiß was mir dann noch passiert denn es passiert so viel.“ fiel mir dazu ein. 🙂

    Reply
  • Nilishi 18. Januar 2015 at 12:03

    Das ist ein ganz ganz toller Beitrag Lina!
    Ich ertappe mich manchmal selbst dabei, dass ich das Leben von anderen auf sozialen Netzwerken irgendwie aufregender finde, denn die scheinen alle Rund um die Uhr beschäftigt zu sein, und Bilder von ihren glamourösen #ootd von Meetings zu posten, während ich einfach nur in Converse zur Uni schlendere. Ich muss sagen, dass ich wirklich etwas „schwereloser“ lebe, wenn ich durch stressige Phasen gehe, weil ich keine Zeit habe über alles nachzudenken, sondern einfach mache. Aber es geht nicht immer ums busy sein. Wir sind auch mit einem leereren Terminkalender wichtig.

    Eine schöne Zeit wünsche ich dir noch!

    Reply
  • Laura 18. Januar 2015 at 13:48

    Du schreibst so wundervoll, Lina! Mach weiter so!

    Deine Laura #notbusy

    Reply
  • Tassia 18. Januar 2015 at 15:22

    Genau das richtige zum rechten zeitpunkt. 🙂 früher dachte ich auch immer es sei wichtig immer dabei zu sein, aber lieber weniger und dann richtig. schöner beitrag! 🙂

    Liebste Grüße,
    Tassia von augrandjamais

    Reply
  • Pia 18. Januar 2015 at 15:26

    Lina, bist du eigentlich ganz allein gereist?

    Reply
  • Kathi 18. Januar 2015 at 15:32

    Du hast so Recht, Lina.
    Auch unter den BWLern läuft es so – meine Kommilitoninnen brüsten sich mit ihren Überstunden, den Bergen an Arbeit, die sich an ihrem Schreibtisch häufen und den ganzen Verabredungen, zu denen sie dann abends um 7 direkt vom Arbeitsplatz sausen.
    Wenn ich dann sage, dass ich gerne eine ausgewogene Work-Life-Balance hätte, einen Job in dem ich vielleicht weniger verdiene, aber mehr Zeit habe für die Dinge, die mir wichtig sind, einen Job, in dem ich vielleicht sogar selbst meine Zeit einteilen kann, dann stoße ich nur auf Unverständnis. Manchmal fühle ich mich dann selbst so, als wäre ich faul und als sollte ich eigentlich 10 Stunden am Tag arbeiten wollen, um danach total fertig auf die Couch zu fallen…
    Ich hab manchmal das Gefühl der Spruch „Arbeiten um zu Leben“ hat sich umgedreht und es ist angesagt, Workaholic zu sein. Das ist keine gute Entwicklung finde ich.

    Reply
  • Ulrike 18. Januar 2015 at 15:47

    Liebe Lina,
    eine wirklich schöne Sonntagskolumne!
    Toll finde ich Leute, die ständig über ihre Arbeitsbelastung jammern, aber sich insgeheim geil damit fühlen, immer busy zu sein 😉
    Liebe Grüße
    Ulrike

    http://oneyearofsunday.de

    Reply
    • Lina Mallon 19. Januar 2015 at 02:06

      …genau das versuche ich zwischen den Zeilen anzusprechen und zu hinterfragen!
      Danke für dein Lob! 🙂

      Reply
  • Lila 18. Januar 2015 at 17:19

    Mal wieder sehr auf den Punkt formuliert 😉

    Reply
  • Sandra 18. Januar 2015 at 17:51

    Man darf sich selbst bei dem allem wirklich nicht vergessen 🙂 Ich liebe deinen Schreibstil übrigens!

    Reply
  • Lisa 18. Januar 2015 at 20:22

    In dieser langsam kranker werdenden Hochleistungsgesellschaft freut diese Entwicklung fürchte ich nur die Unternehmen und Arbeitgeber…Arbeit als Selbstzweck.

    Ehrlich gesagt Lina, finde ich es erstaunlich, dass du so viel schreibst und so oft postest, meinetwegen darfst du auch weniger schreiben und machst immer noch einen super Job!

    Genieß den Urlaub!

    Reply
    • Lina Mallon 19. Januar 2015 at 02:05

      Vielen lieben Dank <3

      Reply
  • BrinisFashionBook 18. Januar 2015 at 20:58

    So schön geschrieben – und wow, du triffst es wirklich auf den Punkt. Ich muss mir dabei wirklich selbst auch an die Nase fassen und sollte mir einiges noch einmal überlegen. Wie man selbst leben und vor allem ERLEBEN möchte!

    Liebste Grüße,
    Brini
    http://www.brinisfashionbook.com

    Reply
  • RecklesslyRestless 18. Januar 2015 at 21:04

    Genau deswegen habe ich auch nicht vorher nachgefragt, wo denn dein Marrakesch Post bleibt. Ich hätte nämlich auch absolut verstanden, wenn du ihn gar nicht schreibst. Nach dem Motto: manche Sachen, Reisen, Erlebnisse sind nur für mich. Das braucht man, das ist wichtig um alles in der richtigen Perspektive zu sehen und ich finde du machst das alles genau richtig.
    Bei dir liest man wirklich noch originellen content (eigentlich hasse ich dieses Wort), behalte dir das bitte bei.

    Reply
  • Lisa 18. Januar 2015 at 21:34

    Liebe Lina,
    wieder ein gelunger und großartig geschriebener Post, den ich in allen Punkte nur bejahen kann.
    Es beschreibt auch was ich an Dir schätze, bei Dir zählt die Qualität, nicht die Quantität. Dadurch, dass du nicht jeden Tag postest bist du interessant und man ließt Dich gern. Ich freue mich auf jeden neuen Post, der kommt, denn ich weiß er ist mit Herz geschrieben und mit bedacht ausgewählt.
    Ich danke Dir für deine tolle Arbeit. Bitte genieße deinen Urlaub und lass die Arbeit ruhen. Dafür ist Urlaub da!
    Liebste Grüße,
    Lisa

    Reply
  • Alina 18. Januar 2015 at 23:30

    Du hast es wieder ein mal auf den Punkt gebracht! Danke für diese wunderbare Kolumne

    Reply
  • Luise 18. Januar 2015 at 23:52

    toller Text! Vielen Dank dafür!

    Reply
    • Lina Mallon 19. Januar 2015 at 02:04

      Danke für dein Lob 🙂

      Reply
  • Sanji 19. Januar 2015 at 13:39

    Hallo liebe Lina, wow dieser Post ist so ehrlich geschrieben, wie man es selten in der heutigen Bloggerwelt findet. Also zumindest finde ich viele Posts von anderen Bloggern, bei denen ich mir denke „Na, das hast doch nur geschrieben, weil XY das auch so sieht.“ Ich möchte keinen schlecht reden, dir aber sagen, wie sehr ich deine ehrlichen Posts mag 🙂 Manchmal könnte man meinen, man redet mit einer besten Freundin.

    Mach bitte weiter so!!! 🙂

    Reply
  • Alicia 19. Januar 2015 at 19:12

    Lina du sprichst mir aus der Seele! Zwar geh ich noch zur Schule und nicht zur Arbeit (mein letztes Jahr – Abi im April aaaah!) aber trotzdem fühlt man den Druck am Wochende ‚was erlebt zu haben‘. Die meisten erzählen von irgendwelchen Partys oder Ausflügen und wenn dann die Frage kommt was ich denn so gemacht habe, schäm ich mich fast zu sagen ‚Ach ich war mit dem Hund spazieren und hab ein echt gutes Buch gelesen‘.
    Ich finde es mutig von dir als Blogger deinen Blog nicht immer zur Priorität zu machen und je seltener deine Posts sind, desto mehr freut man sich auf nächsten 🙂

    Reply
  • Viktoria 19. Januar 2015 at 21:41

    Vorsatz für 2015: Lebe nicht, um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.
    Liebe Grüße und weiter so!

    Reply
  • Wochenrückblick #100 - ÜberSee-MädchenÜberSee-Mädchen 20. Januar 2015 at 23:47

    […] Lina über Beschäftigt-Sein – der neue (Möchtegern?-) Touch von Coolness? So schöne Worte auch über Neujahrs-Vorsätze. Apropos: Wie wäre es mit selbstgemachten Apfel-Chips als gesundes Fernsehfutter? […]

    Reply
  • elv 21. Januar 2015 at 09:08

    Schön, dass es hier so viele Reaktionen gibt und immer wieder überraschend, dass doch einige Menschen sagen Arbeit kann nicht alles sein und sie doch Dinge im privaten vermissen und dagegen/dafür nie etwas tun. Als ich meinen Job gekündigt habe und gerade noch so die Kurve bekam, dachte ich der Rest der Welt denkt ich sei faul oder habe einen falschen Lebensentwurf, aber jetzt merke ich wie viele mich dann doch beneiden und mir immer wieder auf die Schulter klopfen. Deswegen auch hier ein Artikel von mir: Sehr schön, deswegen hab ich auch gesagt: ICH WILL DAS NICHT http://www.zauberhafte-elv.de/ich-will-das-nicht/
    Es ist aber jeden Tag wieder schwer, auch wenn man mit happiness belohnt wird.

    Reply
  • Jassy 21. Januar 2015 at 10:34

    Tolle Worte und du hast so Recht mit dem was du sagst! Danke dafür und auch fürs „Wachrütteln“ Denn ich glaube das du genau das mit deiner Kolumne erreichst.

    Liebe Grüße,
    Jassy

    Reply
  • Lisa Blonde 21. Januar 2015 at 19:02

    Dein Text ist wundervoll geschrieben und es steckt so viel Wahrheit in ihm. ♥

    Liebste Grüße,
    Lisa von Ash Blonde

    Reply
  • Sabine 21. Januar 2015 at 22:49

    Gut für dich! 🙂 Ich habe zwar nur einen privaten Blog, fühle mich aber auch schon ein wenig schlecht, weil ich im Januar bisher nur 3 Posts veröffentlicht habe, also im Schnitt alle 7 Tage, während ich sonst immer den 3-Tages-Rhythmus schaffe. Und das, obwohl ich meine Bachelorarbeit abgegeben habe und damit eigentlich „so viel Zeit“ hätte, oh weh! Es gibt aber momentan einfach andere Dinge, die meine Energie verlangen, seien es Freunde, für die ich jetzt endlich wieder Zeit habe, mein Nebenjob, die Vorbereitung auf das Leben nach dem Studium oder schlicht und ergreifend mal wieder ein bisschen ICH. Da muss man lernen, sich von Schuldgefühlen (ich habe die nicht einmal gegenüber meiner Leser, sondern gegenüber mir selbst) freizumachen. Schwierig!

    Reply
  • Susl 27. Januar 2015 at 11:07

    Liebe Lina,

    ich liebe es wie du schreibst!! & ich kann jeden Gedankengang von dir nachvollziehen.. Das wichtigste sind doch wir selbst, was uns glücklich & zufrieden macht, Dinge worin wir aufgehen, und auch mal los lassen können von all den Erwartungen, die jeden Tag, auch unbewusst, an uns gestellt werden.. denen wir irgendwann nicht mehr genügen weil wir uns selbst vergessen haben!..

    Du hast mich mit diesem Post mal wieder daran erinnert.
    Danke.

    Liebst Susl

    Reply
  • Frau Fofftein 4. Februar 2015 at 08:43

    Hallo Lina,
    schöner Post! Ich frage mich aber, ob alle auch so „busy“ sind, wie sie immer tun. Ober ob viele es nur vorgeben oder ihre Zeit mit unnötigen Todos verplempern?
    Denn während meines Studiums, meiner Arbeit, während Bachelor- oder Masterarbeit hatte ich immer genug Zeit für mich und andere Dinge. Zumindest für die Sachen, die mir wichtig waren. Vielleicht ist das genau der Punkt.
    Aber ich kenne auch genügend Menschen, die ständig immer nur „sooo viel Stress“ haben und keine Zeit für nichts. Und die sind auch nur pupsnormale Angestellte in einem 40-Stunden-Job. Deswegen glaube ich, der Stress ist hausgemacht und dijenigen wollen das so und müssen sich darüber definieren.
    Mir ist das egal. Ich mache natürlich auch Überstunden oder habe an manchen Wochenenden mir viel vorgenommen, aber das gleicht sich doch immer wieder ganz gut aus.
    Viele Grüße, Frau Fofftein

    Reply
    • Lina Mallon 4. Februar 2015 at 09:00

      Danke für deinen Beitrag, kann ich absolut unterschreiben. Es ist oftmals das nicht WOLLEN, nicht das nicht KÖNNEN.

      Reply
  • Lena 4. April 2016 at 19:50

    Lina, ich danke dir für den Text. Ich habe in letzter Zeit so oft darüber gegrübelt. Meine (ausschließlich) männlichen Kollegen können sich abends nicht von ihrem Schreibtisch lösen.
    Alle sind super busy, haben kaum Zeit und auch für einen kleinen Plausch ist seid einiger Zeit niemand mehr zu haben.
    Nur ich mache meistens pünktlich Feierabend um den Abend noch für mich zu nutzen. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen. Am nächsten Tag frage ich sogar wem ich was abnehmen kann, weil ich denke das es doch sicher schöner ist den Abend zu Hause zu verbringen oder einem Hobby nachzugehen? Sie wehren ab, können oft vieles nur selbst erledigen.
    Und dann erzählen sie sich gegenseitig das sie ja alle soooo busy sind.

    Nein, dann mache ich lieber Feierabend. Genieße die Sonne und lese deine Kolumne!

    Reply
    • Lina Mallon 4. April 2016 at 21:10

      gut so <3

      Reply
  • Sabrina 6. April 2016 at 07:49

    Ich werde diese super gestressten Workaholics wohl nie verstehen.
    Ich gehöre zu den Leuten, die lieber nur 4 Tage arbeitrn. Ich verzichte problemlos auf einen Teil meines Gehalts für diesen einen Tag mehr Freizeit.
    Ich brauche das, damits mir gut geht. Unter Stress blühe ich nicht auf sonder bekomme Bauchweh und werde gereizt :-(.

    Reply
  • Wochenrückblick #14: Das erste Quartal habe ich geschafft! - Lifestyleblog münchen 10. April 2016 at 07:02

    […] wieder in München und bin von Termin zu Termin gelaufen. Zwischendurch habe ich die Kolumne von Lina gelesen und mich gefragt, ob ich eventuell selbst ein Opfer der „Glorification of busy“ […]

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