KEEP CALM AND PAUSE

5. September 2013

Ich bin es gewohnt drei Jobs auf einmal zu machen. Immer eine To Do Liste zu haben, die ich über den Tag abarbeite. Immer etwas, das ich noch erledigen muss. Ich mag das, ich mag positiven Stress. Ich stehe gern um 6:00  auf, arbeite bis 4:00, mache noch neue Fotos bis 6:00, nehme am Telefon zwei weitere Aufträge an und treffe mich gegen 8:00 zum Dinner. Ich mag es mich nach einer stressigen Woche, mich mit einem freien Tag zu belohnen und diesen richtig auszukosten – aber in letzter Zeit – da habe ich es ein bisschen übertrieben.

Keine Sorge, das hier wird kein „Fishing for Sympathy“-Post, niemand muss das arme Bloggermädchen bemitleiden oder mir Suppe ans Bett bringen. Es geht mir  – wieder – gut. Das hier ist viel mehr ein Post für all die Mädels da draußen, die bei allem Ehrgeiz immer mal wieder vergessen auf sich aufzupassen

dayoff_health_linamallon

Ich bin jung, ich bin gesund, ich möchte meine Träume verwirklichen und natürlich möchte ich mir auch etwas leisten. Was braucht es dafür? Jobs. Wer sich freiberuflich in der Mode- und Lifestylebranche durchschlägt, der weiß, dass diese leider nicht immer super bezahlt sind. Dass die Konkurrenz groß ist und feste Engagements knapp werden. Also bist du dankbar für jeden guten Auftrag, der dir zugesprochen wird. Für jeden Headhunter der anruft, für jeden Journalisten, der noch eine interessante Story abzugeben hat. Man sagt nicht „Nein!“, man spitzt den Bleistift, radiert sich ein bisschen Luft in den Terminplaner und denkt sich: „Ich schaff das. Das wird vielleicht ein bisschen stressig, aber ich schaff das!“ Das große Problem? Mein eigener Anspruch. Die Artikel die ich mache, die Projekte die ich betreue, will ich gut machen, ach Blödsinn, nicht gut – sondern fabelhaft! Ich verbeiße mich dann gern an einer simplen Grafik und einer Formulierung für die Einleitung. Meine Texte, mein Blog, meine Bilder, das ist mein Portfolio, mein Aushängeschild. Dieser Beruf ist mein Traum und Mittelmaß kann und will ich mir da einfach nicht erlauben.

Aus geplanten 8 bis 9 Stunden Arbeitstag wurden in den letzten Wochen irgendwann 14. Ich hatte ein Pensum von 9 Artikeln die Woche zu bewältigen.
Wer mit Leib und Seele bloggt, der möchte nicht nur gute Beiträge für seine Leser machen, er möchte auch mit ihnen kommunizieren. Ich liebe den Dialog mit euch. Meine Gedanken, Leidenschaften und Inspiration mit euch zu teilen, war der Grund wieso ich anfing zu bloggen. Also beantworte ich gern bis spät abends Kommentare, Mails und Anfragen. Bin auf Facebook, Twitter und Instagram aktiv. 

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„Machst du denn genug Pausen? Trinkst du genug? Schläfst du genug? Hast du deine Erkältung auskuriert?“, sorgen sich die Freunde. „Jaha! Nur noch 3 Tage und 6 Artikel, das sind nur zwei pro Tag, das schaff ich – und danach ist erst einmal Schluss.“ So immerhin der Plan. Schluss war dann aber bereits Dienstagnachmittag gegen 14:00 Uhr. Als ich vom Stuhl aufstand um einen Schluck Wasser zu holen, außer Kaffee hatte ich bisher noch nichts getrunken, versagten erst mein Gleichgewicht und danach meine Beine. Schwindel. Kreislaufprobleme. Zwangspause. Meine beste Freundin verordnete süßen Eistee, ein großes, frisch belegtes Baguette und einen freien Nachmittag auf der Couch, bis ich wieder auf festem Boden stand. Eigentlich war es nur eine kurze Schrecksekunde, aber eine mit Wirkung. Ich achte jetzt wieder auf mich. Stressige Tage lassen sich nunmal nicht vermeiden, auch zeitliche Engpässe müssen mal überbrückt werden. Aber eben umsichtig.

Regel Nummer eins: Genug trinken und regelmäßig Zucker zuführen. Das heißt natürlich nicht Koffein in Form von Kaffee oder Cola zu konsumieren und eine halbe Packung Pralinen über den Vormittag zu vernichten. Ich trinke gern die Limo von Lemonaid, frische Säfte oder Schorlen und esse zwischendurch Obst. Aktueller Favourit? Weintrauben. Kernlos. Ich bin halt doch ein Mädchen.

Regel Nummer zwei: Zeit für Pausen nehmen. Nur schlafen, essen, arbeiten – das geht einfach nicht. Ein Glas Wein auf dem Balkon trinken, eine Stunde mit einem guten Buch oder ein paar Zeitschriften. Das ist nötig. Gerade wer kreativ arbeitet, den ganzen Tag denken und neue Ideen produzieren muss, braucht den Ausgleich.
In den Mittagspausen heißt es: Weg vom Computer! Weg vom Schreitisch, raus an die frische Luft und bewegen! Nach einem 30 minütigen Spaziergang ist mein Kreislauf in Schwung, mein Kopf ist wieder ein Bisschen freier, ich fühle mich fit und kann weitermachen. Mein absoluter Stresskiller? Ein ausgedehntes Bad statt nur schnell unter die Dusche zu springen. Ganz in Ruhe. Hab ich viel zu lange nicht mehr gemacht und wirklich genossen. Ich fühl mich wie ein neuer Mensch.

Regel Nummer drei: Man muss nicht 24/7 erreichbar sein. Wenn ich nach einem langen Tag meine Lieblingsserien gucke und ein Stück Pistazienschokolade genieße – dann gibt es nur mich, Chuck und die Süßigkeit. Immer wieder kam dann aber doch das schlechte Gewissen durch. „Die warten auf mich, ich muss mich melden!“, also drückte ich Pause und antwortete nur schnell. Aus „nur schnell“ wurde dann doch wieder eine 30-minütige Konferenz. Berufliche Anfragen haben ab 20:00 Sendepause, da dürfen maximal noch die Mädels anrufen.

Na, habt ihr euch wiedererkannt? Wenn ja, dann passt auf euch auf. Fahrt das Pensum zurück, teilt die Zeit sinnvoll ein, lasst die Mails mal liegen und gönnt euch ausreichende Pausen. Gesundheit und Leistungsfähigkeit sagen danke!
xoxo Lina 

 

 

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37 Comments

  • Arena 5. September 2013 at 12:58

    Der Post kommt für den Uni beginn für mich gerade recht XD. Ich versuche mich zwar in einigen Punkten auch immer, aber gerade bei den kleinen Pausen gebe ich mich immer geschlagen. Meistens werden es aus kleinen, dann große XD.

    Als Entspannung bastele ich sehr gerne, vor allem stricken finde ich sehr entspannend.

    Liebe Grüße

    Reply
  • Julia 5. September 2013 at 13:11

    Oh, Lina. Ich danke dir, mir geht es momentan ähnlich. Und ich bin auch unheimlich froh zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, die es mit ihrem Hang zum Perfektionismus manchmal übertreibt und dann die (körperlichen) Konsequenzen dafür tragen muss. Gestern habe ich es endlich mal geschafft, ein ausgedehntes Telefonat mit meiner besten Freundin zu führen und danach noch ganz entspannt eine Zeitschrift zu lesen. Solche Auszeiten sind, wie du es schon sagst, soooo wichtig und wir sollten uns ab und an vielleicht mal eine mehr davon nehmen.

    Liebe Grüße

    Reply
  • Catherine 5. September 2013 at 13:13

    mhm da hab ich mich tatsächlich wieder erkannt…
    Und irgendwie hat mich dein übrigens super geschriebener Post echt zum Nachdenken angeregt. Vielleicht sollten wir manchmal alle echt mehr auf uns achten und dafür einfach eine sache mal nicht perfekt sondern gut zu machen.

    Werd wieder gesund und halt dich selber auch an deine Tipps 😉

    Liebst Catherine, von Fashaways

    Reply
    • Lina Mallon 5. September 2013 at 13:31

      Ich bin eher dafür weniger zu machen – dafür aber perfekt. Müssen in Deutschland leider noch so viel mehr Leute so sehen, damit die kreativen Jobs wieder gut bezahlt werden..

      Reply
  • Stefanie 5. September 2013 at 13:13

    Haaaach, die Crux des Freiberuflers. Mir geht es ähnlich. Ich achte zwar immer wieder darauf, mich nicht zu stressen – aber gerade sehe ich auch wieder einn Berg vor mir und ein Riesenmegajob, auf den ich scharf war und ihn auch bekommen habe.
    Gerade saß ich am Computer und dachte: Oh Shit, wie sollst Du das schaffen und habe noch gedanklich meine Termine für nächste Woche sortiert.
    Ich glaube, wenn man Freiberufler ist, muss man auch das erstmal lernen. Sich zu koordinieren. Nein zu sagen. Und sich selber nicht zuviel Druck machen (aber, wenn ich diesen Auftrag AUCH noch annehme, kann ich im Dezember kürzer treten und da muss ich ohnehin Weihnachtsgeschenke shoppen)… Herrjeh!

    Und dann denke ich wieder an meine Mutter, die mit Ende 40 ein Burn Out hatte und seitdem nicht mehr arbeitet. Wer so etwas live miterlebt hat, will sich eigentlich nicht dorthin katapultieren.

    Also: Lass uns mehr Yoga machen (there´s an app for that!), in Pausen nicht „nur noch mal eben schnell“ und einen Feierabend festlegen! Ich bin dabei, Lina!

    Reply
    • Lina Mallon 5. September 2013 at 13:30

      Yoga ist ne Spitzenidee. Das sollte ich einfach wieder viel viel mehr machen!

      Reply
  • jasmin 5. September 2013 at 13:27

    aber ist doch schön das du so gefragt bist 😉 hat ja auch was positives!

    Reply
  • Sabrina 5. September 2013 at 13:34

    Geht mir ähnlich nur dass sich 8.5h arbeit im büro und 2h arbeitsweg nicht kürzen lassen… auch wenn ichs will… da bleibt leben eben dem wochenende vorbehalten 🙁

    Reply
  • Martin Dornera 5. September 2013 at 13:50

    Es sollte immer Zucker mit einem niedrigen glykämischen Index sein.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Glykämischer_Index

    Nicht sexy, aber macht sexy.

    Reply
  • JayBee 5. September 2013 at 13:58

    ehrgeiz in allen ehren aber gesundheit geht vor. es bringt ein doch nichts immer 24/7 abrufbar zu sein, wenn darunter die eigene gesundheit leidet davon hat man alleine nichts und denen den man am herzen liegt noch weniger. ich finde deine neue regelung gut 🙂 halt dich dran

    Reply
  • Lisa 5. September 2013 at 14:43

    Ich hatte das Gefühl du schreibst über mich.^^

    Ich habe nämlich genau DAS nicht gemacht. Keine Pausen genommen und immer wieder gedacht „das schaffst du schon“. Und genau wie Du bin ich ein Stress-Mensch. Ich brauch das halt einfach, aber als mein Arzt (den ich seit Kindeszeiten kenne) vor mir saß und gesagt hat „Lisa du rennst geradewegs in deinen ersten Burn-Out“ da klingelten leider erst meine Alarmglocken und ich konnte nicht glauben, dass mir das passiert. Ich mein ich bin grad mal 21 Jahre alt und habe keinen Manager-Wichtig-Job. Aber alleine 8 Stunden stressiges arbeiten und abends noch in die Akademie, Selbstlernphasen (Hausaufgaben), Freund, Familie und Beziehung waren einfach zu viel für mich. Und mein Körper reagierte über indem ich Schlafprobleme hatte, keine Konzetration, Überforderung und Langeweile zugleich und am schlimmsten, ich kam nach Hause oder saß auf der Arbeit und fing ohne jeglichen Grund einfach an zu weinen.

    Ich musste es leider auch erst lernen Auszeiten zu nehmen und mich wieder um mich selbst zu kümmern.

    Reply
  • Nina 5. September 2013 at 16:15

    Ich kenne dass nur zu gut, ich bin in den letzten Zügen meines Studiums. Und will alles möglichst schnell hinter mich bringen um endlich Geld zu verdienen. Ich hab mir dieses mal aber so viel aufgeladen, dass ich bis 30.9. noch 5 Hausarbeiten schreiben muss, jede 15-20 Seiten. Trotzdem habe ich dummerweise auch den Anspruch an mich gute Noten zu schreiben, so dass ich schon mal eine halbe Stunde an einer Formulierung rummache. Aber auf Grund des Zeitdrucks werde ich wohl zu deinen eigentlich wirklich gute Tipps nicht kommen, sondern nur zu viel schreiben wenig schlafen um möglichst irgendwie alles fertig zu bekommen.
    Manchmal ist der Druck schon so hoch, dass ich blockiert bin und 10 Minuten nur auf den Bildschirm starre ohne mich zu bewegen. und dann fange ich an zu prokrastinieren, wie jetzt gerade.
    Aber hey dafür gibts dann ab 30.09 erstmal 2 Wochen nix tun 😀 Manchmal gehts halt nicht anders, außer man ist ein Mensch mit guter Planung 😀

    Reply
  • Anne 5. September 2013 at 16:24

    Das was du beschreibst kenne ich allzu gut und erkenne mich wieder. ich bin auch sehr ehrgeizig und möchte am liebsten alles auf einmal schaffen und alles muss dabei auch perfekt werden. aber auch da stößt man an seine grenzen. deshalb stimm ich dir zu: jeder braucht mal einen day-off und eine pause. sonst setzt mein seiner gesundheit viel zu sehr zu.

    Reply
  • Fiona Bender 5. September 2013 at 16:50

    Ein wirklich schöner Post & ich erkenne mich darin sehr gut wieder. Nein sagen fällt mir oft schwer und ich will am liebsten alles sofort erledigen – am besten gleichzeitig. Jetzt wo die Schule wieder losgeht und es langsam ernst wird wird der Stress nur mehr, deine Tipps sind da ein guter Anreiz, mal mehr an mich und meine Gesundheit zu denken.
    Liebste Grüße an dich, liebe Lina!

    Reply
  • Vicky 5. September 2013 at 17:21

    Toller Artikel. Ich achte immer darauf, dass ich genügend Pausen habe. Ich hoffe, Dir geht es wieder besser. Aber davon bin ich überzeugt 🙂
    LG von http://www.vickysmodeblog.com

    Reply
    • Lina Mallon 5. September 2013 at 21:16

      Ich pass auf mich auf, promise :*

      Reply
  • Mary 5. September 2013 at 18:43

    Ein unglaublich motivierender Post, wirklich. 🙂 Ich bin noch Schülerin, aber ich bin bei so vielen anderen Dingen aktiv, dass auch ich schon mal nach einer Hammerwoche einen Nervenzusammenbruch hatte. Jetzt komme ich in der Oberstufe und habe einen riesen Stundenplan zu bewältigen, den ich mir natürlich selbst so ausgesucht habe. Und Lernen für die kommenden Klausuren … muss ich schauen, wo ich das unterkriege. Für mich ist es genauso wie für dich positiver Stress. Ich mache das gerne. Aber manchmal ist der Stress wohl doch nicht ganz so positiv wie wir denken.
    Also Lina, danke für den Post! Und … nimm dir eine Auszeit, wenn du sie brauchst. Alle deine Leser werden das vesrtehen. Keiner erwartet immer 100% von dir. 🙂

    b-seitenmaedchen.blogspot.de

    Reply
    • Lina Mallon 5. September 2013 at 21:15

      Ich erwarte aber immer 100% von mir 😉

      Reply
  • Laura und Lisa 5. September 2013 at 18:48

    OMG du bist total hübsch! Echt toller Blog! bei uns läuft gerade eine BLOGVORSTELLUNG, würde mich sehr freuen wenn du mitmachen würdest!
    LG L&L

    LINK: http://athousandmilesandwords.blogspot.de/

    Reply
  • San Dra 5. September 2013 at 19:02

    wieder mal ein wirklich toller Artikel der einen auch zum nachdenken anregt…. Auch bei mir ging es in letzter Zeit drüb, er und drunter: neuer Job, Familiengeburtstage (Papa 50, Opa 80, Oma 75) und da kam man selbst leider auch viel zu kurz.

    Ich werde versuchen die Tipps zu beherzigen und ich hoffe, das tust du selbst auch 🙂

    Reply
  • Melissa 5. September 2013 at 19:46

    Hey liebe Lina!
    Gibt es einen Post, in dem du genau darüber schriebst was du arbeitest? Ich lese immer nur „Aufträge“. „Artikel“, „Konferenzen“, aber wirklich schlau aus deinem Beruf werde ich nicht. Wofür schriebst du denn Artikel?
    Wenn es darüber schon einen Post gibt, tut es mir leid, ich habe ihn wahrscheinlich übersehen. Könntest du mir dann vielleicht den Link dazu geben?

    Ansonsten würde mich ein Post in der Art wirklich mal freuen!

    Liebe Grüße
    Missi :))

    Reply
    • Lina Mallon 5. September 2013 at 21:15

      Ich arbeite als freie Journalistin, das heißt, ich schreibe nicht nur hier, sondern auch auf anderen Plattformen.

      Reply
  • Amelie 5. September 2013 at 19:55

    Ach das kenn ich so gut! Bei mir hat grad die Uni wieder begonnen und da ich mir dieses jahr meine Kurse frei wählen kann und mich natürlich alle interessiert haben, hab ich mir meinen Terminplan doch etwas vollgestopft. Noch dazu hab ich auch noch einen Job. Aber an deinen Tipps ist was dran. Trinken tu ich eigentlich genug, aber wenn ich manchmal von meinem Schreibtisch aufstehe, merke ich auch kurz den Kreislauf. Weintrauben klingen nach einer guten Idee, die kann man auch leise in der Bib knappern. Mittagspausen mit Freunden verbringen find ich auch ganz wichtig. Ein bisschen sozialer Kontakt bringt einen gleich wieder auf bessere Gedanken 🙂
    Liebe Grüße

    Reply
    • Lina Mallon 5. September 2013 at 21:10

      Bananen sind auch ne sehr gute Sache 😉

      Reply
  • Jenny 5. September 2013 at 20:04

    es ist echt super, dass mal jemand von euch fleißigen bloggern sowas postet, wirklich.
    ich hoffe,dass da noch mehr aufmerksam werden ^^
    habe meine facharbeit über burnout geschrieben für die schule und muss sie nun vor der krankenhaus und stationsleitung vortragen 🙂 viel für ein mädchen, dass gerade einmal im zweiten lehrjahr ist, aber doch zu bewältigen.
    ich finde man sollte noch hinzufügen, sich auchmal zeit mit den lieben zu gönnen, das lenkt gut von der arbeit ab. genauso wie sport (; aber immer an essen und trinken denken 😀

    Reply
    • Lina Mallon 5. September 2013 at 21:09

      Da hast du Recht, Freunde sind der beste Ausgleich!

      Reply
  • Maik 5. September 2013 at 21:28

    Schön, dass alles wieder gut ist und du es bewusst verarbeitet hast. Ich kenne das zu gut, wenn es einfach zu viel wird, mehrere Jobs, Privatleben, alles nebenbei und durcheinander – da vergisst man schnell die einfachen Dinge…

    Reply
  • Lila 5. September 2013 at 21:46

    Das habe ich im letzten Semester auch feststellen müssen. Seitdem habe ich einmal in der Woche ab 20 Uhr Sendepause – kein Internet, kein Fernsehen, nicht einmal Musik. Einfach nur entspannen, Beautyzeit und Lesen 🙂

    Reply
  • Sarah 6. September 2013 at 00:58

    Hallo liebe Lina!
    Einerseits ist es faszinierend, andererseits auch erschreckend, dass sich in deinem Post so viele (und ich gehöre definitiv dazu) wieder erkennen. Ich finde es wirklich gut, dass du dieses Thema so offen ansprichst und deine Tipps mit uns teilst.

    Mir ist vor einigen Semestern dasselbe passiert wie dir, als ich Wochenlang immer nur 2-3 Stunden geschlafen habe. Auch das letzte Semester war mehr als hart und manchmal fällt es einfach schwer, Pausen zu machen, vor allem, wenn Gruppenarbeiten anstehen und man permanent das Gefühl hat, andere müssen sonst auf einen warten. Seit meinem kleinen Zusammenbruch habe ich zwar gelernt, dass man sich auch mal zurücknehmen muss, aber mir geht es noch oft so, dass ich die kleinen Pausen nicht recht genießen kann, sondern gedanklich immer noch in der Arbeit stecke. Vielleicht lohnt sich Yoga oder regelmäßiges Meditieren ja tatsächlich…
    Was mir persönlich immer gut tut: ein richtiger Szenenwechsel. Wie du schon sagtest, einfach mal weg vom Computer und ein bisschen rausgehen kann schon helfen. Ich persönlich brauche aber auch immer mal wieder etwas anderes um mich herum und wenn ich mal wirklich „abschalten“ will (gerade nach einer besonders stressigen Zeit) ist Urlaub für mich einfach wichtig. Muss nicht immer superweit weg sein, aber eben einfach mal etwas anderes sehen. Die Aussicht auf meinen England-Urlaub (Brighton, London & Co.) hat mich dieses Jahr auch echt bei der Stange gehalten. Natürlich kann man nicht ständig Urlaube und Kurztrips machen. In schlimmen Stresszeiten, in denen auch gutes Zeitmanagement einfach nicht mehr hilft, setze ich mich deshalb mittlerweile einfach mit einer guten Tasse Tee hin, trinke ihn ganz bewusst und reise dann eben in Gedanken bzw. lasse mich treiben, um den Kopf frei zu bekommen.

    Die anderen haben es ja schon gesagt: pass auf dich auf, wir wollen ja, dass du uns noch lange erhalten bleibst!

    Liebe Grüße,
    Sarah

    Reply
  • Sabrina 6. September 2013 at 14:17

    Genau das ist mir heute auf Arbeit passiert. Bis Mittwoch powerlernen für die Klausur und dann seit gestern wieder arbeiten plus eine fette Erkältung. Bis mir heute auf einmal schwindlig wurde und das Zittern bekam.
    Und da kam dein Post wie gerufen, du hast sowas von Recht.
    Man sollte viel mehr auf sich achten. Pass auf dich auf!

    Reply
  • Vanny 7. September 2013 at 07:24

    Auch von mir noch mal, ein toller Post. Ja ich habe mich wieder erkannt, nur das mir das vor einem Jahr ca. Passiert ist, als ich zu viel vor hatte und mich nicht mehr um mich gekümmert habe. Nun weiß ich wie ich es besser machen kann und es klappt wunderbar. Mir geht’s gut, meiner Arbeit geht’s gut und ich bin glücklich damit 🙂

    Reply
  • hannah 8. September 2013 at 21:40

    wow, ich glaube, das war einer deiner besten posts seit langem, vor allem, weil sich damit irgendwie alle mädels selbst identifizieren können, ob man nun, wie ich z.b, noch in die schule geht oder auf die uni, oder arbeitet.
    ein richtig toller eintrag
    süße grüße
    hannah
    <3

    Reply
  • Nilishi 9. September 2013 at 12:21

    Heftig wie sehr ich mich wiedererkenne, denn gerade liege ich im Bett, da ich von dem ganzen Stress wohl umgekippt bin. Manchmal glaube ich mir wächst alles über den Kopf, am anderen Tag fühle ich mich als hätte ich alles im Griff.
    Denke das ist der Preis, der gerade die Perfektionisten unter uns zahlen müssen.

    Liebe Grüße,
    Nilishi

    Reply
  • Nadina 9. September 2013 at 19:59

    du bist wunderschön!
    Deine rotes haar macht dich noch einzigartiger, toll!

    alles liebe
    xxx
    Nadina

    http://thegirlbehindthepurpledoor.blogspot.ch

    Reply
  • Coco 12. September 2013 at 12:30

    Super Post.
    ich denke, man muss zwischendurch einen Ausgleich vom Alltag haben. Ich gehe zum Beispiel, wenn ich sehr gestresst bin, unheimlich gerne joggen. Ich power mich aus und anschließend fühle ich mich viel entspannter:)

    http://shebelievesindestiny.blogspot.de/

    Reply
  • paula 12. September 2013 at 20:35

    ich kenn das. ich bin selbstständige immo maklerin und manchnal können die tage lang werden. ich merk dann selbst gar nicht dass es schon spät wird und ich auch mal schluss machen sollte, weil halt immer noch was ansteht. aber dafür gönn ich mir auch bewusst pausen und mein sonntag ist mir heilig !

    Reply
  • linklove #2 21. September 2013 at 07:51

    […] eins: Lina Mallon berichtet auf ihrem Blog darüber auch mal Pausen zu machen und auf seine Gesundheit zu achten. Mal wieder ein so toll geschriebener Post von ihr, dass er hier reingehört und zum Nachdenken anregt. […]

    Reply
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